Wohnmobilpark
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Navi-App über 3,5t kostenlos und brauchbar


Erdinger am 11 Mai 2026 00:50:23

Hallo zusammen,
es ist schier zum verzweifeln!
Da kostenpflichtige Apps meist genauso schlechte Streckenplanungen, wie die billigen oder kostenloses Apps haben, mag man schier verzweifeln.
Ich suche etwas wirklich brauchbares, was für mein 5t Wohnmobil in Deutschland, Österreich, Slowenienen, Italien, Kroatien, Italien usw. brauchbar ist und auf einem Tablet sauber lauft.

Zuletzt war ich mit der "Eurowag Navi", welche ja auf Sygic aufgebaut ist unterwegs, aber das klappte in Österreich nur auf den großen Straßen und wenn es in die Stadt ging, war das nicht mehr lustig.

Wer hat da etwas, was wirklich brauchbar ist?

Ich möchte die Fahrzeugmaße und Gewicht eingeben können und dann eine saubere Rutenplanung erhalten, die mich nicht über schmale Nebenstraßen zwischen Misthaufen und Bauerhof navigiert, weil das 50m kürzer ist, oder mich 30km Umweg fahren lässt, weil dies die empfohlene Route für LKW ist.

Mir ist bewusst, Qualität kostet. Aber wenn die kostenpflichtige Qualität auch unbrauchbar, oder nicht besser ist, hilft das wenig!

Wer also gute Erfahrungen mit einer kostenlosen App, die für mich passt, gemacht hat, bitte sehr gerne melden!
Spende ein virtuelles Bier im Voraus!

Danke!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Luppo am 11 Mai 2026 08:06:37

Da wirst du fündig.
--> Link
Nach zahlreichen Apps, die ich getestet habe, möchte ich behaupten, POIBase Navi bietet das rundeste Paket an.
Du kannst Maße und Gewicht hinterlegen, es gibt Verkehrsinfos und Blitzerwarnungen, der Bildschirm ist frei konfigurierbar und demnächst werden scharfe Kurven und Steigungen angezeigt und im Routing berücksichtigt.
Deutsches Produkt mit super Support. Der Entwickler ist hier auch im Forum.
Für 20 Euro im Jahr ganz sicher sein Geld wert.

BikeAir am 11 Mai 2026 09:04:46

Erdinger hat geschrieben:es ist schier zum verzweifeln!

100% Zustimmung Ich dürfte mittlerweile fast alle Apps auch kostenpflichtige durchprobiert haben, aber getaugt hat davon eigentlich keine.
Erdinger hat geschrieben:Da kostenpflichtige Apps meist genauso schlechte Streckenplanungen, wie die billigen oder kostenloses Apps haben, mag man schier verzweifeln.
Ich suche etwas wirklich brauchbares, was für mein 5t Wohnmobil in Deutschland, Österreich, Slowenienen, Italien, Kroatien, Italien usw. brauchbar ist und auf einem Tablet sauber lauft.
Ja die Routenplanung ist das Problem, das könne die einfach nicht. Die Apps verbinden einfach 2 Punkte und schauen, was dabei herauskommt. Sie können angeblich nur schnellste und kürzestste, da kommt aber meistens nur Müll bei raus. Die Schlaueste oder die Sinnvollste, oder einfach mal eine Route, nach voreinstellbaren Straßenkategorien, das können sie einfach nicht. Lieber durch die Stadt, als über die Umgehungsstraße, lieber durch das Wohngebiet, statt über die Hauptstraße, oder gleich den Feldweg hoch oder die Flußabkürzung nehmen(Google :evil: :evil: :evil: ) weil es 3,24m kürzer ist :evil:

Erdinger hat geschrieben:Ich möchte die Fahrzeugmaße und Gewicht eingeben können und dann eine saubere Rutenplanung erhalten, die mich nicht über schmale Nebenstraßen zwischen Misthaufen und Bauerhof navigiert, weil das 50m kürzer ist, oder mich 30km Umweg fahren lässt, weil dies die empfohlene Route für LKW ist.
Das wird nichts werden, da kommt nur noch mehr Blödsinn raus als sonst. Ich habe das bei meinem Festnavi (Alpine) und auch bei Sygic (grausam) schnell wieder rausgenommen. Probleme damit hatte ich nur einmal, da stand ich dann vor einen Unterführung, die zu niedrig war. Und was nützt die Straße die zwar breit genug wäre, wenn einseitig geparkt wird? Genau - nämlich gar nichts.

Erdinger hat geschrieben:Mir ist bewusst, Qualität kostet. Aber wenn die kostenpflichtige Qualität auch unbrauchbar, oder nicht besser ist, hilft das wenig!

Für eine vernünftiges und wirklich brauchbares Navi würde ich auch anständiges Geld bezahlen - aber bisher war leider alles dafür ausgegebene Geld - rausgeschmissenes Geld

Ob POIBase taugt weiß ich nicht, da sich sich weiterhin einer iOS Version verweigern und mir dafür dann ein enues Device isn Haus holen, das werde ich bestimmt nicht tun.

Gruß

Anzeige vom Forum


vreinke am 11 Mai 2026 13:00:56

Vorab: habe mein WoMo erst vor 2 Wochen erhalten und bin auch noch am experimentieren.

Erstmalig im Leben bin ich auch dafür gerade beim ADAC eingetreten, auch weil man in der ADAC App "Drive" in den Einstellungen unter "Route" die WoMo-Daten (Länge, Breite, Höhe, Gewicht) für das WoMo eingeben kann ("Drive" hat Initialwerte eingestellt, die mit der ADAC Mitgliedschaft geändert werden können. Wem die Initialdaten ausreichen, benötigt die Mitgliedschaft derzeit nicht). Jetzt hoffe ich nur, dass im Fall des Falles die Routenplanung darauf zurückgreift.

Weil danach gefragt wurde: "Drive" läuft auf iPhone und iPad, sicherlich auch bei Android. Schwieriger war für mich, das iPhone über AppleCar mir Sprinter MBUX zu synchronisieren. Das war aber eigene Doofheit, mit dem richtigen USB-C Kabel und der richtigen USB Buchse ging es dann auch.

Hoffe, das konnte ein bisschen weiterhelfen. Feedback zu "Drive" jederzeit willkommen.

PS: Habe vorsichtshalber "TomTom LKW" ebenfalls installiert, aber noch nicht aktiviert. Das Probeabo läuft derzeit nur 7 Tage und da warte ich, bis ich es notwendigerweise brauche.

Marc25 am 11 Mai 2026 15:44:46

vreinke hat geschrieben:... auch weil man in der ADAC App "Drive" in den Einstellungen unter "Route" die WoMo-Daten (Länge, Breite, Höhe, Gewicht) für das WoMo eingeben kann ...

Hallo vreinke,

danke für den Hinweis, das wusste ich noch nicht. Und viel Spaß mit Deinem neuen WoMo, bei mir dauert's leider noch ein paar Monate.

Gruß, Marc

Kariesvampir am 11 Mai 2026 15:59:48

ADAC???
Schön aufpassen und das Kleingedruckte lesen!!!
Alle Leistungen gelten nur für Wohnmobile bis zu einer Höhe von 3,2m. Damit ist die reale Höhe gemeint, nicht die Zulassungsbescheinigung-Höhe. Hast du eine Klima oben drauf, ist ein Ducato 3,26m hoch. Ich habe das ADAC-Paket gerade gekündigt.

Zum Thema NAVI:
Ich schließe mich den Vorrednern an. Google Maps ist grausam. Anstatt eine Stadtumfahrung vorzunehmen, werde ich über 17 Kreisverkehre und 32 Bodenbumper geführt.
Als kostenfreies NAVI nutze ich derzeit OSMAnd. Ist aber auch nicht so dolle.
Im Grunde genommen kannst du dich für eins entscheiden und in Stresssituationen so richtig ärgern. Willkommen im Club.
Wer hier behauptet, sein NAVI sei total toll, hat noch keine langen Touren unternommen. Kleiner Tip: Ich mache es inzwischen so wie meine Eltern vor 50 Jahren: Einfach auf die Straßenschilder achten. Problem: Marokko (ich kann kein arabisch :).

Grüße in die Runde bis zur nächsten NAVI-Ärger-Tour.

Ruedi1952 am 11 Mai 2026 19:10:38

Wir haben das Garmin 770, es erfüllt seinen Zweck.
Zum Planen ist Maps zu gebrauchen.
Ansonsten im Notfall auch besser wie nix.
Ob Scandinavien, DE, Österreich, Benelux oder Osteuropa keine Probleme.
Das vollkommene wird es nie geben.
Als glückliche ADAC Ex Mitglied viel Spaß. Unser Womo eh zu hoch und die Schutzbiefe der Versicherungen sehr vieles günstiger.

rkopka am 12 Mai 2026 10:56:51

Kariesvampir hat geschrieben:Kleiner Tip: Ich mache es inzwischen so wie meine Eltern vor 50 Jahren: Einfach auf die Straßenschilder achten.

Das war aber auch nicht immer einfach. In Kroatien hatte ich mir eine bestimmte Abzweigung rausgesucht auf einer Strecke, die ich regelmäßig gefahren bin, und habe mehrere Fahrten gebraucht, bis ich sie auch gefunden habe, weil es eben nicht so gut ausgeschildert war. Dann gab es teils nur Schilder zu großen Zielen aber nicht zu dem kleinen Dorf, das man sucht oder auch das umgekehrte: nur Schilder zu den nächsten Dörfern, aber nicht zu weiteren Zielen. Ohne einen zweiten, der die Karte genau verfolgt hat, war das oft nicht einfach.

RK

rtiker am 12 Mai 2026 12:11:04

Kariesvampir hat geschrieben:... Einfach auf die Straßenschilder achten. Problem: Marokko (ich kann kein arabisch :)...

Da es teilweise im Landesinneren Wegweiser nur auf arabisch gab bzw die (Land) Bevölkerung nicht immer französisch spricht habe ich mir von Wegweisern die zweisprachig waren Fotos gemacht und auf dem Handy gespeichert. Hat mir oft geholfen.
Wegweiser Essaouira(01).jpg

POIbase am 13 Mai 2026 15:53:46

Ich kann den Frust der hier geäußert wird zwar durchaus verstehen, aber als App Entwickler muss ich dazu sagen, dass die Erwartungen vieler Nutzer auch sehr bzw. zu hoch sind. Ein Navi kann viele Parameter beachten und daraus dann eine Route berechnen. Eine solche Route wird aber niemals das gleiche Niveau erreichen, wie ein Mensch mit Ortskenntnis und Verstand. Dazu kommt, dass wenn man eine gute Karte in den Raum wirft und 5 Leute fragt was ist die beste Route, 10 Antworten bekommt. Ist die Karte nicht perfekt...Ihr wisst worauf ich hinaus will.
Will damit sagen, selbst wenn das Navi die bestmögliche Route berechnen würde, es gäbe immer einen großen Anteil von Nutzern die davon dennoch nicht überzeugt wären. Viel zu individuell sind auch die Ideen davon, wie eine optimale Route aussieht.
Ich vertreten daher die Ansicht, dass man realistische Erwartungen haben sollte und sich eine App sucht, mit der man schnell und unkompliziert auch unterwegs Alternativrouten abrufen kann, den Routenverlauf manuell beinflussen kann und insgesamt eine gute Übersicht hat. Auch wenn eine App Sperrungen wie Höhe, Breite usw. vermeiden kann, sind hier die Erwartungen oft schlicht zu hoch. Die Kartendaten ALLER Hersteller haben nur Stellen verzeichnet, wo eine Durchfahrt entsprechend per Schild oder Verbot untersagt ist. So etwas automatisch zu sperren ist eine große Hilfe, gar keine Frage, aber dennoch ist da eben nicht jede kleine italienische Gasse drin in der man sich verfransen kann. Das Navi weiß in der Regel nicht, wie breit eine Straße wirklich ist. Es gibt klassifizierte Straßentypen und wenn eine Str. super eng ist weil da Autos parken, jemand illegal einen Baum gepflanzt, eine Bank aufgestellt hat etc. und man da kaum durchkommt, dann ist das nicht Teil der Kartendaten und entsprechend kann man da durchgeführt werden. Vielleicht kommt mal die Zeit, wo auch StreetView Aufnahmen von einer KI ausgewertet werden und sowas dann mit einfließt, aber zum einen sind selbst dann die StreetView Daten noch lange nicht vollständig und auch nicht immer alle aktuell. Bis sowas Teil von Routenplanung wird dauert es sicher noch 5-10 Jahre.

Klar gibts bessere und schlechte Apps, aber vielleicht kann meine Sichtweise minimal dazu beitragen, nicht zu extrem unzufrieden mit den aktuellen Navis zu sein :D

VG
Tobias

BikeAir am 13 Mai 2026 16:37:31

Hallo Tobias,
Danke für Deine Stellungnahme. Niemand hat behauptet, das eine NaviApp leicht herzustellen ist, oder das sie fehlerfrei sein muß. Ich denke, die in diesem Faden beteiligten Protagonisten haben reichlich Erfahrungen damit gesammelt. Klar ist auch, dass es nicht die eine geile Route gibt und da auch unterschiedliche Ansichten gibt. Innerstädtisch ist es bestimmt nochmal doppelt schwer eine gute Route zu generieren. Dennoch erwarte ich und andere, das wenn jemand einen Navi App veröffentlicht, das sie ein Mindestmaß an Zuverläßigkeit bietet.

Wir sind mit vielen Apps (ich spare mir die Aufzählung ) und Offline Karten durch Süd- Nordamerika gefahren, die Strecken waren meist normal, dennoch wollten manche Apps immer wieder von den Hauptstrassen runter, durch Ortskerne fahren, statt die Umgehungsstraße zu nutzen, Eselspfade senkrecht den Berg hinauf fahren, satt einfach den Serpentinen zu folgen, die Hauptstraße verlassen, um durch schmale Nebenstraßen zu fahren und 20 km weiter wieder auf die Hauptstrasse zu fahren, Flußbetten als Ausweichroute anzubieten oder wie in Kotor, eine steile schmale Straße anzubieten, statt die eh schon schmale Hauptstraße zu nutzen......und ...und ...und. Ich könnte noch Dutzende solcher Beispiele aus eigener Erfahrung hinzufügen. Nicht nur in Amerika, sondern auch in Schottland / Irland und auf dem Balkan (2025)

Das schlimme daran ist eigentlich, das man am Ende 2 oder gar 3 Apps parallel nutzen muß, um die Plausibilität einer Route zu überprüfen und sich dabei dann auch noch manchmal mit der Partnerin in die Haare kriegt. Ich spare mir die Aufzählung der schlechten Apps, das wären zu viele :mrgreen: Nur, die allerschlimmste App ist Google Maps. Zum Suchen von Dingen toll, zum Navigieren eine Katastrophe.

Ich kann mich des Eindruck nicht erwehren, das wohl die meisten Apps, einfach 2 Punkte irgendwie verbinden, egal was dabei herauskommt.
Warum verläßt eine App, eine Hauptstraße? Nur, weil die Nebenstraße 3,24m kürzer ist, warum soll man durch Wohngebiete fahren, statt auf einer Hauptstraße, warum, hat man nur die Wahl zwischen Schnell & Kurz, bzw Pest & Cholera? :mrgreen: da gibt es doch noch mehr Optionen dazwischen............................, warum kann das keine App? ......obwohl doch alle Straßenklassifizierungen vorliegen.

Mir persönlich geht es bei einer Navi App nicht um kostenlos oder preiswert, sondern um GUT und ich wäre auch bereit dafür deutlich mehr Geld zu bezahlen. Nur die bisherigen Bezahlapps, waren es leider alle nicht wert.

Ich weiß - Fragen über Fragen - aber eine habe ich noch: "Wann kommt denn Euer IOS Version? :mrgreen:

Grüße

rkopka am 13 Mai 2026 16:45:12

BikeAir hat geschrieben:Das schlimme daran ist eigentlich, das man am Ende 2 oder gar 3 Apps parallel nutzen muß, um die Plausibilität einer Route zu überprüfen und sich dabei dann auch noch manchmal mit der Partnerin in die Haare kriegt.

Selbst das kann zuwenig sein. Ich bin mal auf dem Weg zu einem Wasserfall in Frankreich auf einen Feldweg oberhalb des Wasserfalls geführt worden. Der richtige Weg wäre außenrum zum unteren Teil gewesen. Dabei waren sich 3 Navis einig ! Garmin und 2 Apps.

RK

flyingpenguin am 13 Mai 2026 16:51:56

Hallo,

habe nur 3t real, möchte auch nicht in der Dorfmitte in die Kirchgasse abbiegen, weil das 1m kürzer ist als die flotte Umfahrung. Habe den Mapfactor Navigator unter Android. Dort kann ich für die verschiedenen Straßenkategorien separate Geschwindigkeiten eingeben.

Also habe ich die Nebenstraßen gleich mal unterirdisch langsam eingestellt. Z.B. kleine Dorfstrasse 5km/h - das ist SO langsam, dass die SW drum herum routet.

Ergebnis: wenn die Straßen in der Karte richtig kategorisiert sind (sind die gelegentlich nicht), routet die SW Schnellstrassen wenn möglich:
Screenshot_20260513-164856_Navigator.jpg


Screenshot_20260513-164919_Navigator.jpg


Positiver Nebeneffekt: die geschätzte Fahrzeit ist immer etwas länger als die tatsächliche. So bin ich pünktlich, auch mit Baustellen und Staus.

Das Ganze hängt noch an der Kartenqualität, und die schwankt je nach Landstrich.

Grüße,
Hendrik

Joachim260 am 13 Mai 2026 17:32:57

Das mit der optimalen Route ist halt so eine Sache, die sieht bei jedem wohl anders aus.
Ich hab noch ein altes Becker Z100, das hat so eine Funktion, macht irgendwas zwischen schnellste und kürzeste Route. Ich finde das eigentlich ziemlich gut.
Das ganze ist in IGO programiert und damit offene Software zu der es auch ein paar Zusätze von Hobbyprogramierern gab.
leider gibt es sowas heute nicht mehr.

Gruß
Joachim

ulimm am 13 Mai 2026 17:43:34

Sowas hat mein Mitsubishi Navi auch. Nennt sich "ökonomisch Route" als Mittelding zwischen schnell/kurz. Hab ich auch seit Jahren so eingestellt. Nur fahre ich mit dem Wagen nicht mehr weit weg, sondern mit dem Womo.

Luppo am 13 Mai 2026 18:07:31

Ich möchte das mit der optimalen Route relativieren.
Was ist denn optimal? Kurz, schnell oder schön? Nur die drei Möglichkeiten gibt es.
Wenn ich mich irgendwo nicht auskenne und einfach nur zum Ziel kommen will, vertraue ich der vorgeschlagenen Route insoweit, dass ich kurz schaue, wo es lang geht und keine größeren Umwege geroutet werden. An kritischen Stellen zoome ich kurz rein, um mir den genauen Streckenverlauf anzuschauen.
Habe ich andererseits Wünsche zum Streckenverlauf, weil ich z.B. unbedingt an der Küste entlang will statt im Hinterland auf die zeitlich schnellere Autobahn, ziehe ich im POIBase die Route an die Küste und weiß, trotzdem wird nach den hinterlegten Bedingungen geroutet. Heißt, wenn an der Küste ein für mich nicht passierbarer Abschnitt kommt, wird er umfahren.
Bisher bin ich damit nach 2 Jahren und knapp 20 tkm problemlos zurecht gekommen.
Nicht immer ganz optimal ist allerdings die Reaktion, wenn ich absichtlich oder unabsichtlich die Route verlasse (meist in Städten). Dann wird mit der Holzhammermethode der nächste Weg auf die Originalroute geroutet, da kann es dann auch schonmal hinter dem Sportplatz entlang gehen. Da ist es am besten, die Führung zu beenden und neu zu starten.
Das Phänomen "durch die Kirchgasse statt die Umgehung, weil 50 m kürzer" hatte ich früher häufig bei Sygic (ein Grund es zu löschen), POIBase verhält sich da vernünftig.

BikeAir am 13 Mai 2026 18:16:12

Luppo hat geschrieben:Ich möchte das mit der optimalen Route relativieren.
Was ist denn optimal? Kurz, schnell oder schön? Nur die drei Möglichkeiten gibt es.

Nö, da gibt es noch mehr, wie z.B. sinnvoll, effizient, oder in Zeiten von KI gar "schlau"
Nur kurz & schnell, ist doch nur die Wahl zwischen Pest & Cholera.

Grüße

Luppo am 13 Mai 2026 19:02:24

BikeAir hat geschrieben:Nö, da gibt es noch mehr, wie z.B. sinnvoll, effizient, oder in Zeiten von KI gar "schlau"
Nur kurz & schnell, ist doch nur die Wahl zwischen Pest & Cholera.

Grüße

Naja gut, was ist denn sinnvoll? Was wäre dann unsinnig?
Und dann schlau? Was wäre unschlau? Dumm? Wie die KI?
Sorry, solche Strecken kenne ich nicht.
Bin froh, dass ich da weniger Erwartungen habe.
Ich fahre zum Ziel und gut ist, bin mir sicher, die Route war schlau, effizient und sinnvoll gleichzeitig.
Sonst würde ich eine andere nehmen.

Ruedi1952 am 13 Mai 2026 19:27:43

Verstehe das ganze Problem eh nicht.
Navi ist nur ein Hilfsmittel, Entscheidung treffen muss ich.
Früher nach Karte gefahren und angekommen.
Heutzutage ist das ganze doch Easy..
Die Strecke schaue oder lege ich doch vorher fest.

BikeAir am 13 Mai 2026 19:33:37

Luppo hat geschrieben:Naja gut, was ist denn sinnvoll? Was wäre dann unsinnig?

Na ja, z.B. einfach die Umgehungsstraße zu nehmen, statt durch die Stadt zu wollen, die Serpentinenstraße zu nehmen, statt den kurzen Eselspfad., nicht die Nebenstraße statt die Hauptstraße zu nehmen, weil die 10m kürzer ist.............. s.o..es gibt dutzende Beispiele dafür.

Grüße

POIbase am 13 Mai 2026 19:36:27

Kurz ist eh so oder so eigentlich immer raus, das macht nur Sinn für Fußgänger und vielleicht noch mit einem Fahrrad...
Schnell: ist schon grundsätzlich die richtige Grundlage, denn genau das führt dazu, dass man tendenziel eben nicht durch Orte geschickt wird. Wichtig ist, dass man Alternativen berechnen lassen kann. Denn Alternativen bedeutet immer, dass es eine schnellste Route gibt und dann aber auch andere die eben langsamer aber dann oft kürzer oder eben auch länger sind. Es ist viel einfacher mit Alternativen zu starten als sich nur auf eine Route zu verlassen. Wenn man dann noch gezielt Zwischenziele setzt und dann jeweils für die Teilabschnitte auch noch mal gezielt alternativen berechnet und sich das dann auf der Karte anschaut und hier und da die Route noch etwas zieht - sollte es denn überhaupt noch nötig sein, kann man im quasi halbautomatischen "Modus" weit kommen. Es ist zwar nett wenn man jeder Str. Geschw. zuweisen kann, aber zu erwarten das man da für alle Länder und jede Situation perfekte Routen bekommt ist schwierig. Wir haben damit experimentiert und das verworfen weil es zu problematischen Routen führen kann. Warum? Ganz einfach, die Kartendaten enthalten auch "historische" Geschwindigkeiten die auf diesen Strecken zur jeweiligen Uhrzeit gefahren wurden. Das führt eben genau dazu, dass z.B. Innenstädte eher vermieden werden usw. wenn man diesen Strecken nun einfach fix eine Geschw. zuordnet, gehen da Informationen verloren. Bei Navis die eh "nur" OSM Karten verwenden und wo solche Infos eh nicht vorliegen mag das vielleicht eine Verbesserung bringen. Das "nur" soll hier nicht zu negativ gemeint sein, OSM hat auch klar seine Vorteile und Stärken, aber meiner Meinung nach liegen die absolut nicht in sehr guter Navigation und Routenberechnung.
Zu der Sache die hier bzgl. POIbase und dem ReRouting angesprochen wurde: ja das ist auf jeden Fall ein Thema weil wir versuchen beim ReRouting zunächst zur geplanten Route zurück zu führen. Gerade weil wir die Ansicht vertreten, dass man sich eine Route mit den möglichen Tools sorgfältig zurechtgebaut hat soll nicht nur weil man versehentlich oder bewusst die geplante Route verlässt einfach alles geplante über Bord geworfen werden und simple die nächstbeste Route zum Ziel berechnet werden. Leider führt das in der Tat ab und an dazu, dass man dann etwas zu agressiv geführt wird, links von der Hauptstr. ab im Wohngebiet 3 x ums Ecke und zurück zur Hauptstr. auf die alte Route. Wenn man weiß warum das ganze aber passiert - eben gerade deswegen weil man nicht einfach eine random Route bekommt, sondern die sorgfältig geplante erhalten bleibt - kann man besser damit umgehen. Im Zweifel wenn man sieht das ist zu agressiv kann man auch einfach erst mal geradeaus fahren und oft ist dann die 2. Variante zur Route zurück zu kommen besser. Das ganze Thema ist bei uns aber auch in der ständigen Prüfung was man da noch alles so verbessern könnte.
Aber noch mal zu dem was hier alles auch über die Probleme in andren Regionen als Europa geschrieben wurde: in der Regel ist hier dann nicht eine schlechte Programmierung die Ursache, sondern die Kartendaten geben das einfach nicht her. Oft sind die Straßentypen einfach veraltet oder nicht korrekt hinterlegt und ich denke das es sich für die Kartenhersteller auch nicht lohnt jeder Ecke jedes Kontinentes da perfekt und quartalsweise abzufahren damit alles perfekt ist. Jeder Kartenhersteller wird dann da seine Regionen haben wo er etwas besser ist als der Mitbewerber. Daher ist für so extreme Touren der Ansatz unterschiedliche Navis mit unterschiedlichen Kartenanbietern zu verwenden durchaus sinnvoll, wenn auch natürlicht super nervig.

iOS: aktuell leider nicht im Fokus. Wir möchten die Qualität der Android App maximieren und wenn ich hier lesen das Leute sich Garmin PNAs usw. kaufen, könnte man ja auch... :D

VG

Luppo am 13 Mai 2026 19:40:14

bikeair
Das hatten wir weiter oben schon mit der "Kirchgasse, weil 50m kürzer". Das setze ich voraus, dass es nicht durch die Innenstadt oder die Gasse in der Siedlung geht nur wegen ein paar Meter.
Das klappt bei PoiBase recht gut. Und im Zweifelsfall kann man die Route außen rum ziehen.

ToJo am 13 Mai 2026 23:27:51

Hallo,
ich nutze Magic Earth als App und bin damit bisher zufrieden.
Gewicht, Länge, Breire, Höhe, Achslast und Geschwindigkeit können dort eingestellt werden.
Gut finde ich auch das Höhenprofil und die Angabe über die Steigung bzw. Gefälle auf der Route. in %.

Grüße
Thomas

HerrKalle am 14 Mai 2026 00:21:38

Wir haben in unseren MAN das originale MAN Truck Navi mit aktuellem Kartenmaterial, wo alle Daten des Fahrzeugs hinterlegt sind. Bis auf wenige Ausnahmen kann man auf die vorgeschlagene Route vertrauen. Aber als Fahrer eines 8,8 Tonnen Fahrzeugs sollte man auch ein Gefühl entwickeln, ob es Sinn macht von einer breiten Straße in ein Gebiet abzubiegen, das z.B. als Altstadt ausgeschildert ist. Da muß man einfach mal eine eigene Entscheidung treffen und nicht blind den Fahrtanweisungen des Navis zu folgen um in einer verwinkelten Altstadt zu landen.

uli644 am 14 Mai 2026 00:29:13

Ich verstehe den Wunsch, Ziel eingeben und dann tut das Navi, fertig.
Wär echt cool, nur zu toppen durch „Ich sag dem Auto wo ich hin will, gehe nach hinten und das Auto hupt, wenn wir da sind.“

Aber das mit den Kartendaten macht das echt schwierig für ne Software… Google scheint zu versuchen, das über Bewegungsdaten zu ergänzen. (Wenn da viele Handys schnell langfahren ist das nen guter Weg. Doof, halt, wenn das alles Mopeds waren. Wie in Afrika und Teilen Südamerikas üblich)

Nachdem mich Magic Earth mit immer mehr Features (die ich nicht brauche) genervt hat fahren wir seit zwei Jahren mit Google. Alles gut.

Aber nur, weil

- wir die Route vor der Fahrt im Überblick auf erkennbaren Unsinn prüfen. Da hilft ne Papierkarte. Oder Google Satelit um zu erkennen, ob Teer oder Schotter
- bei Ortsdurchfahrten der Beifahrer parallel auf nem Tablet prüft, ob das so Sinn macht
- der Fahrer das Abbiegen abbricht wenn die Straße unsinnig erscheint. Da wird dann auch schon mal spontan angehalten und geguckt.

Zu den immer wieder genannten „Fahrzeugdaten eingeben“. Wir sind einige Jahre mit Navisoftware mit dem Feature gefahren. Aus meiner Erinnerung habe ich mit so einer Software genauso oft vor Stellen gestanden, wo wir nicht durch durften wie heute mit ner Software, die das nicht kann.


Für uns so ganz ok, wobei meine Frau fitter im prüfen ist als ich das bin…

RaGu am 14 Mai 2026 09:45:50

Hallo zusammen,

ich wollte mal kurz teilen, wie wir unsere täglichen Etappen planen und welche Erfahrungen wir mit OSMand+ im Wohnmobil-Alltag gemacht haben.
Unser Reisestil:
Distanz: Wir fahren täglich ca. 150 km.
Motto: „Der Weg ist das Ziel“ – wir lassen uns treiben.
Maximal drei Tage an einem Ort.
Die Route für den nächsten Tag plane ich meistens abends direkt am Smartphone.

Mein Prinzip ist klassisch:
Von A nach B nach C usw.
Dabei setze ich gezielt Wegpunkte, um Städte zu umfahren oder gezielt Flusstäler und Panoramastrecken anzusteuern.
Ein kleiner Wermutstropfen bei OSMand:
Die sogenannten „grünen Straßen“ (Panoramastrecken), wie man sie aus der Michelin-App kennt, fehlen leider.
Hier nutze ich Michelin oft als Zweit-Info zur Inspiration.
Ich nutze in OSMand das LKW-Profil, hinterlegt mit den exakten Maßen unseres Wohnmobils.
Das funktioniert grundsätzlich hervorragend.

Bei ganz aktuellen lokalen Sperrungen stößt OSMand manchmal an seine Grenzen.
In solchen Fällen hilft Google Maps als Backup, um die Situation kurz zu prüfen.

Sehr positiv ist, dass OSMand Abweichungen von der geplanten Route gut toleriert.
Das System findet meistens zuverlässig und ohne nerviges „Bitte wenden“ wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück.

Luppo am 14 Mai 2026 10:07:15

Vermutlich hängen viele Entscheidungen für die errechnete Route vom verwendeten Kartenmaterial ab.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die großen Anbieter wie HERE, TomTom, Navigon weniger Fehler drin haben, wie die offenen Karten-Communities z.B. OpenStreetmap. Dort kann jeder irgendwas hinterlegen bis es korrigiert wird.
Das wirkt sich auch auf die Verkehrsinfos aus.
Während Magic Earth lediglich per Screenscraper die Veröffentlichungen abliest und einpflegt (verständlich, da kostenlos), bieten die großen Kartenanbieter deutlich zuverlässigere und aktuellere Daten, da sie redaktionell aufbereitet werden.

BikeAir am 14 Mai 2026 10:18:33

Luppo hat geschrieben:Vermutlich hängen viele Entscheidungen für die errechnete Route vom verwendeten Kartenmaterial ab.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die großen Anbieter wie HERE, TomTom, Navigon weniger Fehler drin haben, w.......

das kann ich so nicht bestätigen, beide machen genauso viele blöde Routen, wie alle anderen auch.

Grüße

Luppo am 14 Mai 2026 12:00:44

BikeAir hat geschrieben:das kann ich so nicht bestätigen, beide machen genauso viele blöde Routen, wie alle anderen auch.


Gut, dann liegt es an der Strecke, am Bediener oder am Wetter :-)

Luppo am 14 Mai 2026 12:16:22

BikeAir hat geschrieben:das kann ich so nicht bestätigen, beide machen genauso viele blöde Routen, wie alle anderen auch.

Aber mal Spaß beiseite, ich ganz verstehe ich es nicht. Was sind denn blöde Routen?
Ein Beispiel:
Ich will von AStadt nach BStadt, sagen wir 280 km.
Ziel wird eingegeben.
Dann werden 3 Alternativen vorgeschlagen, die mein Fahrzeug fahren kann.
Eine schnelle, oft auf Überlandstraßen oder Autobahn, so wie ich es angegeben habe, Routenoptionen (mit und ohne Maut, usw.)
Eine die über Land führt und meist dazu noch eine andere über eben eine andere Strecke.
Eine von den dreien passt.
Sollte ich noch an einem bestimmten Punkt vorbeikommen wollen, setze ich ein Zwischenziel oder bei POIBase ziehe ich die Route auf den Punkt.
Dann weiß ich doch vor Abfahrt, wie ich geführt werde.
Das sollte doch in allen Fällen passen. Jedenfalls hat das bei mir noch nie nicht geklappt.
Ausnahme ist, wie oben schon geschrieben, wenn man sich verfahren hat. Dann möchte z.B. POIBase gerne mal den wirklich kürzesten Weg auf die ursprüngliche Route nehmen, das ist nicht immer optimal.
Da ich das weiß, bleibe ich einfach auf der "falschen" Straße für ein kurzes Stück, bis das Navi wieder eine vernünftige Route anzeigt.
Ist das bei deinem Navi anders?

BikeAir am 14 Mai 2026 15:56:26

Luppo hat geschrieben:Was sind denn blöde Routen?
Ein Beispiel:
Ich will von AStadt nach BStadt, sagen wir 280 km.
Ziel wird eingegeben.
Dann werden 3 Alternativen vorgeschlagen, die mein Fahrzeug fahren kann.
Eine schnelle, oft auf Überlandstraßen oder Autobahn, so wie ich es angegeben habe, Routenoptionen (mit und ohne Maut, usw.)
....

Ja, eine typisch deutsche Strecke - kein Problem eine lange Strecke zwischen 2 Städten - das kann fast jede dumme App und den Weg durch die Szadt ans Ziel findet auch jede App irgendwie.

Aber mach das aber mal in Ländern mit wenig oder keinen Autobahnen, Bsp. Südamerika, Balkan, Schottland, Irland oder grad heute wieder in Polen, da kommen die Apps ruck-zuck an ihre Grenzen.
Ich schrieb es schon weiter oben: Warum soll man von eine Hauptstraße abfahren und über Nebenstraßen wieder auf die Hauptstraße zurück fahren. Sowas habe ich in jedem der vorgenannten Länder mehrfach erlebt.
Gibts Du ein Ziel in eine App ein, oder übernimmst diese aus z.B P4N, dann gibt es eine Route - ob die unterwegs mal von der Hauptstraße abbiegt oder so wie heute, mal 5 km über unbefestigte Straßen geht, das siehst Du nicht und es gibt Apps, wo man das auch nicht einstellen kann. Da nützt es Dir auch ncihts, wenn es 3 verschiedene Routen gibt, was auch nicht immer geht oder Sinn macht.

Grüße

weser13 am 14 Mai 2026 16:21:06

Moin,

ganz ohne Mitdenken und Mittun wird es nicht funktionieren ...

Grüße aus NI

flyingpenguin am 14 Mai 2026 16:59:53

BikeAir hat geschrieben:Warum soll man von eine Hauptstraße abfahren und über Nebenstraßen wieder auf die Hauptstraße zurück fahren. Sowas habe ich in jedem der vorgenannten Länder mehrfach erlebt.


Das passiert mir auch an ein paar Brücken über die Autobahn A1 hier in D. Meine Vermutung: das kurze Stück zwischen Abfahrt vor der Brücke und der Auffahrt nach der Brücke, also die paar Meter unter der Brücke, ist nicht klassifiziert und bekommt den Stempel "sonstige Dorfstrasse". Aufgrund meiner Restriktionen routet die SW dann konsequent drumherum.

Da hilft nur hinschauen und ignorieren, weil der Schlenker in der Route erst zu sehen ist, wenn ich stark vergrößere. 860km Autobahnroute - wer das wirklich alles im großen Zoom kontrolliert - der ist paranoid :-)

Es sind immer dieselben zwei Brücken, kenne die schon.

Grüße,
Hendrik

deacheapa am 14 Mai 2026 17:27:40

weser13 hat geschrieben:Moin,
ganz ohne Mitdenken und Mittun wird es nicht funktionieren ...
Grüße aus NI


Eigene Ziele und Streckenführung sind völlig über bewertet,
einfach KI entscheiden lassen wo es lang und hinzugehen hat. :kuller:
Schlimmstenfalls hat man ja nur das falsche Fortbewegungsmittel. :oops:

Luppo am 14 Mai 2026 17:59:20

BikeAir hat geschrieben:Aber mach das aber mal in Ländern mit wenig oder keinen Autobahnen, Bsp. Südamerika, Balkan, Schottland, Irland oder grad heute wieder in Polen, da kommen die Apps ruck-zuck an ihre Grenzen.

Ich befürchte, es liegt tatsächlich an den Strecken. Das hat also nichts mit der Navilogik zu tun.
In Südamerika war ich noch nie, in Schottland, Irland und Polen musste ich noch nicht navigieren.
Auf dem Balkan fahre ich seit 40 Jahren häufig herum.
Die routenrelevanten Eigenschaften der Straßen sind dort vermutlich einfach nicht so gut erfasst, zumindest im Vergleich zu Mitteleuropa.
Deswegen kommt es da öfter zu "Ausfällen".
Wir sind die normalen Urlaubsfahrer, will heißen, uns reicht es, von A nach B zu kommen, wobei A und B mehr oder weniger bekannte Orte sind und die Straßen dazwischen sind durchgehend normale Fahrstraßen und vermutlich auch gut datenmäßig erfasst.
Mag sein, dass wir dafür nur eine "dumme" App brauchen, aber es erklärt den Unterschied.
Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass wir mal "bitte wenden" sollten oder die Route auf den Feldweg geführt hat.
Ob es immer die kürzeste und "sinnvollste" Strecke war, lasse ich mal dahin gestellt. Ankommen ist wichtig.
Vermutlich wirst du für Deine Zwecke noch solange warten müssen, bis die letzte Kreisstraße europaweit richtig hinterlegt ist. Von Südamerika will ich jetzt gar nicht reden.
Letztendlich gilt, wie die Vorredner schon schrieben, im Zweifelsfalle muss man selbst eingreifen. Wo ich nicht reinfahren wollte, würde ich nicht reinfahren. Dann soll das System neu rechnen. Viele Wege führen nach Rom.

WomoToureu am 14 Mai 2026 18:27:17

Luppo hat geschrieben:Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die großen Anbieter wie HERE, TomTom, Navigon weniger Fehler drin haben....


Wir verwenden aktuell die kostenfreie TomTom App ( Anwendungsversion 14.56.0 ) die ist sehr gut. Auslastungsanzeige, Umleitungsempfehlung usw.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Gelhard GTV2082PVR LED 20 Zoll, Aufnahmefunktion
Rückfahrkamera mit Doppellinse
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt