|
guten Morgen hersteller bedingt kann ich meinen LMC ohne Probleme auf 3850 kg auflasteten lassen. Jetzt bin ich mir aber nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Hat jemand aus der Gruppe Erfahrungen oder INFOS. vielen lieben Dank Peter eine Auflastung macht ja immer dann Sinn wenn du mit dem Gesamtgewicht über 3,5 t Reisefertig liegst. Das die Auflastung einige Änderungen mit sich bringt wirst du ja wissen. Ich halte das nicht für sinnvoll. Die Auflastung ist zu gering, um wirklich Nutzen zu bringen, aber du bekommst zu 100% die Nachteile der schwereren Klasse zu spüren. Das kostet nicht nur einen Haufen Zeit und Geld für Maut und TÜV, du unterwirfst dich damit auch LKW-Fahrverboten und hast Schwierigkeiten beim Parken. Viele Ziele, etwa der halbe Harz oder diverse Städte, werden damit schlichtweg unerreichbar. Ich bin den umgekehrten Weg gegangen, und habe unseren vom Vorbesitzer auf 4 to aufgelasteten Knaus gleich wieder auf 3,5 to ablasten lassen. Nie bereut. Gruss Manfred Ich halte das auch für nicht sinnvoll! Aber nicht weil Du, wegen der Einschränkungen, einfach überladen fahren sollst, sondern weil Dir 350kg im zulässigen Gesamtgewicht NICHTS bringen! Die Hinterachslast ist vermutlich jetzt schon bei über 2.000kg ( sofern Du einen Ducato fährst ) und bei der "Papierauflastung" wird an den Achslasten nichts geändert! Übrigens bringt es auch Nachteile wenn man, vor allem im Ausland, mit zuviel Gewicht erwischt wird! Das ist nicht nur SEHR teuer, da lädt man auch aus bevor man weiterfährt! Und wenn die Göttergattin dann auf dem Parkplatz zurückbleiben muss.... :eek: :D Grüße Dirk Die Auflastung kann Sinn machen. Es kommt halt auf die Gewichtsverteilung an. Welche Achslasten hast du eingetragen und welche hast du tatsächlich? Hast du auf der "entlasteten" Achse Stauraum um hier weiter Gewicht einzuladen? Oft ist das die Vorderachse die gewichtsmäßig noch könnte aber keinen Stauraum mehr bietet. Das Hauptgewicht liegt dann auf der Hinterachse die häufig aber schon am Limit ist. Bei mir hätte die Auflastung des Gesamtgewichtes ohne Erhöhung der Achslasten wenig gebracht. Aber nun sind 250 kg mehr nicht zu verachten - in D sogar 500 kg im Vergleich zu 3,5t denn bei 3850kg bist du bei 4t gerade mal 3,9% überladen. Die Achslasten sollte man dabei nicht überschreiten.
Muss nicht so sein. Bei mir hätte die Achslast vorne um 100kg erhöht werden dürfen. Ist dann auch im Rahmen der Auflastung passiert - von 1850 auf 1950 kg - wenn auch im ersten Moment relativ witzlos.
Das kann auch Vorteile haben :mrgreen: Aber genau dafür macht man doch die Auflastung - um nicht mehr erwischt zu werden. Man fährt entspannt auf die Waage....... Da dein Womo wohl ne Heckgarage hat und wohl ein Ducato drunter ist machen die 3850kg nur Sinn mit einer Achslasterhöhung für die Hinterachse. Dazu brauchst du aber ne Zusatzluftfederung an der Hinterachse. Nachteile sind halt LKW Überholverbot, ab 7 Jahre jährlicher TÜV, 80 km/h auf Landstrassen, Mit Anhänger ebenfalls nur 80km/h auch auf der BAB, höhere Maut in anderen Ländern. Fahr mal auf die Waage eines Wertstoffhofes.dann weißt du mehr. Hängt aber auch damit zusammen, dass einige Womos schon mit sehr hohem Massegewicht zu kämpfen haben. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Eine Auflastung ist sehr wohl sinnvoll, wenn zumindest ein Teil davon auf die Hinterachse entfällt. Fahrverbote gelten für LKW ab 7,5 t und wo hat man wegen dem Gewicht Schwierigkeiten beim Parken? Ich habe übrigens schon einen Großteil des Harzes bereist und immer ohne Schwierigkeiten. Und auch Städte bleiben nicht unerreichbar, wenn man nicht mitten auf dem Marktplatz stehen will. Das Einzige was mich an deiner Stelle von einer Auflastung abhalten würde, wäre eine reine Erhöhung des Gesasamtgewichtes ohne Erhöhung der Hinterachslast. Die so angepriesenen Nachteile einer schwereren Klasse können bei Gewichtsproblemen sehr von Vorleil sein. Überladen fahren ist keine Alternative! Gruß Hallo Peter, ob eine Auflastung für Dich sinnvoll ist oder nicht kann kaum ein Forist beurteilen. Mit der Auflastung wird der Betrieb Deines Fahrzeugs teurer und Du hast Einschränkungen im Straßenverkehr. Nur zum Spaß wird das kaum jemand machen. Wenn Deine Reisequalität bei nur 3,5t zulässigem Gesamtgewicht leidet, weil Du beispielsweise einem Hobby nicht nachgehen kannst, wird sich das Auflasten für Dich lohnen können. Technisch gesehen spricht nichts dagegen.
Durchfahrverbot ist gemeint, ein LKW-Symbol in rotem Kreis. Gilt für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, ausser Pkw und Busse. Der Harz ist gepflastert davon, der Verstoss kostet 100 Euro. Man kann das natürlich ignorieren, aber wenn man am entgegenkommenden Linienbus hängenbleibt, hat man ein Problem. Parken z.B. auf dem Stadtgebiet von Zürich. Ist aber in vielen Ländern ein Thema. Gruss Manfred
Also alle Fahrzeuge vom Typ M1? M1 sind Fahrzeuge bis zu 8 Sitzplätzen. Gewicht spielt dabei KEINE Rolle. Also auch Wohnmobile?! Und übrigens dürfen auch PKWs, Busse und Co mit Anhänger da auch nicht durch! :eek: Grüße Dirk Wohnmobile sind in der EU M1 klassifiziert und keine LKW. In unserem geliebten Heimatland wurde EU Recht per Verodnung ausgehebelt, da Womos nicht zum Personentransport dienen. Damit bist du über 3,5t ein LKW ob M1 oder nicht. Zum Glück sind die noch nicht drauf gekommen Womos am Sonntag das Fahren zu verbieten.... gaaanz gaaanz lieben Dank. Ihr habt mich geheilt. ich lass die Finger davon. lg Peter Das verstehe ich jetzt nicht, was war denn der Grund für deine Frage. Wenn du keine Gewichtsprobleme hast, ist eine Auflastung sowieso Unsinn. Und wenn du Gewichtsprobleme hast und nun a.G. der tollen Ratschläge "geheilt bist" fährst du jetzt lieber überladen? :?: :idea: hallo Mario, der Vorbesitzer erwähnt die Option aufzulasten, weil das von LMC ohne Probleme möglich ist. daraufhin habe ich mir die erforderlichen Unterlagen beim TÜV und bei LMC besorgt. Ich wollte kommende Woche beim Straßenverkehrsamt die Auflastung eintragen lassen. Mein Sohn wies mich dann darauf hin, dass er den LMC dann nicht mehr fahren kann weil sein Führerschein bis 3,5 Tonnen erlaubt. erst dann kamen mir Bedenken und daher die Frage in die Gruppe. Hallo Peter, dass mit dem Führerschein bis 3,5 to "verschlafen" viele Eltern, wenn die Jugend mit 18 oder früher den Führerschein machen will. Da hilft nur: Ins Portemonaie greifen und den Führerschein anpassen. :-o Eine Auflastung von 3.500 auf 3.850 kg habe ich auch gemacht. Dazu wurde eine 2-Kreis Zusatzluftfederung mit Kompressor eingebaut. Das Fahrverhalten der Hinterachsce kann ich jetzt bequem während der Fahrt am Armaturenbrett verbessern, indem ich den Luftdruck etwas anpasse. Mein 7,5m-Teilintegrierter hatte vom ersten Tag sehr wenig Zuladung, sodass ich laufend überladen hatte. Jetzt komme ich mit 2 e-Bikes in der Garage, "Gepäck" für 6 Wochen, 80 ltr. Wasser und zwei Personen nicht an die 3.850 kg heran. In den Papieren steht jetzt: Ziff. F.1 und F.2 jeweils 3.850 KG Ziff. 7.1 und 8.1 jeweils 1.850 KG (Vorderachse) Ziff. 7.2 2.240 KG Hinterachse, techn. zulässige Achslast Ziff. 8.2 2.000 KG Hinterachse, zulässige maximale Achslast in Deutschland Da ich keine Fahrräder außen an der Heckwand habe, komme ich bei einem Radstand von 4.300 mm mit den Achslasten hin. Zum Fahren mit 3.850 KG Auf der Autobahn reist es sich doch sehr bequem mit Tacho bis 108, (laut Navi 100). Alles was schneller gefahren wird, strengt meiner Meinung nach nur an. Wir sind mit dem Womo doch nicht auf der Flucht. Und: Der Spritverbrauch bleibt bei 10 bis 10,5 ltr. je 100 KM Geschwindigkeiten >80 auf der Landstr. sind in den seltensten Fällen möglich, da sehr oft das 70 KM dem Einhalt gebietet. Die Fliehkräfte von 3.500 KG sind auch nicht zu verachten. Mit dieser Fahrweise habe ich einen Durchschnittsverbrauch der letzten 5.000 KM von 10,4 ltr/100 KM laut Bordcomputer realisiert. Bei LKW-Gechwindigkeit werden auch schon mal 9,2 ltr./100 KM erreicht. Gruß Helmut
Nur mal so rein zur Info: wieviel Hinterachslast hattest Du denn vor dem Einbau der Luftfeder und warum sind bei 8.2 nicht auch 2.240kg eingetragen? :gruebel: Grüße Dirk |
Anzeige
|