Liebe Mitreisende,
früh morgens verlassen wir das Örtchen Menzenschwand, in der Nähe von St.Blasien und Bernau.
SP: Unterhalb des Dorfes am Skilift, Waldrand und Flüsschen.
Kostenfrei, sehr ruhig gelegen, V&E vorhanden. Strom nicht.
Bei der Anfahrt NICHT erst nach Menzenschwand reinfahren, sondern schon vor Menzenschwand, von St. Blasien kommend, links abfahren.
Das ist viel einfacher, als durch den ganzen Ort.
Im Schwarzwald hatten wir uns den Titisee (SP vorhanden, unweit vom See, am Bahnhof) und den Schluchsee angefahren.
Natürlich waren wir auf dem Feldberg, wo, wie könnte es ander sein, übernachten verboten ist.
Der Schwarzwald ist schön. Die Höhen- und die Panoramastrasse erlebenswert.
Doch es muss weiter gehen, denn in vier Tagen müssen wir in Scheidegg sein.
So rollen wir die letzten Kilometer durch den manchmal wirklich düsteren, schwarzen Wald und erreichen schon bald die Grenzstation, in die Schweiz.
Die Beamten sind freundlich und klar, müssen wir die Schwerlastabgabe in Höhe von € 16,50 zahlen.
Sie gilt für eine Woche, und ganz ehrlich, das finden wir auch okay.
Wir erreichen Schaffhausen und nutzen den Womo-Stellplatz, 500 Meter vom Rheinfall.
Wir stehen für die € 3,50 super, direkt am Rhein, allerdings ohne Blick wegen der Sträucher.
Der SP ist ausgeschildert. Man muss ihn sich jedoch mit PKWs teilen.
Eine frühe Anreise ist ratsam, wegen der Belegung des Platzes und des Manövrierens.
Der Rheinfall ist ganz und gar kein Reinfall.
Die Sonne scheint und wir können die Gischt aufleuchten sehen, bevor sie wieder ins Flussbett stürzt.
Fotos haben wir bestimmt über 100 gemacht.
Einfach toll, dieses Spektakel.
Nicht zu vergleichen mit den Viagra-Fällen (... grins!) in den USA.
An Nachmittag zieht es uns dann weiter.
Stein am Rhein, noch immer in der Schweiz, steht auf dem Plan.
Und ...? Welch ein Ort!!! Was für ein tolles Ziel!!!
Stein sollte man, wenn man am Bodensee ist, ansteuern.
Ein mittelalterliches, äußerst gepflegtes und absolut super erhaltenes Städtchen, direkt am Rhein.
Im Schatten der Lüftlmalereien kann man ein Bier geniessen, oder auf den Rheinterrassen dinieren.
Es gibt einige Parkplätze direkt an den Rheinwiesen, vor Stein, von Schaffhausen kommend.
Dafür sind wir aber enmal mehr zu lang und so nutzen wir den Busparkplatz, am Haupteingangstor zur Stadt und schlafen dort auch, nach ausgiebigem Spaziergang und einem kleinen Gelage in der Altstadt.
Die Sonne weckt uns am nächsten Tag und wir steuern Richtung Konstanz.
Immer dem Rhein entlang, der dann zum Zellersee wird und schliesslich auf den Namen Bodensee hört.
Die Grenze in Konstanz ist schnell durchfahren und wir steuern den SP-Konstanz, direkt am Rande der Altstadt an. Er ist gut ausgeschildert.
24 Stunden (... so lange bleiben wir aber nicht!) kosten 15 Euronen.
V+E vorhanden, aber ungünstig gelegen.
Für Kassetten okay, aber für Tankfahrer wird der Schlauch nicht reichen.
Konstanz finden wir ganz nett und durchlaufen die Altstadt bis zum Bodensee.
Allerdings herrscht hier Trubel und Jubel und eigentlich wollten wir es etwas ruhiger.
Mal sehen wir landen werden.
Es geht Richtung Radolfzell über die Insel Reichenau.
SP in Niederzell und Reichenau selbst! Fahren wir jedoch nicht an, der Tag ist noch zu jung.
Die Alleenstrasse mit den hohen Weiden ist herrlich zu durchfahren.
So landen wir irgendwann in Radolfzell, verlassen den Ort jedoch wieder, nachdem wir den SP in der Schwimmbadstrasse inspiziert haben.
Da kämen wir uns eher vor wie im Knast. Nix für uns und weiter geht es.
Jemand im Forum gab uns den Tipp den Affenberg, bei Salem, Nähe Überdingen anzusteuern.
Was für ein TIPP!!! Da können wir uns nur 1000-mal bedanken.
Affenberg ist gut ausgeschildert!
Es handelt sich um ein altes Gut, wo hunderte von Störchen wohnen und als Besonderheit, einen Berg hat, wo Berberaffen aus Marokko, fast in freier Wildbahn leben.
Der Mensch, so er denn sich in den haarigen Freunden selbst erkennt, oder einfach nur Affen mag, kann zwischen ihnen spazieren gehen, sie füttern und beobachten.
Ein megalohnendes Erlebnis.
Das macht dann nochmal so um die 100 Fotos.
Von unserem Reisemobil können wir heute wohl das schönste Foto schiessen. Über dem Reimo wohnt ein Storchenpaar.
Langsam wird es Zeit einen Platz für die Nacht zu finden.
Wir rollen auf unser Ziel zu, dem Örtchen Meersburg.
Rechts von uns liegt das Schloß Salem und vor uns der gleichnamige Ort selbst.
Fast, aber nur fast, wären wir an diesem einsam gelegenen, toll angelegten SP vorbei gefahren.
Er liegt zwischen Schloß Salem und direkt an der Orteinfahrt recht.
Er ist nicht nur kostenfrei, sondern wir ernten auch einige Birnen ab, die hier als schattenspendende Bäumchen gepflanzt wurden.
Ein Super-SP und was macht man da, klar, die Klamotten raus, den Grill an und ein Griff in den Kühlschrank.
Fotos findet Ihr in unserem Album.
Schaut Euch bitte die Ordner Schweiz und Bodensee an.
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Viel Spaß dabei ...
Jeff und Gitte

