AndyAmmer am 11 Mai 2026 22:23:46 Moin, meine Schubladenverriegelung ist defekt, zum Glück klemmte sie nur vorübergehend und gab nach, so dass die Schubladen aufgehen. Fz. ist ein 2023er Ahorn Canada AS. Die Verriegelung funktioniert über diesen klinkenförmigen Hebel am Küchenblock, der um 90° schwenkbar ist: Hebel.png Der Hebel sitzt über der obersten Schublade und betätigt eine Stange, die in die beiden Schubladen eingreift, wodurch wiederum die Schubladen blockiert oder freigegeben werden. Der Hebel läßt sich, nachdem die Blockade plötzlich nachgab, widerstandslos bewegen und betätigt die Verriegelung nicht mehr. In der Schublade fand ich dieses Teil, was nur von dem Hebel abgefallen sein kann: IMG_20260511_220031241.jpg andere Seite: IMG_20260511_215958223.jpg Da die Schraube unbeschädigt und nicht verbogen ist, war sie wohl locker, der Hebel verkantete sich dann, irgendwann verspannte sich der Mechanismus, es machte "knacks" und dann fiel das Ganze aus dem Schraubenloch. Dieses U-Förmige Metallstück ist an einer Seite abgebrochen. Die Aussparung an der einen Seite hat die Stange umfaßt und rauf /runter bewegt, jetzt nach dem Bruch ist das nicht möglich. Klar sichtbar ist eine Bruchkante (!) und ja, irgendein Idiot von Erbsenzähler meinte hier ein Teil aus Zinkdruckgruß verwenden zu dürfen. Jetzt baue ich das Teil aus Stahl nach, kein Problem, halbe Stunde max. Arbeit. Meine Frage - hat jemand einen gleichen Verschluß im WoMo (ideal vom gleichen Hersteller!) und kann ein Foto von dem Betätigungshebel machen, und zwar von der Rückseite? Müßte zu machen sein, wenn man in die geöffnete Schublade reinlangt mit der Kamera. Ich brauche die Einbaulage, wie die Stange dort eingreift in welcher Lage bei "entsichertem" Hebel - deswegen bringt es mir jetzt nichts, das jetzt bei mir von hinten zu fotografieren, das eine Teil ist ja schon ab. Danke schon mal, Andy
AndyAmmer am 13 Mai 2026 13:49:43 Hinter dem Entriegelungshebel sitzt ein chromfarbener Kasten mit einer noch unbekannten Mechanik. Irgendwas wird damit hoch und runter bewegt. Man konnte das sogar noch erkennen, irgendwas bewegt sich noch sichtbar am unteren Rand dieses Kastens, wenn man den Hebel dreht. Ich glaube jetzt, ich habe das durchschaut - ich bitte jemand mit diesem Fahrzeug trotzdem um ein Vergleichsfoto zur Bestätigung! So sieht das hinten also aus: IMG_20260513_120236657.jpg Die beiden Bolzen sitzen auf der Metallschiene, die nach unten auch zur anderen Schublade läuft. Da gibt es weitere Bolzen, die Schubladen haben Plastikteile, wo die eingreifen können. Dreht man den Hebel, zieht man diese Metallschiene in der Führung hoch und beide Schubladen sind verriegelt, weil die Bolzen nun hinter die Plastikteile greifen. Einer der Bolzen ist unten in dem ersten Bild zu sehen, unmittelbar über der Seite von der Schublade. Auf der anderen Seite des "Kastens" ist der Verriegelungshebel. Hier noch mal näher: IMG_20260513_120548723.jpg Bißchen unscharf, aber man sieht in dem dunklen Schlitz an der Unterseite zwei kleine Metallstücke. Das linke davon sieht aus und fühlt sich auch an wie eine Bruchkante und könnte zu dem von mir in der Schublade gefundenen Teil passen. Drehe ich den Hebel nach rechts in Verriegelungsstellung, verschwindet dieses "Bruchstück" nach oben im Kasten. Perspektivisch ist das nicht sofort erkennbar. Aber diese Metallschiene mit den beiden parallelen Bolzen sitzt fast genau Unterkante dieses Kastens, das herausgefallene /abgebrochene Teil würde gut dort eingreifen können. Der Schattenwurf täuscht auch ein bißchen, der Kasten ist oben nicht abgeschrägt. Meine Theorie bis hierhin:Das Teil, was ich fand, siehe Ausgangsbeitrag, ist dort abgebrochen. Das war mit der Schraube nicht festgemacht, sondern die Schraube saß zwischen den zwei Metallbolzen auf der Schiene und diente nicht zum Befestigen, nur zum Übertragen. Ich müsste den Hebel abbauen (keine Ahnung wie der nun wieder fest ist, nichts zu sehen), und dann den Kasten mit der Betätigung. Wobei ich dann immer noch nicht weiß, was darin alles unkoordiniert herausfallen kann, dürfte kein Spaß sein nur so im Spiegel. Das gebrochene Teil nachbauen ist absolut kein Problem. Bevor ich das abbaue / auseinandernehme, müsste ich wissen, ob ich richtig liege mit meiner Vorstellung von der Konstruktion. Kann da jemand mit einem Ahorn bitte gelegentlich mal gucken mit Foto?Danke, Andy
ulimm am 13 Mai 2026 15:27:32 Ich kann dir nicht mit Fotos helfen, da ich einen Canada TF von 2020 habe, da gab es noch einen Druckknopf statt Hebel. Aber das Problem war damals auch schon, die Verriegelungen sind wohl reihenweise dahin gegangen. Der Verriegelungsschieber sah auch ähnlich aus. Nachdem sich der Vorbesitzer mit Babystrapssicherungen beholfen hat, (und ich nach Ausbau der Schubladen keine Idee hatte was da kaputt gegangen ist) habe ich letztes Jahr jede Schublade mit 2 Pushlocks ausgestattet. Ungefähr wie diese: --> LinkAlso falls du bei der Reparatur nicht weiterkommst hast du vielleicht hier ne Alternative.
AndyAmmer am 13 Mai 2026 16:47:21 Vielen Dank, hab jetzt die Verriegelung rausgefummelt und bin auf eine so derart unnötig komplizierte Konstruktion gestoßen, das kann nur ein deutscher Ingeniör gewesen sein. :lach: Also so sieht der ausgebaute Kasten aus (zwei Gehäuseschrauben schon entfernt): IMG_20260513_145615314.jpg Geöffnet sieht der dann so aus: IMG_20260513_145829598.jpg Der Vierkant (da ist dieser Hebel außen drauf, kleine Madenschraube hält den) dreht das Zahnrad und das schiebt die Zahnstange hin und her. :idea: Und so sieht die Zahnstange tutto completti aus, rechts ist das Stück, was ich ursprünglich mit der langen Schraube dran in der Schublade fand: IMG_20260513_145946211.jpg Ehrlich. Die Konstruktion ist völlig beknackt. In die beiden Vertiefungen greift noch eine Blattfeder, die das in den Endlagen halten soll. Dieses Zinkdruckgußteil (warum nicht Stahl? Kann man heute super lasern!) ist nicht nur kompliziert, sondern mit 3x3 mm an der Bruchstelle auch noch viel zu schwach für eine dauerhafte Lösung. Ein einziges Mal die Schublade nicht ganz zu und die Verriegelung zu viel Kraft drauf = knack. Diesen Unfug baue ich nicht nochmal wieder ein. Und da ich schon für ein simples Scharnier aus Alu-Stahl-Kombination mal 45 € bezahlen durfte, werde ich ganz sicher kein Originalteil dafür bestellen. Die lange Schiene für die beiden Nupsis der Zentralverriegelung gleitet ja immer noch leicht auf und ab. Zum Glück (!) ist unten = offen, sonst Schublade zu und bleibt zu :lach: Also muss ich "nur" die Stange schieben können von außen ... mal sehen, was ich mir da einfallen lasse. Vierkant auf Stahlscheibe für die Betätigung, gelagert in einem 3D-Druckteil, kleiner Hebel dran, Bolzen durch und gut. Muss nur zusehen, dass der Betätigungsweg passt. In den Endlagen könnte ein Magnet helfen oder so. ulimm hat geschrieben:Pushlocks
Das wäre Plan C, ich schau erstmal, wie weit ich komme. Vielleicht baue ich auch das gebrochene Teil aus einem Edelstahlblech nach, wer weiß ... Mit dem Dremel ist das meiste eigentlich schnell gemacht. Die Zähne sauber fertigfeilen ist nur ne Fleißarbeit. Danke, Andy
ulimm am 13 Mai 2026 17:37:39 Dann viel Erfolg. Obwohl- du bist hier eher der deutsche Ingeniör, das Original wurde wohl in Italien gebastelt. :D Falls dir eine Eigenbaulösung einfällt, bitte posten. Auch die alten Verriegelungen haben ja diesen Schieber mit den 2 Bolzen am oberen Ende und sind offen wenn sie unten sind. Gibt vielleicht noch ne Menge Ahorngeschädigter die davon profitieren könnten. Die Pushlocklösung setzt ja auch etwas Geschick in Holzbearbeitung voraus, und ich muss 4 Knöppe drücken statt im Original 1nen.
Franky70 am 13 Mai 2026 20:43:41 Hallo Andy, habe keinen Ahorn, aber das System hat mich inspiriert. Werde mir mal Gedanken machen, wie ich das bei unserem WoMo umsetzen kann.
AndyAmmer am 14 Mai 2026 21:34:48 ulimm hat geschrieben:Falls dir eine Eigenbaulösung einfällt
hab heute angefangen, das Originalteil nachzubauen aus 3mm Edelstahlblech. Ist ein wenig Sägerei und Feilerei, macht aber Spaß. Um die Zähne in die Zahnstange zu bekommen, fehlt mir leider eine schmale Dreikantfeile, da muss ich mal gucken was alles im Dremel-Kasten liegt, Feilen sind sicherheitshalber auch bestellt. Bis auf die Zähne ist das Teil auch schon fast fertig. Parallel dazu konstruiere ich trotzdem schon mal eine Dreh-Lösung für den 3D-Drucker mit einer einfacheren Verbindung. Ich glaube, man hat beim Original die Kombination Zahnrad /Zahnstange gewählt, um genau oberhalb der Schiene ansetzen zu können und eine gerade Bewegung zu bekommen, die braucht man hier aber gar nicht wirklich. Setze ich an einem Rad an und bewege das um 90°, bleibt die vertikale Bewegung nicht auf der Mittellinie. Abweichung max. 5°? Spannend, macht Spaß :P . So könnte das - erstmal als Idee /Wirkprinzip, ohne jeden Maßstab - aussehen: 2026-05-14 21_20_06-NVIDIA GeForce Overlay.png Blau = Stahl, Vierkant 10mm zur Aufnahme des Hebels, bzw. Stahlstifte. Wahrscheinlich geht auch ABS-Druck. Der horizontale Abstand des Bolzens von der Drehachse bestimmt den vertikalen Weg, das kann man sehr gut berechnen Orange = Führt den Vierkant in der Möbelplatte. ABS, 3D-Druck. Rot = Betätigung (evtl. ABS) Gelb = Sicherungsscheiben, oder Sicherungsschrauben Grau = Vorhandene Schiene mit den beiden Bolzen für die Betätigung, bewegt sich ca. 15mm auf und ab zum Verriegeln /Entriegeln. Ersetzt man die Bolzen durch ein einzelnes Auge, läuft es wohl besser ohne zu haken. Damit das in der Endlage "einrastet", kann man den hier waagerechten Vierkant bißchen verlängern, und an einer Seite an einen angeschraubten Neodym-Magneten stoßen lassen. All diese Teile müssten super schnell zu fertigen sein. Andy
AndyAmmer am 14 Mai 2026 21:46:03 Franky70 hat geschrieben:Hallo Andy, habe keinen Ahorn, aber das System hat mich inspiriert. Werde mir mal Gedanken machen, wie ich das bei unserem WoMo umsetzen kann.
Wenn noch keine Zentralverriegelung vorhanden ist, so funktioniert die: IMG_20260514_213907397~2.jpg Ein Bolzen an einer Schiene kann sich oben und unten bewegen. Auf dem Rand der Schublade sitzt ein besonders geformtes Stück ABS. Ist der Bolzen oben, hakt das Formstück dahinter = Schublade nix auf, fällt der Bolzen nach unten, kann er durch die Lücke und Sesam öffne dich. Für die Schiene könnte man eine alte Schubladenführung umbauen. Wichtig wäre nur: geht was kaputt, fällt sie runter und das sollte dann auch die Stellung "offen" sein, sonst hat man ein Riesenproblem. hoffe die Skizze hilft. Platz braucht das nur paar Millimeter, nicht mal 1cm würde ich sagen. Im Ahorn läuft die Schiene zwischen zwei Holzleisten. Andy
Franky70 am 14 Mai 2026 21:51:59 Hallo Andy, sehr gut erklärt. Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
AndyAmmer am 21 Mai 2026 16:21:27 So, hier noch das Ergebnis für alle, die auch ihre Zinkdruckguß-Konstruktion zerbrochen haben oder noch zerbrechen. Und für die natürlich, die's interessiert :mrgreen: Hier Original und Nachbau: teile im vergleich.jpg Ich habe mich entschlossen, das Teil 1:1 in Edelstahl V2A Stärke 3mm nachzubauen. Gammelt nicht und vor allem ist es nicht so bruchempfindlich. Läßt sich super bearbeiten das Zeug. Grob gesagt sind das folgende Arbeitsschritte gewesen: - Blech rechteckig zuschneiden mit dem größten Außenmaß, dann maßhaltig feilen. - 6mm-Bohrung setzen - zweimal 8mm-Bohrung setzen für das Langloch - Gerade Aussparung absägen und auf Maß feilen - Aussparung für "Zahnstange" aussägen und feilen - Langloch vollenden - und dann für jeden Zahn: Mitte anzeichnen, mit Schlüsselfeile anfeilen, dann mit Messerfeile (Dreikantfeile mit sehr spitzem Winkel) auf Tiefe feilen. - Rundungen schleifen (Die Arbeitsschritte, wo es wirklich auf Genauigkeit ankäme, sind fett markiert.) Ich habe die Reihenfolge so genommen, dass mir nicht ein Fehler bei den "einfachen" Arbeitsschritten" auch die Arbeit an den "mühsamen" Arbeitsschritten zunichte macht. Und dann anpassen, weil es auf Anhieb nicht 100% genau ist und da und dort hakt: IMG_20260521_141717057_HDR.jpg Einsetzen und nun prüfen: bewegt es sich leicht in beide Endlagen? IMG_20260521_141747626_HDR.jpg Hier die andere Endlage: IMG_20260521_141756657_HDR.jpg Ob das auch leicht geht, wenn der Kasten zu ist, muss man auch probieren. Bei mir hat es erst geklemmt, dann habe ich mir das Original noch mal scharf angesehen und eine Fase gefunden, die ich noch nachträglich gefeilt habe. Dann ging es gut. So sieht das einbaufertige Teil jetzt aus: IMG_20260521_153401918_HDR.jpg Hebel ist hoch = Stange der Zentralverriegelung nach unten = offen und: IMG_20260521_153419043_HDR.jpg Hebel 90° nach links gedreht (würde nach dem Einbau in Fahrtrichtung zeigen) = Stange der Zentralverriegelung nach unten = Fahrtstellung Die lange M6-Schraube habe ich getauscht. Die originale hatte einen Senkkopf mit Innensechskant und scheuerte innen an der Möbelplatte. Also eine andere M6 mit flachen zylindrischen Kopf genommen, Gewinde bis zum Kopf ergänzt, auf Länge gebracht. Und in den Kasten anschließend eine Ladung Lithiumfett eingesprüht - das war's dann. Und morgen wird der ganze Kram wieder eingebaut. An die verd...n Schrauben kommt man weder mit dem Akkuschrauber noch mit einem normalen Schraubendreher dran. Zum Glück sind die Schrauben Torx und fällt nicht gleich irgendwo runter und ist weg. (Kann nur jedem raten, für Reparaturen und nachträgliche Einbauten immer Torx zu nehmen, die vergniesgnaddeln nicht so schnell und man kann sie auf dem Bit steckend gut in entlegene Ecken bringen. Hat sich das "gelohnt"? Auf alle Fälle. Wenn man wie ich gerne bastelt und Metallverarbeitung kann, dann sowieso. Das Originalteil kostet mit Sicherheit niedrig dreistellig (lach nicht, ich hab ein Türscharnier getaucht und für das labberige Teil wurden schon 44 Euro plus Versand aufgerufen, siehe meine Anleitung zum Tausch). Und nicht vergessen, das Neuteil wäre wieder mit einem bruchempfindlichen Zinkdruckguß-Müll ausgestattet gewesen, weitere 3 Jahre (so alt ist das Fz.) und wieder einen neuen Riegel kaufen ... Ausbauen und einbauen = 30 Minuten (Schublade muss raus). Blech roh zuschneiden = 5 Minuten. Ausschnitte sägen und feilen: 30 Minuten. Löcher bohren, Langloch vollenden nochmal 30 Minuten. Und dann die Feilerei der Zähne, ich hab das langsam gemacht (zuviel weg = nochmal von vorn!), immer wieder angepaßt und geguckt. 60 Minuten. Also mit allem Hin und Her würde ich max. 2 1/2 Stunden dafür ansetzen. Andy
Franky70 am 21 Mai 2026 17:09:36 Hallo Andy, Respekt, einfach toll
JackSchmidt am 21 Mai 2026 20:13:59 Hallo,
es ist eine Freude, dass Ergebnis zu sehen. Dafür von mir ein Plus.
AndyAmmer am 21 Mai 2026 21:46:05 Danke schon mal allerseits für das Lob! Ich hätte es zu gerne am PC neu konstruiert und dann meinem Lasercutter gegeben. Hab ich aber dann doch lieber sein gelassen, mein Monport-Laser hat "nur" 50 Watt, damit kann ich zwar schicke Schilder gravieren (auch tief gravieren), aber durch 3mm hindurch schneiden dauert vermutlich eine Ewigkeit, müsste zwischendurch paarmal neu fokussieren und wenn das alles läuft: das Blech wird sich garantiert beim Schneiden verziehen. Hab damit für ein Türschild in eine 10mm Aluplatte unseren Namen "erhaben" eingelasert, d.h. alles außer dem Namen weggebrutzelt, dann mit 1.000er Schleifband poliert. Geht besser als durchschneiden.
Hatte auch einen Laserdienstleister kurz ins Auge gefaßt, aber die Preise sind mir doch ein wenig zu hoch.
Andy
AndyAmmer am 23 Mai 2026 21:00:10 Nachtrag: der Riegelkasten ist eingebaut und funktioniert gut. Einer der beiden in der Schiene befindlichen Bolzen (der in diesen seltsam geformten Haken, siehe Skizze, eingreift) hatte sich gelöst und verstellt, da klemmte das zunächst. Beide Bolzen können aber ganz einfach eingestellt werden in der "offen"-Position. Die Bolzen sind geschraubt (Schlitz), leicht lösen in der "offen"-Stellung der Verriegelung, dann rutschen die Bolzen per Schwerkraft runter auf den seitlichen Rand der Schublade. Da eine Kreditkarte unterlegen oder eine Unterlegscheibe etc., und Bolzen festziehen, bei anderer Schublade wiederholen. Dann schrappt der nicht über den Rand, wenn die Schublade bewegt wird, und wenn man in die "verriegelt"-Stellung geht, passt der Abstand.
Andy
|
|