rump
hubstuetzen

Meine gesammelten Werke
Bild
Benutzeravatar
birgit60
aktives Mitglied
aktives Mitglied
 
Beiträge: 172
Registriert: 22 Jun 2015 11:54:38
Blog: Blog lesen (24)
Archiv
- November 2022
+ Juli 2022
+ Januar 2021
+ September 2019
+ Juli 2018
+ August 2017
+ Dezember 2016
+ September 2016
+ August 2016
Blogs durchsuchen

Reisebericht Frankreich/Spanien im Juli 18, Teil 1

permanenter Linkvon birgit60 am 19 Jul 2018 23:23:37

Donnerstag, 28.6.2018

Entgegen unserer Gewohnheit – freitags, am späten Nachmittag in den Urlaub aufzubrechen – versuchen wir uns in diesem Jahr als Frühstarter. Und das schon donnerstags. Pünktlich wie geplant wird um 08:00 Uhr entspannt und ausgeruht der Diesel gezündet um nach wenigen Kilometern, vor dem Erreichen der Autobahn und somit früher als sonst im Stau zu stehen. Das war ja wohl nix! Egal. Wir ignorieren das Navi und leiten uns kurzer Hand selbst um: Über Egelsbach nach Darmstadt und dann auf die Autobahn, was es aber nicht besser macht, denn auch hier geht es nur zögerlich voran.
Viele Kilometer später, hinter Baden Baden, läuft es endlich so, wie wir es uns erhofft hatten und nach rund 600 Kilometern, am späten Nachmittag, erreichen wir den Campingplatz Surchauffant am Lac de Vouglans, mit der Erkenntnis: Stau ist immer und überall.





Dafür bekommen wir problemlos einen Platz mit Strom und Wasser. Und das für 13 € die Nacht, Dank ACSI bzw. ADAC Camping Card. Da kann man nicht meckern.

Wir richten uns auf einer schönen Parzelle ein, essen eine Kleinigkeit und fahren anschließend nach Arbent, wo sich Gert zum „La Forest’Cime 2018“ schon im Januar angemeldet hatte, eine dreitägige Rennradveranstaltung mit 430 Kilometern und 9200 Höhenmetern, und seine Startunterlagen samt neuem Trikot entgegennimmt.

Danach geht’s die 35 Km wieder zurück zum Platz. Wir machen uns Nudeln mit Tomatensoße und einen kleinen Verdauungsspaziergang zum See und erkunden das restliche Gelände.

Zufällig entdecke ich eine schönere Parzelle und frage umgehend an der Rezeption, ob wir nochmal wechseln können. Wir können. Also packen wir - ich freudig, Gert murrend – schnell zusammen und parken um, denn heute möchte Gert früh ins Bett. Die Radsportler wollen morgen zeitig nach Arbent aufbrechen; denn der Startschuss fällt um 09:00 Uhr.





Freitag, 29.6.2018

Sicherheitshalber haben wir unsere Handys als Wecker gestellt und werden um 5.40 Uhr geweckt. Während Gert sich hektisch fertig macht, koche ich Tee und Kaffee und bereite das Frühstück vor. Gemütlich frühstücken ist was anderes. Um 07:00 Uhr wird Gert mit Rad und Gepäck abgeholt und ist schwuppdiwupp einfach weg. Nun muss ich mir ganz alleine die Zeit bis Sonntag vertreiben.

Nach dem Spülen mache ich also erst mal einen Spaziergang zum See und durch den Hafen auf die Brücke. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf den Strand, an den ein kleines schattenspendendes Wäldchen direkt an den Campingplatz anschließt.







Samstag, 30.06.2018

Gegen 07:00 Uhr wache ich auf, mache mir meinen Tee und setze mich vor den Kastenwagen. Mal schauen, wie ich heute die Zeit totschlage. Der Versuch gestern Abend, den Fernseher mit DVB-T2 zum Laufen zu bringen, scheiterte kläglich. Wir haben einen DVB-T2-tauglichen Fernseher. Wir haben eine DVB-T-Antenne aber einen schwarzen Bildschirm. 200 Puls habe ich ☺.
So „zwischengeparkt“ (das war übrigens Birgits Vorschlag, Anm. Gert) zu werden, kann ziemlich einsam sein, wenn man nur französische Nachbarn hat. Also mache ich das, was ich immer tue, wenn ich nichts Besseres mit mir anzufangen weiß: Ich räume auf und putze. Sogar das Solarpanneel und die Windschutzscheibe erfahren eine gründliche Reinigung. Langsam erwachen auch meine Nachbarn. Sie grüßen freundlich.

Ich verfolge per Handy interessiert die Strecke der Radsportfreunde vom La Forest’Cime, bis die Telekom mir mitteilt, dass mein vertraglich festgelegtes Kontingent zu 80% erschöpft ist und ich bald mit gedrosselter Leistung weitersurfen muss. Ok, reicht ja auch.

Nachdem ich gestern mit meinem Campingstuhl dem Schatten hinterher gewandert bin, fasse ich einen mutigen Entschluss: Ich möchte alleine, ganz ohne Hilfe, die Markise ausfahren! Vorsichtshalber lese ich mir noch einmal die Bedienungsanleitung der „Multianker“ durch. Ich säubere die Stellen, an denen ich die Anker anbringen werde mit Fensterreiniger und befestige sie.

Dann geht’s los: Kurbel rausholen, Schiebetür schließen, Markise rauskurbeln, Stützen ausklappen, ausfahren und fixieren, und in die Multianker stecken. Fertig. Die Franzosen verfolgen mein Treiben merklich interessiert und es scheint mir, als wären sie von dem Ergebnis positiv überrascht.



Günther fotografiert sein Käsebrot, ich meine von Multiankern gehaltene Markise. Kurz darauf poste ich es den Kastenwagenfreunden der Fratzefibel und siehe da: 23 „gefällt“ das.

Zufrieden sitze ich unter „meiner“ Markise und trinke Kaffee. Dann gehe ich an den Strand. Das Wasser ist herrlich.
Wieder zurück, empfangen mich fröhlich aufgeregte Nachbarn, die gespannt vorm Fernseher sitzen. Frankreich spielt gegen Argentinien und gewinnt. Der Jubel ist groß und weithin hörbar.

Ob das ein Argentinier ist?





Sonntag 1.7.2018

Ab heute gilt auf Frankreichs Landstraßen Tempo 80 ☺

Wie jeden Tag bin ich gegen 06:00 Uhr wach und setze mich gewohnheitsgemäß mit meinem Tee vor den Kasten. Danach schlendere ich wieder an den Strand. Die halbe Jura Bevölkerung scheint es heute hierher verschlagen zu haben. Es ist rappelvoll. Am Nachmittag ist Gert wohlbehalten aber müde von seinem Radrennen zurück. Wir sitzen noch lange draußen, und da Gert nichts Süßes mehr sehen kann, essen wir deftige Weißwürste und plaudern uns in die Dunkelheit. Noch immer ist es unerträglich heiß. Die Nacht ist dementsprechend unruhig.


Montag, 2.7.2018

Wir starten früh, kaufen noch im Supermarkt nahe Oyonnax ein und nehmen die Autobahn Richtung Süden. Das Verkehrsaufkommen ist gering.



Gegen Nachmittag erreichen wir Port Vendres. Wir schauen uns dort ein wenig um und fahren weiter nach Banyuls sur Mer. Dort soll es im Sportboothafen die Möglichkeit zur Übernachtung geben. Das Gelände ist mit einer Schranke versperrt, neben der ein Kasten mit Gegensprechanlage steht. Nach dem Drücken der Taste meldet sich eine männliche Stimme und erklärt unmissverständlich, dass wir ohne Boot dort nicht stehen und somit dort auch nicht übernachten dürfen. Toll. Also fahren wir die Küstenstraße weiter Richtung Portbou, wo es im Hafen auch einen Stellplatz geben soll.

Auf der linken Seite, hoch über dem Meer entdecken wir einen Parkplatz, auf dem bereits zwei Wohnmobile stehen und stellen uns kurzer Hand dazu.





Die Aussicht ist traumhaft. Wir machen uns Bratkartoffeln mit Rühreiern und dazu gibt es einen Gurkensalat. Mit unseren englischen und schweizer Nachbarn kommen wir schnell ins Gespräch. Der Engländer, der nur schwer zu verstehen ist und von dem wir vermuten, reichlich angetrunken zu sein, gibt uns dennoch sehr freundlich zu verstehen, dass weiter unten eine wunderschöne Badebucht wäre, die es lohnen würde, morgen früh aufzusuchen um ein schönes Bad zu nehmen. Wir könnten ihn wecken, er würde auch mitgehen, er könne aber nicht schwimmen. Mit dieser romantischen Vorstellung verrammeln wir uns im Wohnmobil, denn man weiß ja nie, was nachts so alles auf der Landstraße vorbei kommt, und gehen mit Einbrechen der Dunkelheit ins Bett.




Dienstag, 3.7.2018

07:30 Uhr. Wir leben noch. Wir wurden nicht überfallen und auch nicht ausgeraubt und unsere Nachbarn sind auch noch da.



Und der Engländer war auch nicht betrunken, der kommt, wie sich herausstellt, aus Manchester und dort spricht man eben so.

Nach einem kleinen Frühstück und Smalltalkversuch mit dem Mann aus Manchester entschließen wir uns zur Weiterfahrt. Wir verzichten auf das Frühschwimmen, denn die Badebucht liegt doch unromantisch weiter entfernt als gedacht, zudem liegt sie auch noch im Schatten.
Nach einer kurvenreichen Stunde erreichen wir den CP Ballena Alegre in Sant Pere Pescador.



Es gibt noch genügend freie Parzellen und wir können uns doch tatsächlich noch einen Platz in der vordersten Reihe aussuchen. Bis Samstag können wir hier bleiben. Erst dann ist der Platz vergeben.



Im Gegensatz zum September 2016, herrscht jetzt deutlich mehr Betrieb, doch sowohl auf dem Platz, als auch am Strand verteilt sich alles recht gut. Supermarkt und Obstladen sind gut sortiert. Das uns am nächsten gelegene Sanitärgebäude scheint renoviert worden zu sein. Alles wirkt hell und freundlich. Nach dem Auspacken trinken wir Kaffee und gehen anschließend an den Strand.





Zurzeit findet bis zum 5.7. die Europameisterschaft im Katamaransegeln statt. Zum Abendessen grillen wir heute Hähnchenbrüstchen und Würstchen. Dazu gibt es gemischten Salat und frisches Baguette. Nun schaut Gert an der Bar Fußball und ich schreibe unser Reisetagebuch.


Mittwoch, 4.7.2018

Katastrophe. Der Plastiktürschnappwinkel - oder wie der Pinökel heißt - an der Klotür ist gebrochen. Noch lässt sich die Tür Dank eines Pflasters verschließen, aber während der Fahrt dürfte das wohl kaum halten. Mal schauen, ob wir irgendwo einen Baumarkt finden.

Heute ist Wochenmarkt in Sant Pere und wir machen uns zeitig mit den Rädern auf den Weg. Aber als erstes geht es in den Haushaltswarenladen, wo ich schon vor zwei Jahren eine Pfanne gekauft habe, und ich bestelle eine weitere Paellapfanne, allerdings ein paar Zentimeter größer, die ich aber frühestens am Abend oder erst am nächsten Morgen abholen kann. Dann schlendern wir über den Markt und kaufen den leckeren Serano-Schinken, Hartwurst und Käse ein. Anschließend genehmigen wir uns beim „Holländer“ einen Café con leche und Gert verdrückt noch ein Stück Apfelkuchen dazu.

In Sant Pere gibt es keinen Baumarkt, aber in L’Escala soll es einen Schraubenladen geben. Mal schauen, ob wir dort nochmal unser Glück versuchen. Ein kleiner Eisenwinkel würde schon reichen. Ansonsten werden wir den Winkel vom Gaskasten zweckentfremden.
Heute bleibt die Küche kalt – wir essen unsere frischen Leckereien vom Markt.
Donnerstag, 5.7.2018

Nach dem Frühstück macht Gert eine Radtour nach Cadaques und ich fahre nach Sant Pere, hole meine Paellapfanne ab, kaufe auf dem Rückweg bei Mas Guso Gemüse, Aijoli und einen Liter unseres Lieblingsrotweins ein und gehe anschließend zum Strand. Kurz darauf ist Gert zurück. Zum Abendessen gibt es eine Gemüse-Reis-Pfanne mit Hähnchen. Die Nacht wird recht windig und nach Mitternacht fahren wir vorsichtshalber unsere Markise ein.



Halb so lang wie Prora erstreckt sich der CP ca. 2 km am Strand entlang.







Freitag, 6.7.2018



Wie schnell die Zeit doch vergeht. Heute ist schon unser letzter Tag in Spanien und wir beschließen: Heute machen wir mal nichts. Zwar haben wir die letzten Tage auch nicht viel gemacht aber egal. Wir gammeln und lassen es uns gut gehen. Damit unsere Vorräte ein bisschen abnehmen, machen wir uns eine ordentliche Portion Nudelsalat mit Würstchen und weil wir ab morgen durch die Berge fahren und frei stehen werden, können wir den restlichen Nudelsalat morgen noch essen. Während Gert an der Bar das Spiel Belgien gegen Brasilien schaut, räume ich schon ein wenig zusammen. Belgien gewinnt und auf dem CP ist die Freude groß. Wir fahren die Markise ein und packen den Teppich zusammen.




Samstag, 7.7.2018

Wir liegen gut in der Zeit und verlassen La Ballena Alegre gegen 09:00 Uhr. Bei Mas Guso stehen wir vor verschlossenen Türen. Wein gibt es erst ab 10:00 Uhr. Und weil es sowas von heiß ist auf dem Parkplatz sagen wir uns: „Dann eben nicht“.

Wir fahren auf Nebenstraßen Richtung Frankreich.



Ohne Autobahn geht es gemütlich unserem ersten Ziel entgegen: Castelnou.



Dieses wunderschöne mittelalterliche Dorf zählt zu Recht zu den „plus beaux villages de la France“. Hinter dem monumentalen Stadttor findet man malerische Gassen, blumengeschmückte Häuser und die Überreste der Stadtmauer mit Wachtürmen. Außerhalb der Stadtmauer befindet sich die Kirche Sainte-Marie du Mercedal.













Man könnte stundenlang hier verweilen aber wir wollen heute ja noch weiter und so geben wir „Tautavel“ ins Navi ein.



Tautavel ist ein kleines Winzerdorf am Ufer des Verdouble. Bekannt wurde es durch den „Homme de Tautavel“. Zwischen 1969 und 1971 legten Forscher wenige Kilometer nördlich in der ca. 40 m tiefen Karsthöhle Caune de l’Arago Schädelfragmente des Tautavelmenschen frei. Wie dieser vor fast 450.000 Jahren lebte, ist im Centre Européen de Préhistoire dokumentiert. Und das hat leider geschlossen. Wie überhaupt alles geschlossen hat. Tautavel scheint ausgestorben. Selbst die Bars und Restaurants sind zu.






Aufgrund der unerträglichen Hitze entscheiden wir uns zur Weiterfahrt nach Cucugnan.





Cucugnan mit seinen 129 Einwohnern zählt ebenfalls zu den schönsten Dörfern Frankreichs und steht, was die Hitze betrifft, Tautavel in nichts nach.















Eines der Wahrzeichen Cucugnans, neben der Kirche, ist die runde Mühle Moulin d’Omer, der Maîtres de mon moulin, der Biobäcker von Cucugnan. Hier werden allerfeinste Biobackwaren hergestellt und man kann sogar das Brotbacken lernen. Der Maître bietet nämlich Kurse an. Wir gönnen uns einen Café au Lait und zwei lecker riechende Orangen-Zimt-Muffins aus Dinkelmehl und schlendern dann gemütlich durch den glücklicherweise wenig touristisch erschlossenen Ort zurück zum WoMo. Neben dem Parkplatz machen wir noch eine Weinprobe beim hiesigen Winzer und kaufen einige Flaschen Rot- und Roséwein.









Nach kurzen 5 km erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsplatz in Duilhac-sous-Peyrepertuse, das, wie der Name schon vermuten lässt, am Fuße der Burg Peyrepertuse liegt. Ein charmantes, authentisches Dorf mit nett gepflasterten Gassen, dem Brunnen der Liebe und einem befestigten Zentrum.
Außer uns stehen hier noch zwei Wohnmobile. Der Platz ist tadellos, es gibt saubere Toiletten, die sogar mit Toilettenpapier ausgestattet sind. Man kann kostenlos Frischwasser auffüllen sowie Abwasser- und Toilettentank entleeren.



Den Ort hat man schnell durchquert.





Der Dorfplatz bietet viel Freiraum zum Feiern. Dort findet auf einer beachtlichen Bühne gerade der Soundcheck statt, denn: Heute Abend treten hier zwei Newcomerbands auf.



Wo das Publikum herkommen soll ist mehr als fraglich. Denn am anderen Ende des Dorfes findet ein weiteres lokales Fest statt. Das ist allerdings jetzt schon gut besucht. Wegen dieser zwei Feierlichkeiten haben die einzigen beiden Lokale leider geschlossen. Wie sehr hatten wir uns auf den Besuch des einen gefreut, das in großen Lettern „Crêpes“ auf seinem Schild stehen hat. Vermutlich offeriert der Crêpesbäcker seine Crêpes und Gallettes heute auf dem Rockfestival.

Zur Burg hinauf führt ein holpriger Trampelpfad. Ein kleiner Junge mit Ball in der Hand fragt uns freundlich interessiert, ob er uns helfen könne und mit Blick auf Gerts Badeschlappen, ob wir dort hinauf steigen wollten. Er meinte: „trop seche … une heure, peut être une heure et demi“.



Also lassen wir den schweißtreibenden Aufstieg und bestaunen diesen kleinen Ort in entgegengesetzter Richtung, der offensichtlich außer sehr netten Einheimischen und niedlichen Katzen nicht viel zu bieten hat.



Wir stellen erstaunt fest, dass dieser Ort für seine 148 Einwohner aber jede Menge tut: Es gibt einen Kinderspielplatz, einen Bolzplatz, einen Bouleplatz, einen Tennisplatz und einen Miniladen in der Größe unseres Wohnmobils, wo es alles Lebensnotwendige zu kaufen gibt.



Gegen 21 Uhr soll das Konzert beginnen. Der Wohnmobilparkplatz hat sich wie von Geisterhand mit PKWs gefüllt, aus denen überwiegend schwarz gekleidete Jugendliche steigen. Weil es der einzige Parkplatz vor dem Ort ist, handelt es sich wohl um keinen „offiziellen“ WoMostellplatz. Jede noch so kleine Parklücke wird besetzt.

Wir essen eine Kleinigkeit und beschließen, wenigstens den Beginn des Konzerts anzuschauen und laufen zurück zum Dorfplatz, bestellen zwei Crêpes und setzen uns an einen Tisch. Kurz darauf tauchen immer mehr recht skurrile ausschauende Menschen auf und bald sind alle Tische besetzt. Hier scheint jeder jeden zu kennen. Schade, dass wir nur Bruchteile der Unterhaltungen verstehen. Leider hat um 21.30 Uhr das Konzert noch immer nicht begonnen und wir laufen zurück zum WoMo. Offensichtlich werden wir alt.
Um 22.30 Uhr liegen wir im Bett und lauschen dem Konzert, das uns in moderater Lautstärke einschlafen lässt.

0 Kommentare 4988 mal betrachtet
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt