Festgefrorenen Türen sollten Autofahrer vorbeugen, solange es draußen noch nicht eisig kalt ist. Das funktioniert am besten mit Hilfe eines Pflegestiftes für die Gummidichtungen aus dem Zubehörhandel.
Auch mit Silikonspray aus dem Baumarkt können die Dichtungen behandelt werden. "Beides hält sie geschmeidig." Ohne Vorsorge werden die Dichtungen schneller spröde. Dann kann Feuchtigkeit eindringen. "Sie gefriert bei kalten Temperaturen, und dann friert auch die Tür fest." Deshalb empfiehlt es sich im Herbst und Winter auch, nach der Autowäsche die Dichtungen mit einem weichen Tuch trockenzureiben.
Ist eine Autotür festgefroren, wird sie am besten geöffnet, indem lauwarmes Wasser langsam in die Ritzen gegossen wird. "Mit heißem riskiert man, dass die Scheibe springt." Und wer zu schnell viel Wasser auf die vereiste Tür gibt, produziert unter Umständen nur noch mehr Eis. Auf keinen Fall darf an der Tür gerissen werden. "Sonst reißt man womöglich das Gummi mit ab, und dann wird es teuer."
Die Fenstergummis bedürfen auch der gelegentlichen Pflege, wir nehmen außerdem noch Glyzerin, gibt es auch in der Apotheke zu kaufen.
Quelle: ADAC/ntv.de

