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Falscher [b]Spannungswandler[/b]?


Wulf am 04 Aug 2003 00:47:50

Hallo Leute,

mein Sohn hat manchmal Probleme mit der Atmung und ist dann auf einen Inhalator angewiesen (230 Volt/60 Watt). Ich habe im Womo einen Spannungswandler eingebaut (Dauerleistung 160, Spitzenleistung 220 Watt, Wirkungsgrad >80%, Anlaufstrom >50 mA).
Der Inhalator :eek: läuft an, brummt aber nur kurz, geht wieder aus und kommt nicht in Schwung. Ich habe dann am letzten Wochenende auf einer kleinen Ferienfahrt im Elsaß verzweifelt an einer Autowerkstatt um 10 Minuten Strom gebeten und anschließend sind wir dann auf einen Campingplatz...
Was läuft da falsch mit dem Wandler, hat jemand Ahnung davon? Für einen guten Tip bin ich sehr dankbar (Glühbirnen, Laptop-Ladegerät etc. laufen gut damit!?).

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[Admin] am 04 Aug 2003 01:09:51

ich fürchte, daß der Anlaufstrom noch weit über der Leistung des Inhalators liegt - ich hab einen Pariboy mit 230V, 12V und Akku.......damit wärest Du sicher besser bedient


Am allerbesten verkraften alle Wechselrichter rein ohmsche Lasten. Bei diesen sind
Spannung und Strom in Phase und es ergeben sich damit keine zusätzlichen Verluste.
Solche Lasten sind in Kaffeemaschinen, Glühlampen und in allen Geräten die haupt-
sächlich Energie nur in Wärme umwandeln, zu finden.Induktive Lasten sind weitaus
schwieriger zu bedienen. Hierzu gehören fast alle Geräte der Unterhaltungselektronik
wie Fernseher, Hifi-Anlagen, Computer sowie alle Arten von Elektromotoren, Mikrowell-
enherde und Leuchtstoffröhren. Diese stellen die schwierigste Last für Spannungswandler
dar und können den Wirkungsgrad verringern.Für den Betrieb solcher Lasten empfiehlt
sich der Einsatz einer Blindstromkompensation in den Wechselrichtern. Durch diese
Schaltung wird der phasenverschobene Blindstrom wieder in die Batterie zurückgeführt.
Dies hat nicht nur den Vorteil eines höheren Wirkungsgrades bei stark induktiven Lasten,
sondern es führt auch dazu, daß Motoren leiser laufen - Leuchtstoffröhren sofort zünden
und nicht flackern. Die Blindstromkompensation baut auch Überspannungsspitzen
ab, welche unter Umständen durch das Schalten von Induktivitäten - wie Motoren etc. -
angeschlossene Verbraucher, sowie die Endstufen gefährden könnten. Asynchronmotoren
benötigen ein mehrfaches ihres Betriebsspannungsstromes zum Starten. Stehen diese
noch unter Last, wie z.B. bei einem Kompressor, kann der Anlaufstrom über das Zehn-
fache des Nennstromes betragen. Auch hier hilft die Blindstromkompensation die Verbrau-
cher ohne Probleme zu betreiben

mikel am 05 Aug 2003 11:20:57

Hallo Wulf.

Möglich wäre, das Dein Spannungswandler keinen Sinusstrom erzeugt. Wechselrichter die reinen Sinusstrom erzeugen sind aber fast unbezahlbar. Eine Menge medizinischer Geräte benötigen aber genau diesen Sinusstrom. Es gibt aber Wechselrichter die eine Sinusähnliche Spannung liefern, ich würde mit dem Inhalator in ein Fachgeschäft gehen und es ausprobieren welcher der passende ist.



Mikel
Winnebago

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[Admin] am 05 Aug 2003 12:30:46

ausprobieren ist ok, aber Sinus braucht der Inhalator sicher nicht, da ist ein ganz normaler E-Motor drin.............

Wulf am 06 Aug 2003 00:12:56

danke für Euere Hilfen!
Habe mich in den Tagen auch versucht, ein bissl schlauer zu machen.

So glaube ich, daß der perfekte Sinusstrom vorallem wichtig ist bei HIFI- und TV/Videogeräten, Microwellen und Leuchtstoffröhren.

In dem Inhalator ist eine ganz normaler kl. E-Motor drin, der einen Minikompressor bedient. Sehr wahrsch. liegt es also an dem sehr hohen Anlaufstrom, der benötigt wird bei allen sog. "induktiven" Verbrauchern, wozu Motoren zählen.
Bei Motoren muß bis 5-fach, bei Kühlgeräten sogar bis zum 10-fachen gerechnet werden, was das Gerät im Betrieb dann braucht.
Klartext: der Inhalator (60 Watt) benötigt möglicherweise eine Anlaufstrom-Leistung von ca. 300 Watt. Mein Wandler liefert max. 220.
Ich werde mir einen MOBITRONIC von WAECO schicken lassen und ausprobieren... :idea:

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