Acki am 08 Sep 2013 11:47:08
Ich habe mir einmal folgendes rauskopiert, was mir physikalisch einigermassen verständlich und logisch schien:
Zitat:
Unterschiedliche Akkus (unterschiedlichen Firmen bzw. Bauserien) haben, selbst bei gleicher Kapazität, unterschiedliche Innenwiderstände. Bessere haben einen niedrigen, schlechtere einen höheren Innenwiderstand. Akkus mit niedrigem Innenwiderstand können höhere Ströme liefern (oder aufnehmen).
Akkus werden, wenn sie altern, auch hochohmiger und können dann auch weniger Strom liefern (oder aufnehmen).
Werden nun 2 parallel geschaltete Akkus entladen, teilt sich der Strom auf. Der neuere „bessere“ mit niedrigerem Innenwiderstand liefert mehr Strom, der ältere „schlechtere“ entsprechend weniger.
Hört die Belastung auf, so gibt der ältere danach den zu wenig gelieferten Strom als "Ausgleichsstrom" zurück an den neueren, bis beide den gleichen Entladezustand erreicht haben. Durch diese zusätzliche Belastung (erst zuviel Strom liefern müssen, dann wieder aufnehmen) altert der neuere natürlich etwas schneller.
Beim Laden passiert das Gleiche, nur fließt der Strom in die andere Richtung.
Wenn die Akkus zwar unterschiedliche Kapazität haben, aber sonst baugleich und etwa gleich alt sind, so hat der größere auch einen niedrigeren Innenwiderstand und liefert entsprechend mehr Strom. Das ist aber ja auch richtig und sinnvoll so. Dadurch entstehen also keine zusätzlichen Ausgleichsströme.
Aber wenn die Zuleitungen zu den Akkus zu dünn und unterschiedlich lang sind wird dadurch auch ein unterschiedlicher Innenwiderstand simuliert. Der Akku mit der längeren Zuleizug ist also wie der ältere zu sehen.
Bei unterschiedlicher Kapazität müßte also die Zuleitung zum größeren Akku entsprechend kürzer oder dicker sein, da muß ja der höhere Stromanteil fließen. Das ist aber kaum zu berechnen... Also besonders bei unterschiedlicher Kapazität möglichst die Leitungen dick und kurz halten. Ob nun „sternförmig“ oder „über Kreuz“ verdrahtet ist wurscht. Nur einfach parallel angeklemmen und dann noch einige Meter Kabel dazwischen – das sollte man besser vermeiden.
Dann kommt noch dazu, daß ein defekter (alter) Akku den neueren (heilen) mit entlädt und dieser dann wegen der Tiefentladung aus Gesllschaft mit stirbt. Gleichalte Akkus sollten auch gleich lange halten.
Zitatende!
Da man mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 5-6 Jahren rechnet, wäre man mit einer 4jährigen Batterie schon recht weit in der Alterung vorangeschritten und müsste wohl schon mit Einbussen rechnen!