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Hallo,
ich suche derzeit ein WoMo und interessiere mich speziell für Phoenix oder Concorde. Dort werden im Gebrauchtmarkt häufig Iveco oder MAN angeboten. Mich würden nun Eure Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit, Kosten für reguläre Wartung (wie häufig?) und für "normale" Reparaturen (z.B. Bremsen: Scheiben oder Klötze) interessieren. Gerne nehme ich auch alle weiteren Hinweise zu den Basis-Fahrzeugen auf! Danke und ! Iveco = LLKW
Robuste Basis, bis 7,2 to (die neueren), moderater Spritverbrauch, gute Zuladungsreserven (bei gleichem Aufbau), Wartungskosten ähnlich wie großer PKW MAN = LKW Gilt als "unkaputtbar", auch > 7,5 to (mit passendem FS), deutlich höherer Spritverbrauch (größere Motore), weniger Zuladung bei 7,5 to weil Basisgewicht höher, deutlich höhere Wartungskosten, dafür aber souveränes Fahrgefühl ... Wenn Du es Dir leisten kannst/willst und Du mit der Zuladung bei 7,5 to Zulassung auskommst ... nimm den MAN :) Andererseits : der Iveco ist keineswegs "schlecht" ... :razz: Beim Eurocargo und Daily sind die Wartungsintervalle vergleichbar. Aufgrund des höheren Wartungsbedarfs (Druckluftbremse mit Luftfilter, Adblue Filter) ist der EC etwas teurer.
Der MAN TGL ist mit dem EC vergleichbar. Wenn man natürlich den Fehler macht und das Fzg. mit einem Freibrief in die Werkstatt gibt, kostet eine Jahresinspektion schnell 1000€ netto. Man kann aber zumindest bei uns hier mit dem Annahmemeister alle Positionen durchgehen und auch da eine Menge sparen. Warum z.B. soll ein Kraftstofffilter nach einem Jahr und 10000km raus wenn er doch im LKW für 80000km hält? Ich habe jetzt den ersten TGL nach Daily und Eurocargo und bin mit der Wahl zufrieden. 100 km/h bei 1700 U/min ist schon nett... EDIT: Thema Spritverbrauch: Ich brauch immer ca. 17-18 Liter, egal ob Daily 65C15, 60C17, EC 80E22, oder MAN TGL (8.220) IVECO gibts nicht nur als nur LLKW sondern auch LKW
Siehe Euro Cargo, ich denke dieser Vergleich war eher gemeint. ![]()
Ich fahr den 65C18 und brauche 13,5-15 Liter und keinen Tropfen mehr. :!: @Jürgen
Das geht sicher auch...aber ein Dethleffs ist auch in der Regel leichter und durch die runde Alkovenform auch windschnittiger als die von mir bewegten Fzge. die alle über 6700 bzw. 7500 kg tatsächliches Gewicht hatten/haben.
in deiner womobeschreibung steht aber: 13,5-17l bei 120 auch mal 18 liter was denn nun :roll: :roll: :roll: vg gerald
Jetzt nach 50000 km hat sich das eingespielt mit so um die 14 Liter. Mehr brauch ich natürlich in den Alpen oder bei 120 aber diese Geschwindigkeit fahr ich höchstens mal um Schwung zu holen für eine Steigung. PS: ich werd's natürlich sofort ändern 8)
Diese Werte für Iveco decken sich mit meinen Erfahrungen. Um zum Thema zurückzukommen - letztes Jahr war der 40.000 km KD. Mit neuem Dieselfilter kostete das 412,00 Euro bei Iveco in Bad Dürrheim (sehr empfehlenswert, saubere Arbeit zu fairem Preis) Nächster KD kommt bei 80.000 km. vg gerald Hallo & danke für die vielen tollen Antworten. Da ich neu im Forum bin, war ich etwas gespannt auf die Reaktionen. Manchmal sind die heftig, wenn man eine "blöde" Frage stellt. :-)
Zusatzfrage: hat jemand Erfahrungen mit der Umrüstung MAN TGL 8.220 von gelber Plakette auf grün gemacht? Was kostet sowas? Verändert sich dadurch am Fahren irgendwas (z.B. Dieselverbrauch)? ! Ein TGL 8.220 mit gelber Plakette ist mir noch nicht begegnet. Du meinst vermutlich den 8.210, also den 4-Zylinder mit 205 PS bis Bj. 08/09. ist ein TGL aus 2003 mit 220 PS und Plakette gelb. Habe übrigens mal bei MAN nachgefragt.
- Jahresinspektion + Ölwechsel (sonst alle 60 TKM) 1200 EUR - alle 3 Jahre Achs- und Getriebeöl (je 400) 800 EUR - alle 4 Jahre Lenk-Öl + Kühlflüssigkeit (200+300) 700 EUR wenn man das als Zeitreihe aufschreibt sind also p.a. im Mittel ca. 1900 EUR dran. Plus mwst Nee, das ist dann kein TGL sondern ein L2000 8.220 mit dem netten Sechszylinder. Der TGL wurde erst ab 2006 gebaut. Bei L2000 wirst Du sicher mit Kosten um 3000€ für einen RPF rechnen müssen, diese Zahl wurde zumindest einem Freund mit dem gleichen Fzg. mal genannt.
Frag doch einfach mal beim nächsten MAN Partner nach. PS: Eine gelbe Plakette würde mich kaum stören....in die Umweltzone will einem Fahrzeug dieser Größe doch gar nicht.... Der 6-Zylinder hat übrigens über 24 l Motorölfüllmenge, das hört sich erstmal dramatisch an....Vorteil ist aber das er mit dem einfachen 10W40 für 3 €/Liter klarkommt. Schau mal nach ob Getriebe und Differential trocken sind. Ansonsten kann man mit einem 9 Jahren alten Fahrzeug ja auch in jede freie LKW Werkstatt... Der 6 Zylinder ist ein L2000 8.224, 220PS, 6,9 Liter.
Verbräuche schwankten bei mir zwischen 15-20l/100km. Für die grüne Plakette wurden mir 4500-5000,- genannt. Der Ölpeilstab ist ca. 1,5m lang. :D
Bei mir auch :D Geil :D
Solangs nur der Ölstab ist. :oops: nö, jezt mal zurück zur Frage.
So schlimm sind die Kosten auch nicht. Ist eben wie in jeder Werkstatt: Wenn der Auftrag lautet - machen se mal ne Inspektion ist man dran, dann wird alles geprüft und vorsorglich erneuert was geht und dann kommen Beträge über 1000 Euro schnell zusammen. Iveco 80E21 Kam Stand ca. 35.000: Auftrag - Ölwechsel mit Filter, Bremsen Sichtkontrolle, abschmieren der wenigen Abschmiernippel. Kostet 276,81 Euro. Frage des Meisters: Sollen wir die Dieselfilter auch noch wechseln? Ich: Bei dem Km-Stand, altern die etwa? Anm. erst bei 80.000 km fällig. Schon war die Sache erledigt. Dieses Jahr ist muss gemacht werden, Km-Stand ca. 45.000: S. o. Ölwechsel, Trocknerpatrone für Bremsluft, Bremsfüssigkeitswechsel, ggf. Luftfilter. Ich rechne mit Kosten von unterhalb 500 Euro, wenn ich das was ich selbst machen kann und will selbst mache. Also gezielte Aufträge, je nach km-Leistung des Fahrzeuges geben und die Kosten sind deutlich niedriger. Von der Verschleiß rechne ich EC und MAN ggü. Daily und Co. als günstiger, da auf Grund des proffessionelleren Fahrgestells des eigentliche Verschleiß geringer ist (Bsp. Motorbremse- ich habe auf der Abfahrt vom Zirler Berg kaum die Fußbremse benutzen müssen). Verbrauch - DASS Stammtischthema - mit 7,5 t. kann man nicht mit 10 l/100km Fahren, das ist klar. Also rechne mit ca. 17 L/100km bei "normaler" Fahrweise (der EC läuft auch 125 km/h, aber dann möchte ich den Verbrauch noch nicht mal wissen, geschweige den bremsen. Noch einen Tipp: schaue mal im i-Net bei Ersatzteilen EC. Bremsbeläge und Verschleißteile pp. werden recht günstig angeboten. lechim Wir haben die kleine Maschine bei unserem MAN (4,6l) mit normal 180PS (nun ca. 210PS mit "Motortuning" vom Vorbesitzer :-) )
letztes Jahr (2011): HA, Ölwechsel, Bremsen hinten und paar Kleinigkeiten: 1200€ dieses Jahr: nur HA und Abschmieren: knapp 350€ beide Male MAN-Fachwerkstatt
Was ist ein RPF? Rußpartikelfilter Hallo, als Nachtrag: das betreffende WoMo ist auf Basis des MAN LE 220 C (LE2000). Für den 6-Zylinder gibt es von MAN keinen DPF/RPF, Einbau vom Fremdanbieter Dinex soll ca. 5300 EUR kostet und bringt die grüne Plakette.
Förderung gibt es leider nicht, da zwischen 3.5 und 7.5 to eine Förderlücke klafft... Auch hatte ich nochmal bei MAN wegen der Service-Kosten nachgefragt. Diese sollen sich zwischen LE2000 und TGL nicht groß unterscheiden (bis auf die Füllmengen vom Öl :-) Hallo Foristen! Hab mal ein bisschen hier gestöbert. Meine Erfahrungen mit dem MAN-LE 220C - bestellt im Herbst 2000 mit neuer EURO-3 6-Zylindermaschine- bekommt alle 2 Jahre in der Vertragswerkstatt 21,5 ltr. Motoröl. Beim 4-Zylinder reichen 17,5 ltr., d.h. er hat eine kleinere Ölwanne und weniger Hubraum. Nach dem Wartungssystem könnte man bis zu 60.000 Km fahren, hätte aber kein gutes Gefühl dabei, weil das Öl mit rund 7 EURO doch recht preiswert ist! Ich habe nach meinem Segelboot ein Fahrzeug mit "Longlife-Qualität" für ca. 20 Jahre Nutzungsdauer gesucht und mit einem Phoenix-Alkoven Mod. 8150 G das Richtige getan. Laut MAN-Service ist die Maschine für eine Million Kilometer gut! Im Durchschnitt liege ich auch zwischen 17 und 19 Litern Verbrauch. Fahre viel in Frankreich u.a. die A 75 von Clermont- Ferrand nach Narbonne durchs Zentralmassiv. Da zeigt sich der Hubraum und die 850 Nm des Fahrzeugs. Kurz vor den 200.000 Kilometern keine grossartigen Probleme. Nach 10 Jahren den Auspuff erneuern, bei 150.000 den Simmering der H.A neu - Anlasser bei 180.000 neu- Im April 2018 vorsichtshalber stärkere LIMA 80 Ampere rein. Falls ich demnächst den Roller weglasse und einen Trailer mit PKW dranhänge, wird er das mit links wuppen. Habe derzeit nach dem Motto gehandelt: Lieber MAN-Hardware als Lehman-Software!!! MfG Reisekater Nachdem mein Vorbesitzer sich einen Scheiss um Wartung und Instandhaltung gekümmert hat hatte ich bei 80.000km folgende Kosten: Iveco Daily 65C17 HPT Baujahr 2004 Wartungs 931 € Alle Öle, alle Filter, Bremsflüssigkeit, alle Antriebsriemen, alle Umlenkrollen Neuer Turbolader 1318€ Bremse VA 338€ nur Beläge und Kleinteile Bremse HA 1424€ komplett mit Scheiben und Handbremsbeläge und Seile. Das ganze hat mich dann 4700€ gekostet :cry: Dafür hab ich jetzt die nächsten 80000km Ruhe Im Mai kommen nochmal 3000€ Fahrgestellkonservieren beim Häring in Schweinfurt dazu. Dann hällt der Daily die nächsten 30 Jahre. Ich freu mich schon auf das "H".... fahre seit 2002 MAN, den L2000, TGL 8.210, TGL 8.220 und TGL 8.240. Reparaturkosten gab es noch bei keinem Fahrzeug bei Baujahr zwischen 1995 und 2010. Ausser Öle und Filter wurde noch nie etwas gewechselt. Die Bremsbeläge können am Bordcomputer ausgelesen werden und haben bei 70.000km immer noch 83 VA und 84% HA. MAN hat weder Bremsflüssigkeit noch Zahnriemen oder Steuerkette, der läuft quasi wartungsfrei! Die vielleicht 2l Mehrverbrauch zum Daily steckt man durch gesparte Reparaturkosten locker weg und wird noch belohnt wenn man mit 925 Nm ohne Anstrengung den Berg rauf fahren darf! :D |
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