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Hallo Ich wollte gleich mal ebend zu einer Waage fahren und sehen ob ich voll gepackt unter 3,5 T gelandet bin. Die Waage auf der ich gleich fahre ist eigentlichfür Landwirtschaftliche Fahrzeuge. Man bekommt da auch eine Wiegekarte. Manchmal sehe ich im TV das die einzelnen Achlasten auch kontrolliert werden. Wenn ich gleich nach dem wiegen das Womo nur mit dem Hintern mittig auf die Waage stelle, habe ich doch die einzelne Achslast oder ? Das Ergebniss kann doch eigentlich nicht von dem einer mobile Waage abweichen oder ? LongJohn Hallo Ja das müsste ok sein. Habe auch schon mal bei einer Raffeisen Genossenschaft mein Womo gewogen. Erst ganz drauf und wiegen, dann nur mit der Vorderachse und wiegen und zum Schluss nur mit Hinterachse. So haben es mir die Mitarbeiter dort erklärt. Hat 5€ für die Kaffeekasse gekostet. Klappt dann wenn vor und hinter der Waage der Boden ebenfalls eben ist / gleicher Niveau hat wie die Waage. Bei uns um die Ecke beim RaibaMarkt gehts davor hoch und dahinter gleich wieder runter; dann ist die einzelne Achslast nicht aussagefähig/korrekt, da sich die Last dann nicht gleich verteilt, sondern auf der abschüssigen Seite größer wird. Ich habe nicht verstanden, was du genau wissen willst. Wenn du insgesamt unter 3,5 Tonnen liegst, ist das gut, heißt aber nicht, dass nicht eine der Achsen doch überladen ist. Die Summe beider Achslasten weicht übrigens in aller Regel von der Höhe des Gesamtgewichtes ab. Die öffentliche Waage am Stadthafen in Essen ist 18m lang. Man fährt mit der Vorderachse drauf, dann mit beiden Achsen, dann nur noch die Hinterachse und bekommt 3 Karten.
Ganz einfach, wenn eine Achse nahe dem Limit sein würde, könnte ich eine Dinge im WoMo anders packen. Und wenn ich weit drunter bin, weiss ich ob ich demnächst noch mein Rolle hinten drann hängen kann. LongJohn
Und alle die einen Taschenrechner besitzen brauchen nur eine Achse wiegen und dann das ganze Womo :wink: Dieter 3 x wiegen ist trotzdem sinnig um eventuell vorhandene Abweichungen bei der Wägung zu erfassen! ;-) Hallo LongJohn, Es gibt bei Straßenwaagen zwei verschiedene Ziffernsprünge beim wiegen (10kg oder 20kg). Es macht also Sinn, dort erst anzufragen, welche Art von Waage es ist. Hat man im Ort die Wahl, dann natürlich dort wiegen lassen, wo die Sprünge 10kg (3420kg/3430kg usw.) sind. Irgendjemand hat geschrieben, mittig auf die Waage fahren. Egal wie, Hauptsache die gesamte Reifenfläche befindet sich auf der Waage. Die sind so konstruiert, dass das Wiegeergebnisse auf allen Punkten der Waage gleich sind. Kleine Anmerkung: Zweimal wiegen reicht (gesamt und eine Achse). Auf Grund der Zahlensprünge (erst recht bei 20kg) kann das dreimal wiegen das Ergebnis erst recht verwirren. Beste von Wilhelm Wer im August mit dem Womo nach Düsseldorf zur Messe fährt, kann vor Einfahrt auf den Stellplatz beim Freund und Helfer auf die Waage fahren. Dort wird kostenlos je Rad gewogen. Danach habt Ihr Gesamtgewicht, Achslast und Radlast. Weiterhin drohen keine Repressalien bei Überladung. 8)
Du bist sicher, dass die Summe beider Achslasten immer gleich Gesamtgewicht ist? Ist das so? beim wiegen schon - in den papieren nicht! noch ein Tipp: sag denen gleich, dasz du keinen Ausdruck der Wägung (wiegeschein) brauchst, dann geht's über die kaffekasse... früher gut - heute besser! hartmut
die zulässige Toleranz sind 2%, d.h. auf 10 m sind 20 cm Abweichung von der Horizontalen zulässig, macht für das Gewicht eine Abweichung von maximal 1,7% bei 2000 kg Achslast bedeutet das rund 35 kg zuviel oder zuwenig grüße klaus Moin, das ist statisch nicht richtig. Beim Gesamtgewicht gibt es keine Abweichung. Bei den Achslasten richtet sich die Abweichung nach dem Radstand. , Charly Ich war im Steinbruch zum Wiegen von unserem Womo, erst die Vorderachse, dann Komplettfahrzeug und dann Hinterachse. Bei der Addition von Vorder- und Hinterachse ergab sich ein Fehler von 15kg zum gewogenen Gesamtgewicht, ich denke das ist zu verschmerzen ;-) Auf den Wiegeschein habe ich natürlich auch verzichtet und die Kaffeekasse mit einer Spende bedacht. Bei der Genossenschaft: Vorderachse u. einmal kompl. Rest macht der Comp. Habe schon mal die Hinterachse auf der Waage kontr. das Ergebniss stimmte. seit dem nur VA u. kompl. wiegen. Gesamtgew. immer i.O. (3,85t) nur an der HA muß ich aufpassen. :( Noch ein Tipp: Manche (vor allem die neueren) KFZ-Untersuchungsstellen (TÜV, DEKRA, und wie sie alle heißen) haben eine in den (Brems-) Rollenprüfstand eingebaute Waage. Damit erhält man dann sogar korrkete Einzelradgewichte, was auch nicht ganz uninteressant ist. Denn die Kontrolle auf der Autobahn durch die Uniformträger erfolgt in aller Regel auch durch wiegen der einzelen Radlasten (und nicht Achslasten).
Aber wie genau sind die - auch im Verhältnis zu den üblichen Brückenwaagen ? Ich hab beim letzten Pickerl (sehr moderne Werkstatt) die Werte angeschaut (stehen bei uns nicht unbedingt im Prüfbericht) und die wichen etwa 100kg vom erwarteten Wert ab - leider in die falsche Richtung (vorher war ich mal auf einer Landwirtschaftswaage und alle Inhalte wurden gewogen und eingerechnet). Jemand schrieb damals in einem anderen Forum, daß die nicht so genau seien !? RK
Alle Waagen im öffentlichen Raum müssen geeicht sein. Dies wird regelmäßgig vom Eichamt überprüft, egal ob es eine Brückewaage für Fahrzeuge oder eine Obstwaage im Kaufmannsladen ist. Das betrifft auch die von mir erwähnten Waagen bei den Prüfgesellschaften. Die sachgerechte Bedienung einer Waage kann natürlich nur in der Verantwortung des Betreibers liegen. (Daher auch an jeder Fahrzeugwaage der Hinweis das achsweises Wiegen verboten ist -> siehe auch weiter vorn). Wenn also jemand während der Wiegung rollt oder bremst, kann das Ergebnis natürlich abweichen. Ansonsten hilft nur eine Einzelfallbetrachtung. Im Übrigen sind diese "Kontrollwiegungen" nur für einen selbst relevant, um seine eigene Zuladung und/oder Ausrüstung zu überprüfen. Wenn du die Wiegekarte nach einer Woche einem Beamten zeigst, weil dessen Waage einen "unbequemeres" Ergebnis hat, so wird sie dir nicht helfen, da ja niemand kontrollieren kann, wie die Ausrüstung / Beladung zum Zeitpunkt deine Kontrollwiegung war. Hallo zusammen, ich gebe mal ein Beispiel zu den zwei genannten Waagen (Fahrzeugwaage/Brückenwaage z.B. im Kieswerk) & einer Radlastwaage der Polizei, etc. Eine digitale Brückenwaage ist immer der Eichklasse III zugeordnet, die Radlastwaagen der Klasse IV. Nehmen wir mal ein typisches Wohnmobilgewicht von 2000kg an der Hinterachse an. Die Brückenwaage z.B. --> Link (Max: 30t e:10kg) hat bei diesem Gewicht eine Fehlergrenze von +-10kg, beim Eichvorgang sogar nur +-5kg Die Radlastwaage z.B. --> Link (Max: 10t e:50kg) hat bei diesem Gewicht eine Fehlergrenze von +-50kg, beim Eichvorgang dann +-25kg Zu Berücksichtigen ist das eichtechnisch keine achweise Wiegung auf der Brückwaage zulässig ist. Da nicht immer sichergestellt werden kann, das z.B. die Auf- & Abfahrten der Waage topfeben sind. Eine leichte Neigung verfälscht das Wägeergebnis schon ziemlich stark. habe noch etwas vergessen. Da ja mit zwei Radlastwaagen die Achse ermittelt wird, muss man auch den Fehler multiplitieren. Das sind dann schon +-100kg im Extremfall.
Waagen sind in der Tat eichpflichtig. Die Wiegeeinrichtung im Bremsenprüfstand ist jedoch nicht eichfähig und deshalb dürfen diese Gewichte nicht zur Gewichtsermittlung verwendet werden. Als Schätzung kann man das Gewicht nutzen, aber nicht für amtliche Feststellungen.
Danke Daniela, dieses Detail war mir nicht bekannt. Aber letztendlich gilt ja sowieso das Gewicht, was unter der Aufsicht der Uniformierten ermittelt wird. Aber wie du auch schreibst: Zu Kontrollzwecken völlig ausreichend.
Alles richtig. Hinzu kommt aber noch, dass bei rad- oder achsweisem Wägen durch Spannungen im Feder/Dämpfersystem zusätzliche Ungenauigkeiten entstehen. Aus allen genannten Gründen ist achsweises Wägen von Fahrzeugen nicht eichfähig. Um festzustellen, ob beim Womo das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten nicht überschritten werden, spricht aber nichts dagegen, auf einer regulären Fahrzeugwaage auch Rad- oder Achslasten zu checken. Das ist dann immer noch genauer als die Messung der Polizei mit mobilen Radlastwaagen. Die Polizei wird angesichts der Messmöglichkeiten sicher eine entsprechende Toleranz berücksichtigen. Wäre mal interessant, diese zu erfahren. gerhardo Hallo, ein freundlicher Autobahnpolizist hat mir 5 % Abzug vom gewogenen Gewicht bei einer Radwaage gesagt, mal schauen ob es hier bestätigt wird. Horst
Tja, aber bei der Einzelradwiegung auf einer mobilen Platte wird doch auch nur ein Rad angehoben? Beim Wohnwagen hatte die (Niederländische) Polizei schon mal 10cm dicke Waagen im Einsatz. Ich war bisher auch einige Male (für 5,- € Kaffeekasse) auf solchen großen Lkw-Waagen (BayWa, Schrotthändler,...) und habe sehr große Unterschiede bei den einzelnen Wäägungen festgestellt. Das Wiegen der Achslast kann so auch nicht stimmen, wenn das Gesamtgewicht mit 3480 kg ermittelt wird, aber die Vorderachse 1750 kg + Hinterachse 2010 kg auf die Waage bringen, sind das bei mir 3760 kg :roll: Da wir jetzt überlegt hatten, unseren Kleinwagen (Hyundai i10) mit einem Anhänger mitzunehmen (Anhängelast nur 1200 kg) und ich dafür das genaue Gewicht ohne Fahrer wissen wollte, habe ich mich bei der Dekra in Chemnitz nach einer Wäägung erkundigt. Die haben nur eine kleine Radlastwaage und verlangen für eine Wiegung 27,50 €. Also Pkw wiegen, Anhänger wiegen und dann nochmal das Wohnmobil, da habe ich doch schon die halbe Waage (Raisch bis 1500 kg) bezahlt. Also zusammengefasst - ich besitze jetzt eine solche Waage und habe unseren Kleinwagen schon mehrfach (hintereinander) gewogen - die Ergebnisse liegen innerhalb von 15 kg und das Wichtigste, wenn ich mein eigenes Gewicht abziehe, kann ich diesen dann bedenkenlos mitnehmen. Übrigens, sollte Jemand aus unserer Nähe Interesse am Gewicht seines Fahrzeuges haben, gegen einen Kaffeekassenobulus (oder Batteriekosten) ist eine Wäägung jederzeit möglich. Hallo Claudia und Sven, :?: wie hoch ist denn die Radlastwaage? Wir durch das Einfedern nicht der Messwert verfälscht? Dann würdest du doch immer zu viel wiegen. Setzt du mal einen Link auf das Produkt bitte? Dein Alf Die Waage ist 2,5 cm hoch, neigt sich aber beim Auffahren um ca. 1 cm, bis 1500 kg geeignet. --> Link Das Einfedern wird durch unterlegen von Holzbrettern vermindert, also ich bin mit dem Ergebnis mehrerer Wäägungen zufrieden. Ja, wenn du drei Holzbretter dabei hast, dann glaube ich das Ergebnis. Dein Alf
1,5cm neigt sie sich beim Gebrauch? sackt sie ab bei weichem Untergrund wie z,B. in einer feuchten Wiese? Normal gibt man eine Toleranz mit +- an. Dann müsste man bei der Angabe <3% annehmen +-1,5%. Ich gehe aber davon aus das hier auch +- 3% gemeint sind. Bei 1400kg können das 1358kg oder 1442kg sein. 84 kg ist nicht die Welt, wenn das aber einem auf die Füsse fällt ohne ein Holzbrett als Schutz, dann kann das Folgen haben. LG Also hier nochmal für alle, welche sich noch nicht mit dieser Waage befasst haben: Die Waage wurde vom Hersteller so konstruiert, dass diese beim Auffahren kippt - nur so ist auch eine Messung möglich. Natürlich muss die Waage dafür auf einem festen Untergrund stehen! Ich füge hier mal ein paar Bilder von meiner selbst gebastelten Auffahrhilfe ein - vlt. ist das für den ein oder anderen dann verständlicher. ![]() ![]() ![]() ![]() Hier sieht man die beiden kippbaren Auflage-/Messpunkte der Waage. Ach ja, eine Bedienungsanleitung findet ihr hier: --> Link Die beiliegende Anleitung ist leider zu klein, um diese einzuscannen und hier leserlich einzufügen. Die Max. Belastung ist 1500 kg pro Rad! Hallo, prima gelöst. Danke für deine ausführliche Erklärung. Hab Dir ein + gegeben. Genauigkeit unter 3% Das kann unter Umständen bei einen 3,5 tonner gut 100 kg sein. Währe zu verkraften :ja: Dieter So eine habe ich auch noch, aus Wowa-Zeiten. Leider taugt die nix bei Zwillingsbereifung, und nein, ich steige deshalb nicht auf Singles um :D Falls die jemand haben möchte, KN. bis denn, Uwe |
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