aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Deutsche Fachwerkstraße: Von der Elbe zum Weserbergland


vadda am 15 Jul 2013 09:40:28

Mit einiger Verspätung hier unser Bericht über unsere Wintertour. Nach dem Genuß einiger Tage Nordseeluft wollten wir uns schrittweise der Heimat nähern. Da bot sich natürlich nach unserer letztjährigen Fachwerktour (--> Link) ein weiterer Abschnitt an: Von der Elbe zum Weserbergland.

Die Hansestadt Stade ist die erste dieser Fachwerkstädte. Am späten Nachmittag erkundeten wir die wunderschöne Altstadt.




Knechthausen heißt diese historische Gaststätte. Seit Ende des 15. Jahrhunderts ist sie das Gildenhaus der Brauerknechte.




Ob die sich damals schon an diesem Bond-Girl (?) erfreut haben?




Andere Persönlichkeiten waren nicht weit entfernt, sie schmücken das Obergeschoss von "Ron's Pannekoken Hus"




Das Bürgermeister-Hintze-Haus (ganz links im Bild) mit einer reich verzierten Weserrenaissance-Fassade schmückt die Altstadt. Rechts im Bild der "Schwedenspeicher", im Jahr 1705 im Barock Nordeuropas erbaut, der der schwedischen Garnison als Provianthaus diente und heute als Museum genutzt wird.




Herrlich der Alte Hansehafen, der schon im Mittelalter, so um das Jahr 1000 angelegt wurde.








Hier ein Blick auf den Stader Fischmarkt.








Die Kirche „St. Cosmae et Damian“ wurde im 13. Jahrhundert im Stil der Backsteingotik erbaut.




Links im Bild das Rathaus mit seinen prächtigen Fenstern.




Mit einem Blick auf den schiefen Turm der St.-Wilhadi-Kirche ...




...verabschieden wir uns aus der Hansestadt Stade.

Nach der Fahrt von Stade hierher zur „Spargelstadt“ Nienburg (Weser) im Dauerniesel hat uns auch hier der Regen nicht im Stich gelassen, so dass wir die Ruhe mit nassem Blick auf die Weser „genossen“ haben. Heute aber mussten wir los, damit das Sitzfleisch nicht noch breiter wird.

Hienein in die Altstadt...






Die Giebelseite des fünfgeschossigen Patrizierhauses, ein Bürgergehöft, das im Jahr 1541 erbaut wurde.




Manch ein Gesims beherbergte auch schon etwas Natur...




...und manch Gaube bedurfte einer Renovierung.









Der Posthof, ein ehemaliger Burgmannshof beherbergte über viele Jahrzehnte die Kurfürstliche und später die Königlich-Hannoversche Post mit Pferdewechsel. Er zeigt auch, ...




...dass eine Restaurierung nicht immer perfekt ist.




Auch der Fresenhof ist ein ehemaliger Burgmannshof, in dem in erster Linie die Ritter aus dem gräflichen Gefolge wohnten. Im Jahr 1263 wurde er erstmals urkundlich erwähnt, das Baujahr ist jedoch unbekannt. Heute beherbergt der Fresenhof ein Museum.











Kunst, die auch wir verstanden haben: Die „Madonna von Tschernobyl“ von dem weißrussischen Bildhauer Iwan Kasakn. Die schwangere Frauenfigur auf der zerbrochenen Erdkugel sitzend, thematisiert den Atomreaktorunfall 1986 in Tschernobyl und seine Folgen für Mensch und Umwelt.




Die „Kleine Nienburgerin“ vor der Pfarrkirche St. Martin mit ihrem 72 Meter hohen Turm.




Das Rathaus (rechts im Bild)...



...weist mit seinem Stufengiebel und den Muschelkrönungen typische Element der Weserrenaissance auf.




Der Spargelbrunnen erinnert daran, dass Nienburg zu den bekanntesten Spargelanbaugebieten Deutschlands zählt. Der „Nienburger Spargel“ soll auf Grund des Anbaus auf leichten Geestböden entlang der Weser einen besonders lieblichen Geschmack haben. Wir werden das probieren!




Ein letzter abendlicher Blick über die Weser.




Letzte Station für uns ist Stadthagen. Unseren Rundgang durch die Stadt starteten wir an dem in einem Teich auf Pfählen errichteten Lustschlösschen, das erstmalig 1685 erwähnt wurde.




Er stand uns Modell.




Nach einem kurzen Blick in den Innenhof des im Jahr 1544 für den Schaumburger Grafen fertig gestellten Schlosses…




…besahen wir uns die historische Amtspforte, die im Jahr 1553 erbaut wurde. Über drei Jahrhunderte war sie Verwaltungs-, Gerichts- und Gefängnisgebäude des Amtes Stadthagen. Insgesamt 23 Strahlrosetten zieren die Giebelseiten diese prächtigen Baus, der heute als Museum dient.




Bei einbrechender Dunkelheit erreichten wir den Marktplatz mit dem Alten Rathaus.




In der St. Martini-Kirche besticht die Fürstenloge…




…und besonders der Altar, der 1460 in einer flandrischen Werkstatt hergestellt wurde.








Hinter dem Altar befindet sich der Eingang zum Mausoleum des Fürsten Ernst zu Holstein-Schaumburg, dessen Besichtigung man wirklich nicht versäumen sollte. Wir hatten das Glück, dass wir auch nach der abendlichen Schließung noch eine exclusive Führung gewährt wurde (herzlichen Dank der netten Dame). In der Mitte des Raumes steht das in der europäischen Renaissancegeschichte einmalige Marmor- und Bronzegrabmal „Die Auferstehung Christi“, geschaffen 1617 bis 1622 von Adriaen de Vries.






Leser aus den „südlichen Gefilden“ Deutschlands kennen de Vries vielleicht als Schöpfer des Herkulesbrunnens und des Merkurbrunnens in der Maximilianstraße Augsburgs.




Abschließend hier noch einige Bilder aus dem abendlichen…










… und dem sonnigen Stadthagen.


















Herzliche aus dem „Pott“,
Irmgard und Klaus

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

pipo am 15 Jul 2013 11:18:02

Wunderschöne Bilder :!:

Danke für's einstellen.. :zustimm:

haballes am 15 Jul 2013 11:29:13

Das ist mal eine gute Idee für eine Tour.
Haben meine Eltern mit mir als kleiner Junge gemacht.
Da hab ich mit meinem Vater die Häuser um die Wette fotografiert.

Danke, daß ich virtuell mit dabei war. :daumen2:

Anzeige vom Forum


vadda am 17 Jul 2013 22:14:27

haballes hat geschrieben:... Da hab ich mit meinem Vater die Häuser um die Wette fotografiert ...


Das glaube ich ungesehen - wenn ich hier alle Bilder eingestellt hätte, au wei.

,
Klaus

alzu am 18 Jul 2013 05:38:04

Hallo Irmgard und Klaus,
beeindruckende Fotos von einer schönen Reise, danke fürs Mitnehmen.
Habt Ihr immer ein Stativ dabei? Die Fotos aus der blauen Stunde gafallen einfach, sind das HDR, Raw, oder nur einfach perfekt belichtete jpgs?

uschi-s am 18 Jul 2013 08:37:04

Da habt Ihr ja mal wieder phantastische Fotos mitgebracht. Vielen Dank.

vadda am 19 Jul 2013 11:45:45

alzu hat geschrieben:... Habt Ihr immer ein Stativ dabei? Die Fotos aus der blauen Stunde gafallen einfach, sind das HDR, Raw, oder nur einfach perfekt belichtete jpgs?


Hallo Alfred,

die Aufnahmen sind alle ohne Stativ als jpg geschossen, teilweise mit ISO 6400. Meist wähle ich eine manuelle Einstellung mit einer bewussten Unterbelichtung.

Über zwei Jahre habe ich es mit RAW-Bildern versucht, war mir aber zu aufwändig und bessere Ergebnisse habe ich m. E. auch nicht erhalten. Meine Kamera hat eine HDR-Funktion mit 2 Belichtungen. Die nutze ich selten, da ich auch keine großen Unterschiede zur einfachen Belichtung festgestellt habe.

,
Klaus

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Erfahrungen in Hann Münden ?
Stellplatz in Waltershausen (LK Gotha/Thüringen) gesucht
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt