mit der Fähre Skaberget-Bognes setzten wir auf's Festland über. Der Stetind, Norwegens berühmter Berg, lachte uns an. Bis jetzt kannten wir ihn nur von unserem Kartenspiel, obwohl wir schon mal diese Route genommen haben. Wahrscheinlichkonnten wir ihn wegen der Wolken nicht sehen.
Am Saltstraumen angekommen bestaunten wir das Naturschauspiel mit den gewaltigen Strudeln. Boote mit Touristen jagten waghalsig an den Turbulenzen vorbei.
Viele Angler standen am Rand und zogen einen Fisch nach dem nächsten heraus. Wir wurden gefragt, ob wir auch welche haben wollten. Fisch ist immer gut ! Unsere Tochter, Biologiestudentin in Bonn, begnügte sich nicht mit profanem Ausnehmen, sie studierte die innere Anatomie der Tierchen genau.
Wir fuhren den Kystriksveien 17, suchen eine Übernachtungsstelle. Am Saltstraumen darf man nicht stehen. Aber erst mussten wir noch die obligatorischen Elche knipsen, auch wenn es eigentlich schon zu dunkel war für tolle Photos. Kaum hatten wir sie erwähnt, stand auch schon ein Geschwisterpärchen am Straßenrand und guckte.
Wir kamen am Svartisen vorbei, auch eine schöne Übernachtungsstelle gegenüber der Engabreen-Gletscherzunge. Ein Hubschrauber flog hin und her und schaffte Steine wohin auch immer, wir entsorgten unser Grauwasser, füllten frisch auf...
und fuhren zu nächsten Fähre weiter. Auf der Fähre Kilboghamn-Jektvik passierten wir den Polarkreis.
Es folgte die lange Fahrt über Mo I Rana - Storuman - Vilhelmina, der Bla Vägen. Irgendwann bogen wir nach rechts ab zum Stekenjokk, das schwedische Fjell lockte uns. Es war schon später Nachmittag, wir machen trotzdem noch eine kleine Abendwanderung. Überall Regenpfeifer
und Rentiere. Einen Fjäll Räven, einen Polarfuchs, sahen wir nicht. Der ist zum Schnellererkennen auch noch nicht weiß. Langsam wird es wieder dunkel. Es ist Mitte August.
Am nächsten Morgen noch eine schöne Wanderung, unser Womo steht unten links. Es ist traumhaft, da oben auf einer Kuppe zu sitzen und ins Land zu schauen.
Hinter Gäddede haben wir die Hauptstraße verlassen und sind nach dem Schulz-Womoführer in die Pampa gefahren, ein schöner Wasserfall am A...der Welt. Da haben wir gleich genächtigt, abends stundenlang auf den Bänken gesessen und ein Feuerchen gemacht. War alles vorbereitet, Holz konnte man aus einer Kiste holen. Sehr schön war's.
Der 4. und letzte Teil folgt
Walter und Sabine

