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Mit dem Wohni durch Frankreich nach Spanien


TeamWohnireif am 07 Jan 2016 23:58:12

Sommer in Frankreich und Spanien (18 Tage)





Nach einem doch recht durchwachsenen Sommerurlaub (wettertechnisch) im letzten Jahr in Dänemark, sollte unsere Reise in diesem Jahr Richtung Süden führen, die Costa Brava war unser Ziel. Nach unendlichen Recherchen im Netz, entschieden wir uns dort für den kleinen, aber feinen Campingplatz Las Palmeras (--> Link) in Sant Pere Pescador, wunderschön gelegen in der Bucht von Roses. Den Weg dorthin plante mein Göttergatte akribisch bis ins Detail, frei nach dem Motto `Der Weg ist das Ziel`.



1. Reisetag
13.08.2015

Tageskilometer: 420km
Übernachtung: Camping am Möslepark in Freiburg (--> Link), GPS 7°52`56"E,47°58`54"N
Kosten: 37€

Wir starteten gegen 9.00 Uhr, unser erstes Etappenziel sollte das 420km entfernte Freiburg im Breisgau sein. Den dortigen Campingplatz am Möslepark hatten wir schon zuhause ausgesucht, da er perfekt auf unserer Route gen Frankreich lag.
Um Strecke zu machen, nutzten wir ausschließlich die Autobahn A5.
Trotz Sommerferienverhältnissen, 40° Außentemperatur und 2 ausgedehnten Pausen kamen wir erstaunlich gut voran und erreichten gegen 15.00 Uhr Freiburg.
Diese Hitze, was sollte das erst in Spanien werden, fragte ich mich!!!???
Wir ergatterten ohne Reservierung noch einen der letzten passenden Stellplätze für unseren Wohni.
Der Campingplatz liegt am Stadtrand, im Naherholungsgebiet Möslepark, bis zur Altstadt sind es 2,5km.
Am Platz befindet sich ein topmodernes, barrierefreies Sanitärgebäude und die Gaststätte Waldcafe, in der man sich morgens auch die vorbestellten Brötchen abholen kann.
Bei `nem kühlen Blonden ließen wir den schwülheißen Tag ausklingen.


Das neue Sanitärgebäude am Möslepark


Innenansicht


Waldcafe



2. Reisetag
14.08.2016

Tageskilometer: 380km
Übernachtung: Camping Nid du Parc in Villars les dombes (--> Link)
Kosten: 37€

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Semmeln, fuhren wir gegen 10.30 Uhr weiter Richtung französischer Grenze, die wir um 11.30 Uhr passierten. In Frankreich führte uns die Reise vorbei an den Vogesen auf der A36 bis Besancon, wir verließen die Autobahn und fuhren auf der Route Nationale durch das Juragebirge. Dort machten wir gegen Mittag ein ausgedehntes Picknick bei sehr angenehmen Temperaturen. Weiter gings auf der N83 vorbei an Bourg-en-Bresse Richtung Lyon.
Unseren Übernachtungsplatz fanden wir mitten im `Land der tausend Teiche`, das ideale Ziel aller Naturliebhaber: Camping Le Nid du Parc **** ( das Parknest). Ich war doch wirklich ein echter Hasenfuß und schickte meinen Göttergatten an die Rezeption, obwohl der in der Schule Latein und nicht wie ich Französisch gewählt hatte.....nicht anders als erwartet, meisterte er die Situation und wir bekamen einen sehr schönen Stellplatz, von 3 Seiten mit Hecken parzelliert, und absolut ruhig.
Nun , was soll ich sagen, auch ich bin eine Naturliebhaberin, doch zwischen Naturcampingplätzen in Dänemark und Deutschland und diesem hier in Frankreich lagen dann doch Welten ( Sanitär!!! ), darüber konnten mich die angepriesenen 4 Sterne auch nicht trösten. Zum Glück gab es aber nicht nur Stehtoiletten.
Zum Abendessen aßen wir Spaghetti mit Tomatensoße, spielten Uno, haben Fußball geschaut und geduscht (grrrr....).
Die Nacht war schön ruhig, es kühlte sich angenehm ab, was einen erholsamen Schlaf ermöglichte.


On the road again...





Die Helden


Maut, Maut..Maut...

Runter von der Autobahn, ab durchs Juragebirge


Picknick


Das Wahrzeichen von Bourg-en-Bresse


Camping le Nid du Parc





3. Reisetag
15.08.2015

Tageskilometer: 280km
Übernachtung: Camping la Sousta am Pont du Gard in der Provence (--> Link)
Kosten: 47€

Nach schnellem Frühstück trieb es uns zurück auf die Route Nationale Richtung Lyon. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß, sodass man es gut aushalten konnte. Der Weg führte uns durch Lyon und dann auf der A47 Richtung Sant Ètienne. Entgegen der ursprünglichen Planung meines Mannes, änderten wir unsere Route ab Châteauneuf und fuhren durch den Parc Naturel Règional du Pilat zur Rhône, folgten der D86 entlang der Rhône ca. 200km zum Pont du Gard und dem Campingplatz La Sousta **** , direkt am Fluss Le Gard ou Gardon.
Der Pont du Gard ist eine dreistöckige, römische Aquäduktbrücke zwischen Uzès und Nimes, zählt zu den Spuren der berühmten Wasserleitung und wurde 50 n.Chr. unter Kaiser Claudius erbaut.
Der Campingplatz La Sousta bietet außer einem im Marktplatzstil gebauten Hauptteil mit Restaurant, Souvenirshop, Bäckerei und Rezeption, einen Swimmingpool und schattige Naturstellplätze direkt am Flussufer, also perfekt für Kanuten.
Nach der doch langen Tagestour duschten wir erstmal ausgiebig und machten uns auf den Weg ins Restaurant.
Ach, hätte ich doch im Französisch-Unterricht besser aufgepasst, dann hätte ich meiner hungrigen Familie eine große Hilfe sein können. Im Süden Frankreichs, vor allem hier auf dem Platz, ist Schluss mit Deutsch. Das nette Personal erklärte uns in schönstem Französisch, welches Tagesmenü es heute geben sollte und meine Männer schauten mich mit großen Augen an, damit ich ihnen alles übersetzten konnte. Bluff ist alles im Leben, dachte ich mir und übersetzte irgendwas Erfundenes, war jedoch gespannt auf das, was auf den Tisch kommen sollte.
Alle 4 bestellten wir das Menü des Tages, was sich als Schweinebraten mit Bohnen und Pommes frites herausstellte. Geschmacklich eine 4, preislich mit 74€ eine 1, jedoch nur für die Betreiber des Restaurants.
Nach dem Essen gings zu den Tischtennisplatten und wir lieferten uns noch einige harte Fights bis zum Sonnenuntergang.

4. Reisetag
16.08.2015

Tageskilometer: 290km
Übernachtung: Camping las Palmeras in Sant Pere Pescador an der Costa Brava ( --> Link )
Kosten: 60€

Zum Frühstück holten wir uns in der Bäckerei Baguettes und Croissants und fühlten uns wie Gott in Frankreich.
Mein Göttergatte hatte für diesen Tag folgende Tour geplant:

- Pont du Gard - Richtung Alès - durch den Parc National des Cèvennes - Zwischenübernachtung bei Millau am Tarn - über das Viaduc de Millau auf der A 75 - Richtung Süden nach Narbonne mit Ziel Sant Pere Pescador.

Unsere Söhne waren jedoch schon sooo heiß auf Spanien und hatten keinen Bock mehr, eine weitere Zwischenübernachtung zu machen, deshalb wurde die so schön ausgearbeitete, obige Route in die folgende, verkürzte, einen Tag früher ankommende, unschönere Autobahnroute geändert:

- Pont du Gard - auf die A9 Richtung Nimes - über Montpellier und Narbonne - entlang der Côte d`Azur Richtung Perpignan mit Ziel Sant Pere Pescador.

Weiter gehts auf unserer Website! Viel Spaß damit!

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