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akkustaubsauger


logri46 am 20 Sep 2012 16:03:57

Guten Tag allerseits!
Da ich ein sprachliches Gymnasium besucht habe ist mein letzter Physikunterricht ziemlich genau 50 Jahre her.
Daher bitte ich um Rat zu folgendem Problem:
Wir haben einen 12V Akkustaubsauger der geht recht gut( 90 Watt).
Um diesen während der Fahrt zu laden -ohne Spannungswandler-
müsste es doch möglich sein mittels Widerstand den Ladestrom auf 200 bis 250 mA zu reduzieren.Das Ladegerät hat 200 mA und 15 V,beim Fahren denke ich sind die 14,5V auch ausreichend.Ich gehe doch sicher Recht in der Annahme dass,wenn man das Gerät einfach so an die 12V Dose hängt,die Akkus abrauchen.
Wie rechnet man das nun?
Wenn mich jemand schlau macht wäre ich dankbar.
logri 46

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klausevert am 20 Sep 2012 16:12:24

Du musst nur sehen, das die Ladespannung und die Polung stimmt und das die Zuleitung den max zu erwartenden Strom ab kann.
Der Strom (A) regelt sich dann automatisch, da kannste mit Widerständen nix machen

rolfblock am 20 Sep 2012 20:30:51

Welch kühne Herangehensweise Klausevert.
Er schreibt doch klar und exakt, dass das Ladegerät 15 V und 200 mA schafft.
Wie sicher bist du, dass der Akku tatsächlich 12 V hat?
Ich hab einen Braun Rasierer mit einem 12 V Ladegerät.
Den hab ich an 12 V direkt gehängt. Der ganze Ladeteil ist schneller abgeraucht, als ich es riechen konnte.
Ich würde vorsichtiger herangehen.
Man nehme ein Digitalmultimeter (ist eh Pflicht im Wohnmobil), ein Amperemeter mit 2 A Messbereich, ein Labornetzgerät mit min 2 A und 15 V. Dazu die passenden Kabel.......
Der Staubsauger wird gut entladen.
Nun schalte ich das Voltmeter und Amperemeter in den Messaufbau und gebe mal vorsichtig Spannung drauf. Irgendwann sollte ein Strom fließen. Ich beobachte die Spannung und den Strom bis 200 mA fließen. Aus dem Verhalten kann ich auf den inneren Aufbau schließen. Und damit dann leicht die Vorwiderstände berechnen.

Es geht auch anders. No risk no fun

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viking92 am 21 Sep 2012 09:46:18

klausevert hat geschrieben:Du musst nur sehen, das die Ladespannung und die Polung stimmt und das die Zuleitung den max zu erwartenden Strom ab kann.
Der Strom (A) regelt sich dann automatisch, da kannste mit Widerständen nix machen

:top:

Alles andere ist Mumpitz.
Das Netzteil liefert 15V, ob die Sauger-Ladeelektronik jedoch noch mit 12,*V (vom Aufbau) zurechtkommt, muss man mal schauen....sollte aber.

klausevert am 21 Sep 2012 15:17:19

rolfblock hat geschrieben:Wie sicher bist du, dass der Akku tatsächlich 12 V hat?
Ich hab einen Braun Rasierer mit einem 12 V Ladegerät.


Er schreibt doch das das Ladegerät 15V bei max 200 mA liefert - Eingangsspannung ist da sicher 230V

Nun spekulier ich mal:
Bei deinem Ladegerät scheint es sich um ein Gerät für 12V Eingangsspannung zu handeln, welches dem Rasierer zb 5V zur Verfügung stellt.
Klemmst du dieses 5V Gerät an 12V an - dann raucht es


Die 5V sind nur angenommen, genaue Werte stehen / standen auf deinem Ladegerät

rolfblock am 21 Sep 2012 19:10:30

Mein Braun Ladegerät macht aus 230 V ziemlich genau 12 V.
Die bekommt der Rasierer zum Laden.
Gibst du dem Rasierer 12 V aus dem Autoakku raucht er ab!
Alles klar nun?

klausevert am 21 Sep 2012 19:14:52

komisch - evtl verpolt?
aber ist ja auch egal

rolfblock am 21 Sep 2012 20:24:51

NEIN natürlich nicht verpolt! Das Ladegerät hat einen INNENWIDERSTAND. Der verhindert, dass der Ladestrom zu groß wird.
Der Rasierer erwartet eine "weiche" 12 V Spannung. Der Autoakku liefert 12 V knallhart. Daher Knallebumm. Jetzt klar?

berny2 am 21 Sep 2012 20:44:31

rolfblock hat geschrieben:Der Autoakku liefert 12 V knallhart. Daher Knallebumm. Jetzt klar?

Mein Philishave 6830 mit Akku wird per Netzadapter mit ca. 12-16V Ausgang aufgeladen, im Camper jedoch am 12V Bordnetz. Funktioniert seit gut acht Jahren knallebummhervorragend ohne Schwächen oder Probleme.

fuchsbau am 21 Sep 2012 20:56:25

Im Gegensatz zum Threaderöffner war ich zwar in grauer Vorzeit auf einem mathematischen Gymnasium, der Knall-und Bum bum-Terminologie kann ich aber hier nicht mehr folgen... :roll:

singlefreiheit am 21 Sep 2012 21:31:26

Nehmen wir mal den wahrscheinlichen Fall an, dass das Ladegerät des Staubsaugers sich ungefähr folgendermassen benimmt:

ohne Belastung: 17 Volt Ausgangsspannung
200 mA Belastung: 15 Volt Ausgangsspannung <- das steht auf dem Ladegerät
400 mA Belastung: 13 Volt Ausgangsspannung
600 mA Belastung: 11 Volt Ausgangsspannung
800 mA Belastung: 9 Volt Ausgangsspannung

Ist der Akku ratzeputz leer, so wird er mit 800 mA geladen.
Ist er aber rappelvoll, so wird er nur noch mit 200 mA geladen.
Das ist so gewünscht und vom Hersteller so berechnet worden.

Nun wird der ratzeputz leere Akku an eine 12 Volt-WoMo-Stromversorgung, die 20 Ampere oder mehr liefern kann, angeschlossen.
Der Ladestrom kann dann viel zu gross für den Akku werden und es kann dann bumm-bumm machen.
Oder auch knall-peng: :explodieren:
Fazit:
Ich würde zur Strombegrenzung eine Taschenlampenbirne, z.B. 3 V/300 mA, in den Pluspol des Ladekabels einbauen.
Sollte das 3-Volt-Birnchen durchbrennen, dann nimm ein 6-Volt-Birnchen.
Das funktioniert dann gleich noch als Ladekontrollleuchte: Je heller es brennt, desto leerer ist der Staubsaugerakku.
@logri vom sprachlichen Gymnasium: Schreibt man Kontroll(l)euchte mit zwei oder drei "l"?

klausevert am 22 Sep 2012 04:18:27

Danke Thomas - dann hab ich bislang wohl immer etwas Glück gehabt.

Werde mir mal ne Fassung und ein paar Birnchen bereitlegen

logri46 am 22 Sep 2012 17:49:49

Vielen Dank mit dem Tipp mit den Birnchen!!
zu meinen Schulzeit schrieb man die Kontrolleucht noch mit zwei Ell.
Heute (wie die Schifffahrt ) mit schrecklichen Drei.
logri 46

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