NaviGer am 27 Apr 2006 22:12:27
Hallo,
wir sind letztes Jahr im September von GR über Mazedonien / Serbien / Ungarn gefahren.
Es gab nirgendwo Probleme, ausgenommen ein Stau auf der Autobahn in Belgrad. :?
Gegenüber früher (vor ca. 15 Jahren) ist der Straßenzustand erheblich besser. Auch die Verkehrssicherheit wurde durch die extrem starken Kontrollen erheblich verbessert:
Wir haben auf der ganzen Strecke keinen Unfall, keinen umgestürzten LKW usw. gesehen.
Die Maut für ein WoMo beträgt ca. 65€, wenn man in Dinar bezahlt, ca. 85€, wenn man in Euro bezahlt (Kleingeld nicht vergessen).
Tanken war in Serbien sehr günstig, ca. 0,30€ billiger als in GR, Mazedonien oder Ungarn (damals 0,65€).
Übernachtet haben wir erst wieder in Ungarn, es waren ja einige Horrorgeschichten über Serbien im Umlauf.
Nach meinen Erfahrungen würde ich jetzt auch in Serbien, natürlich nur auf einem Campingplatz oder bei Bekannten, übernachten.
Bist Du türkischer Nationalität, sieht die Sacheteilweise etwas anders aus.
Nach Berichten aus meiner Bekanntschaft werden die Türken (auf der Rückreise nach D) an den Grenzen stark kontrolliert,
das kann man nur umgehen, wenn man einen 'Expresszuschlag' bezahlt. Die Zöllner wissen eben sehr genau, dass oft mehr mitgeführt wird, als erlaubt.
Ganz wichtig: Unbedingt an die Verkehrsvorschriften halten, auch wenn sie einem manchmal sinnlos erscheinen.
Es wird gelegentlich mit den Geschwindigkeitsbeschränkungen getrickst:
Zuerst 60 an einer Tankstelle, danach 80, nach zweihundert Metern wieder 60, nach weiteren 200 Metern wieder 80. Und da zwischen drin 'lasern' sie Dich.
@Dirk: vielleicht sollte man dieses Thema besser nach Jugoslawien verschieben, es handelt sich zwar hier um einen Erfahrungsbericht, gehört m.E. besser dort untergebracht.
Nachtrag: An verkehrsreichen Wochenenden empfiehlt sich die Strecke über Ungarn, da ist an den Grenzen erheblich weniger los.