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7 Akkus, Auffälligkeiten


BossHogg am 13 Jun 2026 11:11:21

Servus,
ich lade die Runde aus dem Tekvision Thread hier ein um weiter ins Detail zu gehen und den Ursprungthread heile zu lassen.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

basste315 am 13 Jun 2026 14:39:09

Nur für Fachleute …..

WoMoMei am 13 Jun 2026 15:02:52

basste315 hat geschrieben:Nur für Fachleute …..


Welches Zertifikat?

Anzeige vom Forum


Stocki333 am 13 Jun 2026 17:40:01

Hoffe mal hier eine Antwort zu bekommen.
Ergebnis:
die Zellen rauschen in OVP, Warum? sie kennen nur Ladeströme 15-20A und haben genügend Zeit die Stromaufnahme runter zu regeln. Sobald aber der Strom so hoch wird fehlt die Zeit.

Welche Zellen regeln die die Stromaufnahme. Die Zellen will ich wissen und dazu eine Meinung.
Wenn man nun gute Grade A Zellen von vorne herein langsam an die hohen Ströme gewöhnt und balanciert funktioniert das auch mit 100A problemlos.

Ich kenn nur eine Zellchemie die dieses Verhalten ansatzweise konnte. Das gewöhnen an hohe Leistung. Um maximale Leistung abzugehen.
Jedoch bei Lithium ist mir das nicht bekannt. Wer weiß was darüber.
Franz

wolfherm am 13 Jun 2026 18:56:52

Moderation:Bitte richtig zitieren. Wen sprichst du damit gerade an?


Friso0220 am 13 Jun 2026 19:53:20

Ihr verdreht alle Sätze hin und her, bis es für euch passt , meist passiert es wenn man nicht mehr weiter weiß.
Ich hoffe ihr such in der Suppe nicht auch nach den Schamhaaren eurer Gattin.

Und wenn du der Stocki bist den ich denke, weisst du ja sind wir uns in Griechenland schon mal begegnet.
Da hast nicht den eidruck gemacht wie hier, aber hier bist der Rudelgott. Und dinge die man selbst nicht kennt darf es niemals und nimmer geben, weil was man nicht kennt darf einfach nicht sein.

Ginnes am 13 Jun 2026 20:19:53

Stocki333 hat geschrieben:Welche Zellen regeln die die Stromaufnahme. Die Zellen will ich wissen und dazu eine Meinung.


Ich weiß jetzt nicht, was da vorher schon alles lief, aber in dem Punkt zumindest hat der Stocki-Franz Recht:
Die Zellen regeln gar nix. Die kriegen übergebügelt und müssen damit klarkommen.
Deswegen gibt es BMS: zum balancieren und zum abschalten. Hart. Wie ein Schalter.

Anders ist es bspw. bei PV-Batterien im Haus: da "spricht" üblicherweise das BMS mit dem Ladegerät (bspw. Hybridwechselricher) und bremst dieses gegen Ende der Laderei runter.
im Womo hab ich das noch nie gesehen.

Konkretes Beispiel bei uns: 790Wpeak Solar, 60A Booster. Wenn wir bei knalle-Sonne fahren, dann wird die 280Ah Batterie mit ca. 120A geladen. Punkt.
Bei hohem Ladestand fängt das passive BMS an zu balancieren, mit einem Strom der seeehr viel kleiner ist als der 120A Ladestrom.
Wenn die erste Zelle nun die Ladeendespannung erreicht, wird das Laden einfach knallhart abgeschaltet.
Die Zellen haben keine Chance, da irgendwas zu beeinflussen.

Pechvogel am 13 Jun 2026 20:25:12

Friso0220 hat geschrieben:… dinge die man selbst nicht kennt darf es niemals und nimmer geben, weil was man nicht kennt darf einfach nicht sein.

Ich habe hier, und auch in dem anderen Thread, bisher nur mitgelesen.
Auch mich interessiert das.
Und doch: es gibt vieles was ich nicht weiß und was doch existiert oder funktioniert.

Also erkläre doch bitte mal wie das z.B. funktioniert dass die Batteriezellen ihren Ladestrom runterregeln wenn ihnen dieser zu hoch ist.
Bisher bin ICH immer davon ausgegangen das man keinen Strom in eine Batterie / eine Zelle „drücken“ oder „pumpen“ kann.
Ich dachte bisher immer das eine Batterie / Zelle sich wie ein Widerstand verhält und der Strom, der da fließt, sich nach dem Ohmschen-Gesetz richtet. Klar kann nicht mehr fließen als das LG zur verfügung stellen kann. U.U. kann das LG auch irgendwann mal runterregeln.
Aber erstmal fließt der Strom laut Spannungsdifferenz und Zellchemie / Widerstand.

Auch ist mir absolut neu das eine Zelle in OVP geht!
Ich dachte immer da wäre so eine „strunzdoofe“ Elektronik die die Spannung überwacht und irgendwann mal die Zelle(n) wegschaltet damit die nicht Schaden nehmen!??! :gruebel:

Erklär‘ doch bitte mal.



Grüße
Dirk

Friso0220 am 13 Jun 2026 20:41:40

Ne danke ich habe keine Lust so auf meine Wortwahl zu achten das man mir es wieder umdrehen kann.

eine Zelle überschreitet 3,65V das BMS schaltet ab, nennt man im Sprachgebrauch eine Zelle ist in OVP

Der Strom wird runtergeregelt nennt man im selben Sprachgebrauch, der Innenwiderstand steigt, je höher der geht je weniger Strom nehmen die Zellen auf bis er auf 0A sinkt.

Ich muss mich hier nicht mit euren Wortspielereien zum Idioten machen lassen.

Und wenn ich geschrieben habe wird mit 100A geladen heisst: es wird mit 100A begonnen je voller die Zellen werden desto mehr geht der Strom zurück. So jetzt könnte ihr wieder euer Schamhaar in der Suppe suchen, ist ein guter Weg wenn man nichts anderes zu entgegnen hat.

Bonne journée

Ginnes am 13 Jun 2026 20:45:40

Friso0220 hat geschrieben:Ich muss mich hier nicht mit euren Wortspielereien zum Idioten machen lassen.

Und wenn ich geschrieben habe wird mit 100A geladen heisst: es wird mit 100A begonnen je voller die Zellen werden desto mehr geht der Strom zurück.


Alles gut.
Jeder darf glauben was er will.

Ommmm

Pechvogel am 13 Jun 2026 20:50:26

Ginnes hat geschrieben:… Anders ist es bspw. bei PV-Batterien im Haus: da "spricht" üblicherweise das BMS mit dem Ladegerät (bspw. Hybridwechselricher) und bremst dieses gegen Ende der Laderei runter.

Wäre die Frage ob das BMS zur Batterie gehört oder separat ist?
In meiner Haus-PV gibt es z.B. auch Akkus die kein eigenes BMS haben. Die werden von anderen Akkus mit kontrolliert ( Master - Slave ).
Trotzdem regelt hier keine einzige Zelle irgendwas.

Ginnes hat geschrieben:… Bei hohem Ladestand fängt das passive BMS an zu balancieren, mit einem Strom der seeehr viel kleiner ist als der 120A Ladestrom...

War es nicht so dass ein passives BMS den Strom der fast vollen Zelle zunehmend in Wärme „verbrät“? :gruebel:
Und ein aktives BMS „bedient“ sich an der volleren Zelle und entnimmt ihr Strom um damit eine leerere Zelle ( zusätzlich ) zu laden?? :gruebel:



Grüße
Dirk

Ginnes am 13 Jun 2026 21:03:50

Pechvogel hat geschrieben:In meiner Haus-PV gibt es z.B. auch Akkus die kein eigenes BMS haben. Die werden von anderen Akkus mit kontrolliert ( Master - Slave ).

So ein System ist mir unbekannt.
M.E. MUSS jede Batterie ein BMS haben, es muß ja in JEDER Batterie JEDE Zelle überwacht werden.
Bei unserer PV Anlage: wir haben 5 * 10kWh, jede Batterie hat ihr eigenes BMS. Diese sind untereinander verbunden und eine "Master Batterie" davon ist mit dem Hybrid Wechselrichter verbunden.
Diese leitet Infos ALLER Batterien an den Wechselrichter weiter & der drosselt dann ggf. den Ladestrom.

Pechvogel hat geschrieben: War es nicht so dass ein passives BMS den Strom der fast vollen Zelle zunehmend in Wärme „verbrät“? :gruebel:

Ja klar, so funktioniert passives Balancing.
Man muß sich dabei klarmachen: da wird bspw. mit 120A geladen, und die Zelle mit der höchsten Spannung bekommt dann vlt. "nur" noch 119,xA ab, weil ein kleiner Teil parallel zur Zelle "verbraten" wird.

Dann wird einem auch klar, warum einige Batterien dann doch aktive Balancer brauchen...
Konkret: ich habe in allen 5 Batteriepacks aktive Balancer nachgerüstet, denn 2 davon hatten es wirklich nötig. Billigware.

leverkusen3 am 14 Jun 2026 08:11:03

Friso0220 hat geschrieben:
Und wenn ich geschrieben habe wird mit 100A geladen heisst: es wird mit 100A begonnen je voller die Zellen werden desto mehr geht der Strom zurück.

Bonne journée


Hallo

Das was du da schreibst, geschieht nur beim Laden mit konstanter Spannung. Dabei sollte diese Konstantspannung unter der Abschaltschwelle der OVP liegen.

Wenn die Ladespannung z.B. auf 3,45 V und die OVP auf 3,65 V eingestellt ist, dann ist auch keine ungewollte Auslösung der OVP durch das Ladegerät zu erwarten.

Voll geladen ist eine LiFePO4 Zelle bereits bei 3,4 V Zellspannung. Alle Spannungen darüber verschaffen der Batterie nur Zeit zum Balancen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Stocki333 am 14 Jun 2026 09:56:17

leverkusen3 hat geschrieben:Wenn die Ladespannung z.B. auf 3,45 V und die OVP auf 3,65 V eingestellt ist, dann ist auch keine ungewollte Auslösung der OVP durch das Ladegerät zu erwarten.

Absolut korrekt. Wenn das so wäre, hast eine nicht saubere Zelle dabei.
Voll geladen ist eine LiFePO4 Zelle bereits bei 3,4 V Zellspannung. Alle Spannungen darüber verschaffen der Batterie nur Zeit zum Balancen.

Und hier haben wir das berühmte Beispiel, von dem wir schon 10 Jahre schreiben, wenn auch selten Direkt.
Die Hohen Spannungen von 14,2 - 14,4 Sind der Bleiladetechnik geschuldet. Inkl den relativ geringen Ladeströmen von max ungefähr 40 A.
In diesem Bereich arbeiten der Grosteil der Ladequellen. Darauf nehme ich Rücksicht bei meinen Tests.
Wenn jemand jetzt kommt und ladet mit 100A und motschkert.
Was denke ich mir als jemand der Ahnung hat.
Welches Lithiumladegerät kann 100 A LAdeleistung und welche Ladeschlusspannung hat es. Wenn man sich die Daten von Lithiumladegeräten anschaut, was lese ich.
Ladeschlusspannung 14,6 Volt.
Und damit kann ich jeden Accu in OVP treiben mit 100A Ladestrom. Das weiß ein jeder der sich mit LiFePo4 Accus beschäftigt.
Da hast nicht den eidruck gemacht wie hier, aber hier bist der Rudelgott. Und dinge die man selbst nicht kennt darf es niemals und nimmer geben, weil was man nicht kennt darf einfach nicht sein.

Mit dieser Aussage begibst du dich auf ein sehr tiefes Niveau. Eher die Reaktion von jemanden der weiß, das er seine Thesen nicht beweisen kann, und einen Rundumschlag startet.
Es wurde kein SPannungswert bewiesen oder Definiert.
Kein Shoot geliefert. Obwohl du 7 Accus hast mit JBD BMS und die auch auslesen kannst.
Keinen Defination des Ladegerätes, das du verwendest.
Keine Ladeschlussspannung definiert.
Keine Differenz beim Abschalten.
Und das alles mit Rückläuferaccus. Und definierst sie als Accus mit perfekten Zellen.
Das ist nicht Fair gebenüber dem Verkäufer, der dir die Accus um billiges Geld überlassen hat.
Und jetzt ziehst du ihn durch den Kakao. Gehts noch.
Franz





Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Hannus am 14 Jun 2026 12:47:53

Und wenn ich geschrieben habe wird mit 100A geladen heisst: es wird mit 100A begonnen je voller die Zellen werden desto mehr geht der Strom zurück.

Warum schreibst du es dann nicht gleich richtig, woher sollen wir wissen was du meinst.
Manchmal hab ich wirklich den Eindruck, du willst uns mit deiner mehrdeutigen Schreibweise nur provozieren.

Stocki333 am 15 Jun 2026 08:45:42

Hannus hat geschrieben:Manchmal hab ich wirklich den Eindruck, du willst uns mit deiner mehrdeutigen Schreibweise nur provozieren.

Du bist der erste, der den Nagel auf den Kopf getroffen hat
Franz

rkopka am 15 Jun 2026 09:33:54

Friso0220 hat geschrieben:eine Zelle überschreitet 3,65V das BMS schaltet ab, nennt man im Sprachgebrauch eine Zelle ist in OVP

OVP wird normalerweise nur für die ganze Batterie gemacht. D.h. eine Zelle hat die OVP ausgelöst.

Der Strom wird runtergeregelt nennt man im selben Sprachgebrauch, der Innenwiderstand steigt, je höher der geht je weniger Strom nehmen die Zellen auf bis er auf 0A sinkt.

Das ist Quatsch. Der Innenwiderstand bleibt entweder gleich oder sinkt. Die Spannungsdifferenz zwischen Zell(innen)spannung und Ladespannung nimmt ab, wodurch der Ladestrom sinkt. Wenn die Differenz 0V ist, kann natürlich kein Strom mehr fliessen.

RK

BossHogg am 15 Jun 2026 10:53:19

Friso0220 hat geschrieben:Ne danke ich habe keine Lust so auf meine Wortwahl zu achten das man mir es wieder umdrehen kann.

eine Zelle überschreitet 3,65V das BMS schaltet ab, nennt man im Sprachgebrauch eine Zelle ist in OVP

Der Strom wird runtergeregelt nennt man im selben Sprachgebrauch, der Innenwiderstand steigt, je höher der geht je weniger Strom nehmen die Zellen auf bis er auf 0A sinkt.

........

Und wenn ich geschrieben habe wird mit 100A geladen heisst: es wird mit 100A begonnen je voller die Zellen werden desto mehr geht der Strom zurück. So jetzt könnte ihr wieder euer Schamhaar in der Suppe suchen, ist ein guter Weg wenn man nichts anderes zu entgegnen hat.

Bonne journée


Servus,
Wir reden hier von Li Technologie, nicht von Blei!
Der Innenwiderstand einer Zelle nimmt durch Alterung oder bei Schädigung zu, nicht durch die Ladung!

Bei Volladung werden die freien Ladungsträger weniger, sozusagen verbraucht.
Bei der Bleitechnik kommt diese in die Gasungsphase wodurch das Wasser zerkocht wird.

Bei der Li Technik gibt es keine Gasung, die freien Li Ionen werden an den Elektroden gebunden, bei Ladung über eine gewisse Spannung hinaus wird der Elektrolyt gespalten, die Zelle bläht sich auf und wird dabei irreparabel zerstört.
--> Link

Bei zu hohen Lade und Entladeströmen wird die Elektrode ungleichmäßig abgenutzt (Li Plating, also Ablagerungen von Li an Elektrodenflächen die dann nicht mehr genutzt werden können).
--> Link

At Friso0220,
hier einiges zum Thema Li Akkus in sehr guter Zusammenfassung:
--> Link

Hannus am 15 Jun 2026 11:33:47

Die Spannungsdifferenz zwischen Zell(innen)spannung und Ladespannung nimmt ab

Also bei mir sind beide Spannungen immer gleich.

pwglobe am 15 Jun 2026 11:45:43

BossHogg hat geschrieben:Servus,
Wir reden hier von Li Technologie, nicht von Blei!


:daumen2:

rkopka am 15 Jun 2026 12:20:26

Die Spannungsdifferenz zwischen Zell(innen)spannung und Ladespannung nimmt ab
Hannus hat geschrieben:Also bei mir sind beide Spannungen immer gleich.

Dann würdest du nie etwas laden. Ohne Spannungsdifferenz fließt kein Strom. Hier kommt der Innenwiderstand ins Spiel. Die Zelle ist mehr oder weniger eine Spannungsquelle und ein Innenwiderstand in Reihe. Beim Laden siehst du außen die gleiche Spannung, da direkt verbunden. Innen sieht es anders aus. Am Ende steigt die Innenspannung so weit, daß die Differenz immer kleiner wird, der Strom sinkt und der Innenwiderstand immer weniger eine Rolle spielt.

RK

Stocki333 am 15 Jun 2026 12:49:45

Wenn ma es umgekhrt macht, so wie ich das schon versucht habe.
Mit eienm Victron 30 Ladegerät. Ein Ausgang. Das erst zurückregelt, wenn die LSSP fast erreicht ist.
Ladeschlusspannung auf 14,9 Volt.
Dann hast du bei 14,6 noch den vollen Ladestrom. Dann Abbruch durch Benutzer. Dann weiß man das alles andere a Topfen ist. ´Der Innenwiderstend keine Rolle spielt.
Franz

Hannus am 15 Jun 2026 14:52:28

Hat halt jeder so seine eigene Betrachtungsweise und Interpretation. Ist halt alles Auslegungssache.

Wenn ich an einen 100Ah Akku mit 13V ein 10A Netzteil mit 14,4V anklemmen, dann zieht der Akku die Spannung erstmal soweit runter, bis beide Spannungen (bei einer idealen Verkabelung) gleich sind. Der fließende Ladestrom ist dabei sehrwohl vom sogenannten Innenwiderstand des Akkus abhängig. Dem Ladegerät ist es dabei egal, daß der "Widerstand" eigendlich eine "Gegenspannung" ist.

Trenne ich beide wieder, hab ich auch wieder ein unterschiedliches Spannungsniveau. Und zwar solange, bis der Ladestrom auf Null geht. Dann sind auch nach der Trennung die Spannungen (kurzzeitig) gleich.

Es kommt also immer auch darauf an, welchen Zeitpunkt ich gerade betrachte.

Ginnes am 15 Jun 2026 15:23:02

Hannus hat geschrieben:Wenn ich an einen 100Ah Akku mit 13V ein 10A Netzteil mit 14,4V anklemmen, dann zieht der Akku die Spannung erstmal soweit runter, bis beide Spannungen (bei einer idealen Verkabelung) gleich sind. Der fließende Ladestrom ist dabei sehr wohl vom sogenannten Innenwiderstand des Akkus abhängig.


In der Realität nicht, weil das Netzgerät bei 10A in die Begrenzung geht. Das begrenzt, nicht der Innenwiderstand.

Hast Du dagegen ein ideales Netzgerät, das tausende von Amperes drauf hat: ja, dann begrenzt der Innenwiderstand der Batterie (bei idealer Verkabelung mit 0 Ohm).
Da willst Du dann aber nicht daneben stehen....

pwglobe am 15 Jun 2026 15:33:31

Hallo, LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) werden weder ausschließlich mit Konstantspannung noch mit Konstantstrom geladen, sondern mit einer Kombination aus beiden Verfahren, dem sogenannten CC/CV-Ladeverfahren (Constant Current / Constant Voltage)

Phase 1: Konstantstrom (CC – Constant Current)Zustand: Die Batterie ist leer oder teilentladen.Ablauf: Das Ladegerät speist einen konstanten Strom in den Akku ein.
Die Spannung des Akkus steigt währenddessen kontinuierlich an.
Ziel: In dieser Phase wird der Hauptteil der Kapazität (ca. 80–90 %) schnell und effizient geladen.

Phase 2: Konstantspannung (CV – Constant Voltage)Zustand: Die Batterie erreicht ihre Ladeendspannung (typischerweise 3,65 V pro Zelle bzw. 14,6 V bei einem 12V-Block).
Ablauf: Das Ladegerät hält diese Spannung strikt konstant. Da der Akku immer voller wird, sinkt der aufgenommene Ladestrom ganz von alleine immer weiter ab.
Ziel: Der Akku wird sicher bis zu den finalen 100 % vollgepackt, ohne dass es zu einer gefährlichen Überladung kommt.
Abschaltung: Sobald der Strom einen Minimalwert unterschreitet (meist < 0,05C), ist der Ladevorgang beendet

Wer mit Labornetzgeräten arbeitet sollte beachten niemals mit Konstantspannung ohne Strombegrenzung arbeiten.
Für nicht Fachleute ist daher ein spezielles LiFePo4 Ladegerät besser geeignet, diese Ladegeräte haben eine auf LFP abgestimmte Ladekennlinie.
Beim Laden einer LFP (LiFePO4) nach dem CC/CV-Verfahren (Konstantstrom/Konstantspannung) verhalten sich Spannung und Strom dynamisch, während der Innenwiderstand weitgehend konstant bleibt, bis die Zelle kurz vor der Vollladung steht.
Innenwiderstand Ist bei LFP-Zellen generell sehr gering (typischerweise 5mOhm bis 20mOhm) und bleibt über den Hauptladezyklus relativ konstant. Erst im allerletzten Moment der Vollladung steigt der Widerstand minimal an.
Wichtig: Der Innenwiderstand reagiert empfindlich auf Kälte; bei Temperaturen unter 10°steigt er stark an, was die Ladefähigkeit deutlich einschränkt. Deshalb lade ich erst ab 12° und nutze nicht die Funktion im BMS.

Das BMS ist die bei Laden die letzte Sicherheit, primär steuert das Ladegerät den Ladevorgang, das BMS überwacht die einzelnen Zellen, übernimmt das Balancing und schützt vor Überladung.
Das harte abschalten durch das BMS bei 14,6V sollte man aber vermeiden und stattdessen am Ladegerät 14,4V, gleiches gilt für den Schutz von Über- und Untertemperatur.

rkopka am 15 Jun 2026 15:56:31

Hannus hat geschrieben:Hat halt jeder so seine eigene Betrachtungsweise und Interpretation. Ist halt alles Auslegungssache.

Eigentlich ist es Physik.

Dem Ladegerät ist es dabei egal, daß der "Widerstand" eigendlich eine "Gegenspannung" ist.

Bitte keine physikalischen Größen für was ganz anderes schreiben. Das gibt nur ein Durcheinander.

RK

fschuen am 15 Jun 2026 16:05:45

Find ich krass, wie kompliziert hier versucht wird zu denken. Eigentlich ist es supereinfach: Akkus oder Zellen werden aufgeladen, indem man Strom durchleitet. Dabei nimmt man eine stabilisierte Spannung, weil das technisch einfach umzusetzen ist und die Batterie nicht beschädigt. Also Ladegerät = Konstantspannungsquelle. Wenn ich damit lade, fliesst erstmal der gesamte Strom, den das Ding hergibt. Das ist zwar ein konstanter Strom, aber rein technisch bedingt. Ich kann den beliebig variieren, den Zellen ist das egal. Das Ohm'sche Gesetz gilt die ganze Zeit, und greift bei voller Zelle: der Widerstand ist klein und konstant, aber die Zellspannung wirkt der Ladespannung entgegen. Der Ladestrom wird dadurch durch die Spannungsdifferenz bestimmt und geht gegen null, wenn die Zelle die Ladeschlussspannung erreicht. Das ist alles. Das braucht weder BMS noch anderen Firlefanz. Man kann dieses Verhalten als "Ladekurve" oder "CC/CV" bezeichnen, wenn man das Konstantspannungs-Ladegerät überteuert als "speziell für Lithium" verkaufen will, das ist ja auch nicht ganz falsch. Gesteuert wird das alles (bis auf die Begrenzung der Ladespannung) durch die Physik der Zelle.

Gruss Manfred

Hannus am 15 Jun 2026 16:20:03

Man sollte hier bei der Verwendung des Begriffes "Innenwiderstand" unterscheiden zwischem dem "echten" Innenwiderstand, der bei LiFePO wirklich sehr klein ist und eigendlich nur beim Entladen eine Rolle spielt.
Die eher umgangssprachlichen Verwendung des Begriffes "Innenwiderstand", der eigendlich die "Quellenspannung " meint, die der Ladespannung entgegenwirkt, ist im eigendlichen Sinne natürlich falsch.
Da die Quellspannung faktisch aber dem Ladestrom einen Widerstand entgegen stellt, ist es ist für den Leien viel einfacher zu begreifen.
Man sollte also immer genau hinsehen, welcher "Innenwiderstand" wirklich gemeint ist, und nicht gleich drauf los schlagen.

Das spezielle an den CCCV Litium Ladegeräten ist die zusätzliche Strombegrenzung bei geringer Ladespannung um einen leeren Akku nicht gleich zu quälen.

rkopka am 15 Jun 2026 16:22:14

fschuen hat geschrieben:Dabei nimmt man eine stabilisierte Spannung, weil das technisch einfach umzusetzen ist und die Batterie nicht beschädigt. Also Ladegerät = Konstantspannungsquelle. Wenn ich damit lade, fliesst erstmal der gesamte Strom, den das Ding hergibt.

Womit wir hier (am Anfang) eine Konstantstromquelle haben. Man muß ein bißchen schauen. Es gibt auch Netzteile mit einem maximalen Strom, die darüber einfach abschalten.

Das braucht weder BMS noch anderen Firlefanz.

Für eine einzelne Zelle mag das gelten. Sobald man aber mehrere seriell benutzt, sollte man auf die Einzelspannungen achten. Sollte eine Zelle weglaufen, kann die Gesamtspannung noch OK sein, die einzelne Zelle wird aber gekocht.

Man kann dieses Verhalten als "Ladekurve" oder "CC/CV" bezeichnen, wenn man das Konstantspannungs-Ladegerät überteuert als "speziell für Lithium" verkaufen will, das ist ja auch nicht ganz falsch. Gesteuert wird das alles (bis auf die Begrenzung der Ladespannung) durch die Physik der Zelle.

Und durch die Strombegrenzung des Ladegeräts. Bei unseren Akkus können die meist wesentlich mehr als die Ladegeräte. Grundsätzlich muß man aber auch beim Strom auf die Grenzen achten.

RK

pwglobe am 15 Jun 2026 16:33:14

Natürlich kann ich, wenn der Akku es hergibt und das Ladegerät, mit 200A laden, wenn die Lebensdauer egal ist immer den maximal möglichen Strom.
Meine LiFePo4 können mit 200A je Akku geladen werden, mache ich aber nicht sondern lade mit 120A max, ergibt dann 40A pro Akku.
Wer einen Akku hat der nur mit 100A laden kann, aber meine Ladetechnik nutzt zerstört seinen Akku.
Man kann auch mit einem Ladegerät für Bleibatterien laden, funktioniert auch, da ein 10A Ladegerät auch nicht mehr bringt.
Die LFP sind unempfindlicher als man im allgemeinen denkt, denn das BMS schützt die einzelnen Zelle und den gesamten Akku.
Wer ein altes Wohnmobil hat kann so auch LFP nutzen.
Man kann aber, soweit vorhanden, auch die Kennlinien und Einstellungen für LiFePo4 nehmen, dann ist das die erste Instanz und das BMS die letzte Instanz beim Schutz des Akkus.
So habe ich es gemacht und brauche auch kein BMS mit Bluetooth, meine Ladetechnik lädt die Akkus optimal und über den SmartShunt sehe ich den Zustand.

tekvision am 15 Jun 2026 21:25:25

Hallo Friso0220,

du behauptest, sieben zurückgesandte Batterien von uns gekauft zu haben. Du kannst hier gerne einen entsprechenden Bestellnachweis veröffentlichen, nachdem du zuvor deine persönlichen Daten unkenntlich gemacht hast.

Wir haben niemals sieben zurückgesandte Batterien an irgendeinen Kunden verkauft. Ich kann daher nicht nachvollziehen, warum du diese Behauptung aufstellst. Bereits die Grundlage dieses Beitrags entspricht nicht den Tatsachen.

Stocki333 am 16 Jun 2026 07:43:51

tekvision hat geschrieben:Wir haben niemals sieben zurückgesandte Batterien an irgendeinen Kunden verkauft. Ich kann daher nicht nachvollziehen, warum du diese Behauptung aufstellst. Bereits die Grundlage dieses Beitrags entspricht nicht den Tatsachen.

Lange hats gedauert bis du wieder reingeschaut hast in das Forum.
Die 7 Accu hab ich immer angezweifelt. So viele Accus kannst du nicht verkauft haben, um so eine hohe Rücklaufzahl zu erreichen. Würde den Testergebnissen widersprechen.
Es wird in jeder Produktion immer wieder Accus geben, wo etwas Schief läuft. Der Kunde somit einen Accu erhält, der nicht den Erwartungen entspricht.
Eine Faire und schnelle Garantieabwicklung ist heute als seriöser Versender Pflicht.
Franz

Stocki333 am 16 Jun 2026 07:56:14

Diese Zeilen hier sind mir ein Anliegen.
Ich bedanke mich für die Fairen, richtigen Einwände zu den unkorrekten Angaben eines Users.
Es war in meinen Augen keine Kritik an den Accu von Tecvision, sondern ein Schlechtreden, das so nicht korrekt war.
Danke Franz

BossHogg am 17 Jun 2026 22:22:00

Kein Problem,
hat jemand Wissenslücken, helfen wir gerne bei der Auflösung dieser.

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