Hallo,
Auch wir waren dieses Jahr in Südtirol und möchten unseren Bericht euch präsentieren.
Den ganzen Bericht mit Bildern u. Stellplatzdaten könnt ihr wie immer auf --> Link weiterlesen. Aber nun zum Anfang.
Reisebericht Südtirol 2011 Teil 1
Wir planten unsere Urlaubstour. Eigentlich wollten wir nach Griechenland, doch einige Wohnmobilfahrer hatten uns davon abgeraten. Die Zeit des Euros (Staats-Schulden EU) scheint nicht gerade günstig für uns Deutsche zu sein. Obwohl wir Griechenland lieben. Dieses Land ist eigentlich nicht zu schlagen: am Hafen mit einem Glas Ouzo u. ein paar Oliven u. leichter Musik……………….Na ja, ein andernmal, sobald sich alles wieder beruhigt hat. Mal sehen, was unsere Freunde sagen. Sie sind hingefahren.
Aber was soll`s, der Urlaub stand ja vor der Tür, doch wohin ????. Unser Entschluss: Südtirol.
Hier etwas zur Geschichte Südtirol‘s:
Also mal ein wenig gelesen u. die Tour geplant. Mal sehen, was uns so erwartet, außer Berge.
Da wir mit sehr hohen Bergen rechneten, wurde noch ein Roller mit Bühne angeschafft. Wir
sind ja nicht gerade die Fittesten. Aber die Fahrräder wurden auch mitgenommen „ Alibi“.
So, nun aber genug des Vorwortes, der Urlaub kann beginnen.
1. Tag: eine Strecke von ca. 490 km bis Karlstadt
Den ersten Halt haben wir schon nach 10 Min., denn wir hatten uns dieses Mal vorgenommen, es ruhiger angehen zu lassen, als die Male davor. URLAUB u. keine FLUCHT. Also erst einmal ins Kaffee eingekehrt u. gefrühstückt. Das ist doch schon ein guter Beginn.
Wir hatten uns entschlossen, keine Autobahn zufahren. Mit dem WoMo durch die Landschaft ist doch herrlich u. keine Staus, wie auf den Autobahnen.
Gegen Abend kommen wir in Karlstadt an. Hier finden wir einen netten Stellplatz, direkt am Main, mit Blick auf die Karlsburg. Eigentlich hat er nur 5 WoMo-Stellplätze, die schon voll sind. Da es aber Wochenende ist, stehen hier jedoch einige mehr auf dem Parkplatz. Doch aufpassen: eigentlich darf man in der Woche nur 3 Std. mit Parkscheibe stehen. Am Wochenende ist es aber egal, doch steht man - wie wir - auch bis Montag, dann sollte man, wenn man nicht gerade auf dem WoMo-Platz steht, eine Parkscheibe ins Fenster legen u. bis zehn Uhr wegfahren, ansonsten gibt es ein Verwarnungsgeld von 5.- € . Wir mussten bezahlen………, na ja!
Aber nun erstmal entspannen, einen Stuhl rausgeholt u. auf die vorbeifahrenden Schiffe geschaut. Aber irgendwann hatten wir Hunger, dieser trieb uns in die Stadt.
Also sie ist wunderschön u. ich habe selten so eine zahlreiche Ansammlung von guter Küche getroffen. Als wir uns den Stadtplan ansehen, der am Marktplatz steht, entdecken wir eine kleine Stadt, die uns fast aus dem Gedächtnis gefallen wäre: Himmelstadt,. Aber dazu später.
Wir suchen uns das Restaurant „Zur Rose“ aus. Hier kann man draußen sitzen u. es ist richtig voll. Leide mussten wir fast eine Std. auf das Essen warten, aber alles wurde frisch zubereitet u. es schmeckte hervorragend. Ich fragte die Kellnerin, ob das, das Himmelstadt sei, welches in meinem Handy gespeichert war.
Sie stimmte mir zu u. da waren wir nun ca. 6 km von den ehemaligen Urlaubsfreunden entfernt, die wir auf einen Nil-Kreuzfahrt kennen gelernt hatten. Wir entschlossen uns sie am nächsten Tag anzurufen.
Stellplatz: N 49° 57‘ 46“ / E 9° 45‘ 44“
Toiletteten vorhanden kostenlos
2. Tag: Besichtigung Würzburg
Nach einer ruhigen Nacht gedenken wir heute mit dem Roller ins ca. 20 km entfernte Würzburg zu fahren. Die Strecke am Main führt an den Weinbauern u. Reben vorbei. Viele Fahrradfahren begegnen uns, der Mainradweg geht hier entlang. In Würzburg angekommen fahren wir erst mal zur Festung Marienberg.
Die Festung Marienberg gehört durch ihre reiche geschichtliche Vergangenheit und durch ihre stolze Erscheinung zu den eindruckvollsten Baudenkmälern aus alter Zeit. Durch drei Jahrtausende lässt sich die Geschichte der Bergfeste verfolgen. Schon um 1000 v.Chr. gab es an der Stelle der heutigen Festung eine keltische Fliehburg. Den Kern der späteren Burganlage bildet die 706 geweihte Marienkirche, frühester Sakralbau östlich des Rheins. 1201 wurde die Burg gegründet (der Bergfried stammt aus dieser Zeit), und von 1253 bis 1719 war sie Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. ( Text u. Audio von der Würzburger Homepage)
Audio an
alle Bilder u. Daten auf --> Link
Wir entschließen uns an einer Führung teilzunehmen. Wir haben es nicht bereut. Wie wir erfuhren wurden hier für den Kinofilm „Die drei Musketiere“ einige Szenen gedreht.
Der nächste Schauplatz ist die Residenz von Würzburg, ein unbedingtes Muss, aber leider ist das Fotografieren verboten. Na ja, einige Male wurde ich darauf aufmerksam gemacht. Man kann sich nicht vorstellen, welcher Prunk hier vorhanden ist. Alleine das rekonstruierte Spiegelzimmer. Doch die Residenz hat so viele Zimmer, die man gar nicht sehen kann. Leider wurde die Kirche gerade renoviert.
Nun brauchen aber unsere Augen auch einmal etwas Abwechslung. Deswegen machen wir einen Bummel durch die schöne Innenstadt. Auch hier gibt es noch einiges zu entdecken, wir die alte Mainbrücke. Sie kommt uns wie eine kleines Gegenstück zu der Prager Karlsbrücke vor. Wir genießen den Blick u. die Stimmung. Die Leute stehen hier u. trinken einen Wein u. genießen den Feierabend. Die Sonne scheint herrlich (30°).
Wir verabreden uns noch mit den Bekannten, die wollen mit uns auf ein Weinfest. Das sollte man mal mitgemacht haben. Wein von den ansässigen Winzern mit Köstlichkeiten der Region. Wir verbringen einen tollen Abend. Nochmal einen lieben Dank an unsere Bekannten, ohne die wir so ein kleines Weinfest nicht entdeckt hätten.
Zum weiterlesen u. alle Bilder sowie Daten auf --> Link
MFg
Peter U. Gila

