Wir sind mit der Fähre von Sassnitz nach Trelleborg gefahren. Die Tickets hatten wir zuvor online gekauft (Hin 90€; Rück 120€).
Da wir um 3:15 Uhr in der Nacht in Trelleborg ankamen war ein gutes Schlafplätzchen wichtig. Wir haben rund 10km östlich von Trelleborg in Smygehuk gestanden. Für Reisende gen Ostküste zu empfehlen.
Die Tour führte uns zuerst über Kristianstad nach Karlskrona. Gestanden haben wir am Gästehafen für 16€, Sanitargebäude nagelneu und sogar Sauna inklusive. Nicht weit ist das Marinemuseum, ein Besuch lohnt!

Nächstes Ziel war Kalmar. Bißchen Kultur im Schloß war angesagt (passend zum Wetter - die ersten 3 - 4 Tage waren schmuddelig). Über die Ölandbrücke fuhren wir weiter nach Borgholm. Hier haben wir uns den Kapelludden Camping gegönnt. Es gibt hier nämlich ein Badehaus mit Whirlpool. Da erträgt man das Wetter! Auf Öland haben wir uns die Schloßruine Borgholm sowie die Mühlen von Sterlinge und Lerkaka angesehen, wobei uns die in Sterlinge fast noch besser gefielen.

Als Übernachtungsstopp auf dem Weg nach Stockholm hatten wir uns eigentlich Västervik ausgesucht, aber den Stellplatz am Hafen gab es nicht mehr. Da ist nur noch der reine Parkplatz. Wir sind dann bis Valdemarsvik gefahren. Dieser Platz am Hafen war traumhaft. Für 10€ ein nettes Fleckchen! Und ab jetzt sollte auch das Wetter mitspielen.

Stockholm ist eine geile Stadt! Gamla Stan, Stadtschloß, Vasa- Museum, Strandvägen... Hier gibt es viel zu sehen. Wir haben auf dem Campingplatz in Bredeng gestanden, die U- Bahn ist nur ein paar Minuten entfernt.


Leider gings nun schon wieder langsam gen Süden. Da sind wir am Vättern vorbei und haben in Gränna das WoMo mit Zuckerstangen vollgeladen. Wahnsinn.
Auch ein Besuch der Insel Visingjö lohnt.

In Växjö kann man auf dem Swecamp stehen, davor gibt es aber auch kostenlose Parkplätze. Es gibt hier viele Seen, und Badewetter hatten wir ja jetzt auch.
Da wir noch einen Tag Luft hatten wollten wir uns den Turning Torso in Malmö ansehen. Dort hat man im ehemaligen Industrie-Hafengelände Västra Hamn ein schickes neues Wohngebiet hingebaut. Der Rest der Stadt, sowie der Stellplatz Limhamn sind aber weniger erwähnenswert.

Die letzte Nacht verbrachten wir am kleinen Hafen von Höllviken am Falsterbrökanalen, bevor es leider wieder Richtung Trelleborg zur Fähre ging.
Warum vergeht der Urlaub immer sooo schnell???
Das soll`n erstmal die ersten Eindrücke sein. Ich werde hier und auch auf meiner Homepage Weiteres folgen lassen.
Maik

