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wir haben jetzt seit zwei Tagen eine 115- kg- Enduro und ich suche noch nach Möglichkeiten, dieses Ding in der Garage einfach, aber wirkungsvoll zu sichern. Hatte da an vier Haltepunkte am Boden gedacht, in Verbindung mit Ratschengurten. Oder gibt´s noch andere Ideen? Wer hat Erfahrung?
Schau mal im Zubehör nach, da gibt es Halterungen, die haben sogar eine Ausziehbare Rampe um die Maschine problemlos reinzuschieben. 8)
Wer mag schon immer 115 Kg wuchten. :oops:
schaschel am 08 Apr 2004 08:07:02
@ Werner P:
Moin moin- ja, so eine Auffahrrampe, die hab ich schon über einen befreundeten Mopedzubehörhändler bekommen. Mit wenigen Änderungen werde ich es auch schaffen, daß diese nicht auf dem Garagentürrahmen, sondern erst auf dem Garagenboden zu liegen kommt. Den Garagenboden werde ich noch durch eine bereits zugeschnittene 8-mm- Sperrholzplatte verstärken und da kommt dann später noch Aretto drauf. Das ist so eine rutschfeste, recht dünne Gummimatte aus dem Flugzeugbau. Mir geht´s eigentlich darum, das Moped, wenn es denn drin ist, dort möglichst sicher festzumachen. Wenn da jemand eine Alternative hätte, die ich noch nicht kenne...?
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Schaschel
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achimHH am 09 Apr 2004 10:02:58
Hallo allerseits,
das sichern ist schon sehr wichtig.
ich sichere mit einem Spanngurt auch den Ständer,
das er sich nicht einklappen kann.
Zusätzlich jeweils einen Gurt hinten und einen vorn,
sodaß die Enduro nicht umkippen kann.
Die Gurte befestige am Rahmen(Enduro), und beim Wohnmobil
am Boden der Garage.
Auch kontrollieren ob der Boden stabil genug ist, um den Druck vom Ständer aufzunehmen.
Erlebt hab ich es schon, das der Ständer sich durch den Boden gebohrt hatte, dadurch hatten die Gurte Luft.......
das Motorrad war also lose.
Am besten ist es eine kleine Platte, Alu-Riffelblech, an dem Punkt wo der Ständer ist, zu haben.
Aus erfahrung kann ich Dir sagen, das es ein "Scheißgefühl" ist,
wenn sich so eine Maschine in der Garage selbstständig macht. :?
Noch einen kleinen Tipp!
bevor Du die Maschine reistellst, Motor beim geschlossenem Benzinhahn laufenlassen bis sie ausgeht.......und die öffnung beim Tankdeckel (Tankbelüftung) bzw. das Schloss beim Tankdeckel mit gutem Tape zukleben...... Dann stinkt es auch nicht nach Benzin.
achim
Jambo45 am 09 Apr 2004 11:44:04
Hi Schaschel,
Spanngurte sind bei der Ladungssicherung universell und unverzichtbar.
Hier müssen aber unter Umständen Kräfte abgefangen werden, die ein einfaches Abspannen am Boden im Bereich einer Heckgarage überfordern.
Die größte Kraft tritt im normalen Fahrbetrieb nach vorn auf (Bremsverzögerung). Da ist es besser, das Motorrad mit dem Rahmen gegen die vordere Garagenwand (notfalls verstärken) starr abzustützen (Distanzhalter) und zu verspannen. Gute Punkte sind Lenkkopf und Übergang Haupt-/Hinterrahmen.Den Ständer würd ich einklappen und dafür die Räder am Boden festzurren, am besten in einer U-Profil-Halterung.
So kriegst du ne kraftschlüssige Verbindung zwischen Womo und Moped und die Karre kann auf keinen Fall anfangen, zu arbeiten, was beim bloßen Angurten immer mal vorkommen kann, insbesondere bei Haltepunkten am Unterboden, wo der Gurtverlauf nie direkt in Richtung der wirkenden Kräfte (Beschleunigen, verzögern, Kurvenfahrten) sondern eher rechtwinklig dazu liegt.
Jambo
mikel am 13 Apr 2004 16:46:50
Hi Schaschel.
Ich nutze für meine 125er Vespa diese Wanne mit integrierter Auffahrrampe
und speziell für diese Wanne gibt es eine Befestigung, diese wird über den Lenker gestülpt und mit zwei an der Schiene befestigten O-Ringen mit einer Ratsche/Spanngurt befestigt. Ich finde das genial und sehr einfach/schnell zu installieren! Leider finde ich das auf deren Homepage im Moment nicht. Ich habe es bei Sawiko gekauft, es ist nicht das Zurrband was bei denen auf der Homepage zu sehen ist, wenn Du willst mache ich ein Foto davon.
jimmy am 13 Apr 2004 21:27:47
ohne ständer in die fedrn ziehen, davon ausgehend das der boden gescheit ist
mikel am 14 Apr 2004 11:35:40
Genau das was Jimmy schreibt macht meine Befestigung von Sawiko.
schaschel am 22 Apr 2004 08:15:48
@ alle:
...schönen Dank auch für Eure Tips- ich glaube, das jetzt im Griff zu haben, und zwar mit relativ einfachen Mitteln.
Die 8mm- Sperrholzplatte war natürlich notwendig, weil der Originalboden (an der Oberfläche 4mm- Sperrholz) nicht stabil genug ist. Ein freundlicher Fahrzeugbauer aus Geldern hatte dann einfache, aber sehr stabile Zurrösen im Programm.
Die kleine Enduro hat keinen Hauptständer, aber Aufbocken wollte ich in der Garage sowieso nicht. Weil: mit Ratschengurten in die Federung ziehen und dann die Bremsen festsetzen ist wirkungsvoller und einfacher. Die Zurrösen kamen, montiert mit 10 mm- Schrauben, genau senkrecht unter die Verzurrpunkte am Moped, jedoch möglichst weit nach außen, von der Längsachse des Mopeds aus gesehen. Der Boden wurde von unten an den Schraubpunkten ebenfalls mit ca. 20 x 20 cm großen 8mm- Holzplatten zur besseren Lastverteilung verstärkt. Um die Räder am seitlichen Wegrutschen zu hindern, kann man gehobelte und an den Ecken verrundete Dachlatten am Boden verschrauben; ca. 30 cm lange Stücke seitlich der Reifen reichen da völlig. Ach ja: auf die Holzplatte kam natürlich vor Montage dieser Accessoires ein PVC- Fußbodenbelag, der an den Rändern zu den Wänden fein mit Sikolin abgedichtet wurde.
Die Auffahrrampe, die ich geschenkt bekam, mal außen vor gelassen, hat der ganze Umbau ca. 70 Eumark gekostet.
Getestet haben wir das Ganze auch schon. Zurrpunkte am Moped sind die Gabelrohre jeweils über der unteren Gabelbrücke sowie über dem Rahmen hinter den oberen Federbeinaufnahmen am Heck.
Rein- und Rausschieben geht ganz leicht, weil das Ding ja nur 115 kg hat. An alle, die das ähnlich vorhaben, vielleicht noch ein Tip: die Mopeds sind länger, als man denkt (oder die Garagen kürzer). Wenn ich so ein Ding dann noch auf den Hauptständer wuchten will, muß ich noch mehr Länge einkalkulieren. Unsere Garage hat eine Innenhöhe von gut 120 cm; die Rahmenhöhe der Türe ist etwas niedriger. Also wird am Moped zum Transport der Rückspiegel abgeschraubt und schon paßt das. Die Vorderradbremse setze ich fest mit einem stabilen Gummiband um Brems- und Gasgriff. Bei der Hinterradbremse reicht ein passendes Stück Holz, geklemmt zwischen Bremspedal und Motorgehäuse. Schon rollt da gar nix mehr. Verzurrt wird mit den handelsüblichen Ratschengurten, demnächst vielleicht die Version mit den passenden Haken dran.
Der Tip mit dem Leertuckern lassen bei geschlossenem Sprithahn ist eine feine Sache und macht durchaus Sinn.
Die ganze Angelegenheit hat sich bereits auf drittklassigen Landstraßen gut bewährt. Aufgrund der doch mehr als gesalzenen Preise für die "fertigen" Versionen erschien mir Selbermachen als die für unsere Zwecke bessere Alternative.