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Hymer vollintegriert » Hymer B 514

Reisemobil Beschreibung

    Fahrzeugdaten
    Hymer B 514Fahrzeugbezeichnung (Hersteller, Typ, Modell)
    Fiat Ducato 244 2,8 JTDHersteller und Typ des Basisfahrzeuges
    Hymer vollintegriertAufbau
    EZ: 2005 , orig. 27 tsd. km (2014)Detailierte Angaben zu Ausführung, Baujahr, Kilometerstand
    33 tsd. (2014)Kaufpreis
    GebrauchtNeu oder gebraucht gekauft?
    6,39Fahrzeuglänge
    2,90Fahrzeughöhe
    9,7 ltr. bei sehr sparsamer FahrweiseKraftstoffverbrauch
    Halbdinette, Doppelbett hinten, Hubbett vorneRaumaufteilung (Halbdinette, Stockbetten?)
    Alu/PUALMaterial des Aufbaus (GFK, Alu, etc?)
    nicht zu lang,riesige Heckgarage,4 bequeme SchlafplätzeWarum für dieses Modell entschieden?
    Riss in DuschwanneWas gab es bisher für Probleme?
    jaWürdest Du dieses Womo wieder kaufen?
    Nach 1 Jahr intensiver Nutzung kann ich folgende Erfahrungen weitergeben:

    NEGATIV:

    -Qualität und Haptik des Interieurs:
    die Möbel, Stoffe, Verkleidungen und v.a. die Kunststoffteile im Bad (Wanne, Waschbecken) sind keinesfalls besser als die von wesentlich billigeren Mobilen (ich hatte vorher ein Womo Dethleffs Advantage, das war keinesfalls schlechter).
    Konkrete Mängel waren/sind z.B.: Duschwanne gerissen, Kunststoff im Bad wird spröde, rissig und vergilbt unter UV- Einfluss, Griffe und Scharniere der Möbelklappen defekt, Verkleidung des Armaturenbrettes und des Gaskastens innen (hauchdünner Stoff mit Gumminoppen) löst sich ab, PVC-Fussboden wird an einer Stelle wellig (irreparabel).


    POSITIV:

    -Sämtliche Polsterschaumstoffe (von Betten, Sitzbänken und Vordersitzen) entsprechen den Erwartungen an ein Hymermobil: formstabil, nicht zu weich und trotzdem bequem. Hier sind deutliche Qualitätsunterschiede zu einem „Billigmobil“ erkennbar.

    -der äußere Aufbau incl. Türen, Klappen, Fenster wirkt etwas rustikal aber auch sehr solide. Zusammen mit der holzfreien PUAL-Bauweise von Dach und Wänden kann deshalb so ein Hymermobil, so glaube und hoffe ich, auch bei nur mäßiger Pflege jahrzehntelang halten.

    -der Grundriss ist genial: bei nur 6,39 m Länge und 2,27 m Breite bleibt keine Ecke ungenutzt. Das Bad ist zwar klein aber durch eine optimale Raumausnutzung (Umbau zu einem vollwertigen Duschraum mit wenigen Handgriffen) für normale Nutzer (nicht größer als 1,95 m und nicht zu dick) auch bei täglichem Duschen absolut ausreichend. Die Sitzgruppe bietet Platz für 5 Personen. 5 Personen sind auch im Fahrzeugschein eingetragen, davon sogar 1 Platz ohne Gurt ! Bequem schlafen kann man aber nur zu viert.
    Die Heckgarage ist für ein Womo dieser Größe riesig: es passen z.B. folgende Gegenstände hinein, die man einzeln, d.h. ohne vorheriges Herausräumen eines anderen Gegenstandes, herausnehmen kann: 1 Motorroller + 2 Fahrräder + 1 kleines Schlauchboot samt Außenbordmotor + Campingmöbel für 4 Personen + 4 kleine Klappkisten.

    -Der Motor und das Chassis (Fiat mit 2,8 JTD und Alko-Maxi-Fahrwerk) gibt keinerlei Anlass zu Kritik. Der Verbauch ist überraschend niedrig: bei sehr moderater Fahrweise (max. 85 kmh auf der Autobahn) ist ein Verbrauch von 9,1 Ltr/100 km möglich (mehrmals über lange Strecken bestätigt) Der Durchschnittsverbrauch liegt bei ca. 9,8 Ltr.. Allerdings erst seit Umbau auf langen 5. Gang und Railsensor vom 2,3 JTD. Vorher bei gleicher Fahrweise mind. 11 Ltr.

    Ich habe folgende Verbesserungen vorgenommen:
    -Bessere Nutzbarkeit des Platzes in den Sitztruhen mittels Rolltüren.
    -Leichteres Ein- und Ausladen der Fahrräder mittels Auszugsplattform in der Heckgarage.
    -Umbau vom kurzen auf langen 5. Gang (Arbeitszeit nur 1 Std., Materialkosten 200 EUR), dadurch deutlich niedrigere Geräuschkulisse auf der Autobahn bei gleichzeitig deutlich niedrigerem Verbrauch.
    -Umbau des nierenförmigen Esstisches zu einem Klapptisch (herausstehende Ecke umklappbar, dadurch breiterer Durchgang zu den Vordersitzen).


    WINTERTAUGLICHKEIT:
    -das Womo besitzt einen sog. Hymer-Funktionsboden, das ist aber kein echter, durchgehender Doppelboden, sondern in der Mitte sind die Tanks (Frisch- und Brauchwasser) untergebracht und an den Seiten sind über Klappen zugängliche Staufächer vorhanden. Nur an einer Stelle gibt es eine schmale Durchlademöglichkeit über die gesamte Fahrzeugbreite, da passt aber nichtmal ein normaler Campingtisch oder -stuhl hinein.
    Soweit ich weiß ist der „Doppelboden“ nur im Bereich der beiden Tanks etwas beheizt.
    Fazit: Wintertauglichkeit prinzipiell ja, aber für exzessives Wintercamping gibt es noch deutlich bessere Womos.
    Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir keine Wintercamper sind. Meine Erfahrungen beschränken sich auf Temperaturen um den Gefrierpunkt und damit kommt das Womo jedenfalls locker zurecht.


    GEWICHT:
    -das Womo wiegt ca. 3 t leer. Man hat also ca. 500 kg Zuladung.
    Ich habe es mal gewogen: es waren mit ca. 100 Ltr. Wasser, 70 Ltr. Diesel, normalem Urlaubsgepäck für 3 Wochen und 3 Personen und einem Motorroller (ca. 100 kg) OHNE Personen genau 3,5 to. D.h. man ist normalerweise mit 4 Personen immer überladen oder darf nur ganz wenig Gepäck mitnehmen. Aber das ist ja auch bei allen anderen Womos ab ca. 6,5 m Länge der Fall.
    Ich habe das Maxi-Fahrwerk (16 Zoll-Bereifung) und könnte noch bis 3,8 to auflasten, das würde dann auf jeden Fall reichen. Werde ich aber nicht machen, denn mit einer geringen Überladung kann ich gut leben, zumal man es dem Womo absolut nicht ansieht und man beim Fahren das Gefühl hat, dass das Fahrwerk noch deutliche Reserven hat.
    Detailierte Beschreibung Deines Fahrzeuges (Zusatzausstattung, gefahrene Touren, Kilometerleistung, Wintertauglichkeit, bisherige Reparaturen, maximale Anzahl der Mitfahrer, Raumgefühl.....etc)
    27 Nov 2014 13:23:47Erstellt am
    Eingetragen von
  • Bilder:
  • Zuletzt bearbeitet am 03 Okt 2015 23:40:48 von korikorakorinthe
 
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