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Ich will meine 400 Ah-Batterien wirklich "voll" bekommen, bevor ich los fahre. Das scheint mir mit dem serienmäßigen Schaudt-Lader nicht zu gelingen. Ich meine, mir fehlen so ca. 35 bis 50 Ah, die man noch zusätzlich in die Batterien hineinbekommen können müßte, wenn man nur ein ordentliches Ladegerät dranhängt. Ich dachte an das aktuelle CTEK 300!?
Kann ich das Gerät einfach zusätzlich anschließen oder muss ich beim Laden mit dem CTEK den anderen Außenstrom weglassen? Spielt also die Überlagerung von zwei oder gar drei (Solar) Ladern eine Rolle? Wenn nicht, würde ich das CTEK einfach zusätzlich als zweites Ladegerät bei Außenstrom fest einbauen und verkabeln. Gelingt dieses Vorhaben, bedeutet dies, dass ich für einen Tag mehr Strom mitnehme, den ich unterwegs nicht einfangen muss. Danke für hilfreiche Antworten! m. Hallo m.
ich habe so was parallel zum Solar schon gemacht, aber das eingebaute Ladegerät nicht benutzt. Ist kein Problem, auch von der Ladetheorie her. Die Solarcontroller regeln einfach runter, sind ja sowieso parallel zum bordeigenen Ladegerät. Wie dieses auf ein 2tes Ladegerät reagiert dürfte vom Ladegerät abhängen - meines würde über 14,4V einfach abschalten, und da die Spannung dann nicht mehr fällt aus bleiben. Ein modernes mit Kennlinie? Keine Ahnung. Hast du Gels? Vertragen gar nicht so hohe Ladeströme..... Warum meinst du überhaupt dass die Batterien nicht voll werden? Der Schaudt EBL 99 hat einen extra Eingang für ein Zusatzladegerät.
Diesen würde ich nutzen . Zum einen sparst Du Dir die Kabel zu den Batterien und zum anderen wird der Gesamt-Ladestrom dann über das Serien-Control-Panel angezeigt. Schaudt empfiehlt natürlich die Verwendung eines Schaudt-Ladegerätes; prinzipiell kann aber jedes Gerät, das zu Deinen Batterien passt, über den Eingang im EBL 99 angeschlossen werden. Viele , westy75
Weil ich zwar zunächst 12,9 Volt habe und dann, beim Einschalten von Verbrauchern zunächst die Spannung recht schnell auf 12,7 oder 12,6 V abfällt. Von da ab geht´s dann ganz langsam weiter runter. Der erste Spannungsabfall ist also ziemlich hoch, die Spannung fällt also anfangs viel schneller ab als nach dem ersten "Ruck", was m.E. dafür spricht, dass die Batterien nicht wirklich voll werden, sonst sollte der Spannungsabfall gleichmäßiger verlaufen!? Ausserdem hatte ich neulich die Außenleuchte brennen lassen. Nach 6 Tagen, als ich es bemerkte, waren noch 8 V vorhanden. Bei 10 Watt Leistung, also weniger als 1 Ah Verbrauch, können die Batterien vorher nicht voll gewesen sein. Verballert wurden ca. 140 Ah. Wären die Batterien voll gewesen, müßten doch noch mind. 10,5 bis 11 V vorhanden gewesen sein!? Ausserdem liest man immer wieder in den "schlauen Büchern", dass man mit den 0-8-15 Ladegeräten, wie sie serienmäßig verbaut sind, die Batterien kaum zu 100 % voll bekommt. Ich suche halt nach Erfahrungen von anderen Wohnmobilisten, weil ich mir sonst die 300 EUR für das vermeintlich bessere Ladegerät natürlich auch gerne sparen will. Batteriewächter/computer habe ich allerdings nicht. Ich stelle mal noch im anderen Thread die Frage, wie man mit einfachen Bordmitteln feststellen kann, ob die Batterien wirklich voll werden und 100 % Leistung abgeben oder schon alterschwach sind, was ich bei meinen recht neuen Batterien (Varta cadmium silver Säure-B.) ausschließen möchte. m.
Magst Du mal mein Cetek 7000 borgen :?: Nur mal zum ausprobieren ... :) 400Ah dürften selbst bei nur 3/4 Ladung nicht nach Abgabe von 150Ah auf 8V fallen, schon gar nicht bei nem 10Watt Verbraucher.
3 Möglichkeiten: 1. die waren nicht mal mehr 1/2 voll 2. da waren deutlich mehr heimliche Verbraucher am Werk 3. die oder zumindestens eine der Vartas sind am Ende Hallo m,
ich habe in meinem Womo eine EBL 99 verbaut. Trotzdem lade ich meine 230Ah-Batterie mit einem "ctek 25000 i" parallel zum normalen Aussenanschluß. Ich kann Dir nicht die elektrische Begründung geben, warum es klappt, aber seit mehr als nun 8 Monaten lade ich stets, wie von Dir auch als Gedanken formuliert, vor der Abreise mittels Landstrom und Zusatzlader. Innerhalb von 7 Stunden ist meine fünf Jahre alte Batterie tatsächlich voll geladen. Ich mache das immer an der Pumpleistung meiner Tauchpumpe fest. Nur an den ersten zwei Tagen ist sie sehr stark. Dann ist die Situation der Ladung halt so, wie es bei dem Laden durch die LM oder, bei Stillstand durch die Solar-Anlage, oder durch Landstrom über den EBL 99 erfolgt, aber nicht vergleichbar, wie mit dem Zusatzlader ( der Lader bringt 25 A) zu erzielen.
Du bist der "Beste". Hilfsbereit wie immer. :dankeschoen: Wenn ich mich entschließe zu bestellen, kann ich ja direkt das neue 300er testen. Beim Fernabsatzgeschäft gibt es bekanntlich ein Widerrufsrecht. Warum nicht nutzen!? :haendereib: Wie hast Du das Zusatzladegerät angeschlossen? Einfach parallel, direkt an die Batterien? So würde ich es machen. m.
O.k., auch eine Lösung ... aber "mein´s" könntest Du mal über ein paar Wochen testen, ich brauch´s derzeit nicht, erst im Winter mal wieder :)
Nicht fest angeschlossen ... ich nutze das nur ab und zu mal zum "pulsen" :) , ja, direkt an die Batterien.
Im Moment sind nur 3 x 100 Ah im Womo. Hatte ich nicht dran gedacht. Habe neulich eine der 4 Batterien ausgebaut, um -neben einer Entrümpelung- Gewichte einzusparen. Iss ja Sommer... Wenn man also 300 Ah Batterien hat, kann man max. 50 % entnehmen, wären 150 Ah. Dann würde die Batteriespannung so bei 11 bis 11,5 V liegen. Oder? Bei mir war die Spannung noch weiter abgesunken, obwohl die Batterien nach einer Londonreise, die bis einen Tag vor der 6 Tagespause mit brennender Lampe stattfand, hätten randvoll sein müssen. Die Möglichkeit einer defekten Batterie muss man immer mit berücksichtigen. Ich werde alle drei mal druchmessen, getrennt natürlich. m.
Was würde die Pumpe denn sagen, wenn Du den Zusatzlader weglassen würdest? Will sagen: Du stellst also eine Verbesserung der Ladung durch das hochwertige Ladegerät fest? Lancelot offenbar auch, weil er sonst nicht gelegentlich damit arbeiten würde. m.
O.k., ist - zunächst - nur eine Werbeaussage, aber wenn man sich ein bissi einliest ... :) Google mal nach "Batterie pulsen".
Sagen wir mal lieber sollte, um eine längere Lebensdauer (Zyklen) zu ermöglichen, 80% Entnahme sollte aber immer möglich sein bei 11 bis 11,5 V je nach abgeforderter Last A, aber wie gesagt 1A ist auch für ein "nur" 300er Paket keine echte Last.
Auf alle Fälle ein guter Ansatz (würde meiner Meinung nach Dein Problem am ehesten erklären wenn es keine stillen Verbraucher sind), und die Idee mal nen gutes ext. Ladegerät zum Testen zu nutzen auch, aber bitte auch nicht vergessen zu prüfen ob da nicht deutlich mehr (heimliche Verbraucher) entnommen wird. Ich glaube von Deiner Beschreibung her eigentlich nicht an eine derartig ungenügende Ladung. Ohne zusätzliche Ladung durch Solar (wenn auch wenig) ist ein rasches Abfallen der Spannung unter Last (rund 6 - 8A zB. TV) auf 12,6V völlig normal, also kein Zeichen für Schwäche.
Für mich ist das nicht mehr eine nur Werbeaussage, bei mir übernimmt diese Pulse/Refresh-Funktion der Solar Laderegler ständig wenn Batt. voll, seitdem ist mein Paket deutlich fiter. @womokindi
Wenn ich nicht gerade eine Lampe an lasse, habe ich nur ganz minimale Verbräuche. Selbst nach Wochen sind die Batterien noch gut geladen. Das ist schon mal grundsätzlich sehr positiv. Ich suche nach weiterer Optimierung, falls überhaupt möglich. Das Womo ist halt meine "Modellbahn". Da gibt es immer was zu tun und auszuprobieren. Ausserdem wird man schlauer, wenn man mal was ausprobiert. Versuch macht kluch. Und: Gemeinsamer Versuch mach noch klucher. m.
Megapulser habe ich zwei Stück. Die pulsen aber nur, bringen letztlich aber keine 100 % Ladung, sondern verhindern nur den Alterungsprozeß. Gibt´s so was auch für mich? Würde ich glatt anschließen. m.
Wenn das stimmt kann keine defekte Batt, und kein stiller Verbraucher vorliegen. Das hört sich dann einfach nach weniger Kapazität (AH) an wie angegeben. Außer Deine 10W Lampe zieht doch 20W. ;)
Ist bei mir auch nicht anders, vertreibt ungemein die Zeit, gerade wenn davon noch reichlich vorhanden ist. :D @ womokindi
20 statt 10 W wäre eine Idee, zumindest für den horrenden Spannungsabfall nach 6 Tagen. Das werde ich auch noch mal prüfen. m.
Nein, wenn sie so weit unten ist sind die Batterien leer, oder der Laststrom ist sehr sehr hoch. Was sind das überhaupt für Batterien - Gel oder Nass? Nur als Anhaltspunkt - diese Werte sind für Gelbatterien anders, und können auch von Hersteller zu Hersteller verschieden sein. Meine 90Ah Nassbatterie hat nach 45Ah Entnahme (also 50%) bei einem Strom von 4,5A noch 12,1V laut Hersteller im Neuzustand. 12,0V bei 55Ah, und die 90Ah bei 10,5V. Bei niedrigerem Strom, also zB deiner 10 (oder 20W) Lampe sind die Spannungen etwas höher. Leider habe ich die Kurven nur auf Papier bekommen, bei Gelegenheit werde ich sie mal einscannen...... Lass dir mal vondeinem Hersteller Spannungskurven zuschicken. Ich habe diese Kurven für meine Batterie angefordert und auch bekommen. Meine Vermutung (educated guess) wäre dass du kein Ladetechnikproblem hast, sondern ein Batterieproblem.
Wenn es so wäre, würde ich also das Geld lieber für eine neue Batterie ausgeben. Ich werde jetzt also mal alle Batterien voneinander trennen und messen. Ausserdem schaue ich, was für eine Birne in der Aussenlampe ist. Ich denke, diese Anregungen bringen mich schon mal weiter. m.
Klar ... nimm ein Ctek, die laden 100% voll UND pulsen im Zyklus "Erhaltungsladung" :) (ich bin da - fast - ein "Opfer": eigentlich will ich umstellen auf neue 2 x 210 AH, aber meine alte 1 x 180 Ah ist dank Ctek noch so "fit", daß ich es nicht übers Herz bringe, die schon rauszuschmeißen :) ). Hehe, Wolfgang, wenn es deine Entscheidung leichter macht wuerde ich dir anbieten ihr in meinem Womo Asyl zu gewaehren... ;)
vom Ex-Ingolstaedter Wolfgang Hallo, Ctek ist ein guter, temp.-gesteuerter Lader (benutze die 25A Ausführung seit Jahren). Aber auf der Höhe der Ladetechnik ist kein Ctek : er (d. Lader)wird nämlich den verschiedenen Batt.-Typen nicht gerecht. Alle bei Womos verwendeten Standardlader haben Einstellung Nass-Gel, die wirkl. modernen sogar Nass-Gel-AGM. Ctek schert alle Batt.-Typen über einen Kamm, nicht berücksichtigt werden die versch. Vollladungszeiten sowie versch. Ladeschlussspannung, z.B. 14,7V bei AGM. Er schaltet ( Normtemp.) bei 14,4V, manche AGM wird nie voll. Bzgl. parallel EB 99xx (Schlusssp. 14,3V wegen Gel-Batt.) wäre ich vorsichtig, IUoU kommen sich ins Gehege, nicht nur wegen der Spannungsunterschiede, sondern der Umschaltung (Ctek nicht zeit-, sondern stromgesteuert). Die geeignete Kombination damit (EB) dürfte das LAS 1218 sein, 36A max. Ladestrom reichen f. Batt.-Kap. bis 400Ah. Noch etwas: die Stellung Recond. ist für verschlossene Batt. (Gel+AGM) lebensgefährlich(hohe Spannung= starke Gasung, bedeutet Abblasen über die Ventile(VRLA) u. "Austrocknung". Bei Fehlfkt. eines Ventils( Nichtöffnen) besteht sogar Explosionsgefahr der Zelle. Also nur bei offenen Batt.(Nass-Batt) anwenden. M.E. wird nicht genügend darauf hingewiesen. Zur Langzeitladeerhaltung u. Batt.-Pflege sind die kl. Geräte(3+7A) gut, aber als Hauptladegerät f. Batt.> 80Ah zu schwach. Richi |
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