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Hallo WoMo-Freunde, ich möchte das 22 Ah-Ladegerät für die Versorgung unserer Wohnraumbatterie, sowie unsere AGM-Batterie testen. Nun habe ich viele super Berichte gelesen. Da der Link aus dem Forumbeitrag von 2013 natürlich nicht mehr aktuell ist, hier nochmals die Frage, welches Prüfgerät denn aktuell für den "Einsteiger" geeignet wäre. Unter nachfolgendem link Link zum eBay Artikel habe ich den Händler, der auch das damals empfohlene Gerät angeboten hatte, gefunden. Ist hier etwas dabei und wenn ja welches? Oder hättet Ihr eine andere Kaufempfehlung für mich? Sollte ich einen aktuellen Beitrag übersehen haben, bin ich für einen link ebenfalls dankbar. Herzlichen Dank Bina Ein Multimeter mit guter Auflösung (0.1V) ist immer gut, wenn Du noch Ströme messen willst, solltest Du auf den maximalen Strombereich achten. Ein Zangenmultimeter ist eine gute Alternative, hierbei darauf achten, dass es auch Gleichstrom messen kann. Viele billigen Zangen können nur Wechselströme messen. Zangen-Amperemeter sind bei schwachen Strömen eher als Schätzeisen zu sehen, wenn man Größen unter 1A genau und zuverlässig messen will, braucht man ein normales Multimeter. Für große Ströme ist die Zange natürlich viel besser oder man braucht extra Shunts und muss den Strom dann berechnen. Es gibt auch Multimeter, die eine Oszi-Funktion haben und die Spannung über die Zeit darstellen können, ist aber eher was für Profis (teuer). Interessant ist das, wenn man schnelle Schaltvorgänge oder Regelvorgänge visualisieren möchte (PWM Regler Funktion etc...) Hallo bina, das wäre für eure Zwecke gut geeignet und reicht für Messungen im WOMO vollkommen. Ist einfacher zu bedienen als ein Zangenmessgerät wie bei deinem Link. Amazon Link Ja, und für Ströme ist so was sehr praktisch, geht bis 20A und kann einfach in den Sicherungshalter (inkl. Adapter für Mini-Sicherungen) des jeweiligen Strom-Kreises eingesteckt werden: Amazon Link ![]() Ist zwar etwas teuerer, aber bei der Fehlersuche recht praktisch. Ein Zangenmultimeter hat aber auch seine Vorteile, ist schnell mal über die Leitung geklipst und man weiss gleich welche Ströme fließen.. Ich habe diese Zange: --> Link ![]() Bedienung ist für Volt, Ohm, Temperatur wie beim Multimeter über Kabel, Ströme misst man ganz einfach mit der Zange, indem man die betreffende Ader umschließt. Da sieht man auch gleich den Vorteil, das Teil kann bis 400A AC/DC messen. Die Anzeigegenauigkeit erhöht bzw. Den Messbereich erweitert man indem man die zu messende Leitung mehrfach durch die Zange führt. Den Messwerte dann durch die Anzahl der Windungen teilen. Liebe , Alf
Ein "vernünftiges" DMM kann Ströme bis 10A messen. Ja, so ist es, nur muss man dafür den Stromkreis auftrennen und das Messgerät in Reihe schalten. Die Methode mit dem Sicherungs-Messgerät ist komfortabler im Auto, kostet bei ELV 15€, die DC-Stromzange ist sicherer und schneller. Kein Auftrennen nötig und man kann richtig große Ströme messen (bis 400A, z.B. vom Anlasser, Glühkerzen, Wechselrichter oder starke Ladegeräte, Lichtmaschine, Solar etc. - mit 10A hat man hier keine Chance). Der Nachteil ist, dass man bei Kabelbündel schlecht an die Ader hinkommt, aber das Problem hat man mit dem Multimeter auch. Für jede Aufgabe gibt es das perfekte Werkzeug, manchmal braucht man mehr als eins. Ich wusste garnicht dass es Multimeter mit "Vernunft" gibt. Kenne nur geeignete oder ungeeignete Dinger.... UND: 10A bei den preiswerten, dennoch fast geeigneten Dingern führen oft und schnelle zum Tod des Gerätes. Die Messzeit beträgt da oft nur wenige Sekunden: Hitze = Tod. Ja, die Vernunft liegt immer beim Bediener. Man muss sich schon vorher Gedanken machen, in welchem Bereich die zu erwartenden Werte liegen werden, ein Zangen Multimeter verzeiht schon eher mal eine falsche Messbereichswahl bei den Strömen und 10 A sind im Auto fast nichts (gerade mal 120W), selbst 20A reichen nicht weit. Schon das Schaudt Ladegerät liefert 18A und würde das Multimeter schrotten ;D ![]() ud dann gibt es noch den Einschaltstromstoß des Wechselrichters. Stell dir vor du willst den Strom im ausgeschalteten Zustand (µA Bereich) im standby mit Stromsparfunktion, (pulsierend bis zu 1 A) und im Leerlauf (ca 2 A) messen. Beim Einschalten fließen ca 50 A sehr kurzzeitig. Diese kleinen Ströme kann man nur mit dem Multimeter messen. Dazu muss man es aber während des Einschaltens überbrücken. Merke: Spannungsmessung ist billig, einfach und relativ sicher. Das kann jeder Wohnmobilist, wenn er nur will (oder muss). Strommessung ist erheblich komplizierter und birgt das Risiko der Zerstörung. Es ging ja im Tröt primär um die Prüfung eines Batterieladegerätes, wobei ich nicht weiss, was ein 22Ah Ladegerät sein soll. Ladegeräte haben keine Kapazität, es könnte aber sein, dass es hier um ein Mini-Lader für Motorradbatterien bis 22Ah geht, also schätzungsweise 1/10 der Kapazität der 22Ah oder grob um ca 3A Ladestrom. Da aber keine Angaben weiter zum Ladegerät gemacht wurden, muss man annehmen, dass vielleicht auch die verbaute Technik im WoMo gemessen werden könnte (18A Schaudt).... Deshalb meine Empfehlung für Geräte, die über 20A liegen.
Hallo Bina, was soll den der Test als Ergebnis haben, was möchtest du wissen ? TeXas ..wie so oft, falsche Frage, setzen. Siehe Nania - so hieß sie doch... Tröts, bei denen sich der Ersteller nicht meldet, sollten nach wenigen Tagen gelöscht werden - automatisch.
Auch meine Meinung. Hallo WoMoFreunde, :) herzlichen dank für Euere wertvollen Infos. Ich hatte am Montag bei der Formulierung meiner Frage versucht es möglichst präzise zu schreiben, wußte aber als Neuling in Sachen Elektrik nicht, was die Profis an Infos brauchen. Das fest eingebaute Ladegerät hat lt. Anleitung einen max. Ausgangsstrom von 20 Ah und ist zur Ladung der Wohnraumbatterie im WoMo bestimmt. Ich würde gerne prüfen mit wieviel Volt es im Verlauf der Ladung lädt. Falls dies sehr kompliziert ist, werde ich mir die Handhabung sicherheitshalber von einem Elektriker zeigen lassen. Außerdem würde ich gerne ein Gerät haben mit dem man auch den Ladezustand der Batterie testen kann. Nochmals Danke für Euere Antworten. Viele Bina
Das ist eben die falsche Angabe, die manchen (mir besonders) aufstößt. Ein Strom wird in A angegeben, Ah sind eine Kapazität, obwohl das selbst manche Händler verwurschteln. Manche Ladegeräte haben noch eine Angabe "für Batterien bis/ab xy Ah", was aber nichts über den Strom aussagt, außer daß er zahlenmäßig kleiner ist als die Ah Angabe.
Das ist einfach, dafür geht jedes Multimeter. Einfach Spannungsbereich wählen und an die Batteriekontakte halten.
Das ist schon viel schwieriger. Den Ladezustand kann man zwar aus der Spannung ableiten (mit den Angaben Temperatur und Belastungszustand), das ist aber nicht unbedingt genau. Deshalb gibts dafür Batteriecomputer, die alle Ladungen und Entladungen mitrechnen. RK Es gibt diese Batteriecomputer z.B. von "Votronic". Frage in diesem Zusammenhang: In meinem Wohnmobil-Aufbau befinden sich zwei Batterien. Sind diese Batterien getrennt an die Batteriecomputer der genannten Firma anzuschließen? aus NI
Wie sind die 2 Batterien bei Dir verschaltet? Sind das 2 (gleiche) Bordbatterien, die dauerhaft parallel geschaltet sind - der Bordcomputer "sieht" diese dann als eine große Batterie mit der doppelten Kapazität. Wenn Du Startbatterie und Bordbatterie meinst, dann wird mit dem Votronic nur der Zustand Bordbatterie und der Verbrauch gemessen / überwacht und in % dargestellt, bei die Startbatterie wird nur die Spannung gemessen - was eine diffuse Aussage über den Ladezustand erlaubt. Hallo rkopka, Du hast recht, in der Anleitung stehen 22A - nicht 20Ah - hätte meine Brille aufsetzen sollen :D . Dafür habe ich jetzt den Unterschied zwischen A und Ah gelernt. Viele Bina
Da Du nur die Spannung messen willst, reicht ein Multimeter, dass eine Auflösung von 0.1V hat - also ziemlich jedes. Auch die von Dir gefundene Messzange kann das bewerkstelligen. Du Musst mehrere Messungen während dem Laden machen, da sich die Batteriespannung mit der Ladung erhöht. Wenn Die Batterie fast voll ist, sollte die Spannung einen Wert von 14.3V erreichen, mehr kann Dein Ladegerät im WoMo nicht (Einstellung GEL). Nach einer gewissen Zeit wird das Gerät auf Erhaltungsladung schalten und nur noch mit 13.3V und einen Strom von 1A laden. Der Ladevorgang kann viele Stunden dauern - je nach Zustand der Batterie, die Erhaltungsladung bleibt so lange an, wie der 220V Stecker steckt.
Wenn Die Batterie nicht am Ladegerät hängt und keine Verbraucher eingeschaltet sind (nach ca 1-2 Stunden) hat sie ihre Ruhespannung erreicht. Die erlaubt eine annähernde Aussage über den Ladezustand der Batterie Bei AGM Batterien ist das: 12.8V = Voll 12.3V = Halb Voll 11.8V = Leer Für andere Batterie-Typen gibt es ebenfalls Näherungswerte / Tabellen, die Spannung ist auch von der Temperatur abhängig, wenns kalt ist, ist die Spannung geringer. Bei Nassbatterien kann man mit einem Säureheber die Säuredichte messen und daraus den Ladezustand ableiten. Die einzige Möglichkeit, die Kapazität einer Batterie zu messen ist, diese voll zu laden und dann über einen bekannten Verbraucher mit einem konstanten Strom zu entladen und dabei die Zeit zu messen bis die Batterie entladen ist. Das ist natürlich Stress für die Batterie und sorgt für eine Alterung. Man kann damit nur nachweisen, welche Kapazität die Batterie vor der Messung hatte, aber nicht darauf schließen, ob sie diese Kapazität auch beim nächsten Zyklus wieder erreicht. Außerdem gibt es noch Batterietester, die das Erreichen des Kaltstartstrom messen oder über eine Belastung den Innenwiederstand der Batterie messen, um den Zustand zu bewerten. Ist alles Spezialwerkzeug für Werkstätten und für den Hausgebrauch eher nicht geeignet. Batteriekomputer (kosten 160€ bis zu 200€) überwachen alle Ströme beim Laden und Entladen und schätzen so die Restkapazität ab. Ob sich so was lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mitunter bekommt man für das Geld eine Zusatzbatterie. Hallo WoMo-Freunde, hallo xbmcg, herzlichen Dank für Euere Beiträge mit denen meine Frage von vorgestern somit beantwortet ist. :top: Ein Elektroprofi :idea: wird aus mir sicherlich nicht mehr, aber ich weiß jetzt worauf ich beim Kauf eines Meßgerätes achten muß. Viele Bina Hallo Bina, da wir das Batterie-Thema die Woche schon öfter hatten, wäre es interressant zu wissen, welche Batterien und welches Ladegerät verbaut worden sind. Mit diesem Wissen könnten dann weitere Hilfestellung gegeben werden. Denn dass Interesse an dem Zustand der Batterie lässt ja vermuten, dass irgend etwas nicht so läuft wie es sollte. :D TeXas Ja! "schätzen" , das wars. Mehr können diese Dinger eh nicht. Aber der Begriff "xxx Computer XX beruhigt so manchen User. Vorraussetzung ist die genaue Justierung die so manchen User vor Probleme stellt. Aktulle Bordtechnik kann heute schon alle Werte anzeigen wie das Schaudt-Panel DT202. Mein auch, ne 2. Batterie kost fast nix und wenn schon, 2 neue rein und fettich. Ca. 330Teuronen sind fällig für 160-190Ah. Wenn der Schrauber es macht sinds ca 500€. Beispiele: Link zum eBay Artikel Link zum eBay Artikel Fang mal mit einem Digitalvoltmeter an und messe immer wieder mal die Spannung. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür wie die Spannung zu deuten ist. Wenn du das Gefühl entwickelt hast, (ich nenn es gern Batterieempathie) gibt dir ein Batteriecomputer keine genaueren weiteren Informationen. Es ist ein wunderschönes Spielzeug zum Eichen, Abgleichen neu Eichen, umschalten usw. Ähnlich sinnvoll wie ein Tauchcomputer für Gelegenheitstaucher; nämlich völlig sinnlos, aber hoher Spielwert. . Hallo tutnix, bei der 1. Empfehlung gibt es keine C 20 Angabe und bei der 2. gibt es einen Aufdruck auf der Batterie effekitve 900Wh (was 75AH entsprechen würde). Ich weiß nicht ob ich so etwas mit empfehlen könnte. TeXas Das Problem mit der Spannung ist, dass man sie in Ruhezustand messen muss, um Aussagen zu treffen. Wenn Verbraucher an sind, oder ein Ladegerät / Solar dranhängt - ist eine Aussage zum Füllstand kaum möglich. Wer hat schon die Muße unterwegs für 1-2 Stunden alles auszuschalten und dann die Batteriespannung zu messen? Die Frage ist doch, was will man damit erreichen. Wenn man Probleme mit der Elektrik hat, hilft das bei der Fehlersuche. Im Normalbetrieb ist ein Schätzeisen (Batteriecomputer) schon schön, wenn man abschätzen kann wie lange in etwa der Strom wohl noch reichen wird. Wenn man auf der sicheren Seite beim dauerhaften Freistehen sein will, muss man sich mit alternativen Stromlieferanten auseinandersetzen (Solar, Brennstoffzellen, Moppel, Zusatzbatterien) oder einen Plan B haben, wie man z.B. eine Reserveversorgung hinbekommt bis zum nächsten Laden (z.B. umschaltbare Not-Batterie).
Man muss garnichts. Aber man kann seine Batterie beobachten, man kann den momentanen Strom messen oder schätzen und dabei die Spannnung unter Last messen. Mit der Zeit lernt man seine angetraute Batterie auch unter schwierigen Verhältnissen kennen. Wenn man sie nur genügend inniglich liebt, spürt man ihre Säuredichte auch ohne Aräometer. Ein Überwachungscomputer zeugt nur von Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen und das tötet die Liebe.
die Aussage stimmt leider nicht ganz: Beim 1. Link steht bei den Batteriedaten 100Ah (100h), das heißt ganz einfach C100 Beim 2. Link bracucht es keine C-Angabe, diese Batterie ist als Starterbatterie (Kaltstartstrom) in den Daten definiert. Ob die Dinger gut sind oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. Die Exide habe ich übrigens bei mir 2x eingebaut und das seit 7 Jahren. Ob sie deshalb gut oder zu empfehlen sind weiß ich nicht, ich weiß nur, dass ich damit keinen Ärger habe. Andreas
Hallo Andwein, bei der ersten Batterie steht 100AH / 100H was gleich bedeutend wäre mit einer Entladung der Batterie mit 1Ah über 100 Stunden. :flop: :flop: :flop: Die zweite Gel hat eine Angabe von "effective 900 Watt in 20h" das bedeutet: 75Ah nutzbare Kapazität und bei einer empfohlenen Entladetiefe von max 30% wären das 22,5 Ah die ich aus der Batterie entnehmen kann. Das wäre für mich zu wenig. Mal abgesehen das ich dann noch ca. 12 Stunden auf die Voll-Ladung warten muss. TeXas
Korrekterweise bedeuten die Daten 100Ah/100h nur, dass bei diesem Entladestrom, nämlich 1A; eine Kapazität von 100AH vorliegt. Man kann die Batterie auch mit C20 also 5A oder C10 = 10A betreiben, man hat dann halt weniger Kapazität, vielleicht 95Ah oder nur 90Ah. Richtig interessant ist der C-Wert für den normalen Womo-Fahrer nur, wenn er Kapazität und Preis vergleicht Eine 100Ah/C100 für 100 € ist im Endeffekt teuerer als eine 100Ah/C10 für 100 €. Denn die 100Ah/C100 hat bei einem Entnahmestrom von 10A halt wahrscheinlich nur 90Ah Kapazität. Damit zahlt man 0,11 € mehr für die Amperestunde. (sorry, ich bin ein technisch orientierter Schwabe) Vielleicht hilft die Erklärung übers Geld bei einigen für mehr Verständnis der Werte in Prospekten oder Datenblätter. Andreas |
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