Nach viiielen km über eine Schotterpiste kamen wir wieder auf die Hauptstraße. Über Strömsund - Östersund - Are wollten wir wieder nach Norwegen, diesmal nach Trondheim.
Unsere Biostudentin fand ein totes Auerhuhn, gestorben vor Schreck, als es ein Auto sah. Der Lidschatten war wie bei den Heidi Klum-Mädels im TV.
Nach einer schönen Vollmondnacht an einer feinen Badestelle, wo wir mit unserem Womo ausdrücklich willkommen waren,
ging es bei Usselwetter weiter.
Kurz hinter der norwegischen Grenze suchten wir uns eine schöne ruhige Stelle,
nach ewigem Regen die ganze Nacht hindurch waren wir allerdings froh, unbeschadet wieder auf die befestigte E 14 zu kommen. Nach einigen km kam es zum Stillstand, eine Stunde später sprach sich rum, dass diese Straße an 3 Stellen weggeschwemmt war und es kein Durchkommen gebe.
Also Umkehr nach Östersund, Rückfahrt über den Inlandsvägen in Schweden.
Das Wetter besserte sich hier hinter den Bergen stündlich, in Härjedalen legten wir eine Mittagspause im Hamra NP ein, stand im Schulz-Womo-Führer.
Es wurde eine Nacht daraus, so gut gefiel es uns da.
Im neu erbauten Informationshäuschen
probierten wir unter Gelächter einen Apparat aus. Man musste an einer Kurbel drehen, um Strom zu erzeugen, dann erklangen auf Knopfdruck Stimmen der Tiere, die hier zuhause sind : Elch, Fuchs, Eule, Bär, Auerhahn...
Nachdem wir den neusten Roadkill-Fund unserer Studentin in Bildern festgehalten hatten,
Reineckes Gummilederteil,
machten wir uns über Planken auf den Weg durch's Moor.
Und hier erlebten wir das Highlight dieser Reise. Erst dachten wir, da liefe ein Elch vor uns weg, aber es war...ein Bär. So bewegt sich kein Elch, außerdem haben wir viele Naturfilme gesehen, eindeutig ein Bär. Er lief weg, hielt an, guckte, horchte und rannte weiter. Und das 200 m von uns entfernt. Wir hatten einen Adrenalinstoß ohne Ende. Walter war nicht schnell genug, er war ein Stück hinter uns mit Blaubeerpflücken beschäftigt und hat den Moment verpasst. Photos gibt es keins, mir zitterten so die Hände, außerdem habe ich nie das passende Objektiv drauf.
In Dalarna suchten wir die Dalapferd-Werkstätten in Nusnäs auf, von diesen Pferdchen haben wir ein ganzes Sortiment zuhause.
Rohzustand
erste Farbschichten
in allen Farben
filigrane Muster
Endprodukte in verschiedenen Variationen
In Skane sahen wir zum ersten Mal einen Storch, dieser war verheiratet. Seine Angetraute gesellte sich später dazu, nach einer Mahlzeit reisten sie ab.
Auch die Gänse verliessen Skandinavien, ein Zeichen für uns. Aber wie sie kommen wir jedes Jahr wieder.
Walter und Sabine


in der Hütte neben Auto kann man räuchern
in der Mitte des Bildes ein Räucherofen