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Es war schon der vierte Urlaub in diesem Jahr. Nach Büsum, Cuxhaven und der Thüringen-Rundfahrt, stand jetzt wieder ein Urlaub an. Und auf dieser Reise hatte ich wieder meine Mama auf dem Beifahrersitz dabei und die wollte wieder ans „große Wasser“. Norderney wäre noch ein Reiseziel, welches sie sehen möchte. Okay, diesen Wunsch möchte ich meiner Mama gern erfüllen! Und das war schon mal ein Ziel, um das man wieder eine schöne Reiseroute stricken konnte. Wir hatten wieder eine Woche Zeit und da war sicherlich auch für Norderney ein Tag drin. So machten wir zwei uns am Sonntag, 18. August, auf den Weg gen Norden. Und dabei war „Norden“ nicht nur die angestrebte Himmelsrichtung, „Norden“ war auch die Zielregion, genauer gesagt: Norden-Norddeich an der niedersächsischen Nordseeküste., Leider war der Wetterfrosch an diesem Morgen nicht mein Freund. Es regnete aus Kübeln, als ich die letzten Utensilien im Mobil verstaute und mein Fahrrad auf dem Heckträger verlastete. Ich war durch bis auf die Knochen. Glücklicherweise hatte ich „nur“ eine Shorts an, denn es war schon sehr warm. So wurde wenigstens nicht so viel Textilien nass. Ich zog mich noch um, dann waren wir etwa um 9:00 Uhr startklar und bereit für neue Abenteuer. Also einsteigen und die Türen schließen; Vorsicht bei der Abfahrt! Die Anreise verlief eigentlich problemlos, zunächst aber noch vom Regenwetter begleitet, wieder auf der B 3 durchs heimatliche Leinetal bis Laatzen, dann ging es auf der A 7 bis zum Dreieck „Walsrode“. Hier dann über die A 27 Richtung Bremen. Bei Langwedel wurde der Verkehr wegen Bauarbeiten durch die Ortslage umgeleitet, was die Reisezeit leider um etwa 30 Minuten verlängerte. Je weiter wir uns in den Norden Niedersachsens vorkämpften, desto weniger wurde der Regen. Ab Bremen fuhren wir dann im Sonnenschein über die A 1, die A 28 und die A 29 in das viel belächelte Ostfriesland. Dort gelangten wir gegen 15 Uhr in Norddeich am Campingplatz an. Die Nachfrage nach einem freien Plätzchen für den Carado wurde leider jäh verneint. Alles belegt. Das schöne Wetter hatte viele Camper ans Wasser gelockt. Okay, nächster Versuch auf dem nur wenige Meter weiter gelegenen Stellplatz. Aber auch da war alles belegt. Nun denn, dann musste Plan C her und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Wir fuhren zum Stellplatz am „Ocean-Wave“ und hier hatten wir Glück. Es waren noch drei Stellplätze auf der gepflasterten Fläche frei. Und auch Strom war noch zu bekommen. Kurze Erholungspause und dann gingen wir zum Strand, der Weg ist nicht sehr weit. Wir gingen bis zum Fährhafen und schauten schon mal nach dem Fahrplan für die Norderney-Fähren. Dann gingen wir zurück zum Stellplatz, genug Bewegung für den ersten Tag. Auf dem Vorplatz beim „Ocean-Wave“-Freizeitbad waren einige fahrende Händler und boten ihre Produkte an. Ein Plausch mit den Stellplatznachbarn aus Wesel am Niederrhein, dann ging jeder seine eigenen Wege, die unseren führten ins Wohnmobil; Ende des ersten Reisetages. Ja, der erste Tag der Reise war schon vergangen und wir waren in Norden-Norddeich auf dem Stellplatz auf dem Großparkplatz am Erlebnisbad "Ocean-Wave". --> Link Auch hier in unserer Forums-Datenbank ist der Platz natürlich bekannt: --> Link Der Platz liegt "strategisch günstig" nahe des Erlebnisbades und auch ganz dicht dran an der Seehund-Aufzuchtstation. --> Link Und wenn man den "Dörper Weg" entlang geht, ist man in wenigen Minuten am "Lands End" oben auf dem Nordseedeich und kann auf die Weiten des Meeres blicken. Hier am "Dörper Weg" befinden sich auch mehrere Restaurants, vom Bratwurst-Imbiss über Bäckerei-Cafe bis zum Fischrestaurant bieten sich da diverse Stationen für die Gaumenfreuden an. Auch die morgendlichen frischen Brot- und Backwaren sind nur ein paar Schritte von der Wohnmobiltüre entfernt. Alles da also für ein paar Tage in Norddeich. Und Andenken und Krimskrams kann man auch in mehreren Geschäften erwerben. Wir hatten bei unserem Aufenthalt noch Glück, denn der Stromanschluss war soweit überbezahlt, daß ich während unserer 2 Tage hier nicht nachzahlen musste; kostengünstig dank des Hinweises der Platznachbarn. Die Parkgebühren lagen bei 17,- €/24 Std. zuzgl. 3,80 € Kurtaxe. Der Parkscheinautomat funktioniert jetzt nur noch bargeldlos und die Kurbeiträge zahlt man tagsüber am weißen Container auf dem "Rasenplatz". Eine öffentliche WC-Anlage auf dem Pkw-Parkplatz ist tagsüber zugänglich. So, dann geht´s jetzt mit dem 2ten Reisetag weiter: Tag 2: Montag, der 19. August 2024 Der Tag begann für mich mit dem Gang zum nahen Bäckerei-Laden zum Kauf der Frühstücksbrötchen. Der Weg war nicht weit und ich war schnell wieder zurück am Fahrzeug. Der Kaffee war schon fertig. Nach dem leckeren Frühstück im Wohnmobil, machten wir uns fertig für unsere Inseltour und gingen zu fuß auf dem Deichweg zum Fährhafen in „Norddeich-Mole“. Etwa eine Stunde muß man dafür schon rechnen, so fit ist meine Mama nicht mehr auf den Beinen. Wir hatten Glück an diesem Morgen. Eine zusätzliche Fähre stand am Anleger bereit, nur für den Personen-Transport wegen hoher Nachfrage. Die „Frisia VI“ verkehrte zusätzlich zu den normalen Schiffen. Auch auf dem Fahrzeugdeck konnten Passagiere in bereitstehenden Klappstühlen Platz nehmen. Wir hatten aber eine gute Sitzposition auf dem oberen Deck, weil wir mit bei den ersten Personen waren, welche das Schiff betraten. Das Schiff legte ab und in etwa 50 Minuten legte es den Weg von Norddeich-Mole durch das Wattenmeer zur Insel Norderney zurück. Dort im Inselhafen angekommen betraten wir die Insel und gingen zunächst auf dem Deichweg in Richtung Badestrand und schauten den Wellen zu, wie sie auf den Strand schlugen. Durch den Ort bummelten wir dann auf der Suche nach einem Restaurant für das Mittagessen. In einem Fischimbiss wurden wir fündig, Mama bestellte „Emder Matjes mit Bratkartoffeln“, meine Wahl fiel auf „paniertes Seelachsfilet mit Gemüse und Bratkartoffeln“. Nach der Mahlzeit bummelten wir weiter durch den Ort, eine Rundfahrt mit der „Bommelbahn“ wäre sicherlich interessant, Leider fuhr uns das Bähnle „vor der Nase weg“ und die nächste erst in 90 Minuten. Das wäre dann zu knapp mit der Rückfahrt aufs Festland. Okay, wir gingen gemütlich zum Hafen und schauten dort noch auf einer Bank sitzend den ankommenden und abfahrenden Schiffen zu. Dann nahmen wir um 15.15 Uhr die Fähre zurück nach Norddeich. Auch hier waren es wieder etwa 50 Minuten, bis wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Die See war rau, die Wellen schaukelten das Schiff ganz schön durch, aber das ließ uns nicht von unserem Decksplatz weichen. Der Weg zurück zum Stellplatz dauerte dann etwas länger, weil wir noch einen Einkehr-Schwung einlegten und jeder eine Portion warmen Apfelstrudel mit Sahne und einer Kugel Vanille-Eis zur “Feier des Tages“ vertilgte. Damit ging dann ein schöner Inseltag zuende. Okay, um alles zu sehen, reicht so ein Tagesausflug nicht aus, aber wir konnten uns in etwa ein Bild machen. Es hat uns beiden gut auf Norderney gefallen. Sicherlich hätte ich allein noch etwas mehr von der Insel ansehen können, aber mit meiner Mutter zusammen war das Pensum so ausreichend. Wer sich über die Insel informieren möchte, hat hier mal einen --> Link Der Rest des Tages fand dann gemütlich am und im Wohnmobil statt. Eine weitere Übernachtung auf dem Stellplatz in Norddeich am "Dörper Weg" na, da bin ich wohl die Erste, die einen Platz ergattert hat. Schön, wieder einen Reisebericht von Dir zu lesen. Freue mich auf die Fortsetzung. Hallo, liebe Ines! Ja, diesmal bist Du die Erste, die sich mir auf die Fersen macht und diese Reise mit meiner Mama und mir zusammen macht. Du hast damit ein Plätzchen in der ersten Reihe ergattert. Viel Spaß auf diesen beiden und den noch folgenden Reiseetappen! :) ... und Danke für´s Mitfahren! :) Tag 3: Dienstag, der 20. August 2024 Auch an diesem Morgen führte der erste Weg zum Bäckerladen und mit frischen Brötchen zurück zum Mobil. Gut gefrühstückt gingen wir diesen Tag an. Ein Versuch, noch auf dem Campingplatz unterzukommen scheiterte erneut, immer noch alle Plätze belegt. Nie hätte ich vermutet, daß ein so großer Campingplatz kein freies Plätzchen mehr für meinen Carado hat, sonst hätte ich doch im Vorfeld reserviert. Nun, das sommerliche Wetter hatte nochmal viele Camper hoch an die Nordseeküste gelockt. Ich allein hätte es ja auf dem Stellplatz noch ausgehalten, aber mit Mama "an Bord" brauchte es denn doch "feste" sanitäre Anlagen und etwas mehr "Vorgarten" ums Fahrzeug. Okay, dann sollte es eben nicht sein. Auch am zweiten Stellplatz stand schon das „belegt“-Schild in der Zufahrt. Gut, daß ich mir schon einen „Plan B“ zurecht gelegt hatte. Ich fuhr die rund 20 Kilometer in der Nachbarort Greetsiel und dort auf den Tages-Stellplatz. Wir wollten nicht über Nacht hier bleiben. Nur ein Rundgang durch den Ort, vorbei an den Zwillingsmühlen und zum schönen Hafen mit den Fischkuttern. Ich zeigte einer Mutter diese schöne Örtlichkeit. Ich selbst war schon einige Male hier; für Mama war es alles neu. Wir kehrten zum Mittagessen in einem Imbiss ein. Mama nahm eine Portion Kibbelinge und ich bestellte ein Backfisch-Brötchen. Langsam bummelten wir zurück zum Mobil und verließen den Stellplatz in Greetsiel. Ich wollte nach Emden zum Stellplatz „Am Eisenbahndock“, dort gab es Sanitäranlagen. Nach etwa 30 Minuten kamen wir in Emden an; ich sah noch 3 freie Stellplätze und parkte den Carado auf einem davon ein. Ich stand noch nicht in der Lücke, da kam der Hafenmeister (Platzwart) auf uns zu und sagte, daß diese 3 Plätze nur für Fahrzeuge bis 6 m Läne nutzbar seien. Mein Mobil misst 6,96 m und das Heck ragte auf den Fußweg. Ich könne daher dort nicht bleiben und es würde auch kein Patz an diesem Nachmittag noch frei. Ist ja gut, ich fahr ja schon weiter! Ich startete den Motor und verließ den Stellplatz. Ein Tankstelle „verschenkte“ den Diesel für 1,49 €/ltr, das war enorm günstig. Wenigstens ein Lichtblick an diesem Tag. Nun denn, was nun? Ich entschied mich für „Plan C“ und der bedeutete die Weiterfahrt zurück an die Küste. Von Emden über Aurich gelangten wir nach rund 60 weiteren Kilometern dann nach Neuharlingersiel zum Campingplatz „Nordsee“. Fast schon resignierend fragte ich nach einem Plätzchen für die nächsten Tage und wurde diesmal nicht abgewiesen. Ich bekam einen Platz, hurra! Und es war ein schöner Platz in Deichnähe und nicht weit von den Sanitäranlagen. Alles gut! Es ist ein riesengroßer Campingplatz und der Teil, wo ich hinfahren sollte liegt nahe am Deich und wurde erst im Vorjahr neu angelegt. Gepflasterte Fahrwege, geschotterte Stellflächen. Die Plätze nicht gerade üppig in der Größe, aber ausreichend um noch neben dem Fahrzeug Tisch und Stühle aufzustellen. Ich richtete das Fahrzeug ein für die nächsten Tage. Hier war es ganz schön, meinte auch meine Mutter! :) Da werde ich euch begleiten und mich an dem Reisebericht erfreuen. Manche Ecken werden mir bekannt vorkommen z.B Greetsiel! wollina Der Campingplatz ist groß, die verschiedenen Platzbereiche verfügen jeweils über gut ausgestattete und vor Allem saubere, moderne Sanitärhäuser. Man kann fast sagen, das etwa die Hälfte der Ortsfläche der Campingplatz ausmacht. Ein großer EDEKA-Markt befindet sich direkt vor der Zufahrt zum Platz und im Ort Neuharlingersiel gibt es verschiedene Restaurationsbetriebe und auch mehrere Backshops. Also alles da, was der Camper benötigt. In mehrere Platzteile ist der Campingplatz aufgeteilt, ein großer Bereich liegt dabei direkt hinter dem Deich der Nordsee. Der Wohnmobil-Stellplatz befindet sich auch auf dem Platzgelände, wurde erst vor Kurzem neu angelegt und hat ein ansprechendes Erscheinungsbild. Die Stellflächen sind markiert und nummeriert und bei der Anmeldung wird jeweils auf Wunsch der Strom freigeschaltet. Man bekommt eine Guthabenkarte und davon wird Strom und auch Duschen abgebucht. Das Guthaben kann während des Aufenthaltes nachgeladen werden und bei Abreise wird am Zahlautomaten nicht verbrauchtes Guthaben auf die EC-Karte zurückgebucht. Noch immer werden Platzteile neu gebaut, der Platz vergrößert sich zusehends. Eine Ver- und Entsorgungsanlage befindet sich auf dem Parkplatz vor der Einfahrtsschranke ( ehemaliger Stellplatz ). Wir hatten einen guten Stellplatz bekommen, der Weg zum Sanitärgebäude und morgens zum Backshop war nur wenige Meter. Zum Hafen und Ortszentrum führte ein mit Platten befestigter Fußweg auf dem Deich und die Nordsee mit der Uferpromenade und kleinem (Bade-)Strand war nur über den Deich. Nach der Ankunft gingen wir noch am Strandweg entlang zum kleinen Hafenbecken und zum Fährhafen. Dort erkundigten wir uns nach den Fahrzeiten der Schiffe nach Spiekeroog. Dann verbrachten wir den Rest des Tages auf dem Campingplatz. "Endlich" ... wieder eine Tour von Frank :freude: , die verspricht sicherlich viele neue & interessante Eindrücke: wenn noch ein Platz frei ist, so steige ich noch gerne zu; ich hab auch ne Thermoskanne frischen Kaffe und 4 Tassen dabei :kaffe: :kaffe: :kaffe: :kaffe: Moin, gestern hatte ich es schon versucht, aber das "waren die Türen" noch zu :) Ich freu mich das du das mit deiner Mutter machst :) Ich begrüße auch Ina und den "Niederrheiner" Peter als meine Stammgäste herzlich in unserer Runde und bedanke mich für den heißen Kaffee bei Peter. :) Auch den/die neue/n Mitfahrer/in "wollina" begrüße ich hiermit an Bord des Carado. Für heute habe ich genug auf den "ABC"-Tasten herumgehämmert. Nur noch ein paar Eindrücke aus Neuharlingersiel: Nach dem anstrengenden Fahrtag von Norddeich über Greetsiel und Emden nach Neuharlingersiel hatte ich mir ein schönes Bad im Kurparkteich doch wohl redlich verdient, oder? Und das Beste - ich bin gar nicht nass geworden. Die allerneueste Attraktion in Neuharlingersiel sind die Fischerhäuser, die ebenfalls zum "Nordsee-Camping" gehören und die sich der Urlauber für die Zeit seines Aufenthalts mieten kann. Gerade erst zu Beginn der 2024er Saison fertig geworden. In den Kurparkteich wurde ein Loch eingebaut und ein Fußweg führt in die Seemitte. Trockenen Fußes erreicht man so den Mittelpunkt des Sees und blickt aus der "Entenperspektive" auf das Wasser. Und auch auf diesem Flachbodenschiff kann man sich einquartieren und seinen Urlaub verbringen. So, das war es für heute mit diesem Bericht; in den nächsten Tagen kommt die Fortsetzung, also bleibt mit dabei! :) Moin! Ich bin auch schon an Bord. Muss doch mal nachsehen, was Ihr Euch so alles anseht in unserer Heimat. Typische Tour - ist voll ok. Ostfriesland besteht nicht nur aus "Küste". Binnen ist es auch recht schön. Müsst Ihr auch mal als Entdeckungsreise machen. Ich habe da mal Ostfrieslandtipps für die nächste Reise zusammengestellt: --> Link Schön, dass Ihr beide gemeinsam auf Tour geht. Munterholln! Hartmut Uff - gerade noch rechtzeitig ein Plätzchen bei den virtuellen Mitfahrern gesichert :ja: kann und will man sich doch nicht entgehen lassen :gut: Ein kurzes aber dennoch lieb gemeintes "Moin!" :eek: nach Ostfriesland und ein ebenso liebes "Grüß Gott!" nach Ingolstadt. Von Nord bis Süd werden meine Reiseberichte verschlungen. :) :arrow: Hartmut: Schön, daß Du und Rosi mich und meine Mutter wieder begleitet. Wir sind ja auf unserer "Irrfahrt" Norddeich-Greetsiel-Emden-Neuharlingersiel auch durch Aurich gefahren, ganz knapp am Schloss vorbei. Ich habe laut "Hallo Hartmut und Rosi!" gerufen und gewunken. Habt ihr doch hoffentlich gehört und gesehen. :) Deine "Ostfriesland-Tipps" habe ich natürlich im Hinterkopf gespeichert, diesmal aber war "die Küste" unser Ziel und mit Mama wollte ich gern auch auf einen Campingplatz. Und nicht so oft den Platz und Ort wechseln. Wenn in Norddeich Platz für uns gewesen wäre, hätten wir und Juist gern noch angeschaut und ich hatte noch Radtouren dort gemacht, aber der Stellplatz war nichts für Mama, weil keine Sani-Anlage vorhanden war. Mama ist letzte Woche 76 Jahre alt geworden, da ist das schon okay, wenn sie sich nach etwas Komfort sehnt. :) :eek: Übrigens hatte ich mich auch bei Euch im Wohnmobil eingeschlichen und Eure letzten Ausfahrten miterlebt. :eek: :arrow: Wolfgang: Natürlich ist auch für Dich noch Platz im Carado, nur immer hereinspaziert! Ich weiß ja inzwischen, daß Du dich an der Küste wohl fühlst. Ich wünsche Euch noch eine angenehme Reise. Heute gibt es keine Fortsetzung mehr; ich muss erst wieder Bildchen bearbeiten! :) Ein klasse Bericht mit tollen Bildern, der Lust macht, mal wieder in den Norden zu fahren. Vielen Dank! Grüße aus dem verregneten Süden. H. Hallo Frank, ich freue mich riesig über deinen wundervollen Reisebericht, tolle Bilder und so nett erzählt! Schön, dass du deine Mutter mitgenommen hast und ihr beide die Tage geniessen konntet. Ja, um diese Jahreszeit geht ohne Reservierung teilweise gar nichts. Selbst jetzt ist es manchmal schon schwer, einen Platz zu bekommen, aber uns reicht ja auch immer ein Stellplatz. Hartmut, danke für die Einstellung des Links, wir sind ja nun auch Neu-Niedersachsenbürger und freuen uns über solche Tipps sehr, wir möchten ja noch so viel wie möglich von unserer "neuen" Heimat kennenlernen, vieles haben wir schon erkundet, aber vieles weiß man halt nicht. Da sind Insider-Tipps immer sehr hilfreich. Ich bin also auch weiterhin mit dabei und freue mich auf die Fortsetzung!
Hallo Hugo! Vielen Dank für die Rückmeldung! Ja, "unser" Norddeutschland ist schön. Auch bei Regenwetter! :D Es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Der "Ostfriesennerz" sollte im Wohnmobil immer griffbereit hängen! :D Und Reiseziele gibt es hier "oben" auch genug. Hartmut hat ja eine Menge Tipps hier im Bericht versteckt, da ist sicherlich auch für Dich etwas nützliches dabei und außerdem findet man hier in den einzelnen Reiseberichten u.a. auch von mir :eek: noch viele weitere Reiseinformationen. Also nur zu; der Norden wartet auf Euch! :) Hallo Maja! Schön, mal wieder von dir zu lesen. Du bist ja eine treue Begleiterin meiner Reisen. Ja, unser Niedersachsen hat so viele schöne Ecken, die es zu entdecken gibt. So, dann kehren wir mal wieder in meinen Reisebericht zurück. Vom Mittwoch kann ich Euch gar nicht so viel berichten, es war ein Ruhetag für mich und Mama. Ich hatte nur morgens vom nahen Bäckershop leckere Brötchen geholt, das waren nur ein paar Minuten zu fuß. Es gibt noch zwei weitere Bäckerläden in der Nähe des Campingplatzes und sicherlich im Edeka-Markt auch noch Möglichkeiten. Nun, wir stärkten uns erst einmal und schauten uns noch einmal in Neuharlingersiel um, der historische Kutterhafen bot da einen Aufenthaltsort, wo man mal die Seele baumeln lassen konnte. In der Sommersaison finden hier im Hafen zum Beispiel Sonntags "maritime Konzerte" statt. Einige der Fischkutter stechen zu Fangfahrten in See oder man kann sich in diversen Cafe´s und Restaurants den Tag um die Ohren schlagen. Im Ort laden Souvenierläden zum stöbern ein und zu empfehlen ist auch das Restaurant und der Einkaufsmarkt der Fischergenossenschaft. Hier kann man gut essen und auch leckere Fischbrötchen, Fischkonserven oder Reiseandenken kaufen. Der Laden liegt etwas außerhalb des Ortszentrums an der Straße nach Carolinensiel. Schön anzusehen auch das ehemalige Herrenhaus "Sielhof" gegenüber vom Hafen. Ein Museum und ein Restaurant sind da heutzutage beheimatet und ein kleiner Park lägt zum verweilen ein. Das richtige für einen Ruhetag. :) ... und im nächsten Teilbericht sind wir wieder auf dem Wasser und besuchen Spiekeroog. Also lasst Euch überraschen und bleibt dran! :) Guten Tag, Frank, ich begleite dich natürlich auch. Hatte nur eine seeehr lange Anreise bis zu deinem Wohnmobil, es aber dann doch gefunden. An Silvester/Neujahr und Pfingsten waren wir ja auch schon in der Gegend, trotzdem oder gerade deswegen freue ich mich immer sehr über deine Berichte. Hallo Frank, sehr schöner Bericht. Danke, dass du uns auf deine Reisen mitnimmst. Schöner Bericht, und macht wieder Spass in den Norden zu fahren. Freitag geht es nach Leer, da sind die Adventssonntage ein Tipp (Weihnahctsmrkt hinter der Waage-in Hochdeutsch). Ende Dezember dann nach NHS zur Jahreswende. Sorry, daß es etwas länger gedauert hat, aber nun geht es hier weiter. Ich freue mich über weitere Mitreisende und begrüße Udo, Peter und Lena in unserer Reisegruppe. Macht es Euch gern gemütlich und dann kann es auch mit dem nächsten Teilbericht weitergehen. Tag 5: Donnerstag, der 22. August 2024 Wieder holte ich an diesem Morgen frische Brötchen vom nahen Bäckerladen. Dann machten wir uns bald auf den Weg zum Fährhafen. Mit dem Fahrgastschiff „Spiekeroog I“ stachen wir um 10.15 Uhr in See und durchfuhren das Wattenmeer in Richtung Insel Spiekeroog. Es war auflaufend Wasser, d.h. die Flut kam und das Wasser stieg. Die zu sehenden Wattflächen wurden immer kleiner und waren bald zur Gänze im Wasser versunken. Die Überfahrt dauert so etwa 45 bis 50 Minuten. Uns folgte in einigem Abstand die Frachtfähre „Spiekeroog IV“, die am Anleger mit diversen Anhängern beladen wurde. Sämtliche Waren, was auf der Insel gebraucht wird, kommt mit dem Fährschiff auf die Insel. Die Insel ist Autofrei; nur die Inselspedition und einige Ausnahmegenemigungen dürfen auf der Insel mit Kfz fahren. Dazu gehören beispielsweise der Rettungsdienst und die Feuerwehr. Alles andere nimmt das Fahrrad oder die Pferdekutsche. Für den Gepäcktransport werden Koffer und Taschen in Containern verstaut, die dann mit einem Kran auf die Fahrgastschiffe verladen werden. Auf der Insel stehen für den Gepäcktransport Bollerwagen zum Ausleihen bereit. Unser Schiff erreichte den Inselhafen. Wir gingen von Bord und betraten den Inselboden der Insel Spiekeroog. Mit dem Strom der Menschenmassen bewegten wir uns in den Inselort. Eine kleine Runde und die Suche nach einer Lokalität für das Mittagsmahl. Unsere Wahl fiel auf ein typisch norddeutsches Gericht, wir bestellten uns jeder eine Pizza „Hawaii“. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Es war ganz lecker!. Danach setzten wir unsere Inselerkundung fort. Die alte Inselkirche lag auf dem Weg, nur war sie an diesem Tag wegen einer Trauerfeier nicht zur Besichtigung geöffnet. Im Jahr 1696 wurde das Gebäude erbaut und ist damit die älteste Kirche auf den ostfriesischen Inseln. Vorbei am Rathaus gingen wir zum Bahnhof der historischen Pferdebahn. Ein Relikt aus vergangenen Zeiten, ein Waggon, welcher von einem Pferd über die Gleise gezogen wird. Seit dem Jahr 1885 gibt es diese Pferdebahn auf der Insel, damals aber noch mit weitaus größerem Streckennetzund mehr Waggons. 1981 wurde die Inselbahn offiziell eingestellt und die Museums-Pferdebahn gegründet. Heute ist nur noch ein kleiner Teil der Gleisstrecke befahrbar und nur noch ein Waggon blieb vom Fuhrpark erhalten. Leider waren die Fahrten an diesem Tag alle ausverkauft, nur um 16 Uhr wäre noch Platz gewesen, aber dann ist schon wieder die Rückfahrt mit dem Schiff. Schade, wir hätten uns gern vom Pferdchen ein paar Kilometer ziehen lassen. Wir gingen weiter über die Insel. Schön ruhig war es da, so fast ohne Autoverkehr. Irgendwie kam mir der Gedanke, ich wäre in einer anderen Zeit gelandet. Das Wetter spielte uns heute nicht gerade einen Trumpf in die Karten, wir hatten eher den „schwarzen Peter“ gezogen, denn es machte sich ein übler Wind auf, Daher gingen wir auch etwas früher zum Hafen zurück, als es normalerweise notwendig ist. Ich schaute mich am Hafen noch etwas um, während meine Mama den Schutz vor dem Wind im Warteraum suchte. Dann kam unser Schiff und die ankommenden Fahrgäste gingen von Bord. Dann durften wir uns wieder aufs Schiff begeben. Mama wollte tapfer wieder auf dem Außendeck sitzen. Boah, das war keine gute Idee. Es wehte echt eine „steife Brise“. Die Wellen auf dem Wasser zeigten das schon rein Visuell. Irgendwie brachten wir diese Fahrt dann hinter uns und waren froh, gegen 17 Uhr dann wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Schnell zurück zum Campingplatz und eine warme Dusche in den tiptop sauberen Sanitärräumen. :schaf: :D Ach ja, was wären meine Reiseberichte ohne die Fotos von Schafen :D :schaf: So, Ihr Lieben, ich hoffe es geht Euch noch gut und Ihr genießt diese Ostfriesland-Tour. Im nächsten Teil kommen wir dann - leider - auch schon wieder zum Ende und ganz viel gibt es auch gar nicht mehr zu schreiben. Nur so viel vorweg: es wird stürmisch, haltet Euch gut fest! :) Fortsetzung folgt! :) Und weiter geht`s ; dem Ende dieser Reise entgegen... Tag 6: Freitag, der 23. August 2024 Der Freitag begann auch wieder mit dem Gang zum Bäckerladen. Ansonsten sollte es wieder ein ruhiger Tag werden, zumal es draußen heute eher „Schietwetter“ war, Sturm fegte über Neuharlingersiel; es war sogar eine Sturmflut angekündigt. Morgens hatte ich allerdings die Campingmöbel draußen aufgebaut; wir wollten im Freien Kaffee trinken. Schnell sollte sich das Wetter aber zum Schlechten ändern. Die Campingmöbel lernten fliegen und ich verstaute sie schnell wieder in der „Garage“ des Carado. Wir beschäftigten uns im Wohnmobil, Mama kochte das Mittagessen. Wir schlugen die Zeit tot, zum Glück hatten wir ja Radio und Fernseher an Bord. Mama wagte in einer Regenpause mal den Blick über den Deich zur Nordsee, kehrte aber ziemlich schnell zum Mobil zurück. Nee, bei dem Wetter scheucht man keinen Hund vor die Tür. Wir blieben weitgehend in unserer rollenden Behausung. Erst gegen Abend klarte es auf und die Sonne lugte noch durch die Wolken. Zeit für einen Rundgang auf dem Campingplatz blieb dann noch, das war aber auch alles, was man unternehmen konnte. So ging der Tag dann zu ende, der vorletzte Tag dieser Tour. Tag 7: Samstag, der 24. August 2024 Es war schon wieder der Tag der Rückreise. Die Urlaubswoche war schon wieder vorbei. Morgens gingen wir aber nochmal am Seedeich entlang zum Fischerhafen, noch einmal die Fischerboote bestaunen, die im Niedrigwasser des Hafenbeckens lagen. Dann hieß es aber Abschied nehmen vom Campingplatz in Neuharlingersiel. Um 11 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Bei der Fischereigenossenschaft holte ich uns noch leckere Fischbrötchen für die Reiseverpflegung. Dann fuhr ich über Carolinensiel in Richtung Jever und Schortens. Auf der Autobahn A 29 ging es dann südwärts, eine Pause zum Verzehr der leckeren Fischbrötchen. Dann wechselte ich auf die A 28 Richtung Delmenhorst und Stuhr und stur, wie ich bin, habe ich mich hier am Dreieck Stuhr mal wieder falsch eingeordnet und musste eine „Ehrenrunde“ drehen. Dann aber hatte ich wieder Heimatkurs. Die A 1 brachte mich nach Bremen, da wechselte ich auf die A 27 und am Dreieck Walsrode dann auf die A 7. Ich hatte einen verkehrsarmen Tag erwischt und kam gut voran. Der Ducato lief gut hier auf der Autobahn. Am Walsroder Dreieck war ein Stau auf der Gegenfahrbahn der A 7. Da rollte die Blechlawine Richtung Norden. Mama und ich konnten aber relativ entspannt unserer Heimat näher kommen. Die letzten Kilometer ging es dann nochmal auf die Landstraße durchs Leinetal und so gegen 16 Uhr rollte der Ducato auf seine heimatliche Abstellfläche. Die Reise war zuende, wir haben noch den Großteil des Equipments ausgeladen. So, liebe Mitreisenden, es ist leider schon wieder vorbei. Zeit zum Aussteigen! :D Das war auch mein letzter Reisebericht in dieser Saison. Vielleicht treffen wir uns ja noch in einem anderen Wohnmobil und mit einem anderen Fahrer. Ich hoffe, ich konnte Euch wieder gut unterhalten und Einiges zu der Region erzählen. Gern stehe ich zu Nachfragen noch Rede und Antwort. :) Sicherlich hätten wir noch das Ein oder Andere mehr anschauen können in den besuchten Orten, aber es sollte ja Erholungsurlaub sein. Erst einmal sage ich "Herzlichen Dank!" für Eure Reisebegleitung. :) und ein :dankeschoen: auch für die bisher 11 positiven Bewertungen dieses Berichtes! :) Ja, uns einiges aus der Region erzählt, altbekanntes und vor allem auch Veränderungen gesehen. :top: Ich denke vor allem der Mama große Freude gemacht! :lol: wollina Hast wieder schön gemacht :) und das ihr zu zweit unterwegs ward, finde ich besonders toll. Meine Mama wollte immer nur und nun gehts nicht mehr :( Nein nein Frank :) WIR sagen DANKE für einen weiteren reich bebilderten RB :!: Ich habe ihn wieder mit Genuß gelesen :gut: :dankeschoen: hallo Frank, danke für deinen Reisebericht. Schade, daß es für dieses Jahr der letzte war. Bis zum nächsten Mal ! Ines und Ina, Hartmut und "wollina"! Euch ein "Dankeschön!" für die Rückmeldungen und die lieben Worte. Ja, das erste "Reisejahr mit Mama" ist zu ende; wir waren jeweils eine Woche zusammen in Cuxhaven und in Norddeich und Neuharlingersiel. Es war ungewohnt auf so engem Raum, aber wir beide haben es gemeistert. Den nächsten Urlaub macht meine Mutter wieder allein :D ; 15 Tage Kur-Urlaub Mitte März in Kolberg/Polen, eine Busreise eines hiesigen Reiseveranstalters. Das macht sie schon ein paar Jahre lang; das ist schon eine kleine Gruppe, die immer zusammen reisen. Wenn meine Planungen aufgehen, ist unser nächster "Zweier-Urlaub" Ende Mai. Ich allein fahre evtl im März schonmal, wenn der Wettergott ein Wohnmobilist ist und Reisewetter schickt. Hallo Frank, vielen Dank für deine schönen Reiseberichte. Ich nehme mir das auch immer vor, aber am Ende finde ich dann doch nicht die Zeit dafür. :oops: Normalerweise fahren wir immer über den ersten Advent nach Greetsiel, diesmal hat es leider nicht funktioniert. Deshalb ist es außerordentlich schön zumindest in deinem Reisebericht Ostfriesland besuchen zu können, vielen Dank. Schöne Grüße Michael Bilder aus vergangenen Zeiten... Bei meiner Reise im Mai 2016 waren die Flügel an der Roten Mühle noch dran. ein Jahr später wurden sie aus Sicherheitsgründen abmontiert. Ein Wiederaufbau ist in Planung Michael und Gerd, auch an Euch ein liebes Dankeschön für die netten Kommentare zu meiner Reisestory. |
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