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Arbeitsstromrelais für Tauchpumpe


bastler123 am 15 Jan 2017 13:23:43

Hallo,

eine Fachzeitschrift schlägt folgendes vor: "Wer sich bei besonders leistungsstarken Tauchpumpen Sorgen über die Langlebigkeit des Mikroschalters macht, klemmt ein wenige Euro teures Arbeitsstromrelais in den Stromkreis. Nun fließt nur noch ein minimaler Schaltstrom über den Mikroschalter, der Batteriestrom fließt direkt zur Pumpe."

Da ich bereits zwei defekte Mikroschalter auswechseln musste, möchte ich mir ein solches Arbeitsstromrelais einbauen. Wer kann mir einen entsprechenden Link zum Kauf des Teils sowie eine detaillierte Einbauanleitung geben?

Vielen Dank.

Grüße aus dem tief verschneiten Westerwald

Horst

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andwein am 15 Jan 2017 14:37:12

Vielleicht so was?
Gruß Andreas

Scimitar am 15 Jan 2017 16:24:19

Horst, nimm ein 12 Volt Relais. --> Link
Einbau: Nimm die Leitungen die jetzt zur Pumpe gehen und schliese sie an Klemme 85 Plus und 86 Masse an. An Klemme 30 kommt eine Plusleitung und von 87 geht die Leitung an den Pluskontakt der Pumpe. Am Minuskontakt der Pumpe kommt noch eine Masseleitung die du von der Klemme 87 abnehmen kannst.
Für die Leitung an Klemme 30 nimmst Du eine 1,5 mm² Leitung. Wo den Plus abnimmst kann ich dir jetzt nicht sagen, weil ich dein Womomodell nicht kenne.

Gruss
Bernd

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logri46 am 15 Jan 2017 16:52:22

so wie Bernd es sagt so isses- ich habe nur noch zusätzlich an einem zugänglichen Ort eine fliegende Sicherung eingebaut.Die Stärke orientiert sich an der Leistung der Pumpe.
Gruss Lothar

bastler123 am 16 Jan 2017 18:03:59

Hallo Andreas und Bernd,

Danke für Eure Beiträge mit Zeichnung. Damit ist es mir nun möglich, das Arbeitsrelais zu montieren.

Viele Grüße aus dem immer noch verschneiten Westerwald

Horst

gespeert am 16 Jan 2017 23:07:47

Denke an die Freilaufdiode! Sonst brennt Dir auch der Kontakt ab, abgesehen davon kann es Dir Elektronikbauteile schiessen.
Sicherung im Arbeitskreis nicht vergessen wenn Du direkt auf 30 gehst!

andwein am 08 Mai 2017 13:23:46

Vielleicht ein paar Worte zu den "Zusatzschaltungen" mit Relais oder Transistor.
In meinen Wohnmobilen (drei mit Tauchpumpe) habe ich diese Dinge nicht gebraucht und auch nicht eingebaut. Tatsache ist aber auch, dass ich bisher in 35 Jahren zwei Hahnen gewechselt habe, deren Schalter nicht mehr schaltete. Die Gründe waren vielleicht:
mechanische Überlastung/Federbruch, Kontakterosion durch hohen Pumpenstrom oder Kontakterosion durch eingedrungenes Wasser.
Ich weiß es nicht, ich habe gewechselt!!!
Aber für alle, deren Wasserpumpe mehr als 3-4 A verbraucht sind diese Hilfsschaltungen sinnvoll!!!!. Fast alle Hahnenhersteller verwenden Mikroschalter der Fa. Marquardt, und die sind fast alle auf 4A Schaltstrom konstruiert. Bei höherleistigen Tauchpumpen (Twin) mit 5-6A sind die Schalter halt überlastet und sollten durch ein Relais davon befreit werden.
Nur eine Erklärung, Gruß Andreas

Scout am 08 Mai 2017 21:17:23

Thema: Mikroschalter für Tauchpumpe.

In diesem Thread wurden Lösungen vorgestellt wie man Mikroschalter entlasten könnte. Es wird behauptet, dass der Strom den eine Tauchpumpe braucht für einen solchen Schalter zu hoch wäre, von 5-6 A bei einer TWIN Pumpe ist in diesem Thread die Rede.
Da ich seit 16 Jahren eine TWIN Pumpe ohne Probleme an den Kontakten der Mikroschalter betreibe bin ich der Sache mal auf den Grund gegangen und habe untersucht wie viel Strom eine Twin Tauchpumpe brauchen kann.

Vorab etwas Theorie.
Über den Zusammenhang zwischen Leistungsaufnahme und Fördervolumen einer Kreiselpumpe.
Bei einer Kreiselpumpe ist die Leistungsauf- oder Stromaufnahme abhängig von der Wassermenge die sie fördert. Hohe Wassermenge hoher Stromverbrauch, geringe Wassermenge geringer Stromverbrauch. Zur Verdeutlichung der untere Teil des Diagramms. --> Link
Mit zunehmender Wassermenge (untere waagrechte Achse), steigt der Stromverbrauch (senkrechte Achse).
Diese Gesetzmäßigkeit gilt auch für unsere kleinen Tauchpumpen im Tank.

Wie hoch können die Leistungs- oder Stromwerte im praktischen Betrieb sein?
Zur Praxis mit einer eine TWIN Pumpe von der Firma Reich.
Sie fördert 19 l/min und hat eine Leistung von 55 W. Relais Freaks gehen von diesen 55 W aus, obwohl diese Werte im praktischen Betrieb nie erreicht werden können.

Wenn die Pumpe die höchste Wassermenge von 19 l/min fördert fließt bei einer Spannung von 12 V ein Strom von 4,6 A. Das entspricht der Leistung von 55 W.
Die max. Fördermenge von 19 l/min fördert die Pumpe nur bei einer geringen Förderhöhe, man könnte vereinfacht sagen wenn keine Zapfstellen versorgt werden, ohne Schlauchanbindung der Pumpe.
Bei einer Förderhöhe, bei der die Pumpe Zapfstellen versorgt, geht die Wassermenge zurück. Bei unserem Womo fließen aus den Zapfstellen so ca. 5 l/min aus. Da im Womo nicht 19 l/min sondern ca. 5 l/min gefördert werden, wird weniger Strom benötigt.
Und diesen Strom habe ich bei unserem Womo gemessen.
Die Zapfstellen in Dusche und Küche wurden maximal geöffnet damit möglichst viel Wasser fließt. Dabei wurde ein Strom von ca. 2,8 A gemessen. Da bei den zwei total geöffneten Zapfstellen die maximale Menge an Wasser fließt, wird auch höchste Menge an Strom benötigt, diese 2,8 A.

Folgerung
Man kann davon ausgehen, dass eine Twin Pumpe im Womo-Betrieb höchstens 3 A Strom verbraucht und nicht 5-6 A, wie in einem Beitrag weiter oben genannt.
Für einen Mikroschalter ist eine Belastung von max. 4 A angegeben.
Da eine Pumpe höchstens 3 A verbrauchen kann sind die Mikroschalter ausreichend dimensioniert, zur Schaltung der Pumpe sind auf keinen Fall Relais oder sonstige Elektronik notwendig.

Gruß
Scout

turbokurtla am 09 Mai 2017 06:59:23

Scout hat geschrieben:Da eine Pumpe höchstens 3 A verbrauchen kann sind die Mikroschalter ausreichend dimensioniert, zur Schaltung der Pumpe sind auf keinen Fall Relais oder sonstige Elektronik notwendig.


Ich schließe mich uneingeschränkt eurer Meinung an.
Man brauchts eigentlich nicht.
Die feinen Kontakte gehen so und so hie und da kaputt.
Gruß Kurt

womostocki am 09 Mai 2017 08:35:41

Servus Leuts,

eine Sache möchte ich an dieser Stelle aber noch zu bedenken geben: Wir schalten hier keine ohmsche Last, sondern eine Induktive. Die Pumpe erzeugt ein Magnetfeld, welches beim Abschalten nicht sofort "vernichtet" wird, sondern noch auf die Mikroschalterkontakte einwirkt. Thema: Abreißfunke. Andreas führte ja hier schon das Thema Freilaufdiode an.

Weiterer Vorteil beim Einsatz eines Relais ist, dass die Versorgungsleitung zur Pumpe quasi frei wählbar ist. Bei uns wurde das System ursprünglich über ein dünnes 0,75mm² Kabel gespeist. Nach Einsatz der Relais Konstruktion, wir vergrößerten den Durchmesser der Pumpenversorgungsleitung auf 2,5mm², war ein deutlicher Wasserdruckzuwachs an den Wasserentnahmestellen zu merken. Schon aus diesem Grund hat sich der Einsatz des Relais gelohnt.

Natürlich haben wir in den Pumpenkreis eine zusätzliche Sicherung eingebaut.

Nur meine Meinung!

Es grüßt

Andreas

andwein am 09 Mai 2017 11:45:43

turbokurtla hat geschrieben:...Ich schließe mich uneingeschränkt eurer Meinung an. Man brauchts eigentlich nicht. Die feinen Kontakte gehen so und so hie und da kaputt. Gruß Kurt

Das ist die richtige Zusammenfassung! Ich hatte zwar schon defekte Mikroschalter, aber nie eine sauber zu definierende Ursache.
Nichts desto trotz, Relaisentlastungen kann man realisieren, muss aber nicht.
Gruß Andreas

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