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Frankreich - Loireschlösser und Bretagne im Mai Jun


mithrandir am 16 Sep 2024 15:43:10

2,5 Wochen, die bekanntesten Schlösser der Loire, atemberaubende Bretagne bis Penn Hir im Mai/Juni 2024

endlich komme ich dazu meinen Reisebericht unserer Tour hier niederzuschreiben.
Wie immer nur wenige Bilder, da ich mich selbst und meine Familie nicht im Internet sehen will und ich keine Bilder mache, auf denen niemand zu sehen ist, den ich nicht kenne. Die gibt es nämlich alle schon im Internet
Ich halte den Bericht auch eher kurz. Beschreibe meine Eindrücke und hebe Besonderheiten hervor.
Bitte beachtet, dass wir in der Vor-/Nebensaison unterwegs waren. Wir hatten nie Not einen Stellplatz oder einen Tisch im Restaurant zu bekommen. Auch die an-gesagten Städte waren angenehm "leer".
Aber wenn man sich die Infrastruktur dort ansieht, ist davon auszugehen, dass im Juli, August die Hölle los ist und die Preise stark anziehen.


29.05. Saarburg
Los geht‘s. Erstes Zwischenziel Saarburg. Dort gibt es die Chappelle de Cordelier --> Link).
Die Kirche ist berühmt für Ihr sehr großes Chagall Kirchenfenster. Wir waren 15 Minuten vor Schließung da. Die 6 Euro Eintritt haben wir trotzdem investiert. Das Fenster ist wie ein großes Wimmelbild und wirklich schön. Wenn wir früher da gewesen wären, hätten wir auch noch das angeschlossene Museum besuchen können, aber das wollten wir eh nicht.
Zum Übernachten hatten wir uns den Stellplatz in Messein ausgeguckt: --> Link. Aber der war leider schon voll.
Wir sind dann bis zum nächsten Ort gefahren, haben in einem tunesischen Restaurant Tajine gegessen (--> Link) und uns im Wohnviertel unauffällig auf einem größeren Parkplatz niedergelassen.

30.05. Troyes

Gleich morgens ging es weiter nach Troyes.
Ein sehr hübsches Städtchen zum Bummeln. Schöne Gässchen mit Fachwerkhäusern. Schöne Kirchen, allerdings merkt man, dass die Kirche in Frankreich nicht so üppig ausgestattet ist wie in DE. Es gibt ziemlich viel Sanierungsbedarf,
Es ist zu empfehlen, erst mal das Tourismusbüro anzusteuern, die haben eine tolle kostenlose Karte mit unterschiedlichen Touren durch die Innenstadt.
Genau das richtige für einen Zwischenstopp zum Bummeln
Geparkt haben wir ungefähr hier am Straßenrand: --> Link

Übernachtung auf einem Stellplatz hinter Orleans, direkt an der Loire --> Link
Für 10,50EUR/24h OK

31.05.Chambord und Chenonceau
Weiterfahrt bis nach Chambord das erste Schloss.
Eines der Standardloireschlösser. Von außen sehr beeindruckend, aber da es kaum bewohnt wurde, ist es innen eher karg.
Ja, die doppelte Wendeltreppe ist interessant, aber so richtig vom Hocker hat uns hier nichts gerissen.
Für 11 Euro Parkgebühr + 2x 16 Euro Eintritt kann man sich schöneres leisten.

Weiter ging es nach Amboise hier haben wir uns auf dem Camping Ile d'Or --> Link niedergelassen (17,50 ohne Strom mit WiFi, für diese Lage OK)
Gleich mal die Fahrräder abgeladen und nach Chenonceau --> Link gefahren.
Wir hatten uns vorher nicht kundig gemacht und waren überrascht, wie bergig es ist. Es lohnt sich Zeit in die Routenplanung zu investieren. Wir sind ein ganzes Stück auf einer eher unschönen Landstraße gefahren. Rückweg war entspannter.
Unser Weg führte uns an die „Waldseite“ des Schlosses, also das Flussufer, von wo aus man nicht ins Schloss kommt. Trotzdem schön und erst mal nicht so viel los.
Ein Stück weiter über den Fluss kommt man dann zum Haupteingang.

Eintritt 17 Euro. Lohnt sich schon eher als Chambord.

Abendessen gab es in der Pizzeria La Florentine in Amboise. Sehr lecker und gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

01.06. Clos de Luce
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück ging es zu Fuß zum Clos de Luce --> Link, dem Wohnhaus Leonardo da Vincis in seinen letzten drei Jahren. Wirklich beeindruckendes Museum. Nicht nur der Geschichte wegen. Die ganze Aufmachung ist sehr gut und kurzweilig gestaltet.
Zurück in die Stadt, gab es erst mal ein Galette zur Stärkung und einen kleinen Stadtbummel. Das Schloss Amboise haben wir uns gespart. Irgendwann reicht es auch mal mit Schlössern :D

Danach ging es weiter nach Tours.
Geparkt haben wir kostenlos am Loireufer --> Link
Die Kathedrale ist so lala, aber die Basilika vom alten Mantelteiler Sankt Martin macht schon eher was her.
Um die herum gibt es auch ein wirklich schnuckeliges Viertel mit Kneipen und Lädchen.

Im Anschluss ging es zur Übernachtung zum Stellplatz in St. Avertin --> Link für 12€ pro Nacht.

02.06. Saumur/Nantes
Nach dem Frühstück ging es los. Naja, es sollte losgehen, aber der automatische Wächter wollte uns nicht rauslassen. Ein freundlicher Mensch vom benachbarten Campingplatz befreite uns dann doch.
Da das Wetter nicht so prächtig war, machten wir in Saumur --> Link den ersten Stopp, um uns den Frust von der Seele zu laufen.
Der Ort selbst war nicht so dolle, aber das Schloss auf dem Berg ist schön anzuschauen.
Nächstes Ziel war eigentlich Angers, aber das haben wir dann einfach links liegen gelassen und sind direkt nach Nantes gefahren.
Zunächst hatten wir einen Parkplatz in der Stadt angepeilt. Der war aber gerammelt voll. Dummerweise merkte ich das erst als ich schon drin war und musste wenden… in 5 Minuten mit 120 Zügen (kein Witz) und mit Millimeterarbeit, um we-der mein, noch andere Autos zu beschädigen. In diesem Fall war ich selbst der eigenwillige Vanfahrer, der meint er muss mitten in die Stadt. Eigentlich sollten wir es aus Erfahrung besser wissen. :lol:
Also ging es weiter auf einen Camping CarPark (mein erster) --> Link
Fahrräder abgeladen und ab in die City. Auch etwas bergig, aber gut für die sitzge-plagten Körper.
Die Innenstadt ist keine Perle, aber es gibt die Passage Pommeraye, die ist sehenswert und drumrum das ein oder andere schöne Café.
Interessant ist dann die Ile de Nantes. Im Internet als DIE Sehenswürdigkeit ge-priesen, aber wir irrten nur herum, bis uns ein netter Herr fragte, ob wir „lost“ wä-ren.
Er zeigte uns den Weg zum „Elefanten“.
Eine wirklich coole Location. --> Link
Leider kamen wir zu spät, die „Maschinen“ hatten schon geschlossen und wir konnten das Ganze nur von außen betrachten. Genau wie die mächtige Technoparty, die gerade lief und wohl mit ein Grund für den vollen Parkplatz war.
Zum Trost gab es hier einen leckeren Burger: --> Link

03.06. Batz sur Mer
Endlich. Meer. Genauer gesagt Batz sur Mer. Hier gibt es den kleinen spartanischen Stellplatz La Govelle --> Link.
Von 10 Plätzen war nur einer belegt. Vorsaison.
Anhalten, Fahrräder runter und ab die Post. Endlich Superwetter. Auch wenn der Wind recht frisch war, die Sonne lachte.
Eine ganze Weile geht es die Küste entlang, dann rechts ab nach Le Croisic. Bummel am Hafen, einmal Crêpes und Eis und dann zurück. Sehr schöne Küste. Schroffe Felsen und ab und zu eine Sandbucht zum Entspannen.
Gegen Abend wieder aufs Rad und direkt nach Le Croisic.
Am Hafen gibt es eine Ladestation für E-Bikes. Vorbildlich gelöst.
Zum Abendessen besuchten wir die die Crêperie la Flottile --> Link . Etwas unscheinbar in zweiter Reihe, aber kööööstliche Galette und vor allem das Crêpes Montelimar mit einer ganzen gekochten Birne und Salzkaramelleis. Zum Reinlegen
Beim Womo am Strand den Sonnenuntergang bewundert und somit den Tag erfolgreich abgeschlossen.

04.06. Piriac sur Mer
Kurze Fahrt Richtung Piriac. Eigentlich wollten wir wieder auf einen CP, um uns und das Womo frisch zu machen. Aber dann sind wir am Stellplatz Le Veridet --> Link vorbeigekommen (ca. 15 Euro All In auch WiFi, aber nur im Bereich der Entsorgung). Tolle Lage über den Klippen und dem Strand. Ca. 4 km mit dem Fahrrad zum Hafen von Piriac.
Dort (am Hafen) haben wir erst mal bei einem Aperol gechillt. Abends dann nochmal in den Ort und lecker im "Chez Grand-Mere" --> Link diniert. Und dann noch mal runter zum Strand wegen des Sonnenuntergangs.

05.06. und 06.06. Golf du Morbihan, Arzon
Heute geht es zum Golf du Morbihan. Kurzer Zwischenstopp am Intermarche um Vorräte aufzustocken und Mitbringsel zu kaufen. Ankunft am CP Plage de Port Sable --> Link um 13:15.
Schon mal vorab: 45 Euro für zwei Tage inklusive WiFi, einen Tag Strom, 2 Baguette und 4 Croissants – Nix zu meckern.
Anmeldung öffnet um 14 Uhr. Frau sneakt schon mal in die CP Anlage und spült das Geschirr.
Sehr nettes Personal. Wir buchen eine Nacht und bekommen einen schönen Platz nah beim Wasser.
Duschen sind Top.
Dann eine Wanderung zum Cairn de Petit Mont, ein Hünengrab auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht. Leider muss man um den ganzen riesigen Yachthafen drumrum. Nervt ein bisschen, aber ein paar Schritte mehr schaden nix und beugen koronaren Herzerkrankungen vor.
Der Grabhügel wurde im 2. Weltkrieg von den Deutschen durch einen Bunker teilweise beschädigt.
Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren hier aufgetreten sind, bin sehr dankbar, dass man uns in Frankreich so freundlich empfängt und dass die Franzosen mit uns dieses großartige Projekt Europa stemmen, (Musste ich mal loswerden).
Auf dem Rückweg konnten wir den vielen Lädchen am Hafen nicht widerstehen und mussten einen bretonischen Hoodie kaufen.
Zurück am CP gab es lecker selbst gekochtes Essen und danach noch einen Strandspaziergang.

06.06.
Weil wir eine Nacht verlängern, müssen wir erst mal umparken. Dann geht es auf die Räder. Zunächst an die Landspitze am Eingang des Golfs. Abfließendes Wasser mit krasser Strömung Dann weiter mit den Rädern am Golf entlang. In Bilgroix ist die Strömung noch viel stärker.
Insgesamt sind wir locker geradelt. Es geht immer mal auf mal ab. Gerade richtig um die Fitness zu trainieren und nicht erschöpft vom Rad zu fallen.
Wir nutzen Magic Earth und Komoot. Beide lotsten uns teilweise leider auch auf Schnellstraßen, obwohl immer wieder nummerierte Radwege kreuzten.
Es lohnt sich wahrscheinlich eine Radkarte zu kaufen.
Zum Abendessen ging es ins La Grande Cale in Port Navalo --> Link. (fußläufig zum Campingplatz) sehr sehr lecker mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis.

07.06.Vannes, Le Bono
Weiter nach Vannes. Geparkt haben wir hier: --> Link am Ende der Rue de Commerces.
Quasi direkt am Hafen, kostenlos und ausreichend Platz. In der Hochsaison bestimmt auch rappelvoll.
Die Stadt ist sehr schön, schöne Lädchen, nicht nur Tourikram. Sehr einladend.
Danach über Baden nach Le Bono. Ein kleines Fischerdorf mit einer alten Hängebrücke und einem malerischen Meeresarm.
Wenn man die alte Hängebrücke von hinten anfährt, also nicht von der Stadtseite, landet man in einer Sackgasse an deren Ende sich ein schöner Waldparkplatz befindet, der für 6m Kasten gerade noch ausreicht. Auch hier kann ich mir vorstellen, dass es in der Hochsaison Glücksache ist einen Platz zu finden.
Es gibt einen kleinen, romantischen Schiffsfriedhof. Einfach den Weg auf der Parkplatzseite (nicht Stadtseite) vor der Brücke nach links entlanglaufen. Nicht spektakulär, aber ganz OK.
Danach haben wir uns spontan entschlossen auf der Stadtseite am Fluss, in der Sonne zu picknicken und die Nacht auf dem Waldparkplatz zu verbringen.
Es Baguette, Oliven, Käse, Schinken und getrocknete Salami.
Am Freitagabend kamen auch einige Einheimische auf diese Idee. Eine Gruppe hatte sogar eine Riesenplatte Meeresfrüchte mit Hummer dabei.
Camperleben wie in der „guten alten Zeit“

08.06.St. Goustan, Menhire, Quiberon
Morgens früh raus und direkt Richtung St. Goustan zum Frühstücken. Parkplatz beim Friedhof. 500m zum Hafen.
Es handelt sich um zwei kleine Ortschaften, die durch eine Brücke am Hafen verbunden sind. Das touristische Leben spielt sich direkt an der Brücke ab.
Frühstück in der Sonne, direkt am Fluss im Café du Port mit den Teddybären --> Link.
Sehr nette, lustige Bedienung. Leckere Galettes und sehr guter Kaffee.
Danach Richtung Kermario zu den Menhiren. Am Parkplatz beim Geant de Mario --> Link hatten wir Glück. Gerade noch ein Plätzchen für einen Kawa frei.
Wanderung zum Geant de Mario, dann weiter zu den Alignements de Kermario.
Letztendlich viele Steine, mehr oder weniger ordentlich aufgereiht und mit ent-sprechendem touristischem Brimborium aufgehypt.
Dann weiter Richtung Quiberon zum Camping Municipal de Kerné:
--> Link . Ein ziemlich großer, spartanischer Platz, kein Schatten, nur V/E, keine Toiletten, aber OK. 11,50 pro Nacht.
Das Meer und die Küste sind nur ein paar hundert Meter entfernt.
Mit dem Fahrrad etwa 10 Minuten bis zum Hafen von Quiberon.
Die Fahrradplätze auf der Fähre nach Belle Ile waren leider ausgebucht
Wieder mal verpennt, dass am Sonntag auch die Einheimischen Touristen sind. Umgeplant auf Montag.
Kurze Fahrradtour zum Hafen von Quiberon. Bummel, Eis, Crêpes.
Danach selbstgemachtes Abendessen und Sonnenuntergang bei den Klippen.

09.06. Quiberon
Heute war Wandertag. Einmal den Küstenweg nach Quiberon. Mittagessen in e-nem Tourirestaurant am Hafen. Leider nicht so lecker.
Dann zurückgewandert bis zur Fontaine Port Goulon.
Schöne schroffe Küste und gut für die Fitness.
Abendessen im Womo, leckerer Tomaten-Oliven-Salat mit Tomme, dazu Taboulet.

10.06. Belle Ile
Früh raus und aufs Rad. Zur Fähre. Abfahrt 08 Uhr.
Nach der Ankunft direkt losgefahren. Einmal die rechte Hälfte der Insel umfahren. Sehr bergig, spektakuläre Küste. Zwischendurch diverse Stopps für Frühstück, Eis, etc. Sehenswert
Nach der Rückfahrt, Galette in der Crêperie Pourlette in Quiberon.
Scheint auch bei Einheimischen sehr beliebt. Proppenvoll, durchgängig. Aber die Damen in der offenen Küche leisten Unglaubliches. Ein Crêpe/Galette nach dem anderen geht raus. Die zwei Bedienungen sind auch der Wahnsinn.
Sehr lecker und preislich auch sehr gut. Kein Tourinepp.
Tatsächlich gibt es sogar einen Eintrag im Gault Millau: --> Link

11.06 Austern, Pont Aven, Concarneau.
Heute war Touri Checkliste angesagt.
Erster Checkpunkt: „Austern“
Ok, den Kindern sagt man „Du musst alles mal probieren“. Bekannte sagten uns „In der Bretagne, unbedingt Austern probieren“.
Ich mag eigentlich kein Seafood, aber eben Abenteuer. In den Reiseführern liest man, dass es in Riec sur Belon die besten Austern gäbe. Die beste Location „Chez Jacky“. Also auf geht’s. Dort angekommen, gibt es tatsächlich nur zwei Lo-cations: „Chez Jacky“ und „Huîtrières du Château de Bélon“.
OK, Jacky hatte noch zu, wir bummeln ein bisschen umher, bis das Lokal geöffnet hat. Die Tür ist offen, aber niemand zu sehen, wir begeben uns in den Eingangsbe-reich, ab und zu läuft mal jemand vorbei, aber niemand kümmert sich um uns. Der alte Spruch „Im leeren Restaurant wird man am schlechtesten bedient“ be-ahrheitet sich.
OK, also gegenüber zu den Huitrieres du Chateau. Da ist ein bisschen mehr los, sieht auch eher nach Verkaufsstand aus. Ich vermittle der Dame mit meinem Französisch, dass wir noch nie Austern gegessen haben. Sie nimmt zwei Stück aus den Körben, knackt sie, gibt sie uns und bedeutet uns, dass wir sie einfach ausschlürfen sollen.
Was soll ich sagen. Es ist ein bisschen wie „Aus Versehen beim Schwimmen Meerwasser in den Mund bekommen mit irgendwas drin“ und statt es auszuspucken, schluckt man. Evtl. hätten wir die Austern zerbeißen sollen, aber wir waren uns einig, dass die gar nicht so gut sein können, dass ich das noch mal will.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass man sich ein bisschen mehr Mühe gibt uns die Spezialität hier schmackhaft zu machen.
Egal, “been there, done that”, Austern - Check
Weiter geht es zu der Künstlerstadt der Bretagne:
Pont Aven
Parkplatz am Ortseingang, kostenlos, schon mal nicht schlecht.
Weiter nach Pont Aven. Schön, aber wie so oft an diesen Spots, alles eher künstlich schön gemacht. Ich frage mich, ob da wirklich noch Einheimische wohnen. Aber anscheinend haben die sich mit den Touristenmassen arrangiert und sind netter als die Mallorquiner aktuell. Ich gönne denen ja auch den Status und damit es schön bleibt haben wir für Einnahmen gesorgt (Eis, Getränke, Galette).
Pont Aven - Check
Und weiter nach Concarneau
Übernachtet haben wir auf dem CP Moulin Aurore --> Link Der Platz macht einen etwas „vernachlässigten“ Eindruck. Teilweise ungemäht und einige verwaiste Wohnwagen Das hatte aber auch einen gewissen Charme. Sanitärbereich war in Ordnung und das Personal war supernett und hilfreich. Preis war OK.
Keine Verpflegung, aber Strom und mäßiges WiFi, Sanitär und Entsorgung gut 20 Euro/Nacht
Um zum alten Hafen (Ville Close) --> Link von Concarneau zu kommen muss man ca. 5 Min. die Küste entlanglaufen und dann mit einer kleinen Fähre übersetzen. Wenn man mehrere Tage da ist, lohnt sich das Carnet (7 EUR für 10 Fahrten, statt 10 Euro)
Was soll man sagen, Concarneau hat einen schönen alten Hafen, umgeben von einer Mauer mit Türmen. Erinnerte mich ein wenig an die Piratenstädte in der Karibik in den einschlägigen Filmen. Macht schon was her.
Drinnen, klar, „Disneyland“. Ein Lädchen am anderen und dazwischen eine Eis-diele, ein Restaurant oder ein Gummibärenladen.
Wie schon gesagt, von irgendwas müssen die Leute dort leben und im Urlaub sitzt das Portemonnaie etwas lockerer. Und es gab tatsächlich schöne Klamotten und im Souvenirshop Triskell gab es das Opinel No. 8 für 9,90 Euro. Das sind etwa 4-5 Euro günstiger als anderswo. Gleich eins für die Tochter und ein Ersatz für mich gekauft. Mehr Messer braucht es nicht.
Concarneau Ville close - Check

12.06.immer noch Concarneau
Laut Wetterbericht letzter schöner Sonnentag in der Gegend, also mit den Fahr-rädern zum Strand "Blancs Sables" und nach dem Sonnenbad einen Drink auf einer der Restaurantterassen am Strand genossen.
Am Abend Essen im Chantier --> Link.
Der Fisch meiner Frau war sehr lecker. Ich hatte Fleisch, das war für ein Fischrestaurant OK. Beliebtes Restaurant, Reservierung empfohlen.
Am CP hatte man uns das Coquille --> Link emp-fohlen, das hatte aber leider zu.
Auf dem Rückweg sind wir noch an einem „Werksverkauf“ für Kekse vorbeigekommen. Hier kann man sich einigermaßen günstig eine Auswahl an leckeren Keksen zusammenstellen. Biscuiterie Concarneau | Biscuiterie de Kerlann | La Bretagne gourmande (biscuiterie-de-kerlann.com)

13.06. Phare d’Eggmühl, Pointe du Raz
Morgens erst noch mal in die Stadt und Frühstück im L'Amiral (wir hörten unter-wegs einige Hörbücher mit Kommissar Dupin) sehr nettes Personal. Erstaunlich günstig. guter Kaffee und Croissants.
Nächster Stopp, Phare d'Eckmühl --> Link
Es war recht stürmisch und regnerisch.
Eigentlich die richtige Stimmung für so einen Leuchtturm. Dafür eben leider keine Aussicht. Aber die 4 Euro Eintritt sind OK. Immerhin ein bisschen Fitness und einen schönen Leuchtturm von innen gesehen.
Zur Belohnung direkt gegenüber ins „Lak Atao“ und ein Crêpe verspeist.
Dann ging es weiter zum Pointe du Raz. Wir haben uns direkt auf dem Stellplatz am Ende der Straße niedergelassen. Kostet 11 Euro, ohne irgendwelchen Service. Kein Schnäppchen, aber der Platz ist in Ordnung.

14.06. Mehrere Caps und Parkplatzverwirrung
Morgens erst mal eine Wanderung zum Pointe du Raz Das Wetter war ziemlich unbeständig und böig. Aber eigentlich passendes Wetter für diesen Ort. Sturmumtoste Klippen, spritzende Gischt, macht mehr her als Sonnenschein und Geplät-scher.
Danach weiter zum Surferstrand an der Baie des Trepasses. Kurzer Spaziergang, und auf zum Cap de Van. Auch wieder eine kurze Wanderung und Kaffee und Kuchen.
Dann zur Halbinsel Crozon. Pause und Galette in Morgat. Die Parkplatzsuche war etwas umständlich. Eigentlich war ein Stellplatz ausgeschildert, aber eben nicht bis zum Schluss. Man sah überall Parkplätze, aber keiner für Wohnmobile. Letzten Endes haben wir den richtigen gefunden: --> Link dahinter ist der Stellplatz mit Schranke, wenn man länger bleiben will.
Endstation an diesem Tag war das stürmische Cap de la Chevre. Direkt am Ende der Straße gibt es einen Parkplatz, auf dem das Übernachten ausdrücklich verboten ist. Tatsächlich standen am Ende 15-20 Wohnmobile da. Um unser Gewissen zu beruhigen, haben wir das Parkverbot als „Campingverbot“ und nicht als „Übernachtungsverbot“ interpretiert.
Das Wetter war wieder durchwachsen, aber wie schon erwähnt, in dieser Ecke ist das die richtige Stimmung für einen Spaziergang.
Zum Abendessen gab es Tapas

15.06. Penn Hir
Gleich nach dem Frühstück rückten wir aus Richtung Penn Hir. Wir machten eine ausgiebige Wanderung ums Cap. Beeindruckende Felsenlandschaft.
Dann weiter nach Ar Fret. Eigentlich wollten wir, also meine Frau, Jakobsmuscheln essen, aber alle Restaurants hatten zu.
Also eine Empfehlung eines Bekannten angenommen. Auberge Du Pont in Aber Wrac’h: --> Link per Web reserviert und erst mal einen Zwischenstopp in Penn Enez und den Kitesurfern zugeschaut.
Sehr schön zum Spazierengehen.
Gegen 19 Uhr waren wir am Restaurant. Sehr schön, urig gemütlich und lecker. Und superfreundliches Personal.
Danach fanden wir einen Schlafplatz am Point de Vue sur Aber Wrac‘h. Ein kleiner Parkplatz, auf dem man sich gut „verstecken“ kann. Toller Ausblick zum Sonnen-untergang und genau der richtige Platz für den letzten Abend.

Und am nächsten Morgen ab nach Hause.

Anzeige vom Forum

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holzer am 12 Dez 2024 11:42:00

Gut beschrieben, fahren wir nach :lol: :ja: :ja:
lg Josef

hampshire am 12 Dez 2024 13:43:35

Was für eine schöne Tour!
Für Gartenfreunde empfehle ich noch einen Stopp auf dem Weg von Ambroise nach Saumur im Schloss Villandry.

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