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Erfahrungen mit Fendt-Womo auf Ducato-Basis Bj. 94


lissieleo1980 am 15 Aug 2015 22:42:02

Hallo liebe Camper,

ich bin neu hier eingestiegen, da wir uns nach vielen Jahren von unserem Wohnwagen trennen wollen und uns gern ein älteres Womo zulegen wollen.
Nun hier meine Frage an die erfahrenen Wohnmobilisten die evtl. ebenfalls einen Fendt fahren, gerne natürlich auch an alle anderen.
Gibt es irgendetwas bei dem Fendt zu beachten, oder ob genaueres Augenmerk auf etwas speziell zu richten ist, wie z.b. Unrichtigkeiten etc. ?
Es dreht sich hier um die ältere Ducato-Reihe mit 95 PS aus 1994 und einer Gesamtlänge von 7,00 M mit Alkovenaufbau. Ich danke Euch schon einmal im voraus. :roll:

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Waldi am 16 Aug 2015 06:07:51

Hallo
Du solltest mal den Womo Typ angeben. Bei den Typen 560 HK/SK kannst du fast bei allen produzierten mit starken Undichtigkeiten rechnen, schau doch mal den Unterboden an.
Übrigens was viele nicht wußten andere Hersteller haben daraufhin die Dichtigkeitsprüfung eingeführt die heute normal ist.Die genannten Typen wurden noch im damaligen Stammwerk Aspach Bäumenheim produziert.Andere Typen wurden wurden von einer Fremdfirma (mir fällt gerade der Namen nicht ein)bei Bad Kissingen hergestellt.

Grüßle Waldi

Andik am 16 Aug 2015 07:41:10

... glaube die Fremdfirma hieß "WEMA" - die dort produzierten Fahrzeuge hatten aber auch extreme Probleme mit Undichtigkeiten. Bei einem Bekannten war nach 8 Jahren der letzte Meter des Heckbodens quasi nicht mehr wirklich existent und der Teil davor auch schon weich.
Soviel ich noch weiß, war die Gattin eines Fendt-Chefs Geschäftsführerin bei WEMA, die dann in die Insolvenz ging.

LG

Andreas

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chrisc4 am 16 Aug 2015 09:31:17

Ich hatte einen Bj 96, auf Duc. 2,5 TDI. Die Inneneinrichtung der Fahrzeuge ist vergleichsweise hochwertig und schön gemacht. Wenn das Fahrzeug nun über 20 Jahre alt ist ein kritischer Blick auf alle Dichtmassen Fugen unbedingt erforderlich, auch auf dem Dach. Meiner war damals 6 Jahre alt und ich hatte alle Dichtmassen entfernt (waren schon teilweise gerissen) und neu mit SikaFlex neu abgedichtet. War 2 Tage Arbeit. Ich hatte dann keine Dichtigkeitsprobleme.
Bei der Fahrzeugbesichtigung unbedingt ein Feutigkeitsmessgerät mitnehmen und um alle Fenster, Dachluken usw. messen. Im Stauraum usw. den Bodenbelag anheben und darunter die Feuchtigkeit messen.
Bei erhöhten Werten Finger weg, weil da Holzkonstruktionen drunter sind und die können faulen und zusammenbrechen.
Das kann ein wirtschaftlicher Totalschaden sein, da eine fachgerechte Reparatur sehr teuer ist und schnell den Fahrzeugwert übersteigt.


Hans

heiinjoy am 16 Aug 2015 11:33:37

Hallo,

ich hatte einen solchen und habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Undichtigkeiten und Alufraß auf dem Dach. Ein Bekannter hat damals im Auftrag von Fendt Wasserschäden repariert. Das Thema Alufraß war damals ganz groß, da die Alubleche schadhaft waren.



Heiinjoy

martin1959 am 17 Aug 2015 16:40:27

Hallo,

Ich hatte einen, zwar Bj. 92, aber ich denke Bj. 94 ist nicht besser.
Ich kann dir nur davon abraten.
Stöbere mal in meinem Thread: "Wohnmobil komplett nass"
oder in dem von Emil: "Rettet die Wohnmobile"


Martin

PittiC am 17 Aug 2015 18:44:03

Unser alter fendt hat leider auch einen kapitalen Feuchtigkeitsschaden gehabt. Einmal im vorderen AlkovenFenster und auch der komplette Heckbereich.

catsus am 18 Aug 2015 22:50:23

Hallo
Auch ich kann da nur raten: Finger weg!
Näheres dazu kannst du in meinem Thread "Torfstecherei - Ich brauche Rat"
nachlesen.

Gast am 18 Aug 2015 23:16:19

Fendt ist dafür bekannt gerne einmal Feuchtigkeit rein zu lassen . (Es gibt natürlich auch welche die dicht halten)
Schau mal .....das sagt eigentlich alles ,oder du hast Zeit und Muße .....
--> Link

emil77b am 19 Aug 2015 14:01:56

Hallo Lissieleo,

denk Das Fzg. von Martin1959 kommt näher an Deins ran. Lies seine Womo-Geschichte.

Emil

bernie8 am 19 Aug 2015 14:58:37

Hallo,

wir hatten auch einen Fendt in der Familie.
Gleiche Geschichte, hinten nass. Ich war damals
als ""Berater" beim Kauf dabei. Das war so leicht
nicht zu erkennen. Ich würde die Finger davon lassen.

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