Der Tag mit dem denkwürdigen Datum beginnt friedlich, sonnig. Kuz nach achte steuere ich den mehrheitlich leeren Parkplatz eines Unternehmens an, welches von sich behauptet, Lebensmittel zu lieben. In routienierter Gewohnheit wähle ich für mein WoMo einen Platz am Rand, mit ohne Baum, Pfahl, Gebüsch oder Laterne dahinter. Rückwärts rein bis Hinterrand Kontakt mit Abschlusskante. Passt. Motor aus. Beginne mein geistiges Briefing für den kommenden Einkauf: „Das noch, dies und das auf jeden Fall...“.
Im Begriff aufzustehen unterbricht mich das Geräusch eins gescheucht wirkenden Motors, ein Kratzen gleich einer Baggerschaufel, ein finales Motoraufheulen sich unmittelbar anschließend. Ich blicke nach links und nehme ein unwirklich scheinendes Bild wahr. Mein erster Gedanke: wieder ein Opfer unausgereifter Navigationstechnik. Schnell her mit der Kamera:
Dem Fahrzeug entsteigt völlig unverletzt der Pilot, entfaltet seine Körpergröße von geschätzt 1.65 cm. Der deutlich verwirrte Rentner – nennen wir ihn Alois K., optisch mindestens Mitte Achzig – kann sich überhaupt nichts erklären. Die langsam sich um diese Szene bildende Menschenmenge auch nicht.
Mein anschließender Einkauf verläuft ohne nennenswerte Zwischenfälle. Beim Bezahlen der Kommentar der das draußen Geschehene aufmerksam verfolgenden Kassiererin: Jo mei, wia mer des a hinkriagt. Und sowos lossns noch aufd Stroßen! So ahn Depp.
Naja – er hat es ja hingekriegt und Straße wars nun auch nicht.
Und überhaupt - redet man so über Stammkundschaft? Immerhin verkehrt Alois K. hier öfter:


