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Anfänger


wolfi63 am 29 Mai 2011 19:15:58

Hallo zusammen,
wir wollen als WOMO-Anfänger gleich Irland angehen. Reisestart ist der 8.Juni. In Dublin übernehmen wir für ca. 2,5 Wochen das angemietete WOMO.
Haben den "Rohland"-Reisführer bereits durchgestöbert. Hatte vorher eigentlich eine Route von Dublin bis mind. Galway im Sinn. Ist das zuviel?
Wenn ja, was kann man auslassen bzw. was sollte man unbedingt mitnehmen.
Vielleicht hat mir der eine oder andere wichtige/gute Hinweise.

LG Wolfi

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Aretousa am 29 Mai 2011 21:06:19

Hallo Wolfi,
ich vermute mal, dass du den Bericht--> Link
gelesen hast. Da waren wir aber vor allem im Süden und Westen. Wir haben allerdings schon einige Touren durch Irland gemacht- immer mit dem eigenem Womo oder auch schon mal mit dem Zelt.
Ich habe dir daher mal unseren Urlaub in 1997 rausgesucht. Den gibt es nur in meinen Reisetagebüchern auf Papier, aber die Route schreibe ich dir trotzdem mal auf.
In Irland sind wir ungefähr 1700 km gefahren und zwar in 14 Tagen.
Wir nahmen die Fähre Cairnryan Larne, kamen also in Nordirland an. Von dort aus ging es auf einen Campingplatz an der Küste. Am nächsten Tag dann zum Giant´s Causeway , danach wurden noch einiges dort im Norden besichtigt und weiter gings nach Letterkenny zu einem Festival. Da blieben wir einen ganzen Tag und weiter gings durch Donegal Richtung Crolly. Dann über Dungloe nach Donegal (Ort) . Übernachtet haben wir südlich davon in Ballyshannon.
Weiter dann am Rosses Point Strand vorbei nach Boyle, (mit 2 Übernachtungen).
Von da aus ins County Mayo über Castlebar und Westport nach Louisburgh auf den CP.
Danach wanderten wir zum Croack Patrick hoch, dann wieder nach Westport zum Besichtigen und auf einen CP in der Nähe. Auch dort waren wir 2 Tage.
Von da aus dann nach Galway.
Dann Cliffs of Moher, CP in Doolin 2 Übernachtungen
Über Kilrush nach Tralee zum Festival Rose of Tralee
Ring of Kerry
CP Caherdaniel, weiter Ring of Kerry CP Killarney
CP Ballinacourty, Glen of Aherlow 2 Nächte
Portlaoise CP , Cashel, Kildare
Dublin 2 Nächte, Besichtigung bis die Füße qualmen……..
Dann über Belfast (kein Stopp) wieder zur Fähre in Larne.

Du siehst Dublin- Galway und zurück ist machbar.

Die gesamte Rundreise war absolut nicht stressig, wenn man sich auf die Straßenverhältnisse in Irland einlassen kann.
In 1997 waren wir fast immer, aber nicht ausschließlich, auf Campingplätzen weil wir mit unserem damals 8 jährigen Sohn unterwegs waren, den wir abends dann auf dem Campingplatz ließen (er hatte nichts dagegen) um in Pubs zu gehen.
2008 dagegen übernachteten wir bis auf 2 Nächte immer frei.
Suche dir mal die von mir angegebenen Orte auf ner Karte raus, dann siehst du wie wir gefahren sind.
Falls du weitere Fragen hast, versuche ich sie dir zu beantworten.

wolfi63 am 29 Mai 2011 22:04:29

super!

Danke für die Tips, werde das auf der Karte mal abfahren.

LG Wolfi

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rumpleteazer am 05 Jun 2011 15:07:36

Hallo Wolfi,

wir hatten vor 2 Jahren einen Traumurlaub in Irland, wir kommen bei unseren Reisen nie sehr weit, da wir so oft anhalten und die Landschaft genießen.
Von Dublin aus sind wir relativ zügig mit einer Zwischenübernachtung Richtung Doolin gefahren und haben uns dann langsam Richtung Süden vorgetastet.
Die Iren selber sind sehr hilfsbereit und geben sehr brauchbare Tipps, also immer im Gespräch bleiben.
Ihr müsst bei der Routenplanung dran denken, dass die Straßen wesentlich enger sind als hier und man schon mal eine Zeit braucht, am besten plant man so, dass man zeitlich immer genug Freiraum hat und der Nase nach fahren kann. Sehr schlecht fände ich, wenn man sich auf eine Route festlegt und die dann unbedingt durchziehen muss.
Meine Highlights im Südwesten sind:
die Halbinsel Loop Head, am dortigen Leuchtturm haben wir übernachtet, die Strecke hat uns ein freundlicher Postangestellter erklärt, allein für diese kleine Halbinsel haben wir 2 Tage benötigt.
Der Woodland Park in Tralee ist ein schöner Campingplatz.
Die Dingle-Halbinsel einmal rum, von Dingle aus auf den OConnor Pass (von der anderen Seite ist es wohl sehr eng, wir sind von Dingle us rauf und runter gefahren) Übernachtung auf dem Parkplatz auf der Passhöhe.
Der Ring of Kerry ist touristisch sehr erschlossen, breite Straßen, würde ich nicht unbedingt nochmal machen.
Auf jeden Fall: Ring of Beara, an dessen Spitze befindet sich die Seilbahn zur Dursey Island, kurios, muss man gesehen haben.
Von Kenmare aus, direkt am Ring of Beara kann man auch durch den Killarney Nationalpark, ein Traum zum Wandern, wir hatten dort leider starken Regen. Muckrose House besichtigen.
Mizen Head, ganz im Süden ist auch beeindruckend, dort gibt es eine gruselige Hängebrücke rüber zum Leuchtturm.
An der Südküste vorbei zurück nach Dublin.
Mein schönster Pub war in Clonakilty "The Teach Beag", ein ganz kleines weißes Häuschen, 2009 war dort Dienstags Session. Clonakilty hat auch einen schönen Strand..., und und und...
Aber Irland ist (fast?) überall schön, lasst euch einfach drauf ein und genießt die Zeit. Es ist sehr einfach, mit den Leuten in Kontakt zu kommen, wenn man offen und freundlich ist und ein bisschen Englisch kann. In Tralee haben wir Anschluss an den Campingclub bekommen, die haben uns zum Hunderennen mitgenommen und uns viele Tipps gegeben.
Also, viel Spaß, Irland ist ein tolles Ziel!
Viele
Beate

RandyBuddy am 07 Jun 2011 13:49:08

Da ihr ja in Dublin ankommt und dort das Womo mietet, käme für Euch auch der Norden mit den Counties Antrim, Derry, Donegal, und Sligo in Frage. Donegal hat eine der schönsten und unberührtesten Küstenstreifen in Irland.

Von Dublin kommt man auf der Autobahn flott über die nordirische Grenze nach Belfast und hoch zu dem berühmtem Giant's Causeway mit einem anschliessenden Besuch der Bushmills Whiskey Brennerei. Als Stadt finden wir Derry schöner als Belfast. Die ganze Geschichte von dem Konflikt lernt man in beiden Städten gut kennen. (Übrigens: als gefährlich sehen wir das Reisen in Nordirland nicht an). Nach Derry passiert man auch schon wieder die Grenze in die Republik und kommt in dem beeindruckenden Donegal an. Der ganze Küstenstreifen ist genial. Aber man kann mal zuerst hoch an die nördlichste Spitze von Irland: Malin Head. Auf dem Weg in Richtung Horn Head dann unbeding die "Old Glen Bar" besuchen und vielleicht das Fischrestaurant genießen. An der Küste entlang geht es langsam Richtung Süden mit vielen verlassenen Klippen, Bergen, Nationalparks und Stränden. Echt genial. Für Liebhaber des Wanderns ist das die ideale Gegend. Da gibt es auch ein paar gute Bücher mit Wandervorschlägen. Wenn man in der Stadt Donegal ankommt, dann kann man weiter an der Küste entlang in Richtung Süden nach Sligo und Galway oder eben direkt zurück nach Dublin. Sehr empfehelnswerte Reise.

Winni-two am 07 Jun 2011 20:29:18

Hallo Wolfi,

wir haben letztes Jahr traumhafte 3 Wochen in Irlands Süden und Westen verbracht. Wir hatten einen groben Plan, der aber jeden 2ten Tag angepasst wurde. ALs Reiseführer haben wir den Amazon Link genutzt. Dan Foley's Pub haben wir auch gefunden, stand aber zum Verkauf. :D

Sehr empfehlen kann ich:
Kinsale (kleiner Hafenort)
die Halbinsel Sheep's Head (wunderbare Aussicht über das Meer)
Garinish Garden (Garteninsel vor Glengarriff, Seehunde!!)
die Beara Peninsula (langsam fahren und die Aussicht genießen, Wandern)
Wanderung um den Clonee lough Upper + middle
Gap of Dunloe und durch den Killarney national park(bei Killarney, Wanderung)
Wanderung durch Hag's Glen und Aufstieg durch Devil's ladder zum Carrauntoohill (höchster Berg Irlands, nicht zu früh Aufsteigen wegen des Nebels)
Dingle (netter bunter Ort)
Dingle Peninsula (Stone Forts, Bee Hive huts ...)
Moher (wie in der Fußgängerzone aber tolle Aussicht)
Den Burren
Connemara
Kilkenny (schöner Ort, lecker Bier in der St. Francis Abbey Brewery)

Nicht so toll fanden wir den Ring of Kerry (überlaufen und sehr touristisch) und die größeren Orte auf unserer Route.

Ich kann nur empfehlen: nehmt euch Zeit bei fahren und kucken euch die Augen wund. Kauft euch gute Karten und fahrt auch mal ne kleine Gasse zum Meer. Wir haben viele wunderschöne Plätze abseits der Tourirouten gefunden, viele auch zum Übernachten.
Wir haben meist frei gestanden und sind nur zum Entsorgen auf einen der Campingplätze.

Vorsicht ist allerdings speziell auf kleinen Verbindungsstraßen geboten, da die Ir(r)en die großzügen Tempolimits auch auf den schmalsten Straßen nutzen.

Oh man wenn ich das so schreibe und im Reisetagebuch stöber würd ich am liebsten gleich wieder weg.

Viel Spaß

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