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Hallo zusammen,
bei unserem Duc 280 ist mal wieder die Batterie 1 leer :roll: Wir haben das Fahrzeug zum letzten Mal Ende Mai bewegt, von daher war das zu erwarten, eine Restspannung von gerade mal 3 Volt ist allerdings sehr wenig... Eine neue Batterie haben wir bereits gekauft, diese wird heute eingebaut :) Ich möchte jedoch gern den Hauptstromkreislauf auf eventuelle Kriechströme und verstecke Verbraucher überprüfen und dabei nach und nach die einzelnen Sicherungen einstecken, ob eventuell fehlerhafte Geräte zu ermitteln. Ich habe einen Mulitmeter, mit dem ich bislang immer problemlos Volt & Co. gemessen habe, Ampere hingegen noch nicht. Leider habe ich zu diesem Gerät keine Anleitung mehr, ich brauche also jemand, der sich ein wenig mit Multimeter und Co. auskennt. Mein Buch sagt mir hierzu, dass ich wie folgt schalten soll: Ampere-Meter + an Massekabel Ampere-Meter - an Batterie- Minuspol Dann soll man die Anzeige auf 0,5 mA und 0,5 A stellen und da fängt es auch schon an, mein Multimeter hat diese Zahlen nicht. Frage 1: Anbei ein Bild vom Ampere- Bereich, auf was stelle ich das Gerät alternativ? 10A? Frage 2: Muss ich den Stecker ändern? Also den schwarzen von VOmA auf 10ADC? Frage 3: Was wäre ein akzeptabler Wert? Im Buch steht 1-3 mA, ist das ok? Hallo Björn,
200mA sind meist zu wenig. Stelle 10A ein. Der Unterschied an der Anzeige ist die Kommastelle. Statt zB. 300mA zeigt es dann 0.03A an. Die Anzeigegenauigkeit sollte noch hinhauen. Hallo,
300 mA sind 0,3 A. Aber ist schon o.k. Einstellung auf 10 A Bei mir betrug der Ruhestrom 70 mA = 0,07 A entstehend durch das CD-Radio, 7" Rückfahrcamera-Monitor und Scheibenantenne mit Verstärker. Krichstrom nennt man eher den Strom, welcher nicht den Weg geht, den er gehen soll. (Beispiel = Massefehler) Habe gegen Fehlerkorrektur meiner Zeilen keine Einwände. :D Ops, eine Null zuviel. Da sollte 30mA stehen. Hallo Björn.
Zu Deinen Fragen hab ich den Vorrednern eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Richtig ist, IMMER bei Strommessungen mit der höchsten Einstellung anzufangen und dann - wenn mans genauer wissen will - auf den kleineren Bereich umzuschalten. Du musst den Massestecker dazu auf 10A umstecken. Aber ein anderer Tipp : Bei Deinem Problem kann es auch lohnend sein, so ein preiswertes Solarpanel aus der Bucht zur Erhaltungsladung in den ungenutzten Zeiten ins Fenster zu legen. Die kosten nicht viel und ersparen die schädliche Tiefentladung der Batterie. Musst nur drauf achten, das auch bei ausgeschalteter Zündung der Stecker mit der Batterie verbunden ist, sonst nützts natürlich nix. Hallo
schwarzen Stecker in COM-, roten in 10ADC, Dreh-Schalter auf 10A + Pol der Batterie abklemmen, rotes Kabel vom Meßgerät dran schwarzes Kabel an abgeklemmtes Plus-Kabel Strom ablesen, falls Anzeige kleiner 0,2 kannst Du auf den Bereich 200m umschalten grüße klaus So Männers, Test beendet :D
Wir haben bei abgeschaltetem Motor die folgenden Spannungen: Bei Einstellung 200m zeigt das Multimeter 00.7 Bei Einstellung 10A zeigt das Multimeter 0.07 Am Fahrzeug angeschlossen sind nur die Standard- Verbraucher, das CD-Radio und die Alarmanlage. Ist das OK? Lohnt sich eine Fehlersuche, also einzelnes Abstecken aller Sicherungen? btw: Hab dann nach einer Testrunde wieder die Volt der Batterie messen wollen, hab auch auf 12V gestellt aber dabei vergessen den schwarzen Massestecker wieder umzustecken. + an +, - an - und schon rauchte mein Multimeter :eek: Das Plastik ist nun etwas verschmorrt :roll: Die Idee mit dem Solarpanel finde ich toll, kann man da irgend eins aus dem E-Hafen nehmen? Wieviel Spannung sollte das ungefähr haben? Die 0,07 A? Björn Spannung sollte schon >= 12 Volt sein
Beim angezeigten Stillstandsverbrauch sollten es schon mindestens 100 mA sein, wie z.B. sowas hier : Link zum eBay Artikel Das ist zwar besser nix, liefert aber nur bei voller Sonneneinstrahlung die 100mA, so das Du bei bedecktem Himmel wieder eine ´Unterdeckung´ hast. Besser wäre dann ein Panel mit 5-10 Watt. Musste mal suchen. Viel Erfolg ! Ich geh jetzt Trödeln ;) Hallo Björn,
Eine deiner Messungen kann nicht stimmen: Im 10 A Bereich: eine Anzeige von 0,07 = 70 Milliampere Im 200 mA Bereich: eine Anzeige von 00,7 bedeutet 0,7 Milliampere Ich hatte im alten Womo eine Bosch Alarmanlage, die nahm 45 mA im Ruhezustand auf. Also sind deine 70 mA samt den anderen Kleinstverbrauchern wohl eher glaubwürdig. Wenn das Womo 2 Monate ohne nachladen steht, ist damit die Batterie erschöpft/defekt. Du musst ja die Selbstentladung der Batterie noch hinzu rechnen, die liegt ebenfalls in der Größenordnung von 30 mA bei einer guten Batterie. Leider kann man diese nicht messen, da dies ein Stromfluss im Inneren der Batterie ist. 70 + 30 mA = 100 mA = 0,1 A 0,1 x 168 x 4 = 67,2 Amperestunden pro Monat Willst du das mit einem kleinen Solarpanel verläßlich abdecken muss man anders rechnen: Mindestspannung des Panels: im Leerlauf >17 Volt, denn die Panelspannung bricht unter Belastung deutlich ein. Kurzschlusstrom mindestens > 300 mA, damit auch Nachtstunden und bewölkte Tage abgedeckt sind. Das ist eher noch zu knapp gerechnet, da die Angaben nur bei perfekt senkrechter Einstrahlung und 25 Grad gelten. Also ist ein 5 Watt Panel als die absolute Untergrenze anzusehen. Sorry zu deinem Kleinbrand, bedenke im Strommessbereich bildet ein Universalinstrument einen Kurzschluß, deshalb wenn die 10A Buchse benützt wird, nie Spannungsmessungen also zwischen plus und minus versuchen. Gutes Gelingen, Walter Ah, danke Walter,
aber schau mal die Bilder, da habe ich ja extra fotografiert, was ich gemessen hab. Wo kann ich denn nun einen Fehler haben :gruebel: Mal angenommen 0,07 wäre als Verbrauchsstrom ok, dann habe ich also nur 2 Möglichkeiten, wenn ich länger wie 30,45 oder 60 Tage+ nicht fahre: 1. Ein Solarpanel mit min. 5 Watt (besser mehr) 2. Batterie- Masse abklemmen (was aber den Ausfall der Alarmanlage zur Folge hätte :roll: ) Oder??? Björn Hallo Björn,
ja ich sehe deinen Fehler. Wenn du im 200 mA Meßbereich messen willst, darf der Stecker nicht im 10 A Bereich eingesteckt sein. Man kann es bei deinen Bildern gerade noch erahnen, dass es so war. Generell gilt für dein Multimeter: In allen Meßbereichen wird mit der unteren und der mittleren Buchse gearbeitet. Einzige Ausnahme: Strommessung 10 Ampere. Dann benützt man die unterste und die oberste Buchse. Zum Solarpanel: Ja absolut richtig interpretiert. Unter 5 Watt macht es keinen Sinn. Eine m.E. bessere Empfehlung: Kauf gleich ein 50 oder 60 Watt Panel und einen billigen Laderegler. Dieser speist die Aufbaubatterie. Ist halt auch sehr ?y, wenn man nicht immer sofort zum Stromkasten rennen muss. Ein paar Tage Freistehen überbrückst du so spielend. Damit die KFZ Batterie mitgeladen wird, habe ich hier schon öfter eine Mini Schaltung beschrieben. Das kostet genau 2 Bauteile und greift in die übrige Elektrik absolut nicht ein. Bei uns ist immer früher das Klo voll, bevor der Strom knapp wird, trotz vieler Verbraucher ;-) , Walter
Tja, wieder was gelernt! Danke! :gut: Mit dem Solarpanel werde ich mir überlegen, danke für den Impuls! Björn Hallo, Björn,
mein Rat, halte dich mit dem Elektro-Kram an Walter,der hat wirklich Ahnung. Ein Paneel mit 2x 12 wattenichsachst kriegste schon für 150,00€, also für weniger als 100 Ltr. Fusel für die Karre bei eBay inkl. Regler. Habe ich seit Reisezeitbeginn im Frühjahr auf dem Dach und war seitdem nicht mehr an der Steckdose. In diesem Sinne: rot ist blau und plus ist minus und R S T wird kurzgeschlossen!!?? Gute Zeit und gute Reisen. a.m. :D Hallo Björn,
noch etwas mehr oder minder Wichtiges. Wenn man den Ruhestrom zuverlässig messen will geht man wie folgt vor: Zunächst Batterie angeschlossen lassen!! Polklemmen lösen, rotes Kabel des Multimeters an den Pluspol der Batterie halten und zwar so, dass man die Polklemme abmachen kann ohne, dass man die rote Messleitung dazu vom Pol der Batterie nehmen muss. Schwarzes Kabel des Multimeters an die Pluspolklemme halten. Dann die Pluspolklemme vom Pluspol der Batterie nehmen. Das rote Kabel bleibt am Pluspol der Batterie, das schwarze Kabel bleibt an der Polklemme. Vorteil dieser Messart: Du hast keine Verfälschungen durch Verbraucher, die frisch "eingeschaltet" werden. Das System ist sozusagen "eingeschwungen" und Du kannst im Normalfall im 200mA Bereich starten, wohingegen Du im anderen Fall evt. den 10A Bereich brauchen wirst, dann aber nicht auf den 200mA Bereich umschalten kannst weil man dazu die rote Messleitung am Multimeter meist in eine andere Buchse stecken muss ;-) Beim Messen gilt übrigens immer folgender Merksatz: Wer misst misst Mist! 70mA Ruhestrom sind übrigens m.E. nach fast etwas viel. Ein PKW hat deutlich unter 30mA. Weshalb soll ein WoMo also mehr haben? Der Aufbau hängt ja an anderen Batterien. Michael
Hey Björn, ich kann dem Michael nur beipflichten. 70 mA ist eindeutig zuviel. Wie ich oben schon beschrieben habe, hatte ich letztes Jahr einen ähnlichen Fall. Bei 70 mA Ruhestrom war die 100 AH FZG-Batterie innerhalb von 1,5 Monaten schon reichlich im Keller. ggf. kannst Du am Sicherungskasten mit diesen Messadapter von Conrad-Elektronik und Deinem Multimeter an den einzelnen Strompfaden nach der Fehlerquelle suchen. --> Link Kleiner Tip zum Standby Stromverbrauch der Radio's. Viele Radio's haben ein Funktion, die im ausgeschalteten Zustand den Verkehrsfunk abhört und aufzeichnet (bei Blaupunkt TIM genannt). Teilweise bleibt also nach dem Ausschalten das Radio für 24h auf Empfang und braucht daher ein bischen Strom. Danach sollte das weg sein. Also nicht gleich in Panik verfallen wenn da Anfangs ein paar mA aus der Batterie gesaugt werden.
aus München Hallo Björn,
das mit der Anzeige 007 ist relativ einfach zu erklären: Wer misst, misst Mist! =============== In der Realität: Ein jedes Gerät - egal wie teuer - hat Offsetfehler zusätzlich zu den bekannten Meßfehlern. D.H., bei Anlegen des Wertes 0 zeigt das Instrument einen Wert an. Egal ob du im Spannungsberich, Widerstandsbereich oder Strombereich mißt, immer gibt es diesen Fehler in der letzten Kommastelle. Deswegen geht man immer hin und nutzt den kleinstmöglichen Meßbereich aus. Natürlich von der sicheren Seite, also immer von oben kommend. Wie vorher schon richtig geschrieben wurde, würde ich nicht die Einschaltströme versuchen mit zu messen. Folglich möglichst grossen Meßbereich - ohne nachher unterbrechend umstecken zu müssen - wählen. Beide Pole auf + ODER minus legen - dann Verbindung zur Batterie auftrennen. Danach sollte dann der Fehler-/Ruhestrom angezeigt werden. Nun am Meßgerät den kleinsten machbaren Meßbereich wählen. Dieser Wert sollte es dann sein. Die Ursache könnte aber auch eine defekte Batterie sein, welche durch Überspannung totgekocht wurde. Sollte der Entladestrom wirklich zu hoch sein, so würde ich eher versuchen die Ursache zu finden. Dies ist auf Dauer besser als als zusätzliches Geld in Sonnenkollektoren o.ä. zu investieren. Und die Fehlerbeseitgung steht ja doch irgendwann an. Notfalls mit einem Knochen alles abklemmen, dann ist auch das theoretische Risiko, das mit dem Fehlerstrom einhergeht, unterbunden. Dann musst du zwar jedesmal die Uhren neu stellen - vermeidest aber elektrolytische Korrosion. Dieser Entladestrom hat heute üblicherweise zwei Ursachen: a) Elektrogeräte (Radio, Navi, Bordspannungsmonitor etc.) im Standby-Betrieb b) Stromfluss durch Feuchtigkeit zwischen den Polen irgendwo im Chassis - Ursache ist z.B. feuchter Salznebel auf elektrischen Kontakten. Dieser Fehlerstrom führt auf längere Sicht zur elektrolytischen Zersetzung des betroffenen Kontaktmaterials und damit zur Funktionsausfällen am Fahrzeug. Abhilfe oftmals: Mit dem Hochdruckreiniger saubermachen des Motorraumes, anschliessend mit Isolierspray (kein Kontaktspray, WD 40, WD 60 o.ä.) isolieren der Oberflächen. Deswegen sind heute in den KFZ hochwertigste Stecker mit O-Ring Dichtungen drin. Sonst rottet das Zeug nach der ersten Fahrt im Auftausalz unweigerlich ab. Viel Erfolg bei der Beseitigung des Fehlers. Also ich seh schon, da müssen wir wohl ein zweites Mal dran.
Ich habe gestern Abend noch überlegt, ob ich mal die Alarmanlage umbastele, d.h. die Spannung für die Alarmanlage aus der Aufbaubatterie nehme (wegen Batterie abklemmen und so... :roll: ) Also Alarmanlage tot gelegt (Sicherung gezogen) und nach "alter" Methode gemessen. Nun sind nur die einfachen Fahrzeugverbraucher angeschlossen + 1 Radio (mit einer blinkenden LED). Ergebnis: 0,07 A :eek: :gruebel: :nixweiss: Batterie ist neu, die sollte es also nicht sein... Ich werde es mit der beschriebenen Messmethode versuchen und dann wieder berichten... Björn Hallo Björn,
wenn Du die 70 mA im kleinsten Meßbereich feststellst, ist da Wirklich zu viel. Multipliziert mit 24 Stunden am Tag sind das 1,68 Ah. Da ist nach einem Monat mehr als 50 Ah verbraucht - sprich die Batterie ist an der Grenze zu leer und wird bei weiterhin andauernder Entladung kaputt gehen. Jetzt noch eine Alarmanlage parallel, dann wird sie komplett leer sein nach allerspätestens 4 Wochen. Wenn Du die Alarmanlage wirklich benötigst wird eine Solarzelle das Beste für Dich sein. Aber dann ist auf die elektrolytische Korrosion wirklich zu achten, sonst faulen Dir alle elektrischen Steckkontakte ab. dafür, bzw dagegen gibt es Batteriepolfett, gibt es in jedem ATU, POLO, Hein Gericke usw
bedingt durch meinen Fahrzeugpark kenne ich das Problem auch sehr gut mit leeren Bakterien. Nach 2 Monaten machen die keinen Mucks mehr, das ist also nicht ungewöhnlich, besonders nicht wenn da eine Arlamanlage dran hängt und noch ein BlinkyBlink Radio. Ich würde die Alarmanlage an die Aufbaubatterie klemmen und die Fahrzeugbatterie ab, wenn ich ein paar Wochen nicht fahren will. Kostet 2 Minuten sonst nix Matthias
Oder 2 Sekunden mit den guten alten --> Link Haben wir eingebaut und sind sowohl vom Handling als auch Ergebniss mehr als zufrieden!!! topolino Matthias So irgendwie kann ich die Argumentation nich glauben.
Auch eine Aufbaubatterie geht leer und leidet mit jeder Entladung und daher ist vermeidbares entladen einfach zu vermeiden. Da ist dieses "Umklemmen" keine echte Alternative. Alarmanlage + Elektronik + ein bißchen was anderes und schon sind die 100 Ah in 40 Tagen leer. Und dann? Ist die Aufbaubatterie kaputt. Vorteil: Ich kann den Motor des Womo noch starten und zum freundlichen Händler fahren und gegen 100€ Tauschbeitrag ne kaputte gegen eine neue Batterie umtauschen. Polfett? Das hilft sicherlich nicht gegen frei liegende Kontakte der Batteriesapnnung an Lima und anderern Einbauten. Polfett war als Schutz bei alten Blei-säurebatterien mit Bitumen Oberteil. Das riss nämlich wegen der Hitze ein und schon war die Schwefelsäure auf den Anschlusskabeln. Hallo Björn,
sollte der Verbraucher der diese 70 mA ( ich sagte ja bereits, dass ist zuviel) zieht, über einer der Sicherungen abgesichert ist, kannst Du diesen auch anders lokalisieren. Messgerät direkt an die Batterie anschließen. Verbraucht 70 mA, ok, Fehler noch vorhanden. Jetzt nach und nach eine nach der anderen Sicherung ziehen, bis auf dem Messgerät kein Stromfluß mehr zu erkennen ist. Danach prüfen, was alles an diesem Strompfad, um den Übeltäter zu finden, hängt. |
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