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E-Auto mit Balkonkraftwerk laden 1, 2


lonsome am 09 Apr 2026 09:32:55

Hallo,

derzeit suche ich nach einer Möglichkeit, mein E-Auto mit einer kleinen Lösung zu laden. Größere Lösungen gehen Dank des Bürokratiemonsters Deutschland nicht.

Meine Fahrleistungen sind oft nur gering, mal 10 oder 20 km am Tag. Derzeit lade ich mit einer Wallbox in meiner Garage für ca. 30 Cent kw/h.

Ein Balkonkraftwerk schafft ja die nötige Leistung nicht, um ein E-Auto zu laden. Aber es gibt wohl Möglichkeiten, um mit einem Zwischenspeicher zu arbeiten. Hat jemand sowas schon umgesetzt? Lohnt sich das überhaupt?

Gruß
Klaus

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JuergenBerkemeier am 09 Apr 2026 09:50:33

Hallo Klaus,

lonsome hat geschrieben:Lohnt sich das überhaupt?


du kommst - nach oben abgeschätzt - auf etwa 600km/Monat und bei 20kWh/100km und 30ct/kWh auf 36€ pro Monat.

VG Jürgen

Luppo am 09 Apr 2026 10:03:33

JuergenBerkemeier hat geschrieben:
du kommst - nach oben abgeschätzt - auf etwa 600km/Monat und bei 20kWh/100km und 30ct/kWh auf 36€ pro Monat.

VG Jürgen

Richtig.
Solarertrag mit kleinen Anlagen gibt es nur in der hellen Jahreszeit, März-Oktober, also 8 Monate.
Realistisch geschätzt kann man mit einem BKW 800 W und einer Batterie (AC, Schukoanschluß) rund 800 kWh nutzen, ins Auto schaffst du vllt. 600 kWh. Bei 30 CT. 180 Euro p.a.
Investition 250 Euro BKW mit WR und 1000 Euro Speicher. ROI 6-7 Jahre.

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UweHD am 09 Apr 2026 10:30:40

lonsome hat geschrieben:Lohnt sich das überhaupt?

Wenn du ein E-Auto hast, dann lohnt sich eine zusätzliche Speicherlösung i.d.R. nicht. Dein Auto ist in dem Fall ja dein "Speicher".
Das Balkonkraftwerk hingegen lohnt sich mit einem E-Auto auf jeden Fall, da du durch das Laden eine hohe Eigenverbrauchsquote erreichen kannst.

Einfach das BKW in dein Hausnetz einspeisen, das Auto möglichst bei gutem Wetter um die Mittagszeit laden und fertig. Das E-Auto direkt über das BKW zu laden (ohne Netzanschluss) ist aus mehreren Gründen nicht möglich.

Nicht vergessen, die Ladeleistung so gering wie möglich zu konfigurieren. Meistens sind 6A pro Phase das Minimum, also in jedem Fall mehr als dein BKW maximal erzeugen kann.

mithrandir am 09 Apr 2026 10:31:13

[quote="lonsome"]
derzeit suche ich nach einer Möglichkeit, mein E-Auto mit einer kleinen Lösung zu laden. Größere Lösungen gehen Dank des Bürokratiemonsters Deutschland nicht.
Ein Balkonkraftwerk schafft ja die nötige Leistung nicht, um ein E-Auto zu laden. Aber es gibt wohl Möglichkeiten, um mit einem Zwischenspeicher zu arbeiten. Hat jemand sowas schon umgesetzt? Lohnt sich das überhaupt?
Das Problem ist im Prinzip nicht die Leistung sondern der Zeitpunkt. Ohne Zwischenspeicher speist du halt ins Netz und das lohnt sich im Normalfall nicht, auch nicht wenn du eine "richtige Anlage" hast.
Mit dem Zwischenspeicher kannst du puffern, bis du die Energie brauchst und sparst dann halt die echten 30 cent. Dabei ist es ja dann egal wohin der Strom fließt, ob ins Haus oder ins Auto.
Wenn nichts kaputt geht lohnt sich das immer, mal über kürzer oder länger. Für die Umwelt auf jeden Fall. Und es macht Spaß zuzusehen, wie die Sonne dein Auto füttert.
Ich habe eine richtige Anlage 10kwP, habe letztes Jahr von 10kWh Speicher auf 30kWh umgerüstet. ROI, velleicht in 10 Jahren, aber ist mir fast egal. Andere haben genau so teure Hobbies und bekommen gar nichts zurück. Außer eben Freude. Aber das muss jeder selbst wissen.

silver34 am 09 Apr 2026 10:45:00

Da gibt es 2 Herangehensweisen!

Möglichst wenig Euro:
Einfach ein Balkonkraftwerk hinklatschen und einspeisen.
Das Auto lädst du dann Tagsüber mit möglichst wenig Ampere (6A hab ich jetzt so gesehen / Bei den Chinesen hab ich glaub ich auch ein Schuko-Ladedings mit 4A gesehen).
Damit bekommst du bei schönen Wetter recht viel über Solar geladen.
- Nachteil ist (was viele nicht auf dem Schirm haben) egal wie Solar von oben kommt, es fießen nur 800W ins Netz!!!

Möglichst viel Ertrag:
Hier mit Speicher
Da gibts Lösung (z.B. von Anker) die erlauben auf der Bypass-Seite 1200W/2300W Geräte zu Betreiben. (Tagsüber Auto; wenn noch genug im Speicher Abend die Waschmaschine....)
Damit kann dann bis zu 100% das Auto mit Solar geladen werden (Hinweis: Das gilt [wie schon geschrieben] von März bis Oktober).
Zeitlich unabhäniger
Wetter nicht so Nachteilig (Wenn Wolke davor läuft erstmal alle so weiter)
Wenn wirklich 2000W von Solar kommen gehen die in den Speicher und nicht flöten!
-Nachteil es dauer länger die Anschaffungen zu refinazieren!

Ich sehe das So man darf sich nicht auf eins fixieren, Richtig ist es im Gesamtkonzept zu sehen -> den Gesamtstromverbrauch möglichst viel aus Solar zu versorgen

UweHD am 09 Apr 2026 11:07:30

silver34 hat geschrieben: ...Ich sehe das So man darf sich nicht auf eins fixieren, Richtig ist es im Gesamtkonzept zu sehen...

...und man muss vor allem mal rechnen.

Ich habe über 4 Jahre ein E-Auto zuhause geladen und dabei ein BKW betrieben. In der Kombination hatte das BKW eine Eigenverbrauchsquote von über 80% erzielt (gemessen mittels Smart Meter). Diese Quote ist natürlich je nach Nutzungsverhalten individuell, man kann sie aber gut abschätzen wenn man mal die Rahmenbedingungen vergleicht.

In meinem Fall bedeutet das, ich hätte mit einer Speicherlösung maximal 20% des Bruttoertrages vor der Einspeisung "retten" können. Da kann man sich schnell ausrechnen, wann sich der Speicher (erst) amortisiert :)

lonsome am 09 Apr 2026 11:10:40

Hallo,

das Problem ist bei bei mir die Wohnsituation: Miete, aber hausintern dann keine getrennten Netze. Ich kann also nicht ausschließlich für mich einspeisen, der Strom geht immer ins "allgemeine" Hausnetz mit Büro etc., dann bleibt nichts mehr zum Laden meines Autos übrigens. Die meisten Angebote spielen halt den Strom ganz normal ein ins Hausnetz, und dann wird der halt verbraucht.

Darum die Frage nach einer autarken Lösung mittels eines Balkonkraftwerkes. Der Strom, den ein Balkonkraftwerk so liefert, ist wohl zu schwach, um den Ladevorgang überhaupt zu starten. Deswegen die Frage nach einem Speicher, der dann ausreichend Strom zum Laden zur Verfügung stellt. Wenn das so 5-8 kw/ha wären, dann wäre das schon ganz gut für mich.

Gruß
Klaus

mithrandir am 09 Apr 2026 11:23:04

UweHD hat geschrieben:Einfach das BKW in dein Hausnetz einspeisen, das Auto möglichst bei gutem Wetter um die Mittagszeit laden und fertig. Das E-Auto direkt über das BKW zu laden (ohne Netzanschluss) ist aus mehreren Gründen nicht möglich.

Das ist halt das Thema, das sehe ich bei uns zu Hause. tagsüber brazzelt die Sonne den Strom rein und gegen Abend kommen alle nach Hause und hängen das Auto ran um es zu laden.
Der Minispeicher vom BKW ist dann ratzfatz leer.
Im Prinzip beschreibt das Szenario hier das Dilemma der ENergiewende. Wir müssen komplett neu denken. Es muss clevere Lösungen geben. Und vielleicht müssen wir unser Verhalten einfach ändern, aaaaber das tut halt erst mal richtig weh. Bis man es gemacht hat und merkt wie toll es danach ist.

Pechvogel am 09 Apr 2026 11:31:30

lonsome hat geschrieben:... das Problem ist bei bei mir die Wohnsituation: Miete, aber hausintern dann keine getrennten Netze. Ich kann also nicht ausschließlich für mich einspeisen, der Strom geht immer ins "allgemeine" Hausnetz mit Büro etc., dann bleibt nichts mehr zum Laden meines Autos übrigens...

Das verstehe ich jetzt nicht:
lonsome hat geschrieben:...Derzeit lade ich mit einer Wallbox in meiner Garage für ca. 30 Cent kw/h...


Entweder das Haus hängt mit einem einzigen Zähler am Netz, dann würde ein BKW allen Hausbewohnern zu Gute kommen und bei Dir bleibt nur ein verschwindent geringer Anteil übrig oder jeder hat einen eigenen Zähler und rechnet selber mit dem Netzbetreiber ab.

Wenn nur ein Zähler für das ganze Haus... dann kostet Dich das laden Deines Autos doch auch keine 30ct/kWh sondern "nur" Deinen Anteil?!

Oder habt Ihr "Unterzähler" in den Garagen?



Grüße
Dirk

abenn am 09 Apr 2026 11:40:53

lonsome hat geschrieben:Hallo,
das Problem ist bei bei mir die Wohnsituation: Miete, aber hausintern dann keine getrennten Netze. Ich kann also nicht ausschließlich für mich einspeisen, der Strom geht immer ins "allgemeine" Hausnetz mit Büro etc., dann bleibt nichts mehr zum Laden meines Autos übrigens.

Kann ich mir nicht vorstellen, Du hast doch einen eigenen Zähler über den Dein Verbrauch abgerechnet wird, oder?
Solange Du das BKW dahinter betriebst geht doch alles was die Sonne dann einspeist auf Dein Konto?!
lonsome hat geschrieben:Darum die Frage nach einer autarken Lösung mittels eines Balkonkraftwerkes.

Das wäre dann einen netzunabhängige Insellösung, geht theoretisch auch, wird nur aufwendig und kompliziert wenn Du aus dem "normalen" Netz das Auto laden musst weil das BKW nicht genug geliefert hat.

VG Alf

lonsome am 09 Apr 2026 11:43:04

Hallo,

etwas kompliziert bei mir. Die Wallbox hat einen extra Zähler, läuft aber trotzdem auf meinen eigenen Zähler. Aber in der Garage sind alle anderen Steckdosen usw. auf den "Rest des Hauses" mit Büros etc. geschaltet. Also einfach einstecken geht nicht. Und wenn ich die Wallbox in der Garage nutze, dann zieht das Laden ja den meisten Strom aus der normalen Leitung. Das ist ja auch nicht das, was ich will.

Das Auto steht meistens unter Tag vor der Garage, parkt dort zwischen Terminen. Also wäre es am einfachsten: Vor der Garage parken, einstöpseln, laden, fertig. Das Problem des Ladens am Abend habe ich weniger. Aber unter Tag könnte der Speicher des Balkonkraftwerkes immer wieder so aufgefüllt werden, dass der Strom ausreicht, um den Ladevorgang zu starten. Das wäre halt die einfachste Lösung für mich. Das Dach hätte auch noch genau die richtige Neigung nach Süden, also alles Ideal, nicht zu hoch zum Montieren.

Und wenn ich mal mehr gefahren bin oder der Speicher leer ist, lade ich einfach an der Wallbox in der Garage, wäre auch völlig unkompliziert.

Gruß
Klaus

abenn am 09 Apr 2026 11:53:41

So aus Deiner Beschreibung kann man die "Verschaltung" nicht erkennen.
Aber wenn die Wallbox eh einen eigenen Zähler hat, dann schließ genau an diesen Zähler auch Dein BKW mit 4x500W Modulen an, dann denke ich hast Du den größten Nutzen mit wenig Aufwand.
Ein BKW muss nicht zwangsläufig in eine Steckdose, das kann auch fest angeschlossen werden, eben an den Zähler vor der Wallbox.

Tinduck am 09 Apr 2026 12:21:07

Du könntest Dir ein BKW mit Speicher zulegen (z. B. Anker Solix SB3, 2,7 kWh Speicher, erweiterbar in 2,7-kWh-Schritten) und da 4 x 500 Watt Module dranhängen, wenn Du genug Platz auf dem Dach hast (das sind schon ganz schöne Trümmer, ca. 1,96 m x 1,14 m).

Dazu ein Smartmeter nach dem Zähler der Wallbox anschliessen, und auch das BKW dort anschliessen.

Dann auf Modus 'Eigenverbrauch' einstellen. Dann wird mit dem Solarertrag erst jeder Stromverbrauch nach dem Wallbox-Zähler befriedigt, dann der Speicher gefüllt und dann erst über den Zähler hinweg in den Rest des Hauses eingespeist. Wenn Du nach dem Wallbox-Zähler eine Aussensteckdose anschliesst, wird die variabel vom Netz, vom Speicher und direkt von den Solarpanels versorgt, je nach Situation.

Die Speichergröße ist immer so ne Sache. Ja, der verlängert die Amortisationszeiten, bringt aber auch eine höhere Eigennutzung des erzeugten Solarstroms. Man könnte auch sagen, 2 x die Woche im Hallenbad duschen ist billiger, als sich zuhause ne Dusche einbauen zu lassen. Macht aber auch niemand :) nicht immer ist Geld der einzige Maßstab.

Wir haben an 1,87 Wp Solarleistung jetzt 5,4 kWh Speicher und bekommen den im April jetzt so langsam ganz voll, wenn schönes Wetter ist. Wird dann über Nacht verbraucht.

Wenn Du das so anschliesst wie beschrieben, reduzierst Du deinen Bezug über die Wallbox und sparst zusätzlich noch Strom im normalen Haushalt.

Wenn der Zähler an der Wallbox ein richtiger, offizieller Zähler vom Netzbetreiber mit Zählernummer ist, kannst Du das BKW ganz regulär mit dieser Zählernummer im Marktstammdatenregister anmelden.

Eine andere Möglichkeit wäre wie oben erwähnt eine Inselanlage, aber da wirfst Du halt potentiellen Solarertrag weg, wenn das Auto nicht geladen werden muss. Oder wenn der Speicher voll ist, falls man einen dranbaut.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 09 Apr 2026 12:25:22

abenn hat geschrieben:... Ein BKW muss nicht zwangsläufig in eine Steckdose, das kann auch fest angeschlossen werden, eben an den Zähler vor der Wallbox.

Wenn er aber, um z.B. den zusätzlichen Installationsaufwand an der Wallbox zu vermeiden, mit einem separaten Ladekabel ( Schuko -> Auto? ) aus den Steckdosen in der Garage laden würde, dann könnte er dort auch das BKW anschließen.
Nicht benutzter Strom aus dem BKW ginge dann ins Haus.

Mal eine Frage an den TE:
Du zahlst 30ct/kWh für den Strom an der Wallbox.
Wieviel zahlst Du denn für den "anderen" Strom??



Grüße
Dirk

leverkusen3 am 09 Apr 2026 12:37:33

Hallo

Um das Auto aus der heimischen Solaranlage zu laden, funktioniert nur eine Lösung mit viel Speicher.
Möglichst in der Größenordnung der Autobatterie.

Der Grund ist, das oft Ladeleistungen unter ein paar Kw von der Ladeelektronik des Autos nicht untersatützt werden. Wenn die Solaranlage dann klein ist, muss die Energie zwischengespeichert werden, um mit der Leistung der bordeignen Ladetechnik abgerufen werden zu können.

Was hier in der Nachbarschaft funktioniert ist ein Süddach mit 15 KW Solar an einer 120 kwh Batterie zur Ladung eines Tesla Model S. Dann ist auch noch Kapazität für die Wärmepumpe des Hauses übrig.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

UweHD am 09 Apr 2026 12:45:34

leverkusen3 hat geschrieben:Um das Auto aus der heimischen Solaranlage zu laden, funktioniert nur eine Lösung mit viel Speicher.

Das kannst du so nicht verallgemeinern.
Wenn du das Auto tagsüber nicht an der Solaranlage laden kannst, dann hast du recht.
Wenn du dein Auto hingegen tagsüber i.d.R. zuhause parken kannst (z.B. im Homeoffice), dann sieht das schon ganz anders aus.

Ich spreche aus langjähriger Erfahrung und habe keinen Speicher weil ich zwei E-Autos vor der Tür stehen habe. Eins davon lädt gerade :)

BossHogg am 09 Apr 2026 12:55:26

Servus,
einen weiteren Punkt den man betrachten muß ist die kalendarische und nutzungsbedingte Alterung der Speicher.

Hat man hier ein mismatch zwischen Ladung und Nutzung (starke Voll-Zyklenbelastung und Ladezustand im ungünstigen Bereich längere Zeit verharrend) kann der Akku extrem schnell altern.

pwglobe am 09 Apr 2026 13:03:20

Es geht auch mit einer kleinen Lösung dauert nur sehr lange.
Ein Freund von uns hat einen elektronischen Fiat 500 im Trailer, diesen auf dem Dach und den Seiten mit Solar bestückt und lädt den Fiat.

Ich plane an so einer Lösung auch schon, zusätzlich würde das E Auto noch als Stromspeicher dienen.

rabi am 09 Apr 2026 13:09:47

silver34 hat geschrieben:Das Auto lädst du dann Tagsüber mit möglichst wenig Ampere (6A hab ich jetzt so gesehen / Bei den Chinesen hab ich glaub ich auch ein Schuko-Ladedings mit 4A gesehen).
Damit bekommst du bei schönen Wetter recht viel über Solar geladen.



beim Laden mit wenig Stromstärke sind die Ladeverluste prozentual erheblich höher. Ich bin mir auch noch nicht sicher, was besser ist.

lonsome am 09 Apr 2026 13:42:57

Hallo,

zum einphasigen Laden brauche ich mindestens 1,4 kw für meinen ID.3. Sonst schaltet sich die Ladung gar nicht erst ein. Das kommt ja von einem Balkonkraftwerk nicht, wenn ich das richtig weiß, sondern höchstens 0,8 kw. Darum denke ich an einen Speicher. Aus dem könnte dann entsprechend geladen werden. Und der kann sich auch füllen, wenn ich mal eine oder zwei Stunden weg bin.

Nicht ganz verstanden habe ich das mit der Einspeisung nach dem Zähler für die Wallbox und den möglichen Einstellungen. Das hört sich nach einer interessanten Lösung an. Könnte mir das jemand nochmal für Dummis erklären bitte?

Gruß
Klaus

BiggiK am 09 Apr 2026 13:52:00

Am einfachsten ist das Auto immer möglichst dann einzustöpseln, wenn die Sonne scheint und dabei mit der geringsten möglichen Leistung zu laden. So lädt man automatisch das Maximum was das Balkonkraftwerk bereitstellen kann. Alles andere lohnt sich bei dem geringen Verbrauch nicht.

Pechvogel am 09 Apr 2026 14:00:33

lonsome hat geschrieben:...Nicht ganz verstanden habe ich das mit der Einspeisung nach dem Zähler für die Wallbox und den möglichen Einstellungen. Das hört sich nach einer interessanten Lösung an. Könnte mir das jemand nochmal für Dummis erklären bitte?...

Du hast zwischen DEM Zähler und der Wallbox ja ein Kabel.
Wenn Du nun an der Wallbox noch ein zusätzliches Kabel von dem BKW anschließen würdest dann verbraucht die Wallbox beim laden den kompl. Strom des BKW und das was nicht reicht, fließt über den Zähler.
Nachteil: wenn Du nicht lädst speist das BKW rückwärts ins Netz ein.

Aber nochmal: welchen Strompreis hast Du sonst zu Hause?
Der Strom für Wallboxen ist oft subventioniert ( darum auch sep. Zähler ).
Nicht das Du den subventionieren, billigeren Strom der Wallbox sparen willst und dafür im Haus "mehr" zahlst.



Grüße
Dirk

Tinduck am 09 Apr 2026 14:15:11

lonsome hat geschrieben:
Nicht ganz verstanden habe ich das mit der Einspeisung nach dem Zähler für die Wallbox und den möglichen Einstellungen. Das hört sich nach einer interessanten Lösung an. Könnte mir das jemand nochmal für Dummis erklären bitte?

Gruß
Klaus


Ich gehe von dieser aktuellen Konfiguration aus:

Netzanschluss - Zähler1 - Haus / Verbraucher - Zähler2 - Wallbox

Ich setze voraus, dass Zähler2 auch dreiphasig ist.

Wenn man jetzt

a) Ein Smartmeter (Shelly, AnkerSmartmeter o. ä.) direkt nach Zähler2 anschliesst und
b) Ein BKW mit Speicher (z. B. Anker SB3) zwischen Smartmeter und Wallbox anschliesst und
c) diesen Speicher dann auf 'Eigennutzung' priorisiert

passiert folgendes:

Netzanschluss - Zähler1 - Haus/Verbraucher - Zähler2 - Smartmeter - BKW-Anschluss - zus. Steckdose - Wallbox

Nachts, Auto an Steckdose oder Wallbox: der Speicher liefert max. 800 Watt Strom zu, der Rest wird aus dem Netz bezogen (wenn das Auto z. B. mit 3 kW lädt, werden 2200 Watt aus dem Netz über Zähler2 bezogen).

Nachts, kein Auto an der Wallbox: Smartmeter misst keinen Strombedarf (weil kein Strom vom Zähler zur Wallbox fließt), evtl. geladener Speicher bleibt voll.

Tagsüber, kein Auto an der Wallbox: Smartmeter misst keinen Bedarf, Sonne liefert aber Strom. Damit wird dann zuerst der Speicher geladen und wenn der voll ist, der Rest ins Haus eingespeist (über Zähler2).

Tagsüber, Auto an der Wallbox oder an einer parallel geschalteten Steckdose zwischen Smartmeter und Wallbox: Der Solarstrom wird mit max. 800 Watt primär in die Steckdose oder die Wallbox gesteckt und lädt sekundär den Speicher. Ist das Auto und der Speicher voll, wird über Zähler2 ins Haus eingespeist.

Man kann das ganze natürlich auch ohne Speicher realisieren. Das senkt die Kosten auf einen Bruchteil, aber man kann dann wirklich nur noch Solarstrom ins Auto stecken, wenn die Sonne gerade scheint. Mit der Version würde mehr Strom über Zähler2 ins Haus fliessen (wenn Auto nicht da oder voll), wo er natürlich auch den Netzbezug senkt.

bis denn,

Uwe

UweHD am 09 Apr 2026 14:18:22

lonsome hat geschrieben: ...Nicht ganz verstanden habe ich das mit der Einspeisung nach dem Zähler für die Wallbox und den möglichen Einstellungen. Das hört sich nach einer interessanten Lösung an. Könnte mir das jemand nochmal für Dummis erklären bitte?

Moderne Stromzähler sind saliderend, d.h. sie verrechnen verbrauchten und erzeugten Strom miteinander, selbst wenn das auf unterschiedlichen Phasen passiert.
Praktisch bedeutet das folgendes: Du lädst dein Auto mit 1,4kW und dein BK erzeugt zur gleichen Zeit 0,8kW = Du zahlst in dem Moment lediglich für 0,6kW Strombezug aus dem Netz anstatt für die vollen 1,4kW.

UweHD am 09 Apr 2026 14:20:56

lonsome hat geschrieben: ...zum einphasigen Laden brauche ich mindestens 1,4 kw für meinen ID.3. Sonst schaltet sich die Ladung gar nicht erst ein. Das kommt ja von einem Balkonkraftwerk nicht, wenn ich das richtig weiß, sondern höchstens 0,8 kw.

Dein Denkfehler: Du gehst von einer Inselanlage ohne Netzanschluss aus. Was sich mit einem normalen BKW so oder so nicht sinnvoll umsetzen lässt.

lonsome am 09 Apr 2026 15:05:57

Hallo,

vielen Dank für Eure Geduld. Das wäre dann z. B. sowas:

Das könnte ich nach dem Zähler für die Wallbox einbauen. Dann würde zuerst der Speicher geladen, dann erst etwas ins Haus. Und wenn das Auto lädt, wird auch der im Augenblick erzeugte Strom zum Laden verwendet. Und nur der Überschuss wird dann im Haus verwendet für meinen Eigenbedarf? Da habe ich noch einen alten Zähler, evtl. rückwärts läuft, wenn ich auch da nichts verbrauche. Aber die werden zur Zeit an vielen Stellen ausgetauscht.

Gruß
Klaus

lonsome am 09 Apr 2026 15:16:42


hampshire am 09 Apr 2026 19:35:30

lonsome hat geschrieben:Lohnt sich das überhaupt?

Nach dem Lesen der Rahmenbedingungen im Thread komme ich zu der Einschätzung, dass sich das eher nicht lohnt.

Das Angebot, welches Du herausgesucht hast, ist nicht in der Lage, ausreichend Ladestrom zur Verfügung zu stellen.
Das Einbinden in die „Wallbox-Leitung“ wäre nur dann trivial, wenn das eine einphasige Lösung wäre. In diesem Fall würde Das Balkonkraftwerk bis 1,2kW kostengünstigen Strom aus dem Akku oder bis zu 800W aus dem Direktbetrieb beisteuern, da es nicht in der Lage ist, den minimal benötigten Ladestrom für Deinen ID3 allein aufzubringen. Praktisch würdest Du also unter Idealbedingungen 30% des Ladestroms für max. 2h, danach 20% des Ladestroms aus Deinem Kraftwerk beziehen.
Deine Vorstellung, dass mit dem Balkonkraftwerk mal schnell einige Kilometer in die Batterie fließen können, ohne dass irgendein „30-ct-Zähler“ läuft, funktioniert technisch nicht. Eine Amortisation ist nach ca. 4500kWh aus dem Balkonkraftwerk gegeben. Wenn diese im Schnitt bei 25% der Einspeisung liegen, hättest Du eine Amortisation nach rund 18.000kWh Verbrauch (Entspricht bei 20kWh/100km rund 9000 km.) Das sind natürlich nur „Sommerkilometer“ - denn selbst im sonnigen Bayerisch-Schwaben gibt es produktionsschwache Tage.
Ich bin absoluter PV-Fan - hier scheint mir so eine Lösung mehr etwas für Begeisterte zu sein, als für kühle Rechner.

Pechvogel am 09 Apr 2026 20:06:02

Tinduck hat geschrieben:… Tagsüber, kein Auto an der Wallbox: Smartmeter misst keinen Bedarf, Sonne liefert aber Strom. Damit wird dann zuerst der Speicher geladen und wenn der voll ist, der Rest ins Haus eingespeist (über Zähler2)…

:gruebel: Warum? Wenn das Smartmeter doch keinen Strombedarf sieht dann regelt es doch den WR runter. Warum sollte dann Strom ins Haus fließen? :gruebel:



Grüße
Dirk

lonsome am 09 Apr 2026 22:27:38

Hallo,

wenn ich das alles durchrechne, lohnt es sich wohl nicht. Ich bräuchte einen zweiten Speicher, um die entsprechende Leistung von mindestens 1,4 kw zu erhalten. Wenn ich dann rechne, dass ich an ca. 50 Tagen im Jahr den. Die ca. 7 gespeicherten KW nutzen würde: Es wäre eine Einsparung von ca. 110 € im Jahr fürs das E Auto, und noch etwas für die restliche Nutzung in meiner Wohnung.

Wenn ich dazu noch rechne, dass ic noch höchstens 7 Jahre hier wohne, rechnet sich das alles nicht. :cry:

Gruß und nochmals vielen Dank!
Klaus

UweHD am 09 Apr 2026 23:21:19

hampshire hat geschrieben: ...Deine Vorstellung, dass mit dem Balkonkraftwerk mal schnell einige Kilometer in die Batterie fließen können, ohne dass irgendein „30-ct-Zähler“ läuft, funktioniert technisch nicht...

Warum rechnest du so kompliziert?

Die Amortisationsrechnung eines BKW ist doch total einfach: Jede kWh, die das BKW produziert und die auch selbst verbraucht wird, mindert den Bezug aus dem Netz, und kann daher mit dem aktuellen kWh-Preis bewertet werden. Voraussetzung dafür ist lediglich ein ausreichend hoher Stromverbrauch zu Zeiten guten Solarertrags - was man mit einem E-Auto, abgesehen von einer "echten" Speicherlösung, noch am besten umsetzen kann. Das man dabei natürlich noch zusätzlich Strom aus dem Netz zieht ist unvermeidlich, aber auch kein Nachteil - hätte man ohne BKW ja auch, nur halt noch mehr...

Hier in diesem Fall muss das BKW einfach nur hinter dem eigenen Stromzähler einspeisen und fertig. Wo ist das Problem? Ein gut ausgelegtes BKW rechnet sich bei den heutigen Preisen schon in weniger als drei Jahren, ausreichend Eigenverbrauchsquote mal vorausgesetzt.

Pechvogel am 10 Apr 2026 06:36:30

UweHD hat geschrieben:… Hier in diesem Fall muss das BKW einfach nur hinter dem eigenen Stromzähler einspeisen und fertig. Wo ist das Problem? Ein gut ausgelegtes BKW rechnet sich bei den heutigen Preisen schon in weniger als drei Jahren, ausreichend Eigenverbrauchsquote mal vorausgesetzt.

Der TE hat angegeben das er nur etwa 10-20km am Tag mit seinem ID3 fährt.
Dieser verbraucht etwa 15-20kWh/100km. Im Falle des TE also etwa 2kWh/Tag.
Wenn er die wieder einladen will dann braucht er aber mind. 1.400W und ein BKW darf nur 800W liefern.
D.h. von den 2kWh die er in das Auto laden will kann nur etwa 1kWh von dem BKW kommen.
Er spart also, wenn alles optimal läuft ( das BKW also wirklich 800W liefert ), 30ct an Strom pro Tag.
Was macht das auf‘s Jahr? 50-60€??

Wenn er aber darauf angewiesen ist kurzzeitig möglichst diese 800W vom BKW zu bekommen, denn sonst wird die Rechnung noch schlechter, dann reicht das nicht auch nur 800Wp an Modulen auf das Dach zu packen. Dann muss man noch weiter aufrüsten und vielleicht die max möglichen/erlaubten 2000Wp nehmen.
Sprich die Investition wird auch noch höher.

Das lohnt halt alles nicht bei dem Verbrauch.



Grüße
Dirk

Pechvogel am 10 Apr 2026 06:49:57

Tinduck hat geschrieben:Ich gehe von dieser aktuellen Konfiguration aus:

Netzanschluss - Zähler1 - Haus / Verbraucher - Zähler2 - Wallbox



a) Ein Smartmeter (Shelly, AnkerSmartmeter o. ä.) direkt nach Zähler2 anschliesst und
b) Ein BKW … zwischen Smartmeter und Wallbox anschliesst


Wenn man mal davon ausgeht das der Zähler direkt vor der Wallbox relativ neu und modern ist, d.h. nicht rückwärts zählt, dann müsste man das Smartmeter für das BKW direkt hinter Zähler 1 montieren.
Dann würde das BKW, in DER Konstellation, das Haus / die Wohnung ebenfalls mitversorgen.


Grüße
Dirk

pwglobe am 10 Apr 2026 07:47:19

Es gibt doch auch Lösungen mit Solar Carport und Walbox, da könnte man doch nachschauen wie es die Profis gelöst haben.

Stocki333 am 10 Apr 2026 07:52:59

Mal eien Frage zu dem Thema.
In Österreich ist eine reine Inselanalage nicht mal Anzeigepflichtig.
Ein Speicher aus günstigen Lithiumaccu. 2Kw Solarplatten und einen Normalen WR und einen Solarregler.
Dann einen UMschalter für die Wallbox. Wäre Preisgünstiger als ein BKW mit viel Speicher.
Nur so eine Idee dazu.
Franz

fomo am 10 Apr 2026 07:57:56

Warum so kompliziert?
Erste Frage: Kann der Zähler noch rückwärts laufen?
Wenn ja, dann sofort ein BKW installieren und anmelden. Bis der Zähler turnusmäßig getauscht wird, und das kann Jahre dauern, wird jede Wh Energie vom BKW vergütet und schon ist das BKW nach kurzer Zeit bezahlt. Bei angenommenen 30ct/kWh und 730 kWh im Jahr (selbst ermittelt) spart man so im Jahr ca. 220 €.

Tinduck am 10 Apr 2026 08:08:10

Pechvogel hat geschrieben:
Wenn man mal davon ausgeht das der Zähler direkt vor der Wallbox relativ neu und modern ist, d.h. nicht rückwärts zählt, dann müsste man das Smartmeter für das BKW direkt hinter Zähler 1 montieren.
Dann würde das BKW, in DER Konstellation, das Haus / die Wohnung ebenfalls mitversorgen.


Grüße
Dirk


Nein, das funktioniert mit Speicher nicht. Weil dann permanent das Haus gespeist würde (Bedarf an Zähler1), anstatt den Speicher zu laden. Man kann zwar durch Konfigurations-Tricks z. B. die SB3 dazu bringen, erst den Speicher zu laden, aber eine zuverlässige Dauerlösung wäre das nicht.

Ohne Speicher braucht man auch kein Smartmeter.

bis denn,

Uwe

Tinduck am 10 Apr 2026 08:10:30

Pechvogel hat geschrieben::gruebel: Warum? Wenn das Smartmeter doch keinen Strombedarf sieht dann regelt es doch den WR runter. Warum sollte dann Strom ins Haus fließen? :gruebel:



Grüße
Dirk


Nein, wenn ein BKW-Smartmeter keinen Strombedarf sieht, speist es den Überschuss 'durch den Zähler' ins dahinter liegende Netz. Es sei denn, man konfiguriert Nulleinspeisung, aber das muss man ja nicht.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 10 Apr 2026 08:42:49

Tinduck hat geschrieben:… Ohne Speicher braucht man auch kein Smartmeter…

Weil man dann den nicht selbst genutzten Strom ins Netz „verschenkt“.
Stimmt!



Grüße
Dirk

Pechvogel am 10 Apr 2026 08:49:55

fomo hat geschrieben:Erste Frage: Kann der Zähler noch rückwärts laufen?
Wenn ja, dann sofort ein BKW installieren und anmelden. Bis der Zähler turnusmäßig getauscht wird, … wird jede Wh Energie vom BKW vergütet … Bei angenommenen 30ct/kWh und 730 kWh im Jahr (selbst ermittelt) spart man so im Jahr ca. 220 €.

Blöd nur wenn man weniger verbraucht als die Anlage liefert und der Zählerstand nach einem Jahr niedriger ist als im Jahr zuvor.
Bei Deinem Beispiel also 730kWh produziert, selber aber nur 360kWh ins Auto geladen, gehen 370kWh ins Netz und dafür gibt es nix weil der Zählerstand kleiner ist als im Jahr zuvor.
( Könnte auch Ärger mit dem Netzbetreiber geben ).



Grüße
Dirk

BossHogg am 10 Apr 2026 09:18:32

Servus,
Was an PV kannst/darfst Du aufs Dach schrauben?
Wenn 4-6 Module in Standardgröße (450 bis 500W) dann rauf was geht!
Dann frage bei euch/eurem Versorger nach was im Nulleinspeisungsfall oder Inselbetrieb erlaubt ist da die Victron Multiplus (3 bis 5 kW) über den Gridcode ohne teure NA Schutzrelais anbindbar sind (die genauen Vorgaben siehe Versorger).
Die Lösung ist auch deswegen praktisch da er einerseits mit 800W einspeisen kann, andererseits intern Vollgas geben kann ohne einzuspeisen.

Weiterhin steuert ein Multiplus mit externem Stromsensor exakt wie ein zusätzliches smartmeter den Eingang gegen 0 im Nullspeisungsfall, zusätzlich kann eine Ladesteckdose auch vom Victronsystem gesteuert werden (klar gibt es auch blaue Ladesteckdosen, braucht man aber nicht unbedingt :lol: ).


Wenn Du ab 2 Module montieren kannst, Speicherspannung 24 oder 48V.
Bei 48V sind die MP günstig.
Es gibt auch 19 Zoll Einschübe relativ günstig, da auf 16s achten.

Am Tag kann eine Anlage so mit der Batterieleistung über MP (1-2 Module DC gekoppelt) plus die AC gekoppelten Module laden, nachts hast Du nur die Batterie und Netz.
DC für den Schwarzstart wenn der Akku mal leer werden sollte.

fomo am 10 Apr 2026 09:26:14

Pechvogel hat geschrieben:Bei Deinem Beispiel also 730kWh produziert, selber aber nur 360kWh ins Auto geladen, gehen 370kWh ins Netz und dafür gibt es nix weil der Zählerstand kleiner ist als im Jahr zuvor.
Stimmt, man erklärt sich mit der Anmeldung damit einverstanden, für eingespeisten Strom keine Vergütung zu bekommen. Diese Einspeisung kann im Normalfall (Verbrauch übers Jahr höher als Einspeisung) nicht festgestellt werden.
( Könnte auch Ärger mit dem Netzbetreiber geben ).

Den gibt es, oder auch nicht, weil kein geringerer Zählerstand als bei der letzten Ablesung möglich ist. Der Konflikt besteht dann beim Endverbraucher, der gezwungen ist einen falschen Zählerstand einzutragen.

Luppo am 10 Apr 2026 10:07:51

Dazu kann ich auch berichten.
Wenige Tage vor dem Lockdown Platten auf die Garage. Nach der Anmeldung dauerte Monate bis zur Abnahme durch den VNB. Es waren die ertragreichen Monate im Frühjahr.
Der alte Ferraris-Zähler lief munter rückwärts. Ergebnis: geringerer Stand als zum Jahreswechsel.
Was willst machen? Irgendwas gemeldet, was nicht ganz unrealistisch aussah.

UweHD am 10 Apr 2026 10:11:53

Pechvogel hat geschrieben: ...Wenn er die wieder einladen will dann braucht er aber mind. 1.400W und ein BKW darf nur 800W liefern.
D.h. von den 2kWh die er in das Auto laden will kann nur etwa 1kWh von dem BKW kommen....

Ich verstehe deine Argumention nicht.
Ein BKW kann nur so viel Strom liefern wie ein BKW eben aufgrund gesetzlicher Vorhaben liefern darf. Das sind 800W max.
Und je mehr von diesen 800W selbst verbraucht werden, desto schneller ist das BKW amortisiert. Ein E-Auto hilft dabei ungemein, die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen.

Da ein BKW im Vergleich zu seiner Leistung spottbillig ist, rechnet es sich daher bei guter Eigenverbrauchsquote deutlich schneller als professionelle Aufdachanlagen, wenn man die aktuelle Einspeisevergütung berücksichtigt.

Dass man mit einem BKW kein E-Fahrzeug zu 100% ohne Netzbezug aufladen kann, sollte dabei jedem klar sein und ist für eine Amortisationsrechnung des BKW auch vollkommmen unerheblich. Ein BKW dient, obwohl das gerne mal suggeriert wird, nicht zu irgend eine Art von Autarkie. Ein BKW ist billig, das Einsparpotential naturgemäß ebenfalls gering. Es reduziert lediglich die Stromrechnung um einen gewissen Betrag - und das tut es recht zuverlässig und schnell. Mein BKW hatte sich i.V.m. meinem E-Fahrzeug bereits nach 2 Jahren nachweislich amortisiert.

Aber gut, wir drehen uns hier irgendwie im Kreis, ich möchte niemanden überzeugen.

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