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Hallo, Ich war gestern bei einer sogenannten Fachwerkstatt, da ich die Elektrik im Womo nicht selbst anschliessen möchte, dazu fehlt mir einfach der Plan. Es wurde mir mitgeteilt, dass sie das nicht dürfen, es müsse ein Elektriker machen. Kennt jemand die genauen Bestimmungen? Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass ein Womo Händler mit Werkstatt sowas können bzw dürfen müsste. Gruß Olaf Zumindest die 230V-Installation muss eine Elektrofachkraft vornehmen. Bei den 12V-Sachen darf das u. U. jeder, aber als Gewerbetreibender würde ich da auch nur ausgebildete Leute ran lassen. Ein KFZ-Mechatroniker sollte das können. Eine gute Wekstatt sollte jemanden haben, der das darf, sonst dürfen die ja fast nix machen ausser Feuchteschäden ausbessern? bis denn, Uwe Hi, vom Gesetz her darfst du in deinem WoMo alles selber machen. Im Privaten bedarf es keiner Elektrofachkraft. Vorsicht bei Nachbarschaftshilfe. Wer den Mist zusammenfraggelt gilt als Errichter der Anlage und macht sich dadurch haftbar. Wer das macht sollte Wissen was er tut. Auch unter den Fachkräften gibt es genügend Blindfische. Gruss Trashy Welche Ausbildung muss den ein Händler nach weisen, um ein Betreib zu eröffnen und Reparatur Arbeiten durch zuführen. didje Hallo, hier eine Seite, die mein Elektriker berücksichtigt hat, weil er mit der Installation in Wohnwagen/Wohnmobilen bis dato nichts zu tun hatte. Er hat sich penibel daran gehalten und nur exakt das vorgeschriebene Material verwendet. Hier ein Link zu der Ratgeberseite: Elektroinstallation in Wohnmobilen. --> Link
In einer Womowerkstatt müssen eigentlich Schreiner, Elektriker und KFZ Mechaniker arbeiten. Mit abgeschlossener Ausbildung und einer davon muss ein Meister sein. War mal was im Gespräch das es auch einen speziellen Ausbildungs Beru geben soll. Hallo, mittlerweile gibt es eine Fortbildung zur Fachkraft Caravan Technik --> Link Einen Kurs zur Elektrofachkraft bietet eigentlich jede HWK an.
Da wird für die Zuleitung ein Wert von MINDESTENS 20m genannt !? Die DIN direkt konnte ich nicht finden(kostenpflichtig), aber wenn aus ihr zitiert wird, gibt es keinen solchen Wert. Er würde mir auch nicht einleuchten. Außer als Empfehlung für die Camper, damit das Kabel auch reicht. RK Hallo, ich würde sagen der Händler war übervorsichtig und wollte sich nicht in unbekanntes Fachgebiet begeben. :eek: Grundlage der Elektro-Installation ist: "Eine Elektroinstallation in Wohnmobilen muss den Normen DIN 57100 Teil 721 / VDE 57100 Teil 721 entsprechen." Eine ausgebildete Elektro-Fachkraft kann das; dann gibt es noch den "unterwiesenen Fachmann". Dieser muss einen "Kurzlehrgang" absolviert haben und darf dann Geräte an 240V-Elektroanlagen anschließen. Ein versierter Handwerker kann an seinem WoMoBi vieles selbst machen, nur sollte er die fachlichen Grundlagen für die Auswahl der Kabel und Leitungen beherrschen. Also Querschnitt und Material sollte man schon richtig auswählen. Vorsicht ist, m.M. nach schon geboten, denn diese Spannung kann, bei falscher Verwendung in einem WoMoBi, schon GEFÄHRLICH werden. :oops: Gruß Joachim
Hallo, zwischen WoMoBi und der CEE-Stromquelle auf dem SP/CP darf nach der genannten Norm, nur eine 3 adrige flexible Leitung 3 x 2,5 mm² mit einer maximalen Länge von 25 Metern sein. :eek: Eben weil je Länger die Leitung = mehr Verluste = kommt dann keine 240 V mehr im WoMoBi an. Und was man nicht vergessen sollte, es gibt "Nutzer" die gern auch mal viele KW-Verbraucher anschließen... (Das sind dann die leuchtenden Kabel) :lach: Gruß Joachim Falls jemand Kabel für 230V UND für 12V in Wowa/Womo installiert, der darf nicht beide Kabel in einen einzigen Kabelkanal legen. Sie müssen voneinander getrennt siein. Ist doch so vorgeschrieben, oder?
Das ist mir alles bekannt. Der verlinkte Ratgeber hat aber zusätzliche auch einen Mindestwert für die Länge publiziert. Der verwunderte mich doch etwas. Und auch hier nochmal. Außerhalb des CP sind auch längere 1,5mm2 Kabel üblich und zugelassen (Rasenmäher...). Also haben die 2,5mm2 kaum etwas mit dem Strom zu tun (auch wenn sie natürlich besser sind), sondern eher indirekt mit der höheren mechanische Festigkeit. RK Ich habe meine Steckdosen auch selber installiert,da braucht mal kein Elektriker zu sein Kabel hab ich das gleiche genommen wie der Womohersteller auch genommen hat. Gruss Dieter Für Dich selber ist das dein Bier, aber hier war die Frage nach einer Fachwerkstatt. Und dort sollte nur eine EFK oder zumindest eine unterwiesene Person an der Elektrik schrauben, der Haftung wegen. bis denn, Uwe
Unser Womo Hersteller (N&B) hat sich als unser Womo vor 20 Jahren gebaut wurde nicht daran gehalten. Ich gehe davon aus, dass es bei vielen anderen Herstellern auch so ist. Dafür wurden die Kabel bereits damals vorbildlich beschriftet. Vg Die Vorschriften ändern sich, es gibt aber auch Bestandsschutz. Für Neuinstallationen muss die 220V Verkabelung extra Kabelrohre verwenden und darf nicht zusammen mit 12V / 24V Leitungen in dem gleichen Kanal / Leerrohr verlegt werden. Bei Solaranlagen mit Reihenschaltungen von mehr als 2 Modulen (über 50V / 110V usw) müssen die Leitungen zum Regler ebenfalls separat geführt werden und auch entsprechende Isolationen haben.
Ja richtig, Vorschriften ändern sich, vorher gebaute Womos haben Bestandschutz. Aber die Vorschrift der getrennten Verlegung einer 12/24/48V Verdrahtung von einer 230V Verdrahtung besteht schon wesentlich länger. Nur zur Info, Gruß Andreas
Da hat sich der Schreiber wohl etwas verzettelt. Er zitiert ja auch nur. Eine Elektrofachkraft ist er nicht. Spricht von 220V statt 230V und gelbgrünen Leitungen. Die DIN VDE spricht ausdrücklich von grün-gelb und das ist ein Unterschied. Wo der Schreiber die Mindestlänge her hat, wäre interessant. Was die Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten angeht, so sind diese mit Vorsicht zu genießen. Aufgrund des immensen Mangels an Wissen sind diese Leute stark beschränkt und dürfen z.T. nur Geräte eines bestimmten Fabrikates verbauen. Der Lehrgang dauert schließlich nur 2 Wochen ohne Zugangsvoraussetzungen. ....."Der Womotechniker" lernt immerhin 7 Wochen..... Hallo Uwe Bin zwar Schweizer aber ich denke, dass die Vorschriften in Deutschland ähnlich sind. Deshalb mal kurz wie es bei uns ist: Elektroinstallationen darf man an eigenen Objekten selber ausführen. Egal ob Haus oder Fahrzeug. Dies unter der Bedingung, dass die erledigten Installationsarbeiten danach von einer Fachkraft überprüft, getestet und schriftlich bestätigt werden. Wenn also, wie in deinem Fall, ein Schreiner oder Automechaniker dies nicht machen will, dann nur weil er 1. die Verantwortung nicht übernehmen will und 2. um keinen Elektriker zu konkurieren oder 3. weil er keine Ahnung von sowas hat. Finde aber dass ein WoMo-Bauer dies schon übernehmen sollte!? Wenn du dir nun zutraust, wenigstens die Kabel zu verlegen oder einzuziehen, hast du schon eine Menge Arbeit selber verrichtet und Kosten gespart. Die Farben kannst du Googeln und was der Querschnitt anbelangt reicht 3 x 1.5mm2. Ausser die Distanz zwischen Eingangssteckdose und Sicherungsautomat ist länger als 2m. Dann müsstest du nur für dieses Stück 3 x 2,5mm2 nehmen. Hier noch ein --> Link wo alles übersichtlich aufgeführt ist. Wünsch dir gutes Gelingen. Hab's bei meinem 81er Transit auch geschafft! Moin, rkopka meint der 2,5er Querschnitt hat lediglich mit der höheren mechanischen Festigkeit zu tun. Mitnichten! Dies hier zu begründen bringt nichts (z.B.Kurzschlußstrom).Einfach an die Vorgaben halten - diejenigen die diese Vorgaben machen haben sich was dabei gedacht.Vor allem denken sie an unser aller Sicherheit. Komisch,das bei elektrischen Angelegenheiten so viele was dazu schreiben obwohl sich nichts davon verstehen. Bei der Gasinstallation z.B. halten sich die meisten zurück obwohl viel mehr Menschen durch elektrischen Strom getötet werden. Gruß Fred
Natürlich hat ein höherer Querschnitt weniger Widerstand und würde sich weniger erwärmen und ist damit besser. Was allerdings auffällt, ist, daß in anderen Bereichen (z.B. Garten) bei größeren Längen und hohen Strömen 1,5mm2 anscheinend OK sind (siehe Aufschriften auf Kabeltrommeln etc.). Nur am CP reicht es nicht. Also wo sind da soviel höhere Ströme ? Im Haus kommt noch dazu, daß FI und Sicherung meist irgendwo sitzen und nicht direkt an der Steckdose. Und trotzdem reicht das ? Daher meine Schlußfolgerung, daß es also nur um die mechanische Belastung gehen kann. RK Hallo Fred Volle Zustimmung betreffend 2,5mm2. Mit der mechanischen Belastung hat das nichts zu tun. Hoffe mit den nichtswissenden Mitschreiber meinst du nicht mich. Es ging mir nur darum einem nicht fachkundigen Forumsmitglied die Sache so einfach wie möglich verständlich zu machen. :idea: Um über Querschnitte und dessen Widerstände bei Cu-Leitungen zu fachsimpeln sind wir in diesem Thema und der dazu gehörenden Fragestellung nicht ganz richtig :razz: Spannende Diskussion. Die ganzen Anleitungen und Vorgaben habe ich im Netz auch schon gefunden. Dem entsprechend auch zugelassene Kabel eingekauft. Ich werde jetzt mal die Kabel verlegen und mich für das Anschliessen nach einem Elektriker umsehen. Da ich davon ausgehe, dass dieser nicht unbedingt die Bestimmungen für Fahrzeuge kennt, kann ich ihm diese ja vorlegen. Die Leitungen wurden bisher einfach durch Bohrungen im Fahrzeugboden rausgeführt und dort mit Kabelbindern festgemacht. Kabelkanäle gibt es nicht, alles schön nebeneinander, 12 und 230 Volt. Hat 35 Jahre so funktioniert. Natürlich funktioniert es! Das ist aber bei Normen und Vorschriften nicht die Frage. Die Frage dort ist ob es sicher funktioniert und ob die Kabel nicht eventuell verwechselt werden können und damit Unfälle verursachen. Zur Klarstellung wg Verwechslung: Es ist nicht verboten, eine 12V Installation mit NYM-Kabel durchzuführen, es muss nur wie für die 230V Installation flexibel sein. Gruß Andreas rkopka meint der 2,5er Querschnitt hat lediglich mit der höheren mechanischen Festigkeit zu tun. Ein klares NEIN! Man muß die Auswirkungen falsch dimensionierter Leitungsquerschnitte beachten - der Elektriker berechnet den Leitungsquerschnitt für die angeschlossenen "Verbraucher" und wegen eventueller einer Erwärmung eines Kabels bei einem bestimmten Strom der von der Verlegeart und vom Querschnitt der Adern abhängig ist. Wurde ein für die jeweilige Anwendung zu klein gewählter Leitungsquerschnitt verbaut, so wirkt sich das durch Überhitzung der Leitung aus. Dies kann zur Beschädigung der Isolierung führen bis hin zum Brand oder elektrischen Stromschlägen beim Berühren der beschädigten Isolierung! Neben diesem Sicherheitsrisiko gibt es auch noch ein technisches Risiko: Bei entsprechend langer Leitung wird die beim Verbraucher ankommende Spannung unter Umständen nicht mehr für einen ordnungsgemäßen Betrieb ausreichend sein, da ein Teil der Spannung schon über der Leitung abfällt. Also kann man Rasenmäher mit wenige W-Verbrauch nicht mit einem Wohnmobil, wo einige KW-Verbraucher sein könnten vergleichen. Daher sind 3x2,5 mm Kabel zu verwenden.
Du gehst aber nicht darauf ein, daß es haufenweise Kabeltrommeln usw. gibt, die für 16A oder 3680W Dauerbetrieb zugelassen sind und nur 1,5mm2 haben. Nach deiner Aussage wären die ja dann alle brandgefährlich !?
Das kann bei empfindlichen Geräten tatsächlich eine Rolle spielen. Allerdings wird es den meisten Heizgeräten egal sein. Evt. spinnen einzelne Kaffemaschinen. Die meisten Kleinverbraucher haben Weitbereichsnetzteile und müssen auch so 10% weniger oder mehr vertragen (~+-20V). --> Link -> 25m 1,5mm2 bei 16A 3680W(!) : 16V 214W Verlust, die 10% werden eingehalten und das (draußen) freiliegende Kabel wird die Verlustleistung wohl wegbringen. 25m 2,5mm2 bei 16A 3680W(!) : 10V 134W Verlust, ist sicher besser, aber nicht unbedingt ein Quantensprung, d.h. der Unterschied ist da, aber man sieht, daß das 2,5mm2 Kabel nicht der Allheilbringer ist. Und diese Werte sind alle für Leistungen, die wohl kaum wer verwendet, solange man nicht im Winter rein mit Strom heizen will ! Und dann hat die Zuleitung ja eine gute Kühlung :-)
Na gut dann nimm einen Heizstrahler bei der Sitzgruppe im Garten. Das ändert aber nichts. Die Kabel sind zulässig und sicher. Nur halt am CP nicht. 2,5mm2 ist besser, nur was ist am CP anders, daß dort 1,5mm2 nicht reicht ? RK
Andreas...NYM-Kabel ist niemals flexibel :) NYM ist kein Kabel. Es gibt Leitungen, Mantelleitungen, Kabel, einadrig oder mehradrig, starre oder flexible Leiter. Wenn bereits die Begriffe nicht korrekt unterschieden werden, sollte man keine Installationsempfehlungen geben. Dein Alf
ja ja...und eine Glühbirne ist eine Glühlampe, ein Schraubenzieher ist ein Schraubendreher, eine Anhängerkupplung ist eine Anhängezugvorrichtung......usw. Sei nicht albern Alf. Hallo, jetzt bitte wieder zurück zur Ausgangsfrage: "Wer darf Elektroinstallationen im Wohnmobil vornehmen? "
Der Eigentümer und ein Fachmann für Elektrisches. Wurde das nicht schon paar mal erwähnt? Die Diskussion ist jetzt noch: Wie macht man es selber richtig. :razz:
Da hast du recht. NYM flexibel ist falsch, aber ich dachte es ist verständlich. Asche auf mein Haupt. Also nochmal: Am besten "H07RN-F 3 G 1,5qmm Gummileitung, oder im Kunststoffmantel für die Innenraumverlegung. Litzenenden mit Kabelhülsen versehen! Für die Kabeltrommel oder sonstige Verlängerungskabel im Wohnmobil-Außenbereich oder auf dem CP/SP: H07RN-F 3 G 2,5qmm Gummileitung, am besten in Signalfarbe (Farbe ist keine Vorschrift) und mit verpolungssicherer blauen CEE Stecker und Kupplung. Kabeltrommel, egal welcher Aderndurchmesser, im Betrieb immer abrollen, sonst Erwärmungsgefahr, Kunststoffummantelungen könnten weich werden, an Kanten durchschmelzen, etc. Ich hoffe, jetzt ist es richtig. An alle, die meine erste Ausführung als falsch bezeichnet haben, warum habt ihr es den dann nicht mit den richtigen Begriffen/Typen korrigiert????? Dann würde der geneigte Leser wenigstens was daraus lernen können, nur zu erfahren, dass jemand falsch liegt ist nicht arg viel Beitrag, oder sehe ich da was zu einseitig?? Gruß Andreas |
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