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Eine Frage an die Experten. Kann man mit VPN die Fair-Use Einschränkung umgehen? Mit VPN hat man ja auch im Ausland eine deutsche IP-Adresse. Sieht der Provider dann trotzdem, dass man nicht in Deutschland ist? Ich hatte bisher noch nie Probleme, im Notfall wäre das jedoch evtl. eine Lösung.
ich würde behaupten ja, denn du tunnelst die Daten ja trotzdem über den auswärtigen Provider, also werden die Daten ja auch dort "in Rechnung gestellt". Um das zu wirklich zu umgehen hilft aber im Zweifel eine örtliche Datenkarte, die es ja in fast allen Ländern der Welt sehr günstig und relativ problemlos gibt. Grüße Mit VPN auf z.B. die eigene, zuhause stehende Fritzbox funktioniert auch alles wie zuhause. Der Dienstprovider (z. B. Streamingdienste) hat keine Möglichkeit, dann festzustellen, dass man aus dem Ausland zugreift, weil der Internetzugang von der heimischen Fritzbox erfolgt. Das gilt für die Internet-Dienste, die man nutzt. Die Datenverbindung besteht natürlich weiterhin lokal und die Telekom oder sonstwer bekommt natürlich mit, dass man im Ausland Daten nutzt. Das sind verschiedene System-Layer, die nichts voneinander wissen. Will man da Tarifüberraschungen vermeiden, muss man den richtigen Tarif wählen oder eine lokale Sim-Karte benutzen. bis denn, Uwe Bevor du ins Internet gehst, muss sich deine Karte beim Mobilfunkanbieter vor Ort registrieren und quasi erst mal die Leitung aufbauen, die dich zu deinem VPN Provider führt. Dafür nutzt sie die Infrastruktur (Masten, Vermittlungsstelle usw.) des Betreibers vor Ort. Der muss das Genaze unterhalten und verlangt dafür Gebühren. Da du keinen Vertrag mit ihm hast, stellt er die Gebühren deinem deutschen Provider in Rechnung bzw. bezieht diese aus einem Topf den die europäischen Betreiber evtl. haben. Wenn du das Ganze nun dauerhaft machst, verursachst du mehr Aufwand als der lokale Provider erstattet bekommt. Deswegen will man das nicht. Das finde ich verständlich. Kurze ANtwort auf deine Frage: Nein VPN hilft dir hier nicht. Danke für die Erklärungen. Wir brauchen nur sehr wenig Internet im Urlaub. Dafür habe ich eine Karte für 2 Jahre. Wenn die leer ist, gibt es eine neue. Es wäre halt nur blöd, wenn plötzlich Fair-Use kommt und man kann eine angefangene Arbeit deshalb nicht mehr beenden. Bisher hatten wir sowas allerdings noch nie :) Beispiel Formel 1: Wird ja überwiegend vom Bezahlheini SKY übertragen. Also per VPN bei den Ösis anmelden ( CG macht es da einfach, hat passende logs für einige Adressen ) und schon kann ich die F1 am PC sehen. Finde ich eine angemessene Antwort auf die unverschämten Gebühren der Bezahlsender. Das Ganze funzt von überall mit fixem Traffic.
Und für den VPN Anbieter fallen keine Kosten an?
ach was... die Bits werden doch blos durch die Luft geschickt... das merkt bestimmt keiner :mrgreen: Wer lesen kann ....hatte doch CG geschrieben=???? Da weis jeder welche Kosten fürs gesamte Netz anfallen. Nein keine EXTRA Kosten. Das CG Abo ist eh da, also NULL Kosten extra für diesen Kram unterwegs. Kein User kauft sich ein Abo VPN nur fürs streamen unterwegs - eigentlich jedenfalls. Naja, doch schon. Die Balltreter - Fans kaufen sich ihren proletensportanschaukram für bis zu 50Teuronen/Monat. CG? :nixweiss: CG = Cyber Ghost :ja: Ja, so isses, Sollte "Mann" eigentlich wissen bevor hier Antworten gepostet werden................. Ein VPN ist heute eigentlich Pflicht für den aktiven Netztuser. Weitgehend anonym, fast unauffindbar und sicher bei privatem Datentransfer. Mein Traffic geht niemanden etwas an, keinem Knacki, nicht dem BMI oder anderen "Kontrollorganistionen".
Ich hatte da auch schon mal drüber nachgedacht.......ob es sinn macht :?:
Immer wenn ich öffentliches WLAN benutze (CP, Gaststätte...), schalte ich VPN an. Daheim oder mit der Sim-Karte braucht man es eher nicht.
lol... und das ganze läuft dann unter Windows ;) Im Übrigen, dem VPN Anbieter mußt du schon vertrauen. Und da ist's halt so, dass wenn der in US oder EU sitzt eben auch der dortigen Jurisdiktion unterliegt... steht halt nicht auf deren Werbepages. Ist aber so. Bisher ist noch keiner zum Schutz seiner Kundschaft in die Kiste gegangen. Sitzt dein VPN Anbieter aus diesen Gründen irgendwo auf 'ner Insel, mußt du dem erst recht vertrauen. Da kannst im Zweifelsfall gar nichts einklagen. Wenn's denn wirklich um Anonymität und Schutz vor Bespitzelung geht, würde ich Tor/Tails jedem gewerblichen VPN Anbieter vorziehen :)
Genau so ist es. Das Tor - Netzwerk besteht aus Tausenden von Servern, betrieben von Freiwilligen als Tor-Relays. Dein Datenverkehr wird verschlüsselt, während er über das Tor-Netzwerk läuft. Bei VPN hat man deine gesamten Daten, samt Konto, Paypal oder ... 8), es wird nicht verschlüsselt und ist kostenpflichtig. Wird meist nur zum Umgehen von Geoblocking verwendet. :lol: Na da gibt es ja ein paar besondere VPN Spezialisten :D DNS Proxy. Daher US: Hulu, Netflix, Pandora, streaming TV Services, Kodi
Asche auf mein Haupt, dass ich diesen VPN Anbieter nicht kenne. Ich setze da lieber auf eigene Lösungen, die wirklich sicher und Anonym sind und nicht nur Sicherheit vorgaukeln :oops:
Wir verstehen uns ;D Ehrlich gesagt waren bei mir VPN-Anbieter in dem Moment gestorben, in dem irgendwelche YT-Influencer dafür offensiv Werbung machten. Sobald das Mainstream ist und damit Geld verdient wird, ist es automatisch nicht mehr sicher, weil die üblichen Verdächtigen schon lange den Fuß in der Hintertür haben. bis denn, Uwe
na ja, wer sich ein wenig mehr für die pros und cons von gewerblichen VPN's interessiert, kann sich ja mal diesen Beitrag zu VPN und Security bei Gelegenheit ansehen: --> Link Ist zumindest mal eine für Laien verständliche Übersicht, und wie man die Punkte nun für sich bewertet hängt halt von den Prioritäten ab. Rein Security technisch ist der VPN Anbieter - im Grunde ebenso wie dein Provider auch - eben eine Art MITM...
Das sehe ich anders. VPN ist ein sehr nützliches Hilfsmittel und schützt meine Datenverbindung durch Verschlüsselung. Ich würde nie eine unbekannte WLAN-Verbindung ohne VPN benutzen. Man weiß nie wer auf der anderen Seite sitzt und evtl. meine Kennwörter, Bankdaten... abfängt und damit Missbrauch betreibt. Manche Anbieter speichern für kurze Zeit deine IP, was mir aber egal ist. Es gibt aber auch viele VPN die das nicht tun. TOR ist wieder ganz was anderes. Wer Angst hat bespitzelt und verfolgt zu werden kann es benutzen. In Ländern, in denen es keine Menschenrechte gibt, durchaus sinnvoll. Bei uns macht es für bestimmte Berufe Sinn, der Normalbürger braucht es in der Regel nicht. Außer er hat kriminelle Absichten, aber das ist ein anderes Thema. Ein weiterer Nachteil von TOR ist die Geschwindigkeit. Laut Berichten ziemlich langsam. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht.
ach das hatten die schon immer. In den US können die beipsielsweise zum Loggen von Nutzern verpflichtet werden, und sind unter Strafandrohung zum Stillschweigen darüber verpflichtet. Ich erinnere mich da mal an einen Fall, da hatte der Anbieter versucht das so 'rum auszuhebeln, dass er standardmäßig gemeldet hat, dass er momentan keine Log Verpflichtung habe, so dass das Fehlen der Meldung die Warnung war... ging nicht lange gut ;)
Wozu WLAN? Auf den meisten CPs, auf denen ich bisher war, ist die 4G-Verbindung besser als das WLAN-Signal. WLANs in freier Wildbahn benutze ich aus dem gleichen Grund nicht, zumal in D kaum was wirklich frei zugänglich ist, sondern immer mit Gehampel über e-mail und Einverständnis und blabla erst freigegeben werden muss. WLAN wird also nur Zuhause oder bei (vertrauenswürdigen) Freunden und Verwandten benutzt. Und, wie xiquadrat schon schrub, glaube nicht, dass dein VPN-Provider keine Daten speichert - er darf das nur nicht zugeben. Es sei denn er hat ne .tv Domain oder so, aber dann braucht man um so mehr Vertrauen, um den überhaupt zu benutzen... bis denn, Uwe zumindest behaupten sie das ;) Es muss einem einfach klar sein, dass VPN erst mal nichts mit Anonymität zu tun hat. Für das benutzen öffentlicher WLan Hotspots mag die VPN Verbindung wirklich auch empfehlenswert sein. Immer unter der Voraussetzung, dass dein VPN Anbieter nicht genau das macht, was du beim Hotspot verhindern möchtest.
na ja, so könnte auch das Innenministerium argumentieren. Die vergessen halt gerne, dass die Welt nicht an der Grenze ihrer Jurisdiktion aufhört. Was bei uns legal ist, kann ein paar Länder weiter schon juristische Schwierigkeiten machen... und da nicht nur die US ihre rechtliche Zuständigkeit weltweit definieren, und es schlicht nicht möglich ist, zu beurteilen welcher länderspezifischen Gesetzgebung man möglicherweise auf die Füsse tritt, ist eine gewisse Anonymität im Netz schon angebracht. Das ist einfach ein Gebot der Vorsicht.
Jetzt mal Butter bei die Fische....hier wird viel geschwätzt aber nichts gesagt. :-) Wo ist denn der Schwachpunkt, bzw. wie kann ich mich schützen. Zum Bsp.: Irgendwo ein offenes WLAN und ich möchte auf meine Daten zu Hause auf der NAS zugreifen. Also entweder baue ich zwischen Smartphone und heimischer Fritzbox eine VPN Verbindung und kann dann direkt über die IP meiner NAS zugreifen, da ich mich ja dann virtuell in meinem privaten Netwwerk befinde oder ich greife mit dem Smartphone über einen DNS-Anbieter auf die NAS zu. Was ist besser bzw. wie kann man sich denn hier schützen? Grüße
ich für meinen Teil würde bei dem Anwendungsfall vermutlich die Fritz VPN Lösung wählen, weil die NAS damit auf lokale Verbindungen beschränkt bleiben kann. Was nicht da ist, braucht man nicht absichern ;) Es ging ja bei den Bemerkungen auch nicht um eine VPN Verbindung mit eigenem Access, sondern um kommerzielle VPN Anbieter, die eben auch die Verschleierung der aktuellen IP (wegen Geoblocking oder was auch immer) ermöglichen. Bei der Fritz.box Lösung hast halt immer die deutsche IP deines Heimanschlusses. Es macht halt schon einen Unterschied ob du mit selbsverwalteten Geräten und Diensten arbeitest, oder ob du dich auf die Aussagen und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters verlassen mußt. Oder um es mit den Worten eines sehr klugen Mannes auszudrücken... wenn ich schon die Finger an die Hardware kriege, dann gehört die mir :)
bei einem kommerziellen Anbieter kannst du dich gar nicht schützen. Du must dir halt mal klar machen was da eigentlich passiert. Du verbindest dich bei einem kommerziellen Anbieter über eine VPN Verbindung mit dessen Netzwerk, und darüber stellt der dann über verschiedene Outlets einen Internetzugang zur Verfügung. Dabei weisst du weder wie das Netzwerk aufgebaut ist, was der Anbieter oder sonst jemand dort treibt (logged, ... ), ja noch nicht mal, ob der technisch oder finanziell überhaupt in der Lage oder Willens ist, sein eigenes Netz nach aussen zu schützen... das ist schon eine Menge Vertrauen, dass man da aufbringen muß.
Ok, Danke! Mal abgesehen davon das ich glaube, dass man sich sowieso vor nichts 100% schützen kann..... was wäre denn die sicherste Alternative um zumindest mal die Hobbyhacker und Scriptkiddies aussperren zu können? Beim Streaming sollen die eben loggen.....aber wie sieht es aus mit den privaten Schlafzimmerbildern....wie schütze ich mich denn da? Grüße PS: Bitte keine Hackernagriffe starten, ich habe keine Schmuddelbilder aus dem Schlafzimmer auf dem Rechner :mrgreen:
Nun ja, dann aber auch nirgendwo einloggen oder auch nicht so Dinge wie Tracking und automatischen login mitnehmen, von social media mal ganz zu schweigen. Ein VPN macht nicht anonym. Es verschleiert nur den Datenverkehr zwischen dem Endgerät und dem VPN-Eingang. gruss kai Also hier wurde doch schon alles geschrieben. - Geoblocking: wer in Spanien/EU ist und ARD, ZDF sehen will, braucht VPN, weil sonst die Meldung: "Diese Sendung ist in ihrem Land nicht zugelassen ... oder ähnlich" - Tor Browser: damit greift man kostenlos und verschlüsselt auf das I-Net zu, die Datenpakete laufen über verschiedene Router und sind fast nicht nachzuverfolgen! - WLAN: mit Windows z. Bsp. als Admin kann ich mit Wireshark über Clients damit das WLAN Interface loggen oder ohne GUI mit tcp-dump, also nicht sicher.
na ja, wenn's um den Zugriff auf's Heimnetz geht (NAS etc) dann macht sowas wie Fritz VPN schon Sinn, genauso wenn du den traffic beim Nutzen öffentlicher Hotspots absichern möchtest. Dabei teilst du AVM eigentlich nur deine aktuellen IP Adressen mit (wg DynDNS). Der traffic selbst startet und endet aber auf deinen eigenen Geräten. Und solange da alles richtig konfiguriert ist, sieht da auch keiner rein. Geht's nur um Geoblocking und Vertraulichkeit ist eher wurscht, dann gehen natürlich auch kommerzielle VPN Anbieter oder auch diverse Proxy Dienste. Wie schon erwähnt, VPN hat an sich nichts mit Anonymität zu tun. Wenn's also wirklich um Anonymität und Vertraulichkeit geht, dann eben Tor/Tails. Und von da an eine dem Sicherheitsbedürfnis angemessene, nach oben offene Paranoiaskala ;) Oft ist das Problem bei der Deanonymisierung ja nicht eine technische Schwachstelle, sondern Gedankenlosigkeit.
Eine NAS über Portfreigaben der Fritte direkt aus dem Internet erreichbar machen, ist mittlerweile glatter Datenselbstmord. Da sind ganze Horden von Hobbyhackern unterwegs, um solche Datengräber aufzuspüren und anzugreifen. NAS Hersteller, gerade aus dem Heimanwenderbereich sind auf alles eingestellt, aber nicht auf das regelmässige bereitstellen von Hotfixes und bis die Info dann auch beim Anwender ankommt, ist eine kritische Stufe erreicht. Wenn ich mich nicht irre, hat ein VPN-Zugang auf ne Fritzbox nix mit Erreichbarkeit von angeschlossenen Geräten über Portfreigaben zu tun. Gerade das benötigt man durch einen VPN-Zugang auf die Fritzbox ja nicht mehr, weil man direkt im Heimnetz agiert. bis denn, Uwe
da hast du vollkommen recht, die NAS direkt ans wilde Netz zu lassen ist schon ziemlich fahrlässig. Generell sind die meisten HomeNas Systeme (mit einfacher Konfiguration von überall aus dem Internet .... :mrgreen: ) keine besonders gute Idee. Jetzt mußt du mir aber trotzdem noch kurz erklären, welche Ports du bei einem VPN Zugriff (mal abgesehen vom VPN selbst) auf's Heimnetz öffnen möchtest ?
genau das ist der Sinn und Zweck von VPN :)
Keine, meine Bemerkung war darauf bezogen, dass sehr viele Nutzer durch die Öffnung von Ports den direkten Zugriff auf das NAS ermöglichen. Das hat nichts mit VPN zu tun, aber das weisst Du ja :ja: |
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