Der nächste Vermieter der Insolvenz anmeldet.
„München, 23. Oktober 2024 – Die Campervermietung Off der CamperBoys GmbH hat beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.“
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Der nächste Vermieter der Insolvenz anmeldet. „München, 23. Oktober 2024 – Die Campervermietung Off der CamperBoys GmbH hat beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.“ Danke für die Information! Da werden wohl noch einige Unternehmen folgen, die Blase ist geplatzt. Gruß Bernd
Dann wollen wir mal hoffen dass das „nur“ eine / die Blase im Womo-Bereich ist und das nicht um sich greift! Grüße Dirk Wenn ich mir die allgemeine Lage so ansehe........ :cry: Gruß Bernd
ich will das mal so sagen, wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, hat schon letzten Herbst erkennen können, das der Hype vorbei ist, die Purzelbäume kommen aber immer erst dann, wenn die Luft zum Atmen weg ist. Grüße Warum die Vermieter in die Insolvenz schlittern erschließt sich mir nicht so richtig. Es gibt ja eigentlich immer mehr Leute, die nicht unbedingt ein Fahrzeug kaufen wollen oder liegt es an der Vermarktung der gebrauchten Fahrzeuge?
Erst neulich hat mir eine verkaufswillige Wohnmobilbesitzerin (seit 2020) erklaeren wollen, dass sie das WoMo als "Wertanlage" sieht und daher ihre Preisvorstellung dem Neupreis entspricht.... :lol:
So wie mir jemand sagte, sind z.B. die Versicherungen sehr teuer geworden, es kommt heufiger vor, dass ein Mobil nicht zurückgegeben wird sondern nach Afrika oder in den Osten verkauft wird usw. Viele Gründe kommen zusammen, so gingen die Kreditzinsen hoch usw. Wenn heutzutage eine Campervermietung pleite geht, dann hat das meiner Meinung nach andere Gründe, und nicht, weil der Kaufboom nachlässt. Es gibt genug Vermietungen, die erfolgreich laufen. Wenn ich mir den Werdegang der Firma anschaue, dann war das einfach Selbstüberschätzung und dass man den Hals nicht voll bekam. Von 33 Campern in 2020 an einer Station auf 750 Camper an 8 Stationen in nur 3 Jahren, da hat man einfach gedacht, man könnte das große Geschäft machen. Der Schuß ging dann einfach nach hinten los. Dass ein Aufschwung der nur durch eine Pandemie zustande kam, auch mal wieder nachlässt, sollte man eigentlich als guter Kaufmann wissen und dann das eigenen Wachstum entsprechend anpassen. Gruß Axel
1) Pandemie sorgte für sehr viele Mieter und Top-Auslastung 2) Die großen neuen Vermieter wurden mit großen Gründungskrediten subventioniert und Erfolg war garantiert, egal was an Modellen eingekauft wurde. 3) Die letzten Jahre wurden die Mobile mit 1,5% Zins finanziert und nun mit 6,5-7,5% 4) Extrem gestiegene Ersatzteil- und Werkststattkosten der Fahrzeuge 5) Vollkasko-Mentalität der Mieter, d.h. viele Mobile kommen beschädigt und innen total verschmutzt zurück. Dafür wurde ja in den Augen der Mieter bezahlt. Schadensquoten der Versicherungen werden von der Versicherung umgelegt und steigt dadurch stark an. (ab 2000.-/Jahr/Wohnmobil) Die Mobile werden ab 69.-/Tag mit Freikilometern angeboten, was niemals Rendite erwirtschaftet. Die letzten Jahre wurden durch die jährlichen Preiserhöhungen die runtergerittenen Mobile vom Grossvermieter nach der Saison deutlich über EK verkauft mangels Verfügbarkeit von Neufahrzeugen. Selbst ein paar Monate Standzeit taten bei Zinsen von 1,5% nicht weh. Nun mit aktuellen Zinsen, hohen Rabatten auf verfügbare Neufahrzeuge finden die Vermietfahrzeuge mit 60-70 tkm immer weniger Käufer, da der Markt auf normale Verkaufszahlen zurückgefallen ist. Kapital steht gebunden bei den Vermietungen und Liquidität fehlt für den Kauf von Fahrzeugen für die nächste Saison. Mobile die zwei Jahre gelaufen sind brauchen, Reifen, Bremsen, große Kundendienste,… Also weiter vermieten ist auch keine Option und mit über 100tkm würde sie auch kaum jemand noch kaufen. Der Markt wird sich konsolidieren, d.h. der ruinöse Wettbewerb der Vermieter hat ein Ende. Gruß Grandeur Vielleicht hatten die Gründer auch einfach zu grosse Visionen, in 8 jahren von 1 auf 750 Fahrzeuge!
Ja, Arno, da hast Du recht. |
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