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Hallo zusammen, externe Festplatten kosten mit 500 GB - 1 TB so um 50 Euro aufwärts. Von daher ist der Wert alter IDE- Einbaufestplatten eher bescheiden. So hab ich hier eine alte 160 GB Excelstor liegen, bei den beendeten Angeboten aus der Bucht der letzten Zeit kommt die Platte auf etwa 3,50 - 4,50 €. Für die zweite Platte, eine 80GB Samsung werden sogar selten was um 3 Euro aufgeboten. Wegwerfen will ich die Platten aber auch nicht, immerhin funktionieren beide noch tadellos. Ich habe daher überlegt, ob ich die Platten durch ein externes USB- Gehäuse in meine Datensicherung aufnehme. Immerhin ließen sich auf einer 160 GB platte so um die 30.000 Fotos mit ca. 5MB je Bild speichern. Und da wir gerne Bilder nach Kategorien sammeln, bietet sich dies geradezu an. Was ich mich dabei allerdings frage ist die Haltbarkeit der Festplatte. Natürlich sind die darauf zu speichernden Daten nicht wertvoll. Familienbilder, alte Unterlagen, Scans, usw. Aber eben doch von ideellem Wert, kämen die Daten weg wären wir sicherlich schwer traurig. Ich wollte daher mal bei dem ein oder anderen Experten für HDs nachfragen, ob sich die Platten hierfür eignen bzw. ob sie mit "normalen" externen HDs gleichzusetzen sind. Vom Prinzip wüsste ich keinen Unterscheid, außer das man mit den Platten, wenn sie nicht im Wechselgehäuse stecken, eben weitaus sorgsamer umgehen muss. Das versteht sich von selbst. Ich mag aber ungern eine Platte in einem Jahr auf 2 wieder anklemmen und dann feststellen (müssen), dass sie sich "entladen" hat und plötzlich nicht mehr funktioniert. Ideen? Tipps? Vorschläge? Erfahrungswerte? Danke Björn Das funktioniert. IDE ist soviel ich weiss nur langsamer beim draufschreiben aber gleiche speichermetode wie sata 3. Ich jedenfalls habe auch noch solche mit Fotos drauf. allerding speichere ich mir meine Fotos immer auf zwei verschiedenen Platten ab. Da mir einmal eine draufging. Hat mich ca. 800Euro für wiederherstellung gekostet. Ist problemlos machbar. Auf jeden fall immer auf mindestens zwei getrennten Medien speichern. Jede Festplatte gibt irgendwann ihren Geist auf. Als Dauerspeicher bzw. Backup würde ich nicht auf alte (Wechsel-) Festplatten mit geringer Kapazität setzen. Hierfür würde ich eher CD, DVD oder BlueRay nehmen. USB-Sticks sind zwar klein und immer preiswerter bei steigender Kapazität, speichern die Daten aber auch nicht ewig und werden auch gerne mal verlegt oder verschwinden im Staubsauger. In Netzwerken werden Festplatten nach 2-4 Jahren regelmäßig ausgetauscht, um Ausfälle zu vermeiden. Diese sind aber auch auf Dauerlauf ausgelegt und etwas teurer als die PC-Platten. Ich habe auch noch ein paar alte HDD Erbstücke herumliegen, werde die aber nicht mehr für Speicheraufgaben einsetzen. In heim-PCs können die aufgrund der geringeren Laufdauer aber auch diverse Jahre ihren Dienst verrichten. Speichersysteme zum Preis von Einfamilienhäusern (voll unterkellert, 250m2 Wohnfläche mit Sauna und Schwimmbad) sind mein Metier ;-) Daher der Tipp vom Profi: AB IN DEN MÜLL MIT ALTEN HDDs!!! :!: (und IDE-HDDs sind aus der Steinzeit ...) Du spielst mit deinen Dokumenten und Bilder sonst Russisch Roulette mit mehreren Kugeln in der Trommel. Grund: Mit den Jahren steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit. Anfangs trennt sich die Spreu vom Weizen, dann bleibt es bis ca. zum 3. Jahr konstant und dann geht die jährliche Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich in den zweistelligen Bereich. Die Statistiken sind aus dem Unternehmensbereich - gleichmäßige und dauerhafte Last, ideale Temperatur und kaum Erschütterungen. Und glaub es mir bitte: alte HDDs hassen Temperaturschwankungen, Erschütterungen und (!) wenn sie stromlos gemacht werden und der Motor anhält. Nun zu deinen HDDs: Wie alt sind die? 10-12 Jahre? Die sind reif für den Müll - sorry. Mal bisserl Lektüre: --> Link Mein Tipp: Kauf dir eine 2te HDD und bau sie in deinen Rechner. Sichere manuell oder über Automatismen des Betriebssystems (Windows 8 macht das richtig einfach und gut) deine Daten mind. 1x pro Woche auf die HDD. Wichtig ist, dass die Datem immer mind. 2fach auf unterschiedlichen Datenträgern vorhanden sind. Fällt einer der Datenträger aus, sollte man sofort die Redundanz auf einem weiteren (neuen) Datenträger wieder herstellen. USB-Stick geht zur Not auch. Die großen Sticks (128 GB) sind leider preislich im Vergleich zu einer SATA-HDD uninteressant. Alternativ kannst du auch eine sog. Spiegelung einrichten. D.h. der Inhalt der ersten HDD wird automatisch auf die 2te "gespiegelt". Somit bist du auch gegen einen Ausfall des Betriebssystems gewappnet. Die Gefahr besteht aber darin, dass Dokumente versehentlich manuell gelöscht werden und somit auch auf der Spiegelung ge?öscht werden. Eine Sicherung ersetzt eine Spiegelung leider nicht. Noch besser: Kauf dir ein NAS mit 2 HDDs (HDDs als Spiegel (Raid1)) eingerichtet. So kannst du deine Daten von verschiedenen Quellen dort sichern. Die Teile sind mittlerweile Multimediasysteme und können noch viel mehr :-) Leider kostet es auch paar Taler mehr. Lange Rede, kurzer Sinn: alte HDDs in den Müll (aber vorher *richtig* löschen ;-)) und wöchentliche Sicherung der Daten auf einer separaten Festplatte (intern oder als externer Wechseldatenträger) einrichten. Nimm Windows 8 - da wirds ein Kinderspiel. Moin Björn
Alles hier geschriebene lasse ich einmnal ausser acht und bringe Dir meine Erfahrungen nahe . Nachdem bei einem Back Up meine 1 TB Festplatte sauber formatiert wurde vom PC und ALLE meine Familienfotos und Datein vernichtet waren suchte ich auch nach Alternativen ... Ich sichere natürlich immer noch alle Daten auf meiner Festplatte . Um eine mühsame Wiederherstellung zu starten brauchte ich meine alten Festplatten -> vom defektem Laptop ( 500 GB Festplatte ) und meinen alten PC (Bj. 2000 mit 40 GB Festplatte ).Beide Geräte liegen längst auf dem Müll , die FP hatte ich aber ausgebaut und lagen rum ... Nur wie auslesen ..... :roll: Ich fand eine ganz tolle Lösung --> Link Ob Laptop oder PC -> Beide Festplatten - ein Gerät :razz: tolle Sache -> und von wegen langsam , ich habe USB 3.0 auch am Laptop und kann sagen das geht ab 8) . Datenverlust habe ich bei Festplatten noch nie gehabt und mit dem Gerät schon viele Freunde und im Bekanntenkreis geholfen , die kannte es so auch noch nicht -> müsste bald nen Shop mit den Dingern aufmachen :lol: Inzwischen sichere ich Backup und Daten von meiner Frau auf einer alten Festplatte -> geht per "ein Knopfdruck" super einfach und ich bin mir sicher , das diese Daten ewig halten und wenn doch nicht ... Pffffff-> hab ja die 1 TB Festplatte aber ich bin mir sicher , das diese Daten evtl länger halten wie auf USB-Sticks ,Speicherkarten und CD/DVD sowieso -> Ich werde deren "Eigenständige Löschen" wohl nicht mehr erleben :D Deine Idee Björn ist gut - ich mache es schon eine ganze Weile so , damit haben alte FP noch einen wertvollen Zweck zu erfüllen -> Andere versuchen alles um deren Daten zu vernichten und in den Müll zu werfen, Ich recycle ....
Das ist die Crux.. Wie hier schon erwähnt empfehle ich ein NAS oder 2 bis 3 Speicherplätze (Online, Lokal, externe HDD) dazu ein regelmäßiges Backup durch ein Synctool wie Allway Sync. Die alten Platten werden Aufgrund der Geschwindigkeit und möglichem Alter keine Freude bereiten.
Gerade den CD... würde ich noch weniger trauen. Da noch lieber eine Festplatte. Außerdem sind diese Medien z.B. für komplette Backups größerer Daten einfach zu klein. Ältere kleinere Festplatten sind eher unempfindlicher als neue, noch mehr auf Speicherplatz optimierte. Außerdem sind die billigen externen Platten (die ich auch nutze) sicher nicht mit denen zu vergleichen, die in Serversystemen für Dauerbetrieb zum Einsatz kommen. Ich würde also alte Platten durchaus noch weiterverwenden, wenn der Speicherbedarf begrenzt ist. Sobald mal 10-20 davon rumschwirren, bringt es nur Konfusion. Der Alterung kann man auch durch Umkopieren begegenen. Vermutlich fallen nach ein paar Jahren andere, größere, dann zu kleine Platten an. Dann kopiert man die Daten einfach um. Ein NAS kann man heute schon recht günstig bekommen. Habe ich auch, nutze es nur zu wenig. Bilder habe ich natürlich auf unterschiedlichen Platten kopiert. Außerdem ausgelagerte Backup Platten in einem Lager und bei meiner Mutter. Die sind nicht immer am letzten Stand, aber dafür sicher. Außerdem kopiere ich alle Fotos vor dem Sortieren und Bearbeiten auf eine getrennte Platte, die alle Bilder unselektiert enthält und auf der sonst auch nichts gemacht wird. Ich hatte schon mal einen Ordner, wo die Hälfte der Bilder beschädigt waren ohne erkennbaren Grund. Ich hab das auf den Viewer geschoben und deshalb werden diese Sicherungen höchstens wegkopiert, aber dort nicht angerührt.
Die Geschwindigkeit ist für einmaliges Sichern relativ egal. Ganz so alt können sie sowieso nicht sein, weil dann der Platz uninteressant ist. Eine weitere Nutzung für alte Platten sind z.B. Webserver aus alten Rechnern. Da reicht meist auch wenig Speicherplatz und die Anforderungen sind gering. RK Lieber Meier 923, das fällt leider alles in die Kategorie "gefährliches Halbwissen" was du schreibst. Du hast bisher einfach nur großen Dusel gehabt. Zunächst: nicht ein Backup-Tool löscht Platten, sondern immer der Benutzer, der einen Bedienfehler begangen hat, die Anleitung nicht gelesen/verstanden hat oder einfach nur unaufmerksam war. Für diese Fälle gilt mein Tipp, die Daten immer 2fach vorzuhalten. Und dass die Uralt-HDDs noch funktionieren ist pures Glück. Über kurz oder lang wird es die Festplatten hinraffen. Da die Platten schon bei "lang" sind, wird die Restzeitspanne kurz sein. Glaube mir bitte auch, dass alte HDDs keine Belastung mögen. Wir erleben es leider bei alten Speichersystemen immer wieder, dass wenn eine Festplatte ausfällt, schnell die 2te (3te) auch ihren Geist aufgibt. Das liegt daran, dass bei einem Ausfall sofort Daten umkopiert werden, um wieder Redundanz zu erhalten. Die zusätzliche Belastung des Umkopierens reicht, um den altersbedingten Tod zu provozieren. Festplatten haben die statistisch gesehen kürzes Lebensdauer. USB-Sticks, CDs - alles hat eine längere Lebenserwartung. Warum sind dann Festplatten sinnvoller? Aus zwei Aspekten: 1. Für die zu sichernde Datenmenge bieten HDDs den besten Preis-/Leistungsfaktor. Spätestens wenn man Videos seiner digitalen Videokamera (oder Handy/Tablet) sichert, kommen schnell mehrere 100 GB zusammen. Da bleibt einem - wenn überhaupt - schnell nur die Sicherung auf sehr großen und teuren USB-Sticks. 2. Viel wichtiger: die Bequemlichkeit. Es erfordert viel Disziplin, Daten regelmäßig manuell auf DVD oder ähnliches zu sichern. Da bietet eine 2te Festplatte einfach mehr komfort und mehr Platz. So lässt sich z.B. mit Windows 8 mit wenigen Mausklicks eine Sicherung einrichten, die den gesamten PC (Betriebssystem und Daten) regelmäßig und automatisch auf eine 2te HDD sichert. Die Sicherung wird dabei komprimiert und dedupliziert, d.h. sie Datenmenge deutlich verkleinert. Je nach Kapazität der 2ten HDD werden mehrere Versionen der Daten vorgehalten - ganz wichtig!! Das hat den Zweck, dass ein versehentliches Löschen auf der Quelle nicht sofort auch die Sicherungskopie löscht. Es kann auch sein, dass die Quelldatei defekt ist und der Defekt mit in die Sicherung übernommen wird. Datenkorruption passiert leider regelmäßig ... Daher (sorry Pipo) Finger weg von SyncTools, solange man nicht 100%ig weiß was man macht. Aber davon unabhängig: alles ist besser als seine Daten nicht zu sichern. Ein Festplattendefekt kann jederzeit auftreten - auch bei neuen Festplatten. Achja: Serverfestplatten fallen auch gerne und häufig aus. Man merkt deutlich, wenn Systeme mit einer "schlechte" Charge ausgeliefert werden. Die längere Laufzeit resultiert m.E. in der etwas besseren Qualität als auch in der gleichbleibenden Belastung/Betriebsumgebung. Alte Serverfestplatten sterben schnell bei Erschütterung oder wenn sie stromlos (Temperaturwechsel, Motor hält an) gemacht werden. Das ist keine Überraschung, wenn bspw. ein Rechenzentrum zu Wartungsarbeiten offline geht und beim Wiederanlauf HDDs sterben. hmm, nach LowCostDriver auch noch LowCostArchivierer..... ein Womo kostet viel Geld und wird nach 2-20 Jahren ausgetauscht, Festplatten sind preiswert und Daten unersetzlich mit verwunderten n klaus
Das sehe ich ganz anders, schließlich wollen hier 30.000 Fotos / 16GB regelmäßig gesichert / besser noch gesynct werden. Ich halte weiterhin das Risiko bzw. den Komfort ein ganzes Lebenswerk regelmäßig zu sichern bzw. älteren Platten zu vertrauen für äußerst gefährlich, zumal es für kleines Geld eine fast 100% Sicherheit umsetzten lässt.
Egal ob Syncen oder sichern. Die Daten ändern sich ja nur wenig, also wird nur wenig dazugeschrieben. Oder du hast so ein Datenaufkommen, daß die alten kleinen Platten sowieso nicht reichen. Bei mir sinds pro Urlaub mit viel Besichtigungen so 10-30GB. Und das leider nur 1x im Jahr. Dazu noch einige Veranstaltungen mit jeweils 1-5GB. Das speichert man auch auf einer älteren Platte relativ zügig und außerdem ja nur einmal. Ich nehmre relativ viel aus dem TV auf (inzwischen in HD). Da brauche ich sehr große Platten und kann die kleinen kaum noch gebrauchen, da sie mir doch zu klein sind, selbst für Fotos. Meine sind nur noch beim WebServer oder Test- und Bastelrechnern. Vielleicht auch mal für ein Linux.
Ja, ein NAS ist sicherer. Aber auch da gibts neben dem Benutzer noch eine Reihe von Fehlermöglichkeiten. Wirkliche Sicherheit erreicht man IMHO nur mit Duplizierung und räumlicher Trennung. Außerdem muß man sich ein Konzept überlegen und das dann auch durchziehen. Da fehlts bei mir leider auch noch :-( Und auch eine neue Platte ist keine Garantie. Lies mal die Bewertungen von einige Platten auf Amazon oder Conrad z.B. die Toshiba Canvio. Meine lies sich erst gar nicht gescheit partitionieren. Dann (leider nicht davor) habe ich auch mal etwas gelesen und war froh sie wieder loszuwerden. RK hallo, ich habe einige diese alten Platten zur Sicherung von Spezialthemen oder zur Drittsicherung (Opa-Vater-Sohn-Prinzip) im Einsatz. Und habe seit neuestem zwei, die unsicher funzen, sie werden mal vom Win8.1. erkannt, mal nicht. Dachte schon, die sind defekt, wollte sie wegwerfen. Nun komme ich aufgrund der Diskussion hier ins Grübeln, ob die Teile evtl. für das neue Betr.system zu alt sind. Mit dem alten Rechner hab ich´s noch nicht getestet, muss dazu vieles abbauen. Frage: Kann es sein, dass die Platten zu alt (sie dürften um die 10 Jahre alt sein)sind für win8.1? Oder liegt es evtl. an der ClassicShell, die ich verwende? Die Zeit ist zu schade, sich wegen 10 Jahre alter Festplatten Gedanken zu machen. Aber Ursache kann so ziemlich alles sein :-( Es ist leider auch nicht auszuschließen, dass eine neue Festplatte - wie rkopka geschrieben hat - einen Fehler hat. Das ist aber die Ausnahme und auch kein Argument, mit unsicheren Uraltfestplatten zu arbeiten. Ein schlüssiger und bequemer Ansatz für den Heimbereich ist es, eine automatische und regelmäßige Vollsicherung des Betriebssystems incl. der Dokumente und Bilder einzurichten. Die Sicherungsdaten können (je nach Kapazität und technischen Viraussetzungen) - auf einem Netzwerkspeicher (NAS oder eine USB-Platte an einer Fritzbox) - hier bedarf es ein wenig Know-How - auf einem USB-Laufwerk (USB-Festplatte) - einfachste und bequemste Variante - auf einer zweiten Festplatte innerhalb des PCs - geringfügig günstigere Variante Für Variante 1 und 2 kann man für kleines Geld bei den regelmäßigen Aldi-Angeboten zuschlagen. Bei Variante 3 kann man günstig bei Amazon fündig werden. Beim Kauf gilt: Lasst euch kein Vorserienmodell andrehen, das 10-20€ billiger ist. Nehmt die aktuelle Serie mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis, auch wenn euch die Kapazität zu hoch erscheint. Wichtig ist es nun, dass ihr nicht die Daten manuell kopiert oder mit einem Tool synct. Lasst die Sicherung das Betriebssystem oder eine Sicherungssoftware mind. 1 pro Woche durchführen. Dabei wird eine Kopie der Daten der Quellfestplatte komprimiert auf das Sicherungsziel gesichert. Somit kann man auf unterschiedlich alte Datenstände zugreifen, falls z.B. Dateien beschädigt oder versehentlich gelöscht wurden. Mit der Sicherung lässt sich auch der gesamte Zustand des Betriebssystems wiederherstellen - spart viel Zeit und Ärger.
Ich synce von den Clients auf einen NAS (RAID 5) und speziell die Bilder und Dateien mit hohem Wert auch noch auf eine externe USB HDD und Strato Hidrive. Einmal eigerichtet läuft jede Nacht ein Sync Job zw. dem NAS und Strato. Am Wochenende wird zusätzlich ein Image der Clients auf den NAS Filer gemacht. Bin äußerst zufrieden mit diesem Weg.
Hier bin ich immer etwas skeptisch. Wenn dieses Backup einen Fehler hat, kommt man u.U. an eine ganze Menge nicht mehr ran. Wenn die Files 1:1 kopiert werden, verliert man höchstens eines und ich kann ohne Tools an jedes File ran. Außerdem sind fast alle großen Files heutzutage sowieso schon komprimiert und man gewinnt kaum noch was (Bilder, Musik, Filme, PDFs).
Das klingt gut. Geht das auch mit dem Standard Windows ? Ich meine mich zu erinnern, daß die üblichen HOME Versionen da ziemlich eingeschränkt waren. RK Deine Skepsis ist unbegründet. Jede(!) Sicherungssoftware setzt auf ein derartiges Verfahren. Das hat sich schon lange bewährt. "Syncen" und "Kopieren" ist nur noch Frickel-Überbleibsel aus früheren Zeiten. Ich kann mich nur wiederholen: das Syncen ist langsam und birgt die allgegenwärtige Gefahr, Fehler und versehentliche Löschungen auch ins Backup zu übertragen. Das Einsparpotential der neuen Verfahren ist extrem hoch, da die Daten anhand verschiedener Verfahren verglichen und nur einmal pro erkanntem Muster (sog. Deduplizierung) gespeichert werden. Je statischer die Daten, desto kleiner ist das zu sichernde Delta jedes Sicherungszyklus. Google mal nach Windows 8 Dateiversionsverlauf bzw. Sicherung Systemabbild. Da findest du viele Anleitungen und Erklärungen zu. Zu deiner Frage bzgl. der Lizenzeinschränkung konnte ich ad hoc nichts finden. M.E. ist die Funktionalität enthalten. Kanm das jemand kurz testen?!
Sorry, Du empfiehlst ein inkrementelles Backup und verteufelst Sync? Beim Sync werden auch nur neue und veränderte Daten angefasst. Und ich behaupte mal, dass die Fehlerquote gleich der eines inkrementellen Backups ist. Für den Zweck der einfachen Dateisicherung so komplexe Methoden wie Systemabbild ins Spiel zu bringen ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen :wink: Aber ob diese Diskussion Björn hilft wage ich zu bezweifeln.. :mrgreen: Mein Verständnis von "Sync-Tools" ist, dass ein Tool permanent Ordner auf Änderungen überwacht. Jedwede Änderungen im Quellordner werden sofort oder nach einem vorgegebenen Zeitplan in einen Zielordner synchronisiert. Technisch gesehen funktioniert das einwandfrei. Das war auch nicht meine Kritik. Konzeptionell existieren jedoch zwei dicke Fußangeln: 1. Änderungen im Quellordner werden 1:1 synchronisiert. D.h. auch das unbeabsichtigte Löschen/Überschreiben von Dateien unnd sogar ganzen Verzeichnissen werden nachvollzogen. Gleiches gilt auch für beschädigte Dateien. Ganz nach dem Prinzip: Shit in - shit out... 2.. Es existiert immer nur eine Kopie der Datei. Wenn was in die Hose geht, bspw. das ungewollte Überschreiben von Dateien, habe ich nur den letzten Stand zur Verfügung. Bei einer richtigen Sicherung immer noch weitere Versionen älterer Sicherungsläufe parat. D.h. die Sicherungsverfahren unterscheiden sich deutlich. Ob es sich um eine Vollsicherung oder differentielles/inkrementelles Verfahren handelt ist dabei nicht ausschlaggebend. Für den Privatnutzer ist das auch nicht zuviel. Das eine Verfahren sichert nur die persönlichen Dokumente, das andere dwn ganzen PC. Microsoft hat das wirklich sehr einfach gestaltet. Mir war es wichtig, neben einer Empfehlung bzgl. einer sicheren Verfahrensweise auch die Unterschiede im Hintergrund zu erklären. Aufzuzeigen, warum man beim Einsatz von Synchronisationstools sehr genau wissen muss, was man tut und wo die Schwächen dieses Verfahrens liegen. Aber nochmal: Wem das Sync-Verfahren gefällt - alles gut. Besser als keine Sicherung !!! Als "Profi" würde ich da niemals schlüssiges Sicherungskonzept dranschreiben - ganz im Gegenteil: Ich würde es dem Kunden ausreden wollen. Wissend um die Schwächen sogar den Kunden schriftlich darauf aufmerksam machen.
Das ist mir sowas von "Kackegal" :pfeil: :pfeil: :pfeil:
Vielleicht hat er nicht immer Dusel gehabt --> Folgen scheinen hier sichtbar zu sein: --> Link. ... :eek:
Das hat nichts mit einer Sicherung oder gar Speicher zu tun -> so etwas entsteht wenn man alles selbst in HTML schreibt und einen Fehler macht ....hat mit diesem Thema nichts zu tun .... Das ist womöglich ein prima Beispiel dafür, warum eine einzelne Sicherheitskopie Nachteile gegenüber einer regelmäßigen Sicherung mit unterschiedlichen Versionsständen hat :D Schleppt man einen Fehler eine Zeit lang unbemerkt mit, muss man später die Daten aufwendig zusammenklauben oder neu erstellen. Aber ist ja kackegal :roll: Zumindest früher sind die Festplatten durch nicht Nutzung gealtert,... Wir hatten das Problem für Insustrie PC Festplatten als Ersatz für viele Jahre vorhalten zu müssen. Liegen lassen war da keine Option, die Schmierung der Lager hat sich Schwerkraft bedingt arg ungleich verteilt, da war nach langer Liegezeit ( ich rede von Jahren ) dann kurz nach dem Start meist Ende... Ist 10 Jahre her, mag heute anders sein... Ich setze alte Platten für kritische Finge nicht ein. Daten auf mehreren alten Platten sichern erscheint mir vertretbar... Neu ist auch nicht immer gut, ... Habe vor 2 Monaten 7 nagelneue NAS Platten in eine NAS eingebaut, inzwischen sind drei der Platten mit Problemen ausgestiegen... Von daher braucht man eh eine Sicherung, würd da bei älteren Platten halt 1 bis 2 zusätzliche Kooien machen... Hat man ja eh rumliegen...
ich auch! :D daher meine Frage, ob 10 Jahre Festplatten evtl. mit win8.1 nicht mehr (sicher) erkannt werden. Ich möchte diese alten Platten weiter einsetzen, das ist mir eine zusätzliche Sicherheit als dritt oder viertsicherung. Was nützt mir eine neue tolle 2GB-platte, wenn sie eben zur Unzeit verreckt? Dann bin ich über so alte Dinger froh. Übrigens setze ich Allsync ein, mit ganz speziellen Parametern. Und ich leiste mir den Luxus -dank dieser alten Platten- dass der zu überschreibende Zustand vorher extra gesichert wird. Somit könnte ich den Zustand von -sagen wir mal- 13.8.2013 wieder herstellen. Und das habe ich in 27 Jahren nicht nur einmal benötigt, weil ich erst sehr spät bemerkte, dass zB ein mp3-File durch Lautstärkeanpassung beschädigt wurde. Mag sein, dass das alles für Informatiker Steinzeit-Hobby-Wissen ist, aber es funzt. Wie heißt es bei der Gesundheit: wer heilt hat recht :D Und wie ist es nun mit dan alten Platten, haben die Erkennungs-Schwierigkeiten bei win8.1? Alte Disks werden von allen Systemen weiterhin erkannt, also auch von Win 8.1 Aber die Platten sind sich mechanisch bewegende Bauteile, und die geben halt irgendwann den Geist auf. Würdet ihr mit einem WoMo mit 500 TKm auf dem Tacho ohne jegliche Wartung noch auf Weltreise gehen wollen ? Würdet ihr ein 20 Jahre altes Mofa mit einem kleinen Zelt auf dem Gepäckträger als Backup mitnehmen, falls Euer WoMo unterwegs verreckt ?
Nein .Ich benutze auch 8.1 und W7 , keine Probleme.... meine waren von 2000 und W8.1 hat sie 2014 noch erkannt Das Erkennen einer alten HD ist aber nur der erste Schritt. Damit ist noch nicht gesichert, das man auch drauf lesen und schreiben kann und die alten Daten auch noch komplett vorhanden sind. Die Daten werden aufgespalten und auf verschiedenen Sektoren einer Platte gespeichert. Wenn ein Sektor defekt ist, kann man die betreffende Datei idR vergessen. Hallo und frohes Neues, die alten IDE-Platten werden sogar mit Windows 10 Technical Preview erkannt, Atapi-Treiber wird automatisch installiert und schon kann man alles nutzen ;-) Windows 10 hat das gleiche Feeling wie Windows 7, nur mit dem Unterschied, dass man Kacheln nutzen und mehrere Desktops einstellen und kann. Siggi Zurück zur Frage. Kann man machen, für alte IDE Platen gibt es USB Adapter mit und ohne Stromversorgung. Wichtig ist, dass die Platten öfter mal benutzt werden und die Daten auch öfter umkopiert werden. Festplatten, die nur einmal beschrieben werden, verlieren mit der Zeit die Information, da die magnetische Aufladung nachläßt, so vergessen die Platten mit der Zeit die Information und es kommt zu schleichenden Fehlern. Natürlich haben die Blöcke Prüfsummen und so weiter. Das hilft aber nicht immer. Auch eine Spiegelung auf 2 Platten ist nicht unbedingt sicher. Man sollte die Daten mehrfach auf verschiedene Medien sichern, wenn man diese nicht wiederbeschaffen kann (wie eigene Fotos und Videos oder Dokumente). Die MP3 Sammlung etc. lässt sich wiederbeschaffen, die muss nicht so gesichert werden. Es gibt Betriebssysteme / Filesysteme, die eine Erkennung und Wiederherstellung "vergessener" Daten ermöglichen (z.B. das ZFS System --> Link), die Daten werden auch bei Änderung nicht überschrieben (Copy on Write), so dass sich auch die Geschichte einer Datei über die Zeit rekonstruieren läßt (Snapshots), ZFS unterstützt alle RAID Level 1, 2, 5, 6, 10 sowie mehrfache Spiegelungen und mehrfach-Parität, außerdem werden umfangreiche Prüfsummen über die Daten gebildet und mit der Scrub Funktion auch die Daten zyklisch komplett gelesen, geprüft und bei Bedarf restauriert. Gibt es für BSD, OI, Linux und Mac. Eine einfache NAS (FreeNAS oder NAS4Free) mit mehreren Platten ist für solche Sachen bestens geeignet, eine einfache Offline-Kopie auf HD, falls der Rechner mal abfackelt reicht dann in der Regel aus. Die NAS kann man sich für wenig Geld selber bauen, man kommt günstiger als NAS Kauf-Lösungen und ist leistungsfähiger und flexibler bei der Kapazität, Leistung und Funktion. --> Link --> Link Es gibt zu beiden Projekten sehr gute Foren. |
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