Nördlich von Hammerfest übernachteten wir an einer kleinen Bucht. Hier sahen wir auch zum ersten Mal auf unserer Reise die Mitternachtssonne. Wir trafen zwei Jungs aus Dresden, die sich per Fahrrad auf den Weg gemacht hatten und seit 8 Wochen unterwegs waren. Rechts sieht man unsere Tochter beim Plausch mit ihnen.
Über Alta, Kautokeino ging es nach Finnland zurück, unterwegs immer wieder Souvenirstände der Sami
Durch das nördlichste Kirchdorf Schwedens Karesuando Richtung Kiruna bei Traumwetter.
Am Abisko NP vorbei, Wetter ungemütlich, auf die Lofoten. Diesmal sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wikinger-Festival 2011 in Borg. Schon zweimal haben wir es verpasst.
Und wieder ein Traumwetter. Eintrittspreise haben uns überrascht, waren im Bereich, den sich gerade Familien mit Kindern leisten können. Zudem konnte man das Gelände zwischenzeitlich auch verlassen. Längere Wege sollte man allerdings nicht scheuen.
Es gab Handwerker...
mit ihren Waren.
Die Wikinger, die aus allen möglichen Ländern stammten, waren vorschriftsmäßig bekleidet.
Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, Walter kaufte frisch gebackenes Brot, das wir mit Käse genüsslich verspeisten.
Ein Highlight für die Besucher war die Fahrt mit dem Wikingerschiff. Alle einsteigen und los ging's nach dem Motto "Rudert, wie Ihr noch nie gerudert habt". Genauso war's, alles fuchtelte durcheinander, sofern man bei den schweren Rudern von fuchteln reden kann. Walter litt sichtlich ! Ist auch schlimm, wenn die alten Säcke ranmüssen und das junge Volk untätig daneben steht.
Trotz (oder wegen) der Kommandos des Kapitäns glitten wir auf den See hinaus, schafften ein super Wendemanöver, und landeten wieder an, ohne das Schiff in Einzelteile zu zerlegen.
Stolz flatterten die Fahnen im Wind.
Am späten Nachmittag kamen Tod und Verderben über das Land. Schwere Kämpfe zwischen rivalisierenden Wikingergruppen.
Verletzte blieben unversorgt liegen...
[/URLSchwächere wurde rücksichtslos vom Leben in den Tod befördert.
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Die Sieger triumphierten...
Bei Eggum fanden wir endlich den 2007 gestrandeten Pottwal bzw. das, was von ihm noch übriggeblieben ist. Nur der Schädel konnte nicht abtransportiert werden. Man musste auch ein gutes Stück dahin laufen. Wir waren begeistert...
Unterwegs nach Henningsvaer machten wir lange Pause an dieser wunderschönen Bucht. Strandleben fand statt, es war Wochenende. Einige Mutige tummelten sich im Wasser, wir auch. Es war sowas von kalt, Schmerzen an den Füssen, Schmerzen in den Armen, aber wir waren drin. Walter sogar etwas länger als ich. Unsere Tochter brach den Rekord, fast ne halbe Stunde, ihr wurde dafür aber den ganzen Tag nicht mehr warm.
In Sortland auf den Vesteralen füllten wir unsere Vorräte auf. Das Hurtigrutenschiff tutete uns weg...
Eigentlich wollten wir Richtung Bodö, da erzählte uns beim Entsorgen ein junges Pärchen, dass auf Andoya ein Pottwal gestrandet sei. Walter wusste sofort, das bedeutet Routenänderung. Wir waren nicht sicher, ob wir die Stelle an der Ostküste finden würden, aber man sah den Wal schon von weitem.
Wir blieben dort, bis die Ebbe kam und umrundeten und begutachteten ihn.
War schon ein Riesenhaufen von Kadaver. Gestunken hat es ein bißchen, es wehte aber auch ein zartes Lüftchen.
Möwen wollten sich ihren Teil holen, der Blubber war allerdings zu dick.
Irgendwer hatte sich ein ordentliches Stück Speck abgeschnitten.
Wir sind in Andenes gewesen, wollten nochmal eine Walsafari machen. Angesichts des Wetters auf dem offenen Meer waren diese Expeditionen bis auf weiteres gestrichen. Naja, dann beim nächsten Mal..., aber nicht dieses Jahr, da werden wir erst Ende September auf den Vesteralen sein. Wir müssen nämlich nachschauen, wieviel vom Pottwal noch übrig ist. So ein Walwirbel wär schon was Feines für unser Wohnzimmer !!
Teil 3 folgt.
Walter und Sabine

