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Blackout erst Starter- dann Aufbaubatterie


Volleymattel am 26 Jun 2015 15:20:57

Hallo Womofreunde.

Ich habe folgendes erlebt und kann mir keinen richtigen Reim darauf machen: Gestern kam ich mit meiner Familie von einer sechswöchigen Elternzeittour wieder. Das Womo, ein 10 Jahre alter Fiat Ducato mit Knausaufbau spurte super, bis auf den vorletzten Tag. Auf der Heimfahrt übernachteten wir in Belgien an einem Hafen, alles war gut, 4000 km lagen hinter uns. Die beiden AMG-Aufbaubatterien waren durch die Fahrt und Solarunterstützung voll aufgeladen. Am nächsten morgen wollte ich starten und kein einziges Lämpchen zeigte sich mehr im Amaturenbrett. Nach dem checken der Sicherungen und der Ladung der Starterbatterie konnte nur noch das totale Batteriefiasko aus heiterem Himmel festgestellt werden. Nach freundlicher Starthilfe besorgte ich mir eine neue Batterie. Doch praktisch mit dem Versagen der Starterbatterie zeigte eine, vor 10 Minuten noch volle Aufbaubatterie auch die totale Entladung an. Die zweite Batterie war und ist weiterhin voll.

Auf der Heimfahrt lud sich die leere Aufbaubatterie nur leidlich auf, war dann unterwegs beim stehen auch schnell wieder leer und will nun daheim am Ladegerät auch nicht recht voll werden.
Die Spannung ist soweit ok, bei der Batterieladung muss ich mich auf das Panell verlassen. Die beiden Aufbaubatterien sind jeweils ca. 5 Jahre alt und hielten sich bisher ausdauernd und prächtig.

Nun zu meinen Fragen:
1. Kann es einen Zusammenhang zwischen dem Totalzusammenfall der Starterbatterie geben? Ich dachte immer, die sind voneinander abgesichert?
2. Habe ich irgendwas übersehen, kann ich irgend etwas tun, um die eine Aufbaubatterie wieder zu richten? (Gibt es da noch irgendwelche Sicherungen usw.?
3. Wie kann ich extern die "Fittness" der beiden Starterbatterien testen?

Ich danke Euch für Eure hilfreichen Kommentare,

Volleymattel.

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Variophoenix am 26 Jun 2015 16:04:03

Ich würde auch mal den Ruhestrom der Beiden Batterien messen. Um sicher zu sein, dass kein Strom fliesst. bzw max. ca. -80mA

Die Systeme werden getrennt sein, von daher kein Zusammenhang.

Wenn aber eine Zellschluss hat und der Motor läuft, kann die andere von der schon belastet werden.

xbmcg am 26 Jun 2015 16:09:27

Eine lockere Verbindung an der Lichtmaschine kann die Ursache sein.
Das D+ Signal signalisiert Ladung und das Trennrelais schaltet durch, beide Batterien werden verbunden.

Durch die schlechte Verbindung eines der dicken Kabel (Masse oder Plus) fließt aber nur wenig Strom /
die Spannung bricht über die Verbindung zusammen, so dass das Fahrzeug auf "Batterie" fährt und sowohl
Startbatterie als auch die zum Laden zugeschaltete Aufbaubatterie nach und nach leersaugt.

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kintzi am 26 Jun 2015 18:25:56

Zitat:
..... so dass das Fahrzeug auf "Batterie" fährt und sowohl
Startbatterie als auch die zum Laden zugeschaltete Aufbaubatterie nach und nach leersaugt.

Wilde Theorie! Warum ist dann die 2. (parallele) Aufbau "voll"?

Das Fahrzeug hat eine Calira-Aufbau-Elektrik, wahrscheinlich mit 30/20 DS/IU EVS o. ä, wenn Doppelboden-Fhrzg 2 parallele Batts auf Schlitten
links unterflur.
Das Panel ist LED gespicktes Calira-Knaus-Anzeige.
Ich glaube, daß zunächst die Starterbatt. das Zeitliche gesegnet hat. Bei Calira am 230V-Netz wird die Starterbatt. permanent "rückwärts" per EVS mitgeladen, wenn Ladesp. f. Aufbaubatt => 14,2/14,3 V . Dazu gibt es >>>>> Unterbrechung, Lap defekt,starte neu andere Maschine Richi

kintzi am 26 Jun 2015 18:47:48

So, wieder drin. Dazu gibt es 2 LED , Bat I u. Bat II. II= Aufbau Batts, I= St.-Batt. In der Laderoutine leuchtet zuerst II, wenn Aufbau unter Grenzspannung, über dann I (Relaisklickt bei Einschalten), dann hängt Start.-Batt mit dran. Je nach Temp liegt die Ladesp. in Bulk zw. 14,2-14,9V,, in Erhaltung 13,3-14V. Die St. Batt kriegt ca. 0,3-0,5V weniger ab, wenn das Womo , vor allem im Winter, an Netz hängt, wird doch vermehrt elektrolysiert. Die Marelli war mal bei mir nach 6 J. halbleer, konnte sienach Auffüllen zu einigen weiteren Jahren überreden.

Evtl ist die eine AGM Banner?)unglücklicherweise siumultan gestorben?? Würde zunächst keinen Zusammenhang sehen. Ansonsten, wie vorgeschlagen,Leckstrom/blinden Pass. messen bei ausgeschalteten Schaltern, auch dem dicken Hauptsch. (Wasser aus Boiler läuft aus,da Ventil stromlos wird). Muß jetzt weg, weiteret Kontakt wenn nötig ab 21:30 Gr. Richi

TeXas am 29 Jun 2015 12:11:50

Alle Batterien ausbauen. Danach würde ich logisch vorgehen. Das bedeutet Ruhestrom der einzelnen Batterien messen. Bei der Starter Batterie kann jede einzelne Zelle gemessen werden wenn Wassereinfüllöffnungen vorhanden sind. Danach den Säurestand der Starterbatterie kontrollieren. Da es sich um eine Marelli handelt tippe ich mal auf die Erstausrüstung. Wie viel km hat das Fahrzeug gelaufen. Evtl ist der Ladestromregler der Lichtmaschiene defekt also Voltmeter nach Einbau der Starterbatterie ran und messen. Danach wissen wir mehr.

ps: "kintzi" ob eine Rückwärtsladung der Starter möglich ist auch ein Szenario bei normal verbauten Trennrelais




TeXas

Gast am 29 Jun 2015 12:28:44

Hallo Volleymattel,

wenn ich es richtig gelesen habe, wurde im Urlaub die Starterbatterie ersetzt, ist also neu und damit wohl keine Problemkind. (?)

Die parallel-geschalteten Aufbaubatterien machen nun Probleme.

Wichtigste Sofortmaßnahme: Die beiden Batterien trennen! Damit wird verhindert, dass ein eventueller Plattenschluss einer Batterie auch die Zweite tötet.

Dann misst du bei den Batterien einzeln die Spannung. Falls beide leer, einzeln an ein Ladegerät anschließen.

Dabei regelmäßig die Spannung messen. Ist nach einer Stunde die Spannung nicht wenigstens über die 12 Volt hoch, dann kannst Du aufhören, die betroffene Batterie ist defekt. Geht die Spannung allmählich gegen 14 Volt, so ist die Batterie geladen, nun abklemmen und alle 1/2 Stunde messen. Die Spannung sollte sich nach 2 Stunden auf rund 12,7 Volt einebnen. Geht die Spannung schnell unter die 12 Volt, ist die Batterie defekt.

Ruheströme wie oben vorgeschlagen kannst du bei defekter Batterie nicht messen, da die Batterien abgeklemmt sind. Das wäre dann erst die Aktion nach dem Wiedereinbau.

Liebe , Alf.

Volleymattel am 08 Jul 2015 21:57:00

Vielen Dank für die vielen Antworten, ich werde mich nochmal abschließend melden, was das Problem war und wie es gelöst wurde!

Volleymattel am 29 Feb 2016 09:07:52

Huch, ich habe ja ganz vergessen, die letztendliche Lösung des Problems zu posten:
Ich habe das Womo zum Bosch-Service gebracht (Top :top: ) und nach einiger Prüferei stellte man den Defekt des Ladereglers fest. Da der aber schon eine Weile defekt war, wurden die Batterien bei unserer sechswöchigen Frankreichtour langsam gegrillt. Außerdem klemmte die 1 Jahr zuvor "behandelnde Werkstatt" ein völlig unterdimensioniertes Ladegerät zwischen das, damals angeblich defekte Ursprungsgerät. Wie sich herausstellte, war das eigentlich gar nicht defekt.
Kurz und knapp: Der Service ordnete die Elektronik noch mal neu und logisch und ein neuer Laderegler wurde installiert. Leider hatte es aber die beiden AGM-Batterien erledigt, weshalb es dann eine üppigere Rechnung wurde. Aber zumindest schnurrt seitdem alles zu unserer vollsten Zufriedenheit.

kintzi am 29 Feb 2016 12:36:29

Hallo Volleymattel, vielen Dank.
Wenn ich richtig verstehe, wurde der Lichtmaschinenregler defekt u. die Basisfhrz.-Spannung war zu hoch. Dadurch wurde zunächst die Starterbatterie in die Gasung getrieben, bis sie ihren Dienst völlig quittierte, weil nur noch Säure aber fast kein Wasser mehr drin war. Die hohe Spannung kam aber über das Trennrelais auch an den Bordbatts hinten an, die als dann auch abgasten, die eine mehr, die andere weniger.
Mit einem Ladebooster hätte man den Tod der Aufbaubatts verhindern können, der Booster hätte zwar eine überhöhte Eingangsspannung abgekriegt; entweder mit Anzeige seine Tätigkeit eingestellt oder die Spannung entsprechend IUoU begrenzt, weiterer Vorteil von B2B.
Bei Spannungsüberwachung des Basisnetzes ( Voltmeter in Zigarrenanz.-dose) oder autom. Overvoltage-Warnlampe, wie in Flieger obligatorisch um "Überkochen der Batt" zu verhindern, hätte man auch....Sei froh, daß keine empfindliche Elektronik Schaden gelitten hat. Überspannung ist GsD selten, häufiger ist plötzlicher Ladeverlust so ab 300 Tkm durch mech. Abnutzung der Kohlen, mir am 300 SE an der Ampel passiert, plötzlich alles aus, einschl. Motor, nicht mal mehr Zündstrom. DB 500m entfernt, Reglertausch u. weiter gings in 30 Min. Gr. Richi

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