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Geschwindigkeit auf Nationalstrassen in F


woslomo am 13 Mär 2016 11:12:11

Hallo,
wir wollen demnächst wieder mal nach F starten.
Bei der letzten Tour fuhren wir auf einer zweistelligen N mit vielen unbemannten Radarpfosten mit meinen >3,5t die meiner Meinung nach max. zulässigen 80kmh nach GPS plus etwas dazu.
Den Trucks war ich zu langsam. Sie versuchten mich mit minimalem Abstand und hupen und blinken zu beschleunigen. Bei gelegentlichen vierspurigen Streckenabschnitten konnte ich mit den da zulässigen 100kmh wieder etwas Abstand erreichen. Nach kurzer Zeit wieder auf zweispurigen Abschnitten waren die wieder hinten dran und das Spielchen begann wieder von vorne. Irgendwann habe ich die Meute dann vorbeigelassen. Kurze Zeit später waren wieder Trucks hinten dran und das Spielchen auf den zweispurigen Abschnitten begann wieder von vorne.

Habe ich da etwas bei den zulässigen Geschwindigkeiten falsch verstanden oder haben die nur ein Spielchen mit mir versucht?

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nanniruffo am 13 Mär 2016 11:24:46

Ich glaube die Höchstgeschwindigkeit auf franz. Landstrassen ist für Womo´s über 3,5 To genauso 90 km/h wie für PKW´s. Nur Gespanne mit Zugfahrzeugen über 3,5 To dürfen nur 80 km/h.

Grß
Tom

logri46 am 13 Mär 2016 11:30:13

Die zulässige Geschwindigkeit beträgt 90 kmh.Die sollte man auch einhalten - nach unten und insbesondere nach oben.
Ich habe letztes Jahr für 91 kmh (mit Toleranz wohl echte 95) 45€ gezahlt.
Gruss logri46 (Lothar)

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Suse1976 am 13 Mär 2016 11:37:22

Vermutlich ist das eine Art "Spiel" der sogenannten "Könige der Landstraße". Nach meinem Kenntnisstand ist immer noch 90km/h vorgeschrieben auf Straßen mit "N--". Manche Trucker "scheuchen" Urlauber damit als Zeitvertreib in die nächste Radarfalle. Weil sie in der Regel gut wissen, wo die stehen, ist das für die auch recht risikolos. Etwas ähnliches habe ich schon erlebt, und auch in einem französischen Forum gelesen.
lg, Su.

edit: 90 latürnich!

Scout am 13 Mär 2016 11:39:36

Wenn ich ohne LKW Begleitung fahre orientiere ich mich an den Geschwindigkeitsvorgaben.
Wenn ich mit LKW Begleitung fahre passe ich meine Geschwindigkeit weitgehendst dem vor mir fahrenden LKW an. Die Fahrer wissen schon wo Kontrollstellen sind.

Gruß
Scout

alexg am 13 Mär 2016 11:43:10

Hallo,
über 3,5t zul Gesgew. beträgt die Geschwindigkeit in Frankreich:
- auf Landstraßen 80 km/h
- auf mehrspurigen Landstraßen (Schnellstraßen) 100 km/h
- auf Autobahnen 110 km/h

Deshalb müssen französische Fahrzeuge (Wohnmobile) über 3,5t auch die Plaketten mit 80, 100 und 110 hinten drauf haben.

Die Geschwindigkeiten gelten übrigens auch, wenn man einen Anhänger dran hat.
Wenn Ihr wissen wollt, wie schnell die französischen LKW fahren dürfen, schaut hinten auf die Aufkleber.

sidec am 13 Mär 2016 11:48:58

Letztes Jahr war ich auch in F und wollte so wenig wie möglich Maut fahren, nach zwei Tagen habe ich es dran gegeben, weil ich abends nur noch am Zittern war... das Gedrängel kam nicht nur von den Lastern, auch von den PKWs UND das Schlimmste waren die Motorradfahrer.
Einer hat mich rechts überholt, als ich gerade am Einscheren nach einem Überholvorgang war. Um ein Haar wäre er bei mir vorne rechts hängen geblieben. Danach bin ich nur noch Maut gefahren, das war erholsamer. Ich hatte den Eindruck, die drängeln generell und immer.

wohnmobilbenutzer am 13 Mär 2016 12:13:07

Hallo,

ich kann die Angaben von Alex bestätigen. Die 90 Km/h auf den Landstraßen gelten nur für Fahrzeuge kleiner 3,5 to.


Grüße

alexg am 13 Mär 2016 12:45:15

Noch etwas wichtiges, was ich gerade auf einer französischen Wohnmobilseite --> Link nachgelesen habe,ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften für Wohnmobile über 3,5t immer 50 km/h gilt, auch dann, wenn die Höchstgeschwindigkeit durch Schilder auf 70km/h heraufgesetzt ist.

Roman am 13 Mär 2016 13:18:01

sidec hat geschrieben:... wollte so wenig wie möglich Maut fahren, nach zwei Tagen habe ich es dran gegeben, weil ich abends nur noch am Zittern war....


Hallo Sigrid,

das ist einer der Gründe weshalb auch ich in Frankreich auf dem Weg zum Ziel nie Nationalstraßen fahre. Bei mir beginnt der Urlaub auf der Autobahn. Dort kann ich stressfrei mein Tempo fahren, hab keine Ortschaften keine Ampeln, keine Traktoren und keine Kreisel.

Gruss
Roman

Rumbuddel am 13 Mär 2016 13:50:30

Also diese negativen Erfahrungen bzgl. RN kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ob 2008 - 2011 mit < 3,5t oder seit 2011 mit 3,85t und seit letztem Jahr mit Hänger. Ob von NRW ans Mittelmeer, den Südatlantik oder vom Mittelmeer an den Atlantik. Immer sind wir überwiegend da wo Maut verlangt wird RN gefahren. Wie haben uns nie gehetzt, bedrängt oder geschnitten gefühlt. Ich hatte eher den Eindruck dass es auf Frankreichs Schnellstraßen wesentlich entspannter zu geht als auf diversen deutschen Bundesstraßen. Maut haben wir nur dann bezahlt, wenn wir die Schnauze von Kreisverkehren voll hatten, aber das kommt eher selten vor. Oder eben schnell ankommen wollten.

siemueller am 13 Mär 2016 14:46:19

Hallo !
Habe das in 30 Jahren Frankreich auch so noch nicht erlebt. Wenn´s einer probiert, soll er doch. Bringt mich nicht aus der Ruhe. Das dort teilweise, besonders Motorradfahrer, einen "besonderen" Fahrstil pflegen, ist deren Risiko.
Nachdem ich letztes Jahr auf der Nationalstrasse für 2 (zwei) km/h (netto) Geschwindigkeitsüberschreitung € 45,-- berappt habe, wird erst recht die Höchstgeschwindigkeit beachtet.

Gruss

Variophoenix am 13 Mär 2016 14:59:26

Roman hat geschrieben:Dort kann ich stressfrei mein Tempo fahren, hab keine Ortschaften keine Ampeln, keine Traktoren und keine Kreisel.

Gruss
Roman


Ich kriege Stress wenn ich mein Portemonnaie zücken muss wegen den horenden Mautgebühren. Dashalb stressfei auf Landstrassen.

Flatus am 13 Mär 2016 15:15:48

Hallo

Ich kann eure Bedenken und Erlebnisse gar nicht teilen.
Wir fahren in Frankreich fast immer auf den Landstrassen, ganz selten auf den Routes nationales und fast nie auf den Autobahnen. Denn je kleiner die Landstrasse, desto weniger Verkehr. Nur genüsslich dahinrollen.
Ich habe in den vergangenen 25 Jahren in Frankreich auch keine einzige Busse eingefahren. Übrigends auch in keinem anderen Reiseland.

Gruss Flatus
.

mogger am 13 Mär 2016 18:36:41

Wir waren im letzten Jahr August/September an der franz. Atlantikküste. Insgesamt wurden 2610 km zurückgelegt. Davon mind. 1200 km über franz. Landstrassen.

Die Landstraßen in Frankreich werden auch intensiv von den Truckern benutzt, deshalb sind diese Strassen eigentlich gut ausgebaut und oft km-lang kerzengerade. Auch wir haben beobachtet, daß die Trucker teilweise gedrängelt haben. Obwohl nur 80 erlaubt, und wir nach GPS dann auch ziemlich genau 80 gefahren sind wurden wir das eine und andere mal von Sattelschleppern überholt. Ich habe nach diesen Überholmanövern die Geschwindigkeit den Trucks angepasst. Die fahren ziemlich genau 90 km/h.

War nicht generell so. Ich denke es gibt Strecken an den nicht geblitzt wird. Die Trucker wissen das und geben dann Gas.

pit02 am 13 Mär 2016 18:44:03

Ach so... jetzt verstehe ich. Und ich dachte immer die ewige Licht-Huperei hinter mir sei kameradschaftlich-französische Freundlichkeit, die wollen mich begrüssen und sich bedanken, dass ich mit der Extrafahrt meine Euronen zu ihnen bringe. Na ja, die haben ja wie wir auch Draghi-Euronen zu Null-Zins-Kredit und brauchen uns Touristen nicht mehr.

wohnmobilbenutzer am 13 Mär 2016 20:16:29

Hallo,


wenn ich in Frankreich unterwegs bin, fahre ich dort, wo die Landstraße eine vernüftige Alternative zur AB darstellt, auch gerne mal die Landstraße.

Damit das stressfrei klappt, braucht es ein paar Voraussetzungen:

Längere Strecken fahre ich möglichst am Wochenende, wenn kaum LKW unterwegs sind. Ich bevorzuge auch gut ausgebaute Nebenstraßen abseits der Ballungszentren, die sich meistens bei wenig Verkehr angenehm befahren lassen. Die Strecken suche ich mir oft schon im Winter, wenn ich abends gut Zeit habe, heraus. Ich schaue mir die dann stichprobenartig bei Google-Maps an. Da sieht man schon grob, ob es sehr viele Kreisel, Ortsdurchfahrten oder zu schmale Passagen gibt. Diese Strecken findet das Navi meistens nicht von alleine - ich gebe die dann über Zwischenpunkte vor und speichere die Routen ab. So habe ich im Laufe der Jahre schon etliche interessante Nebenstrecken getestet, auf denen man zumindest mit einem Womo, das auf der Autobahn auch Geschwindigkeitsbeschränkungen unterliegt, kaum langsamer unterwegs ist.

Wenn es auf der Landstraße trotzdem mal nicht so gut läuft, fahre ich halt spontan auf die Autobahn - die ist ja meistens nicht weit weg. Es gibt auch Strecken, wie zum Beispiel im Rhonetal, da macht es m. E. keinen Sinn, über die Landstraße zu fahren, da die Gegend einfach zu dicht besiedelt ist. Diese Vorüberlegungen erscheinen jetzt zwar etwas aufwändig - aber mir macht so eine Planung an trüben Winterabenden Spaß - zumal wenn man dabei gerade noch die Sehenswürdigkeiten auf der Strecke heraussucht. Es hat halt jeder so seine Vorlieben.


Grüße

Olaf1974 am 14 Mär 2016 20:18:34

Nabend. .. hab da mal ne Frage. ... wenn das WoMo unter 3,5t ist. .. darf es dann auf den Nationalstrassen bei der 110 Beschilderung auch die Geschwindigkeit fahren?

Lg Olaf

Ganzalleinunterhalter am 14 Mär 2016 20:33:12

Olaf1974 hat geschrieben:Nabend. .. hab da mal ne Frage. ... wenn das WoMo unter 3,5t ist. .. darf es dann auf den Nationalstrassen bei der 110 Beschilderung auch die Geschwindigkeit fahren?

Lg Olaf


Klares JA

Olaf1974 am 14 Mär 2016 21:52:36

Hallo Horst, danke dir für die Info. LG Olaf

logri46 am 15 Mär 2016 11:23:09

...und noch was zu <3,5 t: es gibt häufig Geschwindigkeitsbeschränkungen 80km/h für >3.5t. Wenn man da mit dreieinhalb Tonnen schneller fährt wird man geblitzt weil die Elektronik denkt das ist ein LKW.
Das ist aber folgenlos und wird aussortiert. Ist uns schon X-mal passiert.-Das war auf 90 und 110 Strecken.
Gruss logri46 (Lothar)

gary32 am 15 Mär 2016 12:37:09

hallo,

diese Geräte nennt man " Radars Discriminants " weil 2 Ebenen erfassen kann...

--> Link

A+

gary32

Gast am 15 Mär 2016 13:09:50

Rumbuddel hat geschrieben:Also diese negativen Erfahrungen bzgl. RN kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.. Wie haben uns nie gehetzt, bedrängt oder geschnitten gefühlt. Ich hatte eher den Eindruck dass es auf Frankreichs Schnellstraßen wesentlich entspannter zu geht als auf diversen deutschen Bundesstraßen.


Kann ich aucn nur bestätigen.

kai

schmitzcoe am 15 Mär 2016 13:14:54

Ich fahre seit 1974 mehrfach im Jahr nach Frankreich und meide Mautrouten, wenn die Zeit es zulässt. Die 90 km/h Beschränkung war noch nie ein Problem. Drängler habe ich selten erlebt. Seitdem wir von einem VW T3 auf ein 3,5 Tonnen Wohnmobil umgestiegen sind, reisen wir noch gemächlicher. Allerdings sollte besonders außerhalb geschlossener Ortschaften die zulässige Höchstgeschwindigkeit eingehalten werden. Es finden häufige Radarkontrollen statt. Bereits niedrige Geschwindigkeitsüberschreitungen kommen teuer zu stehen und französische Bußgelder werden in Deutschland eingetrieben. Gott sei Dank ist mir das in den 4o Jahren nur einmal passiert! 45 EUR für 5km/h zu schnell. Ein Tip: nutzen sie am Reiseziel kleine d-Straßen anstatt der Nationalstraßen. Auf diesen ist mit dem Wohnmobil aber selten eine höhere Geschwindigkeit von mehr als 60 km/h möglich. Dafür sieht man aber wesentlich mehr von Land und Leuten, auch wenn es manchmal eng wird. Reisen statt Rasen!

kamann am 15 Mär 2016 13:37:40

Hallo;
Ich fahr viel in F mit dem Womo. Ich fahr ausnahmslos nur N -Strassen. Wenn man seine Geschwindigkeit den LKW anpasst gibt es keine Probleme.
Und die Geschwindigkeitskontrollen sind zu 95 % vorher angezeigt. Ich bekam in 20 Jahren nicht ein Protokoll!!
Und wenn ich dann in Lauterburg aus F rausfahre und die A 65 bis Hassloch hochfahre, ja dann beginnt der Stress der deutschen Autobahn:
dicht auffahren, anblinken, auf jeden Fall schneller sein als der Vordermann!!
Es fehlt halt die Geschwindigkeitbegrenzung und Kontrolle wie in F.
MfG KH

Gast am 15 Mär 2016 14:05:16

Auch wir sind gar nicht so selten in F unterwegs.
Bisher fühle ich mich durch die LKW nicht bedrängt! Ich fahre meine Art und Weise und fertisch!

Auch mit den Blitzgeräten hatte ich bisher noch keinen Kampf.
Ein Gerät liebt mich heiß und innig (auf der N83 zwischen Besancon und Lyon) und macht auch jedes Jahr mind. ein Foto von mir in meiner Kiste.
Aber wie schon einer geschrieben hat: Für das Blitzgerät bin ich ein LKW und bei der Durchsicht werde ich jedes mal aussortiert :lol:


Sonnige Zeiten
gerwulf

Ganzalleinunterhalter am 15 Mär 2016 14:59:35

Letztes Jahr zwischen Florac und Mende, in den Bergen und Schluchten des Tarn erstmalig erlebt > Ich hatte das Gefühl, der hinten drängelnde und mit Lichthupe blendende Tanksattelauflieger Fahrer wollte mich von der Straße schieben. Es ist dies eine extrem kurvenreiche Strecke wo er mir im Nacken saß. Kam mir irgend wann vor wie in dem Kinofilm das Duell > --> Link --> Link Irgendwann ist es mir dann an einer längeren Steigungsstrecke den Monsterfahrer abzuhängen. War so eine Situation die ich nicht mehr erleben möchte.

Bin auch schon seit über 40 Jahre auf französischen Straßen unterwegs und kann das Vorurteil bestätigen, daß viele französische Fahrer kein anders Fahrzeug vor sich dulden und dementsprechend auch an den unmöglichsten Stellen zum Überholen angesetzt wird. Nicht ohne Grund finden sich in fast ganz Frankreich an den Fahrbahnrändern aufgestellte Symbole, die die Verkehrsopfer in Zahlen darstellen.
Daß ich mich als Ausländer an die vorgegebene Geschwindigkeit halte wird seltenst toleriert.
Deswegen ist es Sammstags / Sonntags auf den Landstraßen auch entspannter mit dem Wohnmobil zu fahren wenn kein LKW unterwegs ist. Normalerweise nutze ich auch die Möglichkeit die drängelden LKW bei passender Gelegenheit vorbei zu lassen.

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