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Demenz


RG Regalbau am 05 Okt 2015 15:07:48

Hallo zusammen,
wer hat Erfahrung mit Demenz bei Hunden.
So wie es sich wohl darstellt hat lt. TA unsere Lady Demenz.
Sie wirkt ab und an orientierungslos, läuft in Ecken und will selbst dann weiter, wenn es nicht geht.
Bei Spaziergängen macht Sie oft links herum Kreise um dann weiter zu laufen.
Da da nichts heilbar ist, ist uns klar.
Mir geht es darum von Erfahrungen andere Foris zu lesen. Wie z.B. der Fortschritt der Krankheit verlangsamt werden kann.
Zum Glück ist Sie noch Stubenrein, weiß wo Ihr Futter und das Körbchen steht.
Es ist auch nicht immer gleich. Es gibt auch Tage wo Sie einen klareren Eindruck macht.

Ich möchte einfach nur Erfahrungen lesen, welche andere Hundehalter mit Demenz bei Ihrem Hund gemacht haben.
Bitte keine Diskussion über einschläfern ja, oder nein.
Es ist uns bewusst, das wir irgendwann eine Entscheidung treffen müssen.
Nur diese wollen wir noch etwas rauszögern, da Sie mit Ihren > 13 Jahren organisch und körperlich noch Fit ist.

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MMhoch2 am 05 Okt 2015 16:22:13

Hallo Ralf,
unsere Dackel-Yorki-Mix-Dame wird im Dezember 16 Jahre alt und hat auch Demenz.
Wir halten es da, wie mit dementen Menschen. Nachsicht üben und der Hundedame mal mehr, mal weniger helfen, ihren Alltag zu bewältigen.
Noch ist unsere auch nicht inkontinent, aber selbst wenn: das wäre kein Grund zum Einschläfern. Dann gibts halt Windeln!
Manchmal ist unsere Dame auch schon etwas "gang-unsicher", d.h. sie stolpert manchmal über quasi "Nichts" oder knickt um - aber solange das alles ist, und sie sich dabei nicht weiter weh tut, finde ich das nicht schlimm.
Wir haben den Eindruck, dass sie unter grauem Star leidet, d.h. die Augen trüben sich ein, und sie sieht nicht mehr gut. Das Hören hat auch schon sehr nachgelassen (außer das Rascheln der Leckerchen-Tüte, das hört sie immer!) Auch mit ein paar altersbedingten Einschränkungen führt sie unserer Meinung nach ein schönes Hundeleben (und hat dies auch die letzten 16 Jahre getan) - und wir genießen jeden Tag des Zusammenseins.
Ist doch unsere Beste!
Also, als Ratschlag von uns: erleichtert Eurem Tier, was zu erleichtern geht, gebt Hilfestellungen, wo sie nötig sind und genießt jeden Tag. Je entspannter Herrchen und Frauchen mit der Situation umgehen, umso entspannter ist der Hund.
Und wenn dann nochmal "Junghund-Anwandlungen" kommen (plötzliche Spiel-Attacken, toben und rennen) ist das wunderschön und läßt einem das Herz aufgehen!!!
Alles Gute für Euch und den Vierbeiner!
LG
Martina

Gast am 05 Okt 2015 19:38:37

Hallo Ralf :)
wir haben eine 17jährige Rasseldame. Seit etwa einem Jahr wird sie zunehmend blind und hat Gehstörungen an den Hinterbeinen. Stand öfters mal vor der Wand und guckte wie ne Kuh wenns blitzt. Kaum noch Kraft vorhanden. Sie bekam ihr Leben lang Trockenfutter. Sie fraß auch nur noch sehr schlecht bis gar nicht. Habe ich auch auf Demenz zurück geführt. Pustekuchen, die Zähne sind dermaßen abgenutzt, das ihr das Kauen scheinbar weh tut. Ergo wurde sie immer schwächer und es funktionierte durch Mangel an Vitalstoffen einiges nicht mehr richtig bis gar nicht. Sie war immer sehr schlank, deshalb fiel der Muskelschwund nicht auf. Ich könnte mir in den Hintern beißen, es nicht richtig eingeschätzt zu haben und den Hund weiter mit Trockenfutter gequält habe......sie frißt schon wenn sie Hunger hat...verwöhnter Köter...ja,ja! :( Sie bekam immer zwei mal am Tag eine abgemessene Ration.
Auf Naßfutter umgestellt, das ihr schmeckt und es wird von Tag zu Tag besser. Mittlerweile frisst sie mehrmals am Tag, als wollte sie was nachholen. Seit etwas mehr als einer Woche bekommt sie Naßfutter satt und seit gestern ist sie wieder fit, wie eben eine 17jährige Rasseldame sein kann. :) Achso, hin gepinkelt hatte sie auch auf einmal, vielmehr zwei mal, hat aber dabei gejammert, weil sie scheinbar wußte, das es falsch war. Sie konnte auch nicht mehr alleine aufstehen, die Beine sind seitlich weggerutscht, lag da wie eine Flunder. Es war nur der Futter/Vitaminmangel, der ihr so sehr zusetzte. Vielleicht geht da bei euch auch was! :ja:

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wolfherm am 05 Okt 2015 19:41:35

Wir haben das Mittel benutzt: --> Link
Es hat für "hellere" Momente gesorgt.

Gast am 05 Okt 2015 19:48:40

Danke Wolfgang, werde ich zusätzlich füttern. :)

sini2000 am 05 Okt 2015 19:49:45

Ich nannte es immer tüdelig bei Sina. Sie wurde 13. Aber im letzten Jahr besonders war es öfter so, dass sie das machte was sie wollte. Gassi gehen mit Herrchen. Abends? Nein. Nachmittags? Immer. Alterssturheit nannte ich das. Und dann kam es vor, dass sie weiter lief, wo sie abbiegen sollte. Sie hörte schlecht. Und sie sah auch schlechter. Und wir hatten trotzdem bis zu ihrem letzten Tag eine tolle Zeit zusammen.

Man stellt sich einfach drauf ein. Etwas mehr an der Leine. Kleinere Gassirunden. Führen mit der Hand vor der Nase - weil Geruchssinn meist gut funktioniert.

Du kannst sie sehr viel unterstützen. Ihr helfen ihre Wege zu finden wenn sie durcheinander kommt, notfalls halt auch verstärkt an der Leine gehen. Und immer etwas vorausschauend denken, damit Du schnell handeln kannst.

Du kannst mal den Tierarzt fragen, was er von Karsivan hält. Das bekommen viele alte Hunde zur Stabilsieirung, damit die Durchblutung besser läuft:

--> Link

Und Du kannst versuchen sie geistig ein wenig zu beschäftigen, hilft ja bei uns auch. Nimm ne leere Rolle Toilettenpapier, füll die mit ein paar LecGastes, mache rechts und links zu und lass sie das auspacken. Bring ihr bei, nach LecGastes zu suchen. Das macht sie mit der Nase, aber das ist auch viel Kopfarbeit für sie. Das kann man auch ganz langsam machen.

Und Einschläfern natürlich nicht. Wenn der Tag kommt, dann zeigt sie Euch das. Ich wünsche Euch noch eine ganz lange Zeit zusammen.

Erich und Martina: Das ist toll dass Eure Hunde so ein hohes Alter haben und es ihnen gut geht. Auch Euch wünsche ich noch eine ganz lange Zeit zusammen.

sini2000 am 05 Okt 2015 19:50:43

Wolfgang und ich haben uns gerade überschnitten ;-)

Ich würde es aber mit dem Tierarzt abstimmen, es ist nicht für jeden Hund geeignet.

Gast am 05 Okt 2015 19:52:42

Ok! :)

Limanda am 05 Okt 2015 20:15:28

Hallo, ich würde an deiner Stelle deinen Hund ganzheitlich untersuchen und behandeln lassen. In diesem Fall halte ich überhaupt nichts davon ein chemisches Mittel zu verabreichen.
Ein TierheilpraktikerInn könnte die erste Wahl sein. Seit vielen Jahren mache ich sehr gute Erfahrungen mit verschiedenen THP.

Solltest du Informationen benötigen dann stehe ich gern zur Verfügung.

wolfherm am 05 Okt 2015 22:00:14

Limanda,


auch wir wenden häufig homöopathische Mittel an, sogar im Humanbereich. Aber wenn das "chemische" Mittel besser hilft........es ist nicht immer alles schlecht, was "chemisch" ist (PS: Was ist chemisch?). Es geht hier möglicherweise um die letzten Monate eines geliebten Begleiters über viele Jahre. Da sollte man auch mal ungewöhnliche Wege gehen....

RG Regalbau am 06 Okt 2015 08:48:16

Hallo,
Karsivan bekommt Sie schon länger.
Unser TA hat erst mal zusätzlich Vitamin B6 verordnet.
Mal sehen wie es weiter geht.
Einschläfern auf keinen Fall. meine Oma war auch dement, und die haben wir auch nicht .......... :) :) :) .
Also, als Ratschlag von uns: erleichtert Eurem Tier, was zu erleichtern geht, gebt Hilfestellungen, wo sie nötig sind und genießt jeden Tag.
Und wenn dann nochmal "Junghund-Anwandlungen" kommen (plötzliche Spiel-Attacken, toben und rennen) ist das wunderschön und läßt einem das Herz aufgehen!!!
.
Genauso machen wir das auch seit geraumer Zeit.
Danke schonmal für die aufmunternden Antworten.

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