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Ich habe auf dem Dach eine manuelle Maxview Omnisat-Twister (altes ovales Modell) mit einem 85x58cm-Spiegel.
Im letzten Urlaub stellte ich fest, das einige Programme nicht, oder nur sehr schlecht zu empfangen,
z.B. die neuen HD-Kanäle Das-Erste, SWR3-RP oder Sat1-HD.
Manchmal waren am nächsten Morgen einige der zuvor ausgefallenen Sender wieder auf dem Schirm.
Mit der Zeit habe ich ein Muster entdeckt:
Der Empfangsbereich von Astra erstreckt sich von 10,7Ghz bis 12,7Ghz.
Die Problemsender bewegen sich alle um die Empfangsfrequenzen 11,5Ghz oder 12,5Ghz.
Zuhause habe ich mal dieses Phänomen mit einem Mess-Empfänger sichtbar gemacht und mit meiner Zuhause-Schüssel verglichen:
Das ist ein Teil des Empfangsbereiches von Astra.
Jede Spitze ist ein Sat-Kanal (Transponder), die Höhe gibt die Stärke an.
Es ist normal, das die einzelnen Kanäle nicht alle gleich stark sind, weil sie von unterschiedlichen Astra-Satelliten
mit unterschiedlichen Sendeleistungen kommen. Auch geht mit den höheren Frequenzen der Verstärkungsfaktor des LNBs zurück,
weswegen die Kanäle auf der rechten Seite leicht abfallen dürfen.
Aber das die Twister einen deutlichen Knick im Bereich um 11,5Ghz hat, ist ein völlig unübliches Verhalten einer Satschüssel.
Der Knick ist bei 12,5Ghz in verminderter Form ebenfalls zu beobachten.
Das dieser Effekt mit zwei Sat-Receiver auftritt, habe ich den LNB der Twister in schwerem Verdacht.
Frage:
Hat jemand diese Antenne und auch schon mal diesen Effekt von "zeitweise Teilausfall"?
Weiß jemand, ob man den (gekapselten) LNB tauschen kann?
hallo achim;
hatte ähnliches problem mit meiner camos self sat. immer die selben sender
vielen aus und waren teilweise nach einer stunde wieder da, auch nach receiverwechsel. auf anraten habe ich ein neues kabel von der antennne zm receiver eingezogen und gut ists.
mfg
batchman99 am 04 Nov 2012 00:27:06
Das ist kein schlechter Ansatz.
Es ist durchaus möglich, das unter seltenen Umständen so ein Effekt auch durch eine bestimmte Kabellänge verursacht werden kann.
Gerade habe ich mich daran erinnert, das ich mich mal gewundert habe, warum so viel Antennenkabel im TV-Fach aufgewickelt ist und habe es gekürzt.
Auf alle Fälle werd ich mal den Empfang mit einem anderen Kabel probieren...
Anzeige vom Forum
batchman99 am 04 Nov 2012 23:02:29
Tatsächlich, mit einem Ersatzkabel sieht es auf dem Messempfänger deutlich besser aus..... Stellt sich die Frage, wo sich die faule Stelle im Kabel befindet. Ich vermute, im Drehteller der Schüssel liegt eine Kabelschleife, die am meisten beansprucht wird und gleichzeitig am schwierigsten zu ersetzen ist...
Hat sowas schon mal jemand gemacht?
elektrotechnikzrenner am 05 Nov 2012 16:34:46
batchman99 hat geschrieben:Tatsächlich, mit einem Ersatzkabel sieht es auf dem Messempfänger deutlich besser aus..... Stellt sich die Frage, wo sich die faule Stelle im Kabel befindet. Ich vermute, im Drehteller der Schüssel liegt eine Kabelschleife, die am meisten beansprucht wird und gleichzeitig am schwierigsten zu ersetzen ist...
Hat sowas schon mal jemand gemacht?
Oft ist der sogenannte Wellenwiderstand des Antennenkabels das Problem. In einer "normalen" Hausinstallation sind dafür Abschlußwiderstande in den Antennendosen da Da kann es vorkommen, daß nach kürzen um nur ein paar cm etliches bringt! Einfach ausprobieren-geht ja bei F-Stecken im 0,nix
andwein am 06 Nov 2012 13:13:10
elektrotechnikzrenner hat geschrieben:
batchman99 hat geschrieben:Tatsächlich, mit einem Ersatzkabel sieht es auf dem Messempfänger deutlich besser aus..... Stellt sich die Frage, wo sich die faule Stelle im Kabel befindet. Ich vermute, im Drehteller der Schüssel liegt eine Kabelschleife, die am meisten beansprucht wird und gleichzeitig am schwierigsten zu ersetzen ist... Hat sowas schon mal jemand gemacht?
Oft ist der sogenannte Wellenwiderstand des Antennenkabels das Problem. In einer "normalen" Hausinstallation sind dafür Abschlußwiderstande in den Antennendosen da Da kann es vorkommen, daß nach kürzen um nur ein paar cm etliches bringt! Einfach ausprobieren-geht ja bei F-Stecken im 0,nix
Wenn ich richtig gerechnet habe (ich verhaue mich manchmal mit den Stellen) entspricht 12,5Ghz einer Wellenlänge von 2,39cm. Um sich hier vom "Strombauch" dem "Spannungsbauch" der Welle zu nähern (um eine höhere Antennenspannung zu erzielen) hat man einen "Kürzungsraum von ca. 1,2 cm. In dem Bereich kann man "schnippeln". Ob das viel bringt wage ich zu bezweifeln. Besser wäre wahrscheinlich der Austausch des verlegten Kabels gegen einen Kabeltyp/Steckertyp mit geringerer Dämpfung. Andreas
batchman99 am 06 Nov 2012 14:22:02
andwein hat geschrieben:Wenn ich richtig gerechnet habe (ich verhaue mich manchmal mit den Stellen) entspricht 12,5Ghz einer Wellenlänge von 2,39cm.
Huch, jetzt wirds technisch, ich hoffe, wir langweilen die Mitleser nicht zu sehr ;-)
Zwar logisch gedacht, aber leider falsch gedacht ;-) Die 12Ghz Empfangsfrequenz geht nicht über das Kabel (das wäre sehr verlustreich), sondern wird vom LNB erst auf 1-2Ghz heruntergemischt und verstärkt, bevor es durchs Antennenkabel zum Receiver kommt.
Um sich hier vom "Strombauch" dem "Spannungsbauch" der Welle zu nähern (um eine höhere Antennenspannung zu erzielen) hat man einen "Kürzungsraum von ca. 1,2 cm. In dem Bereich kann man "schnippeln". Ob das viel bringt wage ich zu bezweifeln.
Die Zweifel sind berechtigt, den es wird wahrscheinlich garnichts bringen ;-) Bei einer Satanlage handeltes sich um eine direkte Hochfrequenzverbindung ohne offenes (Kabel-)Ende, an dem was reflektieren und zurück laufen könnte. Daher kann man ein Satkabel (theoretisch) auch nicht durch ablängen abstimmen (was aber nicht völlig unmöglich ist) Bei der Baumverteilung eines Kabel-TV-Netzes braucht man an der letzten Antennendose diesen 75Ohm-Abschlußwiderstand, um eben diese Reflektionen auf dem Kabel zu vermeiden.
Besser wäre wahrscheinlich der Austausch des verlegten Kabels gegen einen Kabeltyp/Steckertyp mit geringerer Dämpfung. Andreas
Das habe ich auch vor. Der Hersteller Maxview hat mir bereits geantwortet, dass das Kabel im Drehteller der Antenne als Schleife verlegt ist. Ein "verlustärmeres" Kabel ist meistens dicker und läßt sich schlechter biegen. Nebenbei hat das verlegte 6mm-Kabel bei der geschätzten Länge von 2-3m einen Verlust von ungefähr 1-2db, was bei den relativ hohen Signalstärken im Kabel vernachläßigbar ist.
andwein am 07 Nov 2012 11:42:37
batchman99 hat geschrieben:
andwein hat geschrieben:Wenn ich richtig gerechnet habe (ich verhaue mich manchmal mit den Stellen) entspricht 12,5Ghz einer Wellenlänge von 2,39cm.
Huch, jetzt wirds technisch, ich hoffe, wir langweilen die Mitleser nicht zu sehr ;-) Zwar logisch gedacht, aber leider falsch gedacht ;-) Die 12Ghz Empfangsfrequenz geht nicht über das Kabel (das wäre sehr verlustreich), sondern wird vom LNB erst auf 1-2Ghz heruntergemischt und verstärkt, bevor es durchs Antennenkabel zum Receiver kommt.
Um sich hier vom "Strombauch" dem "Spannungsbauch" der Welle zu nähern (um eine höhere Antennenspannung zu erzielen) hat man einen "Kürzungsraum von ca. 1,2 cm. In dem Bereich kann man "schnippeln". Ob das viel bringt wage ich zu bezweifeln.
Die Zweifel sind berechtigt, den es wird wahrscheinlich garnichts bringen ;-) Bei einer Satanlage handeltes sich um eine direkte Hochfrequenzverbindung ohne offenes (Kabel-)Ende, an dem was reflektieren und zurück laufen könnte. Daher kann man ein Satkabel (theoretisch) auch nicht durch ablängen abstimmen (was aber nicht völlig unmöglich ist) Bei der Baumverteilung eines Kabel-TV-Netzes braucht man an der letzten Antennendose diesen 75Ohm-Abschlußwiderstand, um eben diese Reflektionen auf dem Kabel zu vermeiden.
Besser wäre wahrscheinlich der Austausch des verlegten Kabels gegen einen Kabeltyp/Steckertyp mit geringerer Dämpfung. Andreas
Das habe ich auch vor. Der Hersteller Maxview hat mir bereits geantwortet, dass das Kabel im Drehteller der Antenne als Schleife verlegt ist. Ein "verlustärmeres" Kabel ist meistens dicker und läßt sich schlechter biegen. Nebenbei hat das verlegte 6mm-Kabel bei der geschätzten Länge von 2-3m einen Verlust von ungefähr 1-2db, was bei den relativ hohen Signalstärken im Kabel vernachläßigbar ist.
Ha, richtig gerechnet aber zu kurz gedacht. Hast natürlich recht mit der Zwischenfrequenz. Danke, Andreas
batchman99 am 07 Nov 2012 12:40:55
...um deine Idee trotzdem fort zu führen: Für die dazugehörige Zwischenfrequenz von 1700Mhz wäre die Wellenlänge etwa 17cm. Ich habe mal das Kabel um die halbe Wellenlänge von 8cm gekürzt: Keine Änderung
homa am 07 Nov 2012 14:10:01
Ich hatte mal mit unserer Omnisat Winder (das Modell mit Mast, aber sonst identisch mit der Twister) ein ähnliches Problem. Ursache war die Verstellung des LNB in der Rotation, die man manchmal am Rande der Ausleuchtzone benutzen soll. Die Verstellung muss aus Versehen beim Waschen oder Ähnlichem passiert sein. Ich habe sie wieder so eingestellt, dass das Antennenkabel direkt senkrecht weggeführt wird und das Problem war behoben.
batchman99 am 07 Nov 2012 15:40:01
Das kann schon mal vorkommen, aber zum einen würde man einen deutlich schrägen LNB sehen, zweitens wären dann alle Satkanäle gleichmäßig schlechter und nicht nur ein bestimmter Frequenzbereich wie bei mir.
quabi am 07 Nov 2012 23:22:25
Hallo Achim, ich weiß zwar nicht, wo Du im Urlaub die beschriebenen Empfangsprobleme hattest (am Rande der Ausleuchtzone des Satelliten wären solche Probleme wohl als normal anzusehen), aber das Stichwort "Kabel" könnte schon in die richtige Richtung weisen. Ich kenne jetzt auch nicht die Art und Weise, wie das Antennenkabel am LNB angeschraubt ist und wie gut es vor Fechtigkeit geschützt ist bzw. wie es am LNB-Arm entlang fixiert ist; aber es kann schon mal vorkommen, dass da Feuchtigkeit ins Kabel dringt und das hat fatale Folgen, die sich normalerweise schleichend bemerkbar machen. Zu bedenken ist aber auch, dass die am LNB ankommenden Signale auf dem Weg von der Sendestelle zum Satelliten und dann weiter zur Antenne allerlei Dämpfungen unterliegen können. So kann z.B. auf dem Uplink ein starker Regen oder dicke Wolken die Signale von der Sendestelle zum Satelliten abschwächen und / oder auch beim Downlink vom Satelliten zur Antenne. Einige Sender senden schon von vornherein mit einer sehr geringen Sendeleistung. Und wenn vom Satelliten über einen Transponder sehr viele Sender gleichzeitig abgestrahlt werden, dann sind die einzelnen Sender auch nicht so "sendestark". Auch gibt es tageszeitlich bedingte Schwankungen beim Empfang. Ein WoMo steht auch nicht immer in einer ideal waagerechten Position, in der der Skew des LNB's nicht angepasst werden muss; eine Schräglage des WoMo's kann sich da bei kritischen Sendern schon mal in der von Dir beschriebenen negativen Art auswirken. SAT1-HD ist ohnehin ein verschlüsselter Sender, der nur über eine kostenpflichtige Karte zu empfangen ist. quabi
batchman99 am 03 Dez 2012 23:30:42
Zwischenzeitlich habe ich die Ursache für den Teilausfall ausfindig machen können: Der Sat-Finder. Der Bequemlichkeit halber hatte ich ihn dauernd in der Antennenleitung. Da die relativ hohe Sat-Frequenz dabei auch die Elektronik des Satfinders durchläuft, ist es, wie schon beschrieben, unter bestimmten Umständen möglich, das der Empfang durch die elektronischen Bauteile behindert wird. Ein Versuch mit einem 2. Satfinder bestätigte diesen Effekt.
Aus diesem Grund sollte man den Satfinder künftig aus der Leitung nehmen, sobald die Antenne eingestellt ist. Damit man sich dabei nicht zu Tode schraubt, habe ich die Schraubanschlüße mit diesen Adaptern Link zum eBay Artikel steckbar gemacht. Das Kabel von der Antenne hat ebenfalls den passenden Stecker ohne Gewinde. Den Satfinder habe ich mit einem Magnetklebeband fest und doch abnehmbar auf dem Satreceiver plaziert.
DerRabe am 03 Feb 2013 20:02:39
batchman99 hat geschrieben:Zwischenzeitlich habe ich die Ursache für den Teilausfall ausfindig machen können: Der Sat-Finder. Der Bequemlichkeit halber hatte ich ihn dauernd in der Antennenleitung. Da die relativ hohe Sat-Frequenz dabei auch die Elektronik des Satfinders durchläuft, ist es, wie schon beschrieben, unter bestimmten Umständen möglich, das der Empfang durch die elektronischen Bauteile behindert wird. Ein Versuch mit einem 2. Satfinder bestätigte diesen Effekt.
Aus diesem Grund sollte man den Satfinder künftig aus der Leitung nehmen, sobald die Antenne eingestellt ist.
Vielen Dank für den Hinweis, hatte ich schon vermutet Dein Tip mit den Steckern ist super. Leider kann ich vom Dienstrechner (bin gerade im Hotel) nicht auf die Bucht zugreifen.
batchman99 hat geschrieben:Damit man sich dabei nicht zu Tode schraubt, habe ich die Schraubanschlüße mit diesen Adaptern Link zum eBay Artikel steckbar gemacht. Das Kabel von der Antenne hat ebenfalls den passenden Stecker ohne Gewinde. Den Satfinder habe ich mit einem Magnetklebeband fest und doch abnehmbar auf dem Satreceiver plaziert. ("Der Rabe" --Bild im Original post)
Werde mich mal umschauen wie man auf diesen post verlinken kann, da viele den Sat-Finder einfach drin lassen (wollen)