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angeregt durch das "gurtblitzer" thema fällt mir öfter auf der autobahn auf, dasz beifahrerInnen während der fahrt im Womo nach hinten gehen. ich schliesze das kategorisch aus - und ihr? allesbleibtgut hartmut Kommt darauf an wenn einer von uns auf die Toilette muss, passiert das schon einmal. Fahren aber auch im allgemeinen dann besonders vorausschauend mit viel Abstand. wir haben zeit, also wennz drückt am nächsten p anhalten.. allesbleibtgut hartmut
Was hilft dein vorausschauendes Fahren, wenn dir einer auf deinen Wagen auffährt? Deine Frau ist dann bestimmt schneller wieder vorne, als euch lieb ist. Hallo, also meine Gattin steht fast bei jeder Fahrt auf. Getränke holen, Obst aus dem Kühlschrank oder was zu lesen aus dem Schrank. Manchmal auch kurz den Hund knuddeln oder auch mal ein Schläfchen im Bett machen. Wir wissen, dass im Falle eines Falles nichts von Ihr da hinten übrig bleiben würde. Kurioser Weise darf man als Beifahrer im LKW im Bett liegen. Angeblich sind diese dafür ausgelegt. In unseren LKW's ist da halt ein Bügel zum Hochklappen dran. Würde einen bei einem Umkippen oder Frontalcrash mit Sicherheit auch nicht retten. Und noch mal so am Rande. Mir hat als junger Kerl ein Nichtanlegen des Gurtes das Leben gerettet, weil ich mich mit dem Oberkörper auf den Beifahrersitz werfen konnte bevor das Dach abrasiert wurde. Trotzdem heute nur noch mit Gurt. ...wie immer, es kommt auf die Situation an. Volle Autobahn, linke Spur, da bleiben wir auf unseren Plätzen. Leere Autobahn, vorne keiner, daneben keiner und hinter uns ist auch keiner, na dann holen wir schon mal einen Kaffee aus der Küche oder schmieren auch mal paar Brote. Ja ich weiß, für diejenigen, die Gürtel und Hosenträger tragen, ja ich weiß, es könnte ein Reh die Bahn queren, ein Reifen platzen und und und. Verboten ist es wohl auch. Ja, ich weiß! Hier wurde gefragt und ich habe wahreheitsgemäß geantwortet. Ich habe kein Problem damit, wenn während der Fahrt jemand im Wohnmobil aufsteht oder ggf. auch mal ein Schläfchen macht. Natürlich ist das mit einem höheren Risiko verbunden, als wenn alle auf den dafür vorgesehen, mit Anschnallgurten versehen Plätzen bleiben. Und es ist eine bussgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit. Das ist mir bewusst. Dem gegenüber würde ich meiner Tochter niemals erlauben, mit einer Mofa oder einem Roller am Straßenverkehr teilzunehmen. Da wäre für mich die Grenze des tolerierbaren Risikos weit überschritten - sowohl gefühlt als auch statistisch klar belegbar. Aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden :)
Wo gibt es denn so etwas??? Gruss Volker
Frankreich, Spanien, nachts A81zwischen Würzburg und Heilbronn, manchmal. Gruß Uwe Von Notsituationen abgesehen (Küchenschublade macht sich selbstständig, weil nicht gesichert) bleiben alle auf ihren Plätzen, bis das Fahrzeug steht. Grundsätzlich sind auch alle angeschnallt während sich das Fahrzeug bewegt. Kleine Dinge, die den Lauf des Schicksals verändern können und nichts kosten. Das einrasten der Gurtzunge ist für mich kein Aufwand, da es im Unterbewußtsein geschieht, wie atmen oder Herzmuskel rhythmisch kontrahieren lassen. Gibt es eine Statistik der Todesfälle von in Bewegung verstorbenen Mitreisenden im fahrendem Wohnmobil? davon abgesehen dass wir keinen durchgang haben - wäre ein absolutes NoGo ebenso wie gurt nicht anlegen Bei uns steht öfter mal jemand kurz auf - Schublade zumachen, Dachluke oder so, oder mal was aus dem Kühlschrank holen. Immer mit Anfrage an den Fahrer, obs gerade OK ist. Bei voller Bahn oder kurviger Landstraße wird nicht aufgestanden. Toilette explizit sowieso nicht, dauert zu lange, dafür halten wir an. Schläfchen hinten? Im Leben nicht. Da ist ja überhaupt nicht absehbar, ob man in eine kritische Situation kommt. bis denn, Uwe
Nein, aber es gibt generelle Statistiken nach Fahrzeugart: --> Link In 2024 wurden in Deutschland genau 4 Personen bei einem Unfall mit ursächlicher Beteiligung eines Wohnmobils getötet. Diese Zahl umfasst aber auch Personen außerhalb des Wohnmobils, also z.B. einen potentiellen Unfallgegner. Die Zahl ist - auch im Verhältnis zu den Zulassungszahlen - sehr gering im Vergleich zu anderen Fahrzeugarten.
Wie viele der 4 Personen sich frei im fahrenden Fahrzeug zum Kühlschrank bewegt haben ist also unklar. Hallo zusammen, ja, wir machen es ab und an bei freier und gerader Strecke ohne allzu viel Verkehr. Klar gibt es ein Risiko, aber das halte ich unter den genannten Bedingungen für überschaubar. Im Übrigen sehe ich sehr viel häufiger beim Vorbeifahren gemütlich auf dem Armaturenbrett abgelegte Beifahrerfüße. Da scheint das Risiko schwerer bis tödlicher Verletzungen wohl ziemlich hoch. Diese Blitzer blitzen ja doch eh nur vorn die beiden Frontsitze im Womo, wenn die Holde gerade Nase pudern ist, ist da nix zu blitzen. Das müsste schon ein extrem blödes Timing sein genau beim Aufstehen erwischt zu werden Wenn man einen Oldtimer hat, muss man per se eine gewisse fatalistische Einstellung haben. Bei einem über 30 Jahre alten Vollintegrierten ist es vollkommen egal wo du gerade sitzt oder stehst wenn ein Unfall passiert, der hat noch nicht mal Sicherheitsgurte hinten. Und ohne Kabine vorn... nunja. Da kann man sich auch Schlafen legen. Das Womo hat Kaffeehalter am Bett.... Manchmal, bzw. oft, fuhr ich an Reisetagen schon los wenn die Holde noch im Bettchen ruhte, die ist ungnädig wenn ich sie im Urlaub vor Mittag aus dem Bett werfe. Dann bleibe ich irgendwann mal stehen, mache ihr einen Kaffee und die Gnädige erhebt sich dann. Oder auch nicht. Zumindest war sie an Reisetagen wenigstens soweit bekleidet dass sie bei einer Kontrolle ( die ich in 30 Jahren Womo bis jetzt noch nie hatte ) sofort unschuldig lächelnd auf irgendeinem Rücksitz materialisieren könnte. ( Ein alter Alkoven ist ein anderes Ding. Erstens habe ich eine feste Kabine die bei einem Unfall tatsächlich einen Unterschied macht, und zweitens ist es echt grob fahrlässig jemanden während der Fahrt im Alkoven zu lassen, am besten noch mit grossem Fenster nach vorn raus. ) Nachdem ich jetzt den alten Hymer verkauft und auf 4x4 mit Eriba hintendran umgesattelt habe, ist das Thema Aufstehen während der Fahrt leider durch. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Die Holde kann aber im Sitzen auch gut schlafen. Wenn sich der kleine Hunger unterwegs meldet oder ein Dachfenster noch offen ist und wir auf gerader Strecke sind, steht man auch mal während der Fahrt auf . Wüsste jetzt auch nicht, ob es dazu einen Straftatbestand oder eine Ordnungswidrigkeitsverfügung gibt. Aber das findet hier bestimmt jemand raus . Hallo, wir stehen auch manchmal auf, Toilette und etwas aus dem Kühlschrank holen, aber es ist eher die Ausnahme. Bei dichtem Verkehr und auf unübersichtlichen Strecken bleiben wir sitzen. Fahrerwechsel nur im stehen, ich hatte mal in einem anderen Forum gelesen, dass ein Paar dies regelmäßig macht.
Naja, halt nicht angeschnallt zu sein. Strafe oder Ordnungsgeld je nach Land verschieden. Italien ab 80 Euro, nachts ( 22-7 ) höher. Spanien 200 Euro Frankreich ab 90 euro Deutschland 30 Euro.
Na klar doch... :D Nicht angeschnallt während der Fahrt: Deutschland: 30€ Großbritannien bis zu £500 (ca. 600 €) Spanien ab 200 € Frankreich ab 135 € Italien 80 € bis 320 € Niederlande 160 € Österreich ab 50 € (Organmandat)
Da gabs vor vielen Jahren mal in Österreich einen schrecklichen Unfall, ein Kleinkind schlief oben im Alkoven (ungesichert), der Fahrer musste ein Vollbremsung machen und das Kind ist mitsamt bzw. durch das Frontfenster auf die Straße geschleudert worden .... tödlich verletzt gewesen. Muss man wirklich nicht nachmachen .... Guten Tach liebe Gemeinde! Nach über 20 Jahren im Rettungsdienst in dem wir während der Fahrt neben dem Patienten standen, Medikamente aufzogen etc. kommt es auch bei uns vor das die Catering-Beauftragte oder der Saftschubser aufsteht um seinen orginären Aufgaben nachzukommen. Nicht richtig und trotzdem machen wir es und zahlen ohne Anmerkung die eventuelle Ordungswidrgkeit. Ich bin mit einer Steißbeinprellung auch mal die letzten 2h im Bett gelegen. Bin nicht stolz drauf aber schäme mich auh nur bedingt. Im alten Wohnmobil war die Toilette rückwärts verortet, da ging das während der fahr. Beim aktuellen quer zu Fahrtrichtung ist mir das zu unbequem. demütig Jörg Bei uns kommt noch der Supergau dazu zwei Katzen im Womo. Dann müssen wir auf einen Parkplatz, der Beifahrer muss aufpassen das der Kater aus dem Führerhaus wegbleibt. Im Transportbehälter das mögen sie nicht. Kläglich schreien, es ist nicht zum aushalten. Meist liegt der Kater auf der Küchenspüle. Katze im Alkoven oder auf dem Tisch und schauen aus dem Fenster. Polizei hat einmal im Vorbeifahren mir mit dem Zeigefinger gedroht. Ich war selber Sani aber nicht der perfekte Mensch.
Genau so machen wir das auch Grüße
Die Toten sind nicht so schlimm….für die Allgemeinheit. Da fallen nur Beerdigungskosten an. Schlimmer sind die Unfälle mit Schwerverletzten. Da zahlt die Allgemeinheit (also wir) unter Umständen hohe Summen für die Behandlung und evtl. Pflege. Das ist viel schlimmer für das Solidarsystem. Denkt mal darüber nach….
Oh, das gute alte Argument mit der Last für das Solidarsystem. Ich liebe es :D Setze das Ganze mal in Kontext mit den Aufwendungen für Kranken- Renten- und sonstige Solidarkassen, die aufgrund von übermässigem Rauchen, Saufen, fett Essen, Risikosportarten, zu wenig Sport treiben, zu viel Sport treiben, etc. etc. entstehen.... du merkst, wo ich hinwill? Man kann sich in einer Diskussion nicht einfach einen Risikoaspekt willkürlich rausgreifen und dessen Auswirkungen auf die Krankenkassen als untragbar anprangern. Wo fängt man da an, wo hört man auf? Die geringsten Kosten für die Krankenkassen würden übrigens entstehen, wenn man überhaupt kein Wohnmobil fährt und somit niemanden irgendwie gefährden kann. Ist uns deswegen der nicht-Wohnmobilist also jetzt moralisch überlegen? 8)
Habe ich alles mehr oder weniger ausprobiert, liege dem Solidarsystem trotzdem noch nicht auf der Tasche. Vom Gegenteil gehe ich aus. Ich werde vermutlich dem Rentensystem nicht so lange auf der Tasche liegen wie andere hier. Aber ich habe Hoffnung! Jörg Gelegentlich, um etwas zu holen, oder nachschauen, ob die Dachluke richtig zu ist. Auch Toilettengang der Mitfahrerin, aber verkehrsabhängig. Stimmt, es könnte immer etwas passieren. In Berlin ist ein Mann von einem herabfallenden Blumentopf erschlagen worden. Sollte man jetzt nur noch mit Helm laufen?
Wie viele Fälle gibt es von Menschen, die während der Fahrt aufgestanden sind, verletzt wurden und wir deshalb mitzahlen müssen? Wie viele Millionen von Menschen gibt es in Deutschland, die nicht versichert sind, für die wir alle schon immer mitzahlen? Sind die besser für unser Solidarsystem? Denk mal darüber nach...
Das sowas überhaupt diskussionswürdig ist erschreckt mich . Und besonders die Argumentationsweise von sonst recht allwissenden , belehrenden Dauerpostern . Wir fahren selbst bei vergessener Dachhaube auf den nächsten Parkplatz oder die nächste Abfahrt mit höchstens 80 kmh . Hat uns auch schon mal ein paar Minuten Verzug eingebracht . Aber meine Frau bleibt angeschnallt bis das Auto steht. Dafür liebe ich sie zu sehr . Lieber einen „Dachschaden“ am Wohnmobil. vlt gehen auch fahrerInnen mal kurz nach hinten, frisches bier holen :?: natürlich nur bei wenig verkehr.... allesbleibtgut hartmut |
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