Hallo,
Hier der Bericht zum Einbau unseres neuen Tanks in den Iveco Daily IV.
Danke an "Iveco" Wolfgang für die Unterstützung bei der Teilesuche des Einfüllstutzens.
Der original Tank hat uns schon länger gestört. Mit 90L hatte er zwar eine ausreichende Kapazität, dass Betanken war allerdings immer mit Gymnastik verbunden, da man durch die Öffnung in der Wand den Tankdeckel abschrauben musste.
Bei Zapfpistolen mit Werbung, ist der Kopf breiter. Da wurde das Tanken dann noch spezieller. Ging aber.
Aber der wichtigste Grund war, dass wir bei unwegsamen Zufahrten zu CPs un SPs immer mal wieder mit dem unteren Tankhalter leicht geschrammt haben.
Ist zwar nie was passiert, aber dass hat uns genervt.
Nach längerer Suche, haben wir einen Tank, speziell für den Iveco Daily gefunden.
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Der Tank hat eine andere Form und hängt etwa 10 cm höher. Hat 110L statt 90L, ist aus Alu statt PE und hat Edelstahl-Haltebänder mit Gummeinlage, statt lakiertem Stal.
Die Abklärung bezüglich der Papiere für eine Eintragung in den Fahrzeugschein, mit der Firma die den Tank vertreibt, hat etwas gedauert. Sie wollten uns vor dem Kauf keine Papiere geben und wir wollten sie vor dem Kauf sehen.
Am Ende gab es dann ein Auszug mit den nötigen Informationen. Der Tank hat eine Homologation / ABE und muss nicht eingetragen werden.
Das haben wir vor dem Kauf noch mit dem Prüfer von der DEKRA geklärt.
Den original Füllstutzen von Iveco, gab es mit allen Teilen, am günstigsten in der Slowakei.
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Dort kann man seine Fahrgestellnummer eingeben und bekommt alle Teile zu seinem Iveco Daily gelistet. Inklusive aller Explosionszeichnugen. Klasse!
Teile waren nach 3 Tagen da. Rückfragen per Mail nach 3 Stunden kompetent beantwortet.
Nach dem wir den Füllstutzen eingebaut hatten, sind wir zu unserer KFZ-Werkstatt gefahren und der Meister hat sich nochmal alles angeschaut und sein Okay gegeben.
Dann wurde der Tank bestellt. Die Unterlagen zum Tank kamen per Mail.
Den eigentlichen Einbau hätten wir ohne Probleme auch selbst machen können. Allerdings muss der Diesel vom alten Tank abgepumpt werden und Später wieder in den neuen Tank eingefüllt werden.
Das wollten wir natürlich nicht auf einem Stellplatz machen.
Die Werkstatt kannten wir noch vom letzten Jahr, als man uns hier die selbst montierten Scheinwerfer eingestellt hat.
Dort war das mitbringen von Teilen oder eine eigene Vorarbeit kein Problem.
Der Tankgeber / Pumpe aus dem alten Tank, sollte laut Händler des Tanks auch in den neuen passen. Passte natürlich nicht. Also musste noch ein neuer her, der für den flachen original Tank ist.
Das ging natürlich nicht am gleichen Tag und dauerte dann bis zum nächsten Morgen.
Da der Dicke schon in der Werkstatt zerlegt stand, konnten wir nicht mehr darin schlafen.
Hotel im Ort hatte noch 1 Zimmer frei. Sachen gepackt und ins Hotel gezogen.
Nach dem Einbau des neuen Tanks durch die Werkstatt, wurde die Dichtigkeit überprüft. Der Diesel vom alten Tank wurde dazu eingefüllt. Anschließend sind wir zur Tankstelle gefahren, um den Tank auf max Füllstand zu bringen. Dann nochmal in die Werkstatt gefahren, damit der Meister alles prüfen kann.
Soweit alles okay.
Mit seinen 110L hat er jetzt 20L mehr Volumen, sitzt höher und kann so nicht mehr aufsetzen. Er ist aus Alu und stabiler als der aus Kunststoff. Das Tanken ist jetzt entspannt.
Wir sind mit dem neuen Tank sehr zufrieden.
Das Loch in der Wand werden wir noch mit einer Kunststoffplatte verschließen und in Wagenfarbe lackieren.
Wieder was erledigt.

