grieche4ever am 21 Mär 2009 22:57:20 So ich musste für besseren Durchzug sorgen, ein Fenster allein ist zu wenig für Frischluft. Also Flex zur Hand und schnipp schnapp ein Loch ins Dach geschnitten. Der Weg war durch die Dachrehling zuerst versperrt aber mit der Flex kein Problem....
Die Dachrillen habe ich durch Gummimatten ausgeglichen, Dichtungsmasse dazwischen.
Dachluke ist ne Fiamma 26
gespeert am 29 Mär 2009 19:03:46 Hoffentlich hast Du die Schnittkanten entgratet und mit Zinkspray gegen Rost geschützt!!
Das gibt ansonsten Jahre später nette Überraschungen, vor allem wenn sich dort Kondenswasser bilden sollte.
MfG
K-H
grieche4ever am 01 Apr 2009 13:26:45 hab natürlich die Kanten begradigt und mit Rostumwandler eingeschmiert, dazu noch mit einem stärkerem Klebeband die Kanten abgepickt. Das sollte reichen...
opirus am 02 Apr 2009 13:43:34 Hallo Grieche
Hoffe, Du hast einen Unterstand, oder einen Platz wo das ganze Jahr nur die Sonne scheint.
Muss aber sagen, mutig, mutig, Hut ab
Es grüsst Dich Heinz
bert am 02 Apr 2009 20:58:56 opirus hat geschrieben:Hallo Grieche
Hoffe, Du hast einen Unterstand, oder einen Platz wo das ganze Jahr nur die Sonne scheint.
Wie soll man das Posting verstehen?
@ Grieche
Saubere Arbeit, bringt sicher eine gute Luftbewegung.
Bert
opirus am 04 Apr 2009 19:04:03 Hallo Bert!
Habe mir lediglich erlaubt, als gelernter Karrosseriebauer meine Meinung dazu ab zu geben, Sorry, habe verkannt, hier sind ja Profis am Werk.
Heinz
bert am 06 Apr 2009 19:18:43 Hallo opirus
Ich wollte deine fachliche Kompetenz nicht in Frage stellen!
Ich habe lediglich gefragt wie ich das mit dem Unterstand verstehen soll oder kann?!
Eine sinnvolle Antwort und wir lernen vielleicht ALLE dazu.
Aus deine Antwort kann ich bis jetzt noch nichts lernen, ich bin kein
Profi- gebe mich aber auch nicht dafür aus.
Würde um eine sinnvolle Erläuterung bitten, bin lernfähig :D .
Bert
opirus am 08 Apr 2009 11:27:07 Hallo Bert
Wie die Situation zeigt, sind Absetzungen im Dach vorhanden, sogn. Stabilisierungssiken.
Diese stellen immer ein besonderes Risiko beim nachträglichen Auf-od. Einbau dar. Da beim Zusammenzug des Aussen-und Innenrahmens die Klemmwirkung lediglich auf die Absetzungen, resp. die Erhöhungen überträgt also den höchsten Punkt. Somit entsteht in den tiefer liegenden Stellen weniger Anpressdruck was das Risiko von Undichtheit erhöht
und zur Dauerbaustelle werden kann.
Deshalb mein Bermerkung, MUTIG.
Heinz
grieche4ever am 09 Apr 2009 07:35:46 Hallo Heinz
Wenn du meinen ersten Beitrag genau durchgelesen hättest, wäre dir folgende Textstelle aufgefallen:
"Die Dachrillen habe ich durch Gummimatten ausgeglichen"
Ich habe also das Nivau mit zusammengeklebten Gummimatten auf gleiche bzw. höhere Ebene gebracht mit den Dachrillen. Die Dachlucke sitzt somit nicht auf den Dachrillen auf.
Vielleicht sieht man es an diesem Bild besser. Das Schwarze zwischen Dachluke und Dach sind drei zusammengeklebte Gummimatten zu je 4mm. 2 Davon benötigte ich zum Nivauausgleich. Die oberster ist aus einem Stück und hält die unteren zwei. Auf der Obersten sitzt nun die Dachlucke auf.
Im Innenraum musste ich einen Holzrahmen anbringen damit das Dack wieder an Stabilität gewinnt, denn nachdem ich das Loch aus dem Dach geschnitten hatte, ist das Dach nach untengesackt und hatte somit keine Wölbung mehr nach oben. Ohne diesen Rahmen würde sich das Wasser an der Dachluke stauen und nicht seitlich abrinnen.
Ohne Nivauausgleich hätte das ganze so oder so nicht funktioniert.
gruß
Gast am 09 Apr 2009 08:44:41 @ grieche:
Hut ab, die Arbeit sieht gut aus und scheint sauber gemacht. Generell birgt die Geschichte mit den verklebten Gummimatten sicherlich ein erhöhtes Undichtigkeits-Risiko. Also gut beobachten!
Die (Rest)-Streben des Dachträgers solltest Du vielleicht entfernen. Viel tragen werden sie nicht mehr und vermutlich fangen sie während der Fahrt zu schwingen an.
@ heinz:
Dieses Forum lebt davon, dass man unterschiedliche Wissens-Stände austauscht. Ob Polemik allein dazu beiträgt, sei dahin gestellt.
Sicherlich wäre ein eingeschweißter Zusatzrahmen der fachlich optimale Weg gewesen (ich habe auch ein paar Jahre im Fahrzeugbau gearbeitet).
Aber dazu fehlen den meisten Schraubern die Möglichkeiten.
Gerade im Camping-Bereich sind viele gute Lösungen allein aufgrund der Initiative / Experimentierfreude der Benutzer entstanden.
Und ich habe schon viele Camper kennengelernt, sie sich so tief in die Materie eingearbeitet haben, dass man als gelernter KFZ-ler nur staunen kann.
Viele ,
westy75
grieche4ever am 09 Apr 2009 09:38:39 @westy75
Beobachten tu ich mein gesamtes Fahrzeug von Innen und Aussen immer wieder akribisch. Soviel Arbeit wie hier reingesteckt habe und Freude damit habe lasse ich nicht zu dass der Rost sich durchsetzten wird. Aber ich bin auch froh dass ich das Fahrzeug im Winter bei den Schwiegereltern in die Garage stellen kann :D . In zwei Jahren werde ich eventuell die Dachhaube mal wieder abbauen und die Aktivitäten darunter genauer Untersuchen.
Bezüglich Streben abschneiden: Ich dachte auch zuerst ganz weg, aber diese 4x2 cm Vierkantrohre sind sehr zäh. Bei 75kg Belastung haben sie sich vielleicht 1 cm nach unten gebogen. Ausserdem hab ich vor den hinteren Teil, also von der Dachbox weg, mit Riffelblech zu bedecken. Damit kann man sich auf der Rehling leichter bewegen, macht Schatten am Dach, schützt das Dach vor Regen etc,
Also so eine Rehling ist schon was feines!
Besser als sich einen LxH3 zu kaufen, finde ich. Der H3 hat nähmlich ein Kunstoffdach und somit muss man eine Rehling an tieferer Stelle montieren.
mk9 am 09 Apr 2009 20:06:28 Hallo Grieche,
als ich in meinem Peugeot J9 eine Dachhaube eingesetzt habe, hatte ich das gleiche Problem mit den Sicken
auf dem Dach. Habe damals den Fehler gemacht, daß ich nur die Vertiefungen auf dem Dach mit Dichtmasse
versehen habe.
Nach ca. 5 Jahren tropfte Wasser in mein WOMO. Haube wieder demontiert, alles gereinigt und L – förmige
Winkel ringsum eingeklebt, und abgedichtet. Unter dem Dach einen Holzrahmen mit Edelstahlschrauben
befestigt Bevor die Dachhaube mit gesäuberten Rahmen aufgesetzt wurde, habe ich die Sicken ( ca. 1 cm )
großflächig mit Dichtungsmasse aufgefüllt. Die Dachhaube dann wiederum mit Edelstahlschrauben mit der
Holzunterkonstruktion verschraubt und die Schraubköpfe ebenfalls abgedichtet. Klar ist natürlich, dass vorhandene Roststellen sorgfältig entfernt und mit Rostschutzfarbe behandelt wurden. Bis heute ist alles
dicht und trocken geblieben. Aber es ist sicherlich ein Problem mit einem Blechdach, welches mit Sicken
versehen ist. Das ist halt das Problem bei unseren Kastenwagen. Aber einen Vorteil haben sie gegenüber den
fertigen WOMO`s dennoch: Ich denke daran, wieviele Besitzer haben Probleme mit Feuchtigkeitsschäden wenn
man das in einigen Berichten so liest.
Mein Peugeot steht seit 1996 immer im Freien in der Garageneinfahrt.
Aber gute Arbeit hast Du schon geleistet.
Manfred ( mk9 )
bert am 09 Apr 2009 20:20:38 @ Heinz
Danke für deine Antwort, jetzt sind deine Gedanken nachvollziebar.
Dachluken sollten ja immer in Auge behalten werden.
Bert
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