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Am 30.05.2015 starten wir mit unserer Orion2 in München los Richtung Bodensee, Freiburg, weiter über Besancon nach Quingey Camping Municipal unserem 1. Etappenziel. Mit an Bord ist mein Mann, weitere Besatzungsmitglieder sind unsere 3 Doggies Bubu, 6jähriger Karelischer Bärenhund, Nala, 5jährige Strandmischung und Emma, 4jähriges Australian Shepard Mädel. ![]() ![]() ![]() Wieder mal geht es Richtung Südfrankreich, eine Nostalgietour, denn 2009 sind wir mit unserem 1. Womo, einem Joint, und 4 Doggies ebenfalls in diese Richtung losgefahren. Mit unserer Orion2 sind wir zwar platzmäßig kleiner, da keine Garage vorhanden ist, allerdings ist der Alkoven für uns perfekt, weil dadurch der "Wohnraum" wie früher in unseren Wohnwägen ist. Auch der 3flammige Herd...einfach gut. ![]() Bei einem guten Hörbuch und vielen Gassigehhalten läßt sich die Fahrt über den Schwarzwald super aushalten, wenig Verkehr, so gut wie keine Baustellen und das Wetter spielt auch mit. Nach 405km erreichen wir die französische Grenze in Mulhouse, so bequem sind wir letztes Mal über die Stuttgarter Autobahn nicht hingekommen. Nous sommes en France, vive le vin, le fromage et la vie . In Frankreich werden wir keine Autobahnen nutzen, das ist unser Ziel. Die Nationalstraßen sind 1. sehr gut ausgebaut, 2. ist viel mehr zu sehen, 3. die Fahrt ist nicht so monoton und partout gibt es gute Parkmöglichkeiten und Boulangerien für die eine oder andere Schnabulage (Croissants et Baguettes) und 4. viiieeel preisgünstiger. Mit unserem Alkoven werden wir sonst an den Mautstellen lasergenau vermessen und zahlen LKW-Tarif, kein Spaß. Die Plätze der Crew sind natürlich genau vorgegeben: die kleine 8kg Nala liegt im Fußraum des Beifahrers (kann nix passieren und sie schläft toujours friedlich), durch eine Schiebetrennvorrichtung ausgesperrt, bleiben Bubu und Emma hinten, unter dem Esstisch, bzw. auf dem Sitz entgegen der Fahrtrichtung. Bei Bremsmanövern kann kein Hund nach vorne fliegen, auch wenn sie nicht angeschnallt sind. Orion2 gleitet mit gemütlichen 80-100km in der Stunde so dahin, damit ist der Verbrauch relativ gering. Unsere erste Etappe ist erreicht, per Zufall setzen wir zur Landung an in 25440 Quingey, Franche-Comté auf den Camping Municipal Les Promenades, direkt an der Loue. Die webside ist: --> Link und die Koordinaten N 47Grad6´17 O5Grad53´23. Tel.Nr.+33(o)3.81.63.74.01 Der Platz ist ruhig, gepflegt, liebevoll mit Beeten vor dem sauberen Sanitärblock versehen und für unsere Doggies super zum Rausgehen. Ganz am Ende des Platzes geht es raus auf die Felder, ein Paradies, ruhig und idyllisch. ![]() Unser Abendessen steht bevor, und wie auf jeder Fahrt gibt es am 1. Übernachtungshalt: Tomatensoße mit Nudeln und sehr viel Knofel, wegen der herumfliegenden Vampire :lach: , dazu natürlich einen Vin Rouge und der Abend kann ausklingen.. ![]() Bonne nuit Nach einer herrlichen ruhigen Nacht wachen wir vom Vogelgezwitscher auf. Wir beobachten fasziniert rabenartige Vögel mit auffallenden hellen Krägen und schwarzen Köpfen ![]() Könnten es Dohlen sein??? Wir werden uns diesen CP merken, für 16,20€ sehr günstig und perfekt am Weg. Weiter geht es Richtung Süden auf der N83. Beim Kartenanschauen entdecke ich einen sehenswerten Ort: Nans-sous-Saint-Anne, dort ist die Karstquelle des Lison und die Grotte de Sarrazin, also nichts wie hin, außerdem ist es ja nicht weit, nur ca. 36km laut Navi. ![]() Die Karstquelle ist kaum besucht, zumindest noch nicht um diese Teit am frühen Vormittag und Sonntag. Ein schattiger, großzügiger Parkplatz bietet sich an für eine willkommene Erkundungstour. Ein kleiner Kiosk vor Ort bietet diverse Postkarten und Touridevotionalien an. Unten am Flüsschen ist eine Einkehrmöglichkeit, allerdings ohne anständigen Kaffee, brbrbr. Für unsere Wasserratte Emma ist das Flüsschen ein willkommener Genuss, die anderen beschnüffeln interessiert die Umgebung. Alles ist herrlich ruhig und bis auf die Kioskleute menschenleer. Wir gehen den Hinweistafeln nach und kommen nach einer Miniwanderung zur Grotte de Sarrazin. Eine atemberaubende Felswand wölbt sich über den großen Höhleneingang, wir sind überwältigt und gehen ein kleines Stück in die Höhle rein. Bei Trockenheit ist das ungefährlich, bei Regen allerdings ein sehr gefährliches Unterfangen, da die versickerten Wassermassen dann gewaltig sind. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Zurück gehen wir den Wanderweg und bestaunen die Karstquelle ![]() ![]() Hier einige interessante Infos, die ich entnommen habe von Wikipedia: der Lison ist ein Fluss in Frankreich im Doubs in der Region Franche-Comté. Er entspringt im Gemeindegebiet von Nans-sous-Sainte-Anne einer ergiebigen Karstquelle und mündet bei Chatillon-sur-Lison von links und Süden in die Loue. Die Source du Lison, ist eine starke Karstquelle, die im Mittel 5.350l/s und sogar bei Trockenheit noch fast 600l/s schüttet. Das ist sehr sehenswert. Wie auf meinem Foto zu sehen ist, strömt Das Quellwasser aus einem beeindruckenden riesigem Höhlenportal unterhalb der Felswand und stürzt danach einen Wasserfall herab. Wir waren jedenfalls tief beeindruckt, vor allem, weil keinerlei Eintritt etc. verlangt wurde, einfach sehen und staunen für alle. Bei der Weiterfahrt bemerkten wir halb verborgen ein Schild Richtung "Pont du Diable". Da mussten wir natürlich hin, denn nachdem wir in der Bretagne ebenfalls einen "Pont du Diable" gefunden hatten, der gar kein Pont war, sondern quasi ein Übergang über eine Flussmündung (Aber Wracht), wurde es jetzt spannend. Und tatsächlich, eine alte Bogenbrücke tauchte aus dem Nichts auf, mit Hinweisschildern versehen und einen nach unten zum Fluss führenden steilen Weg. Unten angekommen konnten wir das alte Bauwerk bewundern, wirklich sehr hübsch, und, der Name ist wegen der Felsformationen eindeutig. Außerdem gibt es auch noch eine Sage zur Brücke, vielleicht mag sie ja jemand mal herausfinden? Hier sind nun einige Fotos: Blick Richtung Quelle ![]() ![]() Die Brücke sieht so nicht gerade spektakulär aus, sondern ist nur alt und schmal, aber links von ihr geht der Weg runter... ![]() und tatsächlich, unten angekommen ist ein Teufelsgesicht aus Stein zu sehen, die Aussicht den Bach runter ist einfach nur wildromantisch schön. Vergißmeinnicht wachsen hier überall. Unsere Hunde sind begeistert von den vielen Gerüchen. ![]() Nun geht es aber wieder weiter Richtung Zivilisation über die D103. ![]() Weiter durfte dann unser Navi, wenn auch mit Aussetzern, uns Richtung Montelimar führen. Weil heute in Frankreich Muttertag ist, ist eine kalorienreiche leckere Mittagskuchenschlacht fällig. ![]() In Septème, mit einem alten Schloss, nehmen wir den angezeigten Womoplatz, der absolut leer ist, direkt am Sportplatz liegt und lauter Felder im Hintergrund hat. Doggies toben sich erst am Kompost aus, grgrgrg, dann auf den Feldern. Um 20Uhr taucht noch ein Womo auf. Die Koordinaten sind hinterlegt bei den Stellplätzen, ruhiger empfehlenswerter Platz. Ver- oder Entsorgung nicht gesehen. Bei Sonnenuntergang und friedlich schlummernden Hunden hören wir das Hörbuch "Extinction" zu Ende, superspannend. Strietzi Bubu und Emma haben sich unbemerkt vom Acker gemacht und eine Runde im fast menschenleeren Ort gedreht, "Hand in Hand". 01.06.15, Montag Kurzer Stress am Morgen: während ich mit Nala zur Boulangerie gehe, geht Herrchen mit den Großen Gassi auf die Felder. Aber Bubu und Emma rennen im Schweinsgalopp weg Richtung Dorf. Herrchen rast hinterher, vermutet sie an der Boulangerie, aber da bin nur ich mit Nala, oh Schreck. Mit einem immensen Blutdruck geht es zum Womo zurück, und siehe da, beide liegen friedlich beiander unter dem Womo und erwarten uns wie die reinsten Unschuldslämmer, Mistviecher. Das wird uns eine Lehre sein. Weiter geht es per Navi, eingestellt auf ökonomisch und ohne Autobahnen natürlich, Richtung Suze-la-Rousse. Am Intermarché erfolgt noch ein Minieinkauf. Über D-Straßen geht es auf einer touristisch schönen Strecke richtig, keine Ahnung wo genau, Hauptsache wunderschön weiter. Im Laufe des Tages steigt die Temperatur deutlich und nähert sich mit Riesenschritten der 30Grad-Marke. In der Orion ist es Dank Klimaanlage für alle Besatzungsmitglieder sehr gut erträglich. Gelegentlich wird entlang der N 1083 hie und da eine Pause eingelegt... ![]() Unsere Besatzung streikt, zu heiß. ![]() Selbst unsere kleine Spanierin wird es zu heiß. ![]() Diese tolle Aussicht bietet sich uns bei Puy-Saint-Martin. Bei Salavre Nachtschattengewächs, eventuell Bittersüßer Nachtschatten???? ![]() Die schöne Wildblume ist kein Nachtschattengewächs, es ist der Gewöhnliche Frauenspiegel (Legousia speculum-veneris), ein Glockenblumengewächs. Nach gemütlicher Fahrt mit vielen kurzen Pausen, lang geht nicht wegen der Hitze, kommen wir am Abend an unserem Ziel an, Camping Le Pont du Lez in Suze-La-Rousse. Hier waren wir 2009 auch mit unseren früheren Hunden und hatten eine gute Zeit, damals allerdings mit kaltem Mistral. Dieses Mal ist es wirklich heiß. Hier findet ihr diesen kleinen völlig unspektakulären Platz mit dem sehr familiären Ambiente, geleitet von André und Angèle.www.campinglepontdulez.com unser Platz![]() Sogar Wifi ist mittlerweile verfügbar, sonst ist alles sehr einfach aber für uns völlig ok, saubere Sanitäranlagen, viel Schatten durch große Bäume, direkter Feldweg vom CP aus und direkt daneben die Lez, ein kleines Paradies. Wegen der anhaltenden Hitze begnügen wir uns mit Frühstücksgang zur ausgezeichneten kleinen Boulangerie, die im Wechsel mit der etwas größeren Pâtisserie auf hat, dort kaufen wir immer Pains au raisin, göttlich!!!! Dann wird gechillt, d. h. es wird gelesen im Schatten der Bäume, immer mal wieder ein Café au lait genossen, wegen der Hitze geduscht, Obst gegessen und gedöst. Da es mir zu heiß wird, kann Hitze nicht so gut aushalten, bringt mein Mann die Doggies raus: Feldweg hoch, durch die Lez zurückwaten, toll für die Doggies. Abends wird richtig lecker gekocht, Vin Rouge gekostet und den Abend genossen. Chateau von Suze-La-Rousse, wo Weinseminare stattfinden ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 04.06.15 Die Hitze vor Ort ist für mich etwas zuviel, also beschließen wir morgens einen Tagesausflug zum Mont Ventoux, den wir tatsächlich zwar oft von der Ferne gesehen haben, aber noch nie dort waren. es geht auf einer 19km-Strecke mit 8% steigung, Radfahrer sind immer dabei, unglaublich. Auf dem Hinweg kaufen wir uns an der Straße frische Erdbeeren direkt vom Feld, so unglaublich süß, dass sie ratzfatz weg sind (kg zu 5€). Unterhalb vom Mont Ventoux am Mont Serein, einer Skistation bei ca. 1600m, parken wir und beginnen einen kleinen Spaziergang vorbei an den Liften Richtung Gipfel. doch selbst bei den etwas kühleren Temperaturen kehren wir nach relativ kurzer Zeit zurück (2Std.), weil Bubu, unser Karele, die Hitze nicht verträgt und wehleidig bei jedem Piekser von kleinen Steinchen etc. jammert. ![]() ![]() ![]() [img]https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/wohnmobil-bilder/am-Skihang_cba3.jpg[/ img, Für Blumenliebhaber habe ich folgende Schönheiten: Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris L.) ![]() Silberdistel (Carlina acaulis L.) ![]() Weiße Narzisse (Narcissus poeticus L.) ![]() Fünffingerkraut (Potentilla) ![]() Gewöhnliche Kreuzblume (Polygala vulgaris) ![]() Unser Bubu streikt, er will keinen Schritt mehr gehen :lach: ![]() Weiter oben auf dem Gipfel genießen wir die atemberaubende Aussicht, fast 2000m Höhe, angenehme T-Shirt-Temperatur und reichlich Sonne. ![]() ![]() ![]() Zurück geht es über die D974 mit unglaublichen 10% Gefälle bei ca. 16km! Zwischendurch gönnen wir unseren Bremsen, die schon etwas riechen, eine kleine Verschnaufpause, sonst macht es ja die Motorbremse. Auf dem kleinen Rastplatz auf der linken Straßenseite ist es einsam, aber sehr schön. Diverse Tische mit Bänken laden ein zum Kaffeetrinken. Beim Umsehen entdecke ich eine Stelle mit wunderschönen Orchideen. Am gegenüberliegenden Straßenrand sehe ich noch eine andere wilde blühende Orchidee. ![]() Dingelorchis (Limodorum abortivum) ![]() Gemeiner Natternkopf ![]() Vielblütige Weißwurz (polygonatum multiflorum) ![]() 05. 06. 15, Freitag Eine sympathische Bekanntschaft habe ich gemacht mit einer 63jährigen Holländerin, die bis September auf dem Campingplatz in einem kleinen Wohnwagen mit ihrem Hund Mellie wohnt. Dafür hält sie die Sanitäranlage sauber, ein schöner Deal. Sie spricht sehr gut Deutsch und Französisch und Arabisch, eine Seelenverwandte. An diesem Tag ist Markt in Suze-la-Rousse, wo ich eine große Tischdecke für zu Hause erstehe und einen Läufer für unseren Campingtisch, damit wir feudal essen können. Ein sehr kleiner heimeliger Markt ist das, mit wenigen Touristen, dafür aber einem ergiebigen Stand mit allerlei frischen Chèvre, der Ziegenjoghurt ist ein Gedicht so wie mir die alte Dame versichert hat, die dort vor mir dran war. ![]() Hofeinfahrt an der Hauptstraße ![]() 06. 06. 15, Samstag Die Hitze ist heftig, selbst für hier außergewöhnlich, aber unter unseren großen Platanen können wir es lesend gut aushalten. ![]() Abends zieht ein Gewitter auf und beschert uns eine Mini-Abkühlung und nur wenige Tropfen Wasser. Auch die Nächte sind im Womo ziemlich warm, aber alle Fenster sind weit auf, selbst die Türe, die mit einer Mückentür versehen ist. So geht es einigermaßen. 07. 06. 15, Sonntag Ein stetiger lauer Fönwind läßt unsere frischgewaschene Wäsche schnell trocknen. Heute haben wir beschlossen, morgen unsere Reise fortzusetzen, somit bezahle ich 140€ für die 7 Tage, hiervon war der Strom relativ am teuersten, was solls, ist insgesamt ok für 2 Erwachsene, 3 Hunde. Unsere Idee ist, morgen nach dem Frühstück bis Oraison zu fahren, links von der Rhone, Nähe Manosque. Das Navi sagt ca. 136km. Danach wollen wir auf der D907 an der Asse Richtung Moustiers-St.-Marie fahren. Den Beginn der Verdon-Schlucht, bzw. den Einlauf in den Lac de St. Croix des Verdon wollen wir bestaunen. Nachdem es sich um unseren letzten Abend in Suze-la-Rousse handelt, bin ich auf die Idee gekommen, die nette Holländerin, Berthe, und ihre Freundin, zum Essen einzuladen. Fanden sie klasse, haben aber zugestimmt, unter der Bedingung, mit zum Essen beizutragen. So haben wir direkt hinter dem Eingang am Grillplatz wohlbedacht ein fürstliches Büfet genossen, vegetarisch, und wir hatten mit leckerem Wein und Gesang einen wunderschönen lauschigen Abschiedsabend. 08. 06. 15, Montag Nach großer Verabschiedung brechen wir in Suze auf und fahren mit Hilfe unseres alten Falknavis, der gerade nicht streikt, Richtung Oraison, Haute-Provence. Über Tulette, Mirabel-aux-Baronnies, Mollans-sur-Ouvèze geht es entlang der Montagne de Bluye bei einer Affenhitze immer entlang der Ouvèze, den Mont Ventoux immer in Sichtweite. Kurze Entsorgung am picobello-Stellplatz in Baronnies ![]() ![]() Abkühlung und Rast am willkommenen Wasser ![]() Wir fahren auf der D546 vorbei an vielen beeindruckenden Schluchten und einer unglaublich tollen Landschaft. Irgendwann in den Gorges hat sich unser altes Navi ausgeklingt, wahrscheinlich ist der Akku endgültig hinüber. Oldschoolmäßig nehmen wir eben unsere Michelinkarte, die funktioniert immer :lach: , manchmal etwas google, was wollen wir mehr? Am Jabron entlang gelangen wir südlich von Sisteron in die Zivilisation, machen einen kurzen Halt in Les Mées, bei den versteinerten Klosterbrüdern, und fliehen vor lauter Hitze in unsere Orion, wo unsere Klimaanlage auf höchster Stufe für eine zumutbare Temperatur sorgt. Bubu, Emma und Nala verlassen nicht die Kommandozentrale und hecheln sich vor unseren Füßen einen zurecht. Die Weiterfahrt nach Oraison über die D907 entlang der Asse zu machen, stellt sich als blöder Fehler heraus. Der Fluss ist knochentrocken, es gibt keine richtig schöne Stelle zum Anhalten, um eventuell dort die Nacht zu verbringen, fad. So beschließen wir nach unserem Womoführer (leistet uns immer gute Dienste zusätzlich), den CP in Moustiers-Ste.-Marie, Manaysse zu nehmen. Für 15,70€ platzieren wir uns gemütlich hin und können sogar noch einen ausgiebigen Wanderspaziergang mit den Doggies unternehmen, bevor das angekündigte Gewitter hereinbricht und den ersehnten Regen bringt. Ein so schöner, romantischer Blick auf das kleine am Berg reingebauten Dörfchen bei Gewitterstimmung ist der Höhepunkt am Abend. Um 22Uhr ist es bis auf die Grillen mucksmäuschenstill, das Abendessen wird verdaut, kurzer Gassigang, es regnet auch nicht mehr, und bei angenehmer Temperatur steigen wir in die Falle. ![]() ![]() Les Mées, alles war geschlossen und sehr heiß ![]() Sehr schöner empfehlenswerter CP mit Traumsicht auf das Felsdörfchen Moustiers-Ste.-Marie ![]() |
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