ich darf kurz von unserem Kurzurlaub zum Achensee berichten:
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Zutaten:
- ein zusätzlicher Feiertag durch den österr. Nationalfeiert
- ein herrliches Herbstwochenende
- eins der größten und schönsten Wandergebiete in Österreich
Nach unserer Ankunft am größten See Tirols galt es vorerst die Lage zu erkunden. Wir parkten in Achenkirchen am nördlichen Ufer des Achensees. Besichtigten den großen Campingplatz und auch die Womo-Stellplätze vor dem Schranken. Für einen längeren Aufenthalt sicher eine gute Wahl. Wir nützten allerdings den ersten Tag für eine Wanderung am Westufer des Sees entlang:

Der Gaisalmsteig führt wunderbar an den Kalkhängen des hier endenden Karawendelgebierges entlang. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk ist von Vorteil. Ansonsten ist der Steig nicht schwieig:

Nach einer Stunde erreichten wir die bewirtschaftete Gaisalm, an der viele Touristen auf das nächste Schiff warteten.

Meiner Frau und mir war das ein wenig zuviel des Guten und so zog es uns eher in die Einsamkeit. Also ging es weiter auf dem Steig durch herbstliche Wälder, die in den schönsten Farben leuchteten. Nach dem wir einige Schotterfelder überquert hatten und die Gegend nun flacher wurde, ...

... erreichten wir Pertisau. Von hier ging es zurück zu unserem geparkten Womo. Ein köstliches Wildessen im urigen Fischerwirt direkt am See beschloss den Abend. Wir hatten zwar einen oder zwei geeignete Plätze zum Übernachten bei der Anfahrt ausfindig gemacht, aber auf Grund des fortgeschrittenen Abends stellten wir unser Womo gleich auf dem Parkplatz der "Rofan-Seilbahn" ab. Hier ist das Parken zwar von 18:00 bis 08:00 Uhr verboten, wir hatten uns aber schon am Nachmittag die Erlaubnis bei den Bediensteten der Bahn eingeholt.

In der Nacht gesellte sich noch ein Kuschelcamper hinzu, was uns allerdings nicht störte. Am nächsten Tag ging es nach dem üblichen ausgiebigen Frühstück mit der Seilbahn hinauf in die Berge.

150 Kilometer umfasst hier das Wandernetz - also gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen. Wir entschieden uns für den 2299 Meter hohen Hochiss, auf dem wir nach ca. 1 1/2 Stunden den Gipfelsieg feiern durften. Beim Abstieg nahmen wir den gleichen, mittelschweren Weg, der ebenfalls Trittsicherheit erfordert, aber ansonsten nicht allzu schwer ist. Weil es noch nicht genug war, stürmten wir kurzerhand noch auf den 2040 Meter hohen Gschöllkopf, der eine 360 ° Aussichtsplattform - Adlerhorst genannt - aufweist. Und weil es immer noch nicht genug war, stürzten wir uns mit der Airrofan-Bahn - hängend 200 Meter in die Tiefe. Nach der Mittagjause auf einer Alm genossen wir noch einmal das herrliche Panorama und den schönen Herbsttag, bevor wir wieder die Heimreise antraten ...






Den ausführlichen Bericht und weitere Bilder gibt es hier in zwei Teilen: --> Link
lg Rupert




