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Polen, unbedingtes Mitbringsel: KARTOFFELN !!! 1, 2


Gast am 06 Aug 2013 09:39:44

Hallo Polen-Fahrer,

vielleicht ist es ja dem Ein oder Anderen von euch aufgefallen, die Kartoffeln in Polen sind einfach eine Wucht!!

Die produzieren und verkaufen wohl noch Sorten, die hier in D schon lange verboten sind.

Wir haben uns ordentlich damit eindedeckt und über die Grenze geschmuggelt :lach:

Wer also noch Zuladung hat, kann sich da mal ein paar Gedanken machen.

Und! Die schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind mit ca. 0,99 Zloty/Kilo (ca. 23 Cent) fast geschenkt :wink:

Aber Vorsicht: Wer die polnischen Kartoffeln kennenlernt, möchte in Zukunft vielleicht keine deutschen mehr.... :ja:

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wolfworldwide am 06 Aug 2013 14:18:25

Hallo Peter,

und das schärfste ist, dass die Polen auch ansonsten eine leistungsstarke Landwirtschaft haben. Es lohnt sich darum immer, mal in die "Hof-Verkaufsstände oder -läden" reinzuschauen.

Viel Spaß noch

Wolf

pipo am 07 Aug 2013 08:11:43

Peter wie recht Du hast :!:
Bei unserem letzten Besuch hatten wir die ganze Heckgarage voller Beeren, Äpfel, Birnen, Pilze, Honig und Kartoffeln.
Unsere Eltern (Flüchtlinge aus dem ehm. Pommern) waren zeitweise wie auf Drogen beim Verzehr der Mitbringsel :ja:

Dort ist die Landwirtschaft noch nicht "EU Versaut" :roll: :wink: Und das schmeckt man :mrgreen:

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Gast am 07 Aug 2013 09:42:03

wolfworldwide hat geschrieben:... Es lohnt sich darum immer, mal in die "Hof-Verkaufsstände oder -läden" reinzuschauen...


Moin Wolf,

das haben wir bisher leider versäumt. Wird aber bestimmt, beim nächsten Besuch, nachgeholt!

Aber wir hatten, gleich am Anfang, ordentlich Wald-Heidelbeeren (echte! :) ) an einem Straßenstand gekauft. Und die haben uns lange den Urlaub versüßt.... :ja:

Wenn da nur nicht das - auf verschiedenen Ebenen vorhandene - Gewichtsproblem wäre... ;D

Gast am 07 Aug 2013 09:48:03

pipo hat geschrieben:...Bei unserem letzten Besuch hatten wir die ganze Heckgarage voller Beeren, Äpfel, Birnen, Pilze, Honig und Kartoffeln...


Moin Namensvetter,

um die "ganze Heckgarage" beneide ich Dich :ja:

Wir wollten auch noch mehr einkaufen, mussten dann aber doch etwas früher zurück als geplant und konnten deshalb nicht soviel mitbringen, wie eigentlich geplant. Zum Glück hatten wir schon vorher ordentlich Honig eingekauft. Auch den fast weißen "Krema". Den kannte ich bisher nicht.

Aber die nächste Polen-Reise kommt bestimmt :wink:

Christel am 08 Aug 2013 09:31:35

Auf die Waldheidelbeeren haben wir vorsichtshalber verzichtet, da bei niedrig wachsenden Sträuchern die Gefahr der Ansteckung durch den Fuchsbandwurm besteht. Die Beeren sollten vor Genuß gründlich gewaschen und am besten gut durchgegart sein.

Christel

Gast am 08 Aug 2013 11:39:11

Danke für den Hinweis.

Der Fuchsbandwurm ist leider nicht nur Polen ein Problem, sondern auch hier. Wir waren aber seeehr vorsichtig und haben alle "Würmer gekocht". Die Marmelade war dann eine Wucht :ja:

Inzwischen ärgern wir uns übrigens schon, dass wir nicht mehr Kartoffeln mitgenommen haben... :cry:

Heimdall am 08 Aug 2013 11:44:58

pipo hat geschrieben:Peter wie recht Du hast :!:
Bei unserem letzten Besuch hatten wir die ganze Heckgarage voller Beeren, Äpfel, Birnen, Pilze, Honig und Kartoffeln.
Unsere Eltern (Flüchtlinge aus dem ehm. Pommern) waren zeitweise wie auf Drogen beim Verzehr der Mitbringsel :ja:

Vielleicht wurden deine Eltern vom Cäsium 137 high? :mrgreen:
In D und A eingewanderte und gejagte Wildschweine waren teilweise weit über der zulässigen Grenzwerte von 600 Becquerel verstrahlt! Eine Spätfolge von Tschernobyl.
Da ist bei Wildfleisch, Beeren, Pilzen, Bodenfrüchten u.a. aus dem "Ostblock" eher VORSICHT angesagt :!: Nicht nur wegen dem Fuchsbandwurm!

ellapinella am 08 Aug 2013 12:27:43

Heimdall hat geschrieben: In D und A eingewanderte und gejagte Wildschweine waren teilweise weit über der zulässigen Grenzwerte von 600 Becquerel verstrahlt! Eine Spätfolge von Tschernobyl. Da ist bei Wildfleisch, Beeren, Pilzen, Bodenfrüchten u.a. aus dem "Ostblock" eher VORSICHT angesagt :!: Nicht nur wegen dem Fuchsbandwurm!


Guten Tag,
woher weißt du das? wo ist die Quelle für derartige Aussage? Bitte um Link .....
ansonsten wäre es nur Schwarzmalerei? der man nicht unbedingt glauben muß.

Heimdall am 08 Aug 2013 12:42:00

ellapinella hat geschrieben:Guten Tag,
woher weißt du das? wo ist die Quelle für derartige Aussage? Bitte um Link .....
ansonsten wäre es nur Schwarzmalerei? der man nicht unbedingt glauben muß.

Guten Tag auch,
gib mal bei Tante Gugl "Wildschweine verstrahlt" ein, das ist nicht schwer. ;-) Aber du musst natürlich auch keine Zeitungsmeldung unbedingt glauben. :mrgreen:

scholko1 am 08 Aug 2013 13:18:53

Guten Tag auch,
gib mal bei Tante Gugl "Wildschweine verstrahlt" ein, das ist nicht schwer. ;-) Aber du musst natürlich auch keine Zeitungsmeldung unbedingt glauben. :mrgreen:
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Jetzt weiss ich auch warum mein Nachbar in PL immer so ein strahlen im Gesicht hat, der schiesst regelmässig mit Kartoffeln angelockte Wildschweine.
Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich meine der Altersdurchschnitt im Dorf tendiert so gegen 90Jahre(liegt am Cäsium 137 oder am Wodka).
Bei dem Altersdurchschnitt werde ich also auch weiterhin Pfifferlinge und Wildschweine aus meinem Wald verzehren sowie Zander aus der Weichsel, Kartoffel vom Acker, Eier und Milch vom Nachbarn.

Wenn ich dort zum Markt gehe und an Obst und Gemüse schnupper dann riecht man noch was, dafür sieht es auch nicht immer wie gemalt aus. :ja:

pipo am 08 Aug 2013 13:37:19

Heimdall hat geschrieben:Eine Spätfolge von Tschernobyl.
Da ist bei Wildfleisch, Beeren, Pilzen, Bodenfrüchten u.a. aus dem "Ostblock" eher VORSICHT angesagt :!: Nicht nur wegen dem Fuchsbandwurm!

Ja war klar das jetzt Tschernobyl ins Gespräch kommt :roll:

Leute macht einen Bogen um den wilden Osten und vor allem um die Foren hier, wenn ihr Angst habt das falsche zu essen oder zu lesen :!:

Heimdall am 08 Aug 2013 14:42:42

pipo hat geschrieben:Ja war klar das jetzt Tschernobyl ins Gespräch kommt :roll:

Leute macht einen Bogen um den wilden Osten und vor allem um die Foren hier, wenn ihr Angst habt das falsche zu essen oder zu lesen :!:

pipo, du kannst essen und lesen was du willst, schreib aber anderen nicht vor was sie hier posten dürfen.
Dass das verstrahlte Wildfleisch entsorgt werden muss geschiet natürlich völlig grundlos, ja? :roll:

pipo am 08 Aug 2013 15:00:22

Heimdall hat geschrieben:Dass das verstrahlte Wildfleisch entsorgt werden muss geschiet natürlich völlig grundlos, ja? :roll:

Ich schreibe niemanden vor was gepostet werden darf, halte aber Diskussionen wie Du sie jetzt führenmöchtest für überflüssig, da niemand hier Wildfleisch aus Polen "exportiert" hat.

Wie ich hier lesen konnte sind die "Mitbringsel" allesamt Saisonprodukte die Lokal angebaut werden und nicht wie Wildtiere, die über Jahre u.a. 100 bzw. 1000Km durch Wälder streifen und somit natürlich auch gefährliches "Material" aufnehmen und in belastete Regionen vordringen können.
Zwei Grundsätzlich verschiedene Dinge. Wieso also diese Panicmache?

Ist es in diesem Forum nicht Möglich ohne den "mahnenden Finger" Erlebnisse/Erfahrungen auszutauschen?

Heimdall am 08 Aug 2013 16:06:19

Dann lies mein Posting nochmal in Ruhe, wo ist da ein mahnender Finger?
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass bei Pilzen, Wildfleisch, Beeren usw. aus dem Osten Vorsicht angesagt ist und sonst nichts :!:
Dass Pflanzen ihre Inhaltsstoffe aus der verstrahlten Erde - dort wo sie verstrahlt ist - beziehen, ist allgemein bekannt. Leider nicht jedem wie ich sehe. Die Halbwertzeit von Cäsium 137 beträgt meines Wissens 30 Jahre.

Die unnötige "Diskussion" hast du begonnen als du dich über meinen Beitrag aufgeregt hast, nicht ich!

Tipsel am 08 Aug 2013 16:10:06

Moderation:Den mahnenden Finger heb ich jetzt mal: bitte haltet den Ball flach und bleibt beim Thema.


pipo am 08 Aug 2013 17:11:30

Heimdall hat geschrieben:Ich habe nur darauf hingewiesen, dass bei Pilzen, Wildfleisch, Beeren usw. aus dem Osten Vorsicht angesagt ist und sonst nichts :!:

Und genau diese Aussage ist leider falsch. Große Teile Bayerns und Baden Württembergs sind zBsp. höher verstrahlt worden als Polen. Und das sind aktuell mit die größten Agrar Anbaugebiete Deutschlands :mrgreen:

travelrebell am 08 Aug 2013 17:54:10

worin besteht denn der signifikannte Unterschied zu den EU-Knollen ?


rein vom geschmacklichen Charakter vergleichbarer hiesiger Sorten?


oder sind es ganz alte Sorten die im EU-Land aus dem Saatgutangebot bereits entfernt wurden ?

pipo am 08 Aug 2013 19:21:06

Für unseren Teil war es der Geschmack. Muss meine Mutter mal fragen wie es sich bei der Sorte verhält.

ellapinella am 08 Aug 2013 20:29:29

Also, soweit ich informiert bin, wird hier in Deutschland nur genormtes Erntegut verkauft, auch Kartoffeln nicht nur gezüchtet sondern nach Größenmerkmalen verkauft. EU Standard

z.B. "mehlig kochende", die ich am liebsten mag, fand ich in dem einen Jahr nicht in mehreren Läden und nur bei teuren Bio - Läden für viel Geld.

Als Kind holten wir vom Acker noch die Kartoffeln, wie sie die Natur schuf. Die schmeckten alle.

Ich war noch nicht in Polen Kartoffeln kaufen, könnte mir aber denken, dass es noch so ähnlich ist wie früher? Ungenormte Natur? oder?

werde auf jeden Fall mal vor dort etwas mitbringen in nächster Zeit und kosten

Heimdall
Heimdall hat geschrieben: Dass Pflanzen ihre Inhaltsstoffe aus der verstrahlten Erde - dort wo sie verstrahlt ist - beziehen, ist allgemein bekannt.


Na super, dann glaubst du also an der Grenze (wo auch immer) macht eine Verstrahlung halt?, Man ich lebe ca. 55 km vom Polen weg, so knapp über der Millionen Stadt von Berlin, dann dürften ich und alle anderen Millionen hier ja gar nichts mehr essen, was aus dem Mutterboden geerntet wurde . :roll: :| :roll:

Gast am 08 Aug 2013 21:03:43

travelrebell hat geschrieben:worin besteht denn der signifikannte Unterschied zu den EU-Knollen ?


rein vom geschmacklichen Charakter vergleichbarer hiesiger Sorten?


oder sind es ganz alte Sorten die im EU-Land aus dem Saatgutangebot bereits entfernt wurden ?


Schau hier:


Sorten

Im Prinzip gibt es eine unüberschaubare Vielzahl von Kartoffelsorten, seriöse Schätzungen gehen von weltweit mehr als 2000 Sorten aus. In der Praxis hingegen sind nur wenige Sorten erhältlich. Nur Pflanzen, die einen Platz in der Bundessortenliste gefunden haben, dürfen als Saatgut in den Verkehr gebracht werden. Das Zulassungsverfahren ist aufwendig, so dass nur größere Züchtungsbetriebe die Chance haben, neue Sorten auf den Markt zu bringen. Nach 30 Jahren verfällt die Zulassung und muss erneuert werden, weshalb viele alte Sorten, die keine industriekonformen Eigenschaften aufweisen, nicht mehr erhältlich sind. Insgesamt sind derzeit in Deutschland etwa 120 Sorten zugelassen. Im regionalen Saatguthandel sind davon meist nur ein halbes Dutzend erhältlich. Wer mehr möchte, ist auf den Versandhandel angewiesen. Aktuell gibt es Widerstand der Verbraucher gegen die Aufhebung der Zulassung der beliebten Sorten Linda und Aula.
Quelle: Gemüseinfo.de




Mein Vater hat sein Leben lang selber Kartoffel angebaut, auch im hohen Alter noch. Er hörte aber auf als es verboten wurde eigene Saat-Kartoffel zu pflanzen.



Wollte nur Deine Frage beantworten und keine (!) Agrar (-politische) Diskussion. Aber wenn man gewisse Kartoffeln ißt, wird einem erstmal klar, was einem hier vorenthalten wird.

karlo56 am 08 Aug 2013 21:51:08

Hallo, :tach:
ich gebe es zu. Ich bin ein totaler Kartoffelfan. Meine Eltern hatten noch einen richtigen Kartoffelacker.
Das waren mehlige und festkochende gelbe Kartoffeln, die richtig lecker waren.
Frische Kartoffelpuffer... Ich hab grad den Geruch wieder in der Nase. :)
Aber was man uns heute in den Supermärkten und auf Märkten auch noch als BIO-Kartoffel anbietet,
ist teilweise der letzte Müll. Sieht roh aus wie Kartoffel, und im Topf nachher wie blasse Rübe mit z.T. ekelhaftem Geschmack.
Es ist gar nicht so einfach, in DKN (Deutsche Kartoffel Norm)-Land jemanden zu finden, der die alten Sorten anbaut.
Bei uns kommt ab und zu ein Selbstvermarkter von der Elbe mit dem LKW und bietet seine Waren an.
Wenn ich mehr Lagermöglichkeiten hätte, würde ich ihm alles abnehmen. Apfelsorten, die kannte ich noch als Kind vom eigenen Baum. Und richtig knüppelharte Birnen, die man kochen muß zu Hefekloß. Und Kartoffeln mit Augen,
die Arbeit beim schälen machen, aber dafür auch noch nach 2 Tagen als Bratkartoffeln der Brüller sind.
Wenn der mal nicht mehr kommt, werde ich meinen Kumpel in Brandenburg anhauen, das er mir Kartoffeln aus Polen besorgt.


Karlo :D

Gast am 09 Aug 2013 01:15:16

yasar hat geschrieben:. . . keine (!) Agrar (-politische) Diskussion. Aber wenn man gewisse Kartoffeln isst, wird einem erstmal klar, was einem hier vorenthalten wird.


Sag ich schon lange, nahezu alle Kartoffeln hier eignen sich nur als Schweinefutter (sorry, meine ganz persönliche Meinung).
Mit Äpfeln, Tomaten usw. ist es kaum anders. Monsanto, Syngenta & Co. lassen grüßen.

Beduin am 09 Aug 2013 06:14:33

yasar hat geschrieben:
Im Prinzip gibt es eine unüberschaubare Vielzahl von Kartoffelsorten, seriöse Schätzungen gehen von weltweit mehr als 2000 Sorten aus.


War da letztens nicht was in der Presse das die die Regeln gelockert haben und die Bauern wieder das anbauen dürfen was sie wollen?????
Mich ärgert die Quali der Knollen auch heftig :x

SteffenBerlin am 09 Aug 2013 06:27:40

ellapinella hat geschrieben:
Heimdall hat geschrieben: Dass Pflanzen ihre Inhaltsstoffe aus der verstrahlten Erde - dort wo sie verstrahlt ist - beziehen, ist allgemein bekannt.

Na super, dann glaubst du also an der Grenze (wo auch immer) macht eine Verstrahlung halt?

Wir hatten doch damals auch dafür den antifaschistischen Schutzwall.
MfG Steffen

PS: Kartoffeln von Saarema/Estland sind auch sehr lecker.

Gast am 09 Aug 2013 12:08:54

Beduin hat geschrieben::::War da letztens nicht was in der Presse das die die Regeln gelockert haben und die Bauern wieder das anbauen dürfen was sie wollen?????
Mich ärgert die Quali der Knollen auch heftig :x


Also ich kann mich nicht erinnern. Hatte aber auch eine gewisse Zeit keine Tageszeitung. Wenn es Dir wieder einfällt, gib Bescheid, vielleicht gibt es ja dann doch wieder etwas Hoffnung :wink:

Gast am 09 Aug 2013 12:12:22

SteffenBerlin hat geschrieben:... Kartoffeln von Saarema/Estland sind auch sehr lecker.


:thema:

Es geht hier um polnische (!) Kartoffeln!!! (kleiner Scherz :wink: , wollte aber auch mal diesen smilie setzen)



Ansonsten hoffe ich, dass sich noch mehr Länder diesem Irrsinn langfristig widersetzen können :ja:

scholko1 am 09 Aug 2013 13:03:05

Tja lieber Peter,

der EU-Wahnsinn schlägt leider auch immer mehr in PL zu.
Bin einmal gespannt wie lange es noch auf den kleinen Märkten Salatgurken ohne vorgeschriebene Krümmung gibt.
Für den Export gibtes dass schon.
Und dann ist der Weg zur Einheitskartoffel auch nicht mehr weit. :cry:
Aber solange wie es noch geht geniessen wir es.

Hans

Upps hätte fast "königsblaue " geschrieben

pipo am 09 Aug 2013 20:02:12

scholko1 hat geschrieben:der EU-Wahnsinn schlägt leider auch immer mehr in PL zu.

Dann gebt Schub und genießt noch die ursprüngliche Natur in Polen bevor alles reguliert wird :ja:

Tipsel am 10 Aug 2013 01:57:07

Darf man denn diese Mitbringselkartoffeln hier nicht keimen lassen und nächstes Jahr pflanzen? Fürn Privatbedarf sollte das doch möglich sein. Oder greifen da auch irgendwelche Bestimmungen?

Wenn ja, hätte ich auch gern eine :D

Mein Peter ist gebürtiger Oberschlesier, zum Geburtstag im September könnte ich ernten und ihn überraschen :D

pipo am 10 Aug 2013 08:21:02

Tipsel hat geschrieben:Oder greifen da auch irgendwelche Bestimmungen?

Selbstverständlich gibt es keine Bestimmungen :ja:
Du kannst pflanzen was Du möchtest..

Christel am 10 Aug 2013 10:04:51

Vielleicht gibt es in Polen auch fast nur noch Hybridpflanzen, dann hat man keine Chancen im eigenen Garten. Bei uns haben fast nur noch die Biobauern fortpflanzbare Kartoffeln. Gottseidank hat die EU das Verbot dieser "Saatgutmafia" von solchen Kartoffelsorten, wie Linda, zunichte gemacht. Also können bei uns die guten Kartoffeln auch wieder ungestraft wachsen. Unser Bauer hat welche, da brauchen wir nicht nach Polen.

Christel

Gast am 10 Aug 2013 11:14:51

Ich hoffe es wird jetzt doch keine politische Diskussion, und wenn doch, ich wollte diese nicht auslösen, sondern nur meine Freude über die polnischen Kartoffeln mitteilen :ja:

Wie schon geschrieben hat mein Vater, vor Jahren, mit dem Kartoffeanbau aufgehört, weil er es so verstanden hatte, dass er seine eigenen Saatkartoffeln nicht mehr pflanzen durfte.

Ich habe mich nicht mit "den Gesetzen, die deutsche Kartoffel betreffend" beschäftigt, und kann nicht viel über den momentanden Stand sagen. Aber für die Zukunft ist wohl noch so Einiges geplant. Auch wenn der letzte Versuch, in dieser Richtung, wg. großer Proteste im EU-Raum gescheitert ist.

Folgende Quelle, die ich nicht der Nähe zu irgendwelchen radikalen Öko-Aktivisten sehe, meinte dazu Folgendes:


EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 23.04.13, 00:27 | Aktualisiert: 25.04.13, 11:42 | 2.191 Kommentare

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar - auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung (Vorbereitendes EU-Papier im Original, Englisch). Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.

Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. Die verpflichtende Registrierung aller Sorten würde zu einer kompletten Vereinheitlichung führen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist damit vollständig von der Saatgut-Weitergabe ausgeschlossen, heißt es im Begleittext zu einer gemeinsamen Petition von Arche Noah und Global 2000. Für sie sei das Zulassungsverfahren für Saatgutarten mit unüberwindbaren bürokratischen und finanziellen Hürden verbunden. Zudem befürchten die Umweltschützer eine strenge amtliche Überwachung. Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen.

Profiteure der Normierung sind allein die Lebensmittel-Konzerne, die schon jetzt den Großteil des Saatgut-Marktes unter sich aufteilen (hier). Seit Jahren macht die Lobby der Agrarindustrie in Brüssel Stimmung für einen weiteren Schritt in Richtung Saatgut-Kartell. Ziel ist die Kontrolle der gesamten Lebensmittelproduktion durch einige wenige Großkonzerne. Schon heute werden kleinere Konkurrenten mittels Anzeigen von Monsanto und Co dazu gezwungen, ausschließlich ihr Saatgut zu kaufen. In Zukunft drohen nun auch Verwaltungsstrafen.

Der Konsument habe kaum mehr eine Wahlfreiheit, was auf seinem Teller landet, heißt es in einem offenen Brief von mehr als einem Dutzend Europäischer Umweltschutzorganisationen an Kommission und EU-Parlament. Weniger Vielfalt heiße auch weniger Farben und Geschmäcker, und schlussendlich weniger Lebensmittelqualität. Gefordert wird eine komplette Neuausrichtung des nun laufenden Reformprozesses. Saatgutanwendern müsse eine größere Sorten-Vielfalt zu Verfügung stellen, insbesondere Arten, die an lokale Bedingungen angepasst sind. Dies würde dazu beitragen, den Verbrauch an Pestiziden, Düngemitteln und Wasser zu reduzieren und die Verschmutzung von Böden und Wasser einzudämmen.

Initiativen wie jene der Umweltorganisationen oder ein entsprechender Antrag der Grünen im österreichischen Nationalrat werden aber wohl wirkungslos bleiben, solange nicht mehrere Mitgliedsstaaten gegen die geplante Verordnung auftreten. Noch ist der Beschluss nicht umgesetzt. Die EU-Kommission soll am 6. Mai ihren Entwurf vorlegen, danach muss sich das EU-Parlament damit beschäftigen.

Sollte das Parlament die Verordnung durchwinken, dürfen auch Privatleute ihre in Obst- und Gemüseprodukte nicht mehr verbreiten, wenn sie nicht den Wünschen von Monsanto EU-Normen entsprechen.

Es ist bezeichnend für die mangelnde demokratische Legitimation der EU, dass solche grundlegenden Entscheidungen durchgezogen werden, ohne dass die Bürger davon etwas mitbekommen. Ist die Verordnung einmal beschlossen, sind die Lebensmittel-Konzerne im Recht und die Bürger in der Defensive und werden größte Schwierigkeiten haben, die gesetzlichen Regelungen wieder rückgängig zu machen.

Die Abgeordneten des Europa-Parlaments dürften den Antrag zur Verordnung nicht einmal gelesen haben.
(Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten)

travelrebell am 10 Aug 2013 13:10:33

danke euch für die freundlichen Antworten

Gast am 26 Aug 2014 16:49:17

Habe diesen alten tröd nochmal hochgeholt, weil ich denke, die polnische Kartoffel könnte Konkurrenz bekommen :ja: :wink:

Wir haben unsere Mitbringsel zwar noch nicht verkosten können, gehen aber nach den Aussagen von div. WoMo-Kollegen davon aus, dass sie qualitäts - und geschmacksmäßig nicht weit von dieser entfernt sein dürfte...

Wer errät, aus welchem Land sie kommt? (auf dem Foto werden "kleine Hilfen" gegeben :D )



buccaneer am 26 Aug 2014 16:54:49

hatte in Ungarn Kartoffeln, die sahen so ähnlich aus :wink:

Gast am 26 Aug 2014 18:03:33

Der Kanditat hat 100 Punkte :klatschen: :wink:

globeman am 26 Aug 2014 18:08:41

Wenn hierzulande die Kartoffeln nicht so gut schmecken oider bissle verstrahlt sind, dann esse ich halt in Zukunft nur noch pommes, dann bin ich auf der sicheren Seite oder? :oops:

Ostwestfale am 27 Aug 2014 07:10:58

yasar hat geschrieben:



Ja ich sehe es genau. Die Kartoffeln kommen aus Lippstadt.
Denn auf den Scheinwerfern steht Hella und die werden in Lippstadt gemacht. :lol:

biauwe am 27 Aug 2014 07:50:42

Heimdall hat geschrieben:Da ist bei Wildfleisch, Beeren, Pilzen, Bodenfrüchten u.a. aus dem "Ostblock" eher VORSICHT angesagt :!: Nicht nur wegen dem Fuchsbandwurm!

Spielst Du Lotto: --> Link

Und glaubst, dass Du mal gewinnst?

BurnerWil am 27 Aug 2014 08:06:49

Ostwestfale hat geschrieben:Ja ich sehe es genau. Die Kartoffeln kommen aus Lippstadt.
Denn auf den Scheinwerfern steht Hella und die werden in Lippstadt gemacht. :lol:


Auf jeden Fall sind die Kartoffeln in deiner Gegend es wert, quer ,ach nee, in dem Fall längs durch Deutschland exportiert zu werden :D
Wir nehmen immer westfälische Kartoffeln mit nach Bayern, wenn wir die Familie meiner Frau besuchen (Bad Wünnenberg) :D

petra1508 am 27 Aug 2014 08:36:18

Huhu

ja die guten alten Gemüsesorten , die jungen kennen sie net mehr , deswegen sagen viele bähhh gift etc ..... dabei sind die , auch wenn sie net der Norm sind voll lecker . ich bekomme ab und zu welche von polen , auch anderes Gemüse da fühl ich mich wieder in Kindheit versetzt wo es so lecker schmeckt und auch ohne Gewürze lecker ist .

Petra

Gast am 28 Aug 2014 10:48:23

petra1508 hat geschrieben:... wo es so lecker schmeckt und auch ohne Gewürze lecker ist ...


Der Eigengeschmack vieler Gemüse - oder auch Kartoffelsorten (in Supermärkten) läßt leider immer weiter nach. Leider ist es auch so, dass in D hauptsächlich nur mit Salz und Pfeffer gewürzt wird, und man immer öfter das Gefühl von "Einheitsbrei" bekommt. Auch deshalb esse ich so gerne in anderen Gegenden :ja:

Diesmal habe ich es aber geschafft im Urlaub nicht zuzunehmen :kette:

Gast am 01 Sep 2014 20:04:03

Leider konnte erst heute die erste - selbstverständlich wissenschaftliche - Testreihe stattfinden.

Bei 100 möglichen Punkten erreichte die ungarische Knolle hervorragende 97 Punkte :klatschen:

Die polnische Kartoffel ist trotzdem der Sieger: 98,5 Punkte :klatschen: :klatschen: :klatschen:

ottomar am 02 Sep 2014 02:07:37

Peter, Du ahnst gar nicht, wie neidisch ein in der kartoffelfreien Zone Lebender sein kann ...

Dennoch aus Spätzlesweil ein herzhaftes "Guten Appetit"!

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