JEFF und GITTE am 29 Jun 2008 13:26:18
Katrin,
ich hatte für den Bericht 10 Tage bei den Opalminern gelebt und mit ihnen gegraben.
Ein paar kleine Blaue dürfte ich auch behalten.
Woran ich eigentlich immer denken muss ist eine knallharte Geflogenheit der Jungs unter Tage.
Bevor sie in die Tiefen stiegen, haben sie 5 Liter Benzin eingeschüttet und ein Streichholz hinterher.
Dies diente vor allem zwei Dingen:
1. Möglichen Schlagen die in die Schächte gefallen waren.
Z.B. der Taipan, bei deren Biss man noch 3-5 Minuten hat.
2. Eventuellen Minenräubern, von denen es auch eine Menge gab,
bis eben diese Methode eingesetzt wurde.
Erinnern tue ich mich auch an einen Serben, der auf eine reichhaltige Ader gestoßen war.
Das machte schnell die Runde.
Nach einigen Tagen gab es einen Kaufvertrag über die Mine, aber der Serbe ward nie wieder gesehen.
Harte Jungs dort unten!
Ein Deutscher, dem man nachsagte er könne Opale riechen, ist dort sehr reich geworden. Er ist der auf dem Zeitungsartikel mit der Schaufel in der Hand.
Die meisten der Digger leben aber von der Social-Security, ergo ..., dem australischen Harz 4.
Jeff