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Also habe gestern Abend schon hier und mit Onkel Google gesucht, diverses gelesen... Da aber täglich Neues auf den Markt drängt und ich schon relativ konkrete Vorstellungen habe: Welchen MPPT-Regler, möglichst unter 100Euro, würdet Ihr heute kaufen? Ausgangsvoraussetzung: 2x150 Watt-Module- also rund 20A Konkret dachte ich an dieses Modul x2: --> Link Gruß Manfred Zitat Anzeige: Das 150 Wp monokristalline Solarmodul SM 536-150 mit einer Nennleistung von 150 WP eignet sich aufgrund seiner geringen Nennspannung von 18,6 V hervorragend für den Inselbetrieb. aber nicht unbedingt für einen MPP-Regler, ein normaler PWS-Regler tuts auch. Meine Meinung, Gruß Andreas Allen gelesenen Infos zur Folge spielen die MPPT-Regler insb. bei schlechten Sonnenverhältnissen ihren Vorteil aus- also grade im Winter etc. wenn Sonne Mangelware ist. Im Sommer, wenn genügend Licht vorhanden ist, ist es sicherlich egal. Daher neige ich zu den MPPT-Reglern, wir sind das ganze Jahr über aktiv. Gruß Manfred
Ja, das glaube ich dir dass du das gelesen hast!! Aber wenn du das als Grundlage nimmst musst du auch nach der Spannung der Panele fragen. Sinkt die Einstrahlung, sinkt auch die Spannung des Arbeitspunktes Vmpp. Bei einem Solarpanel das mehr als 20-24 Vmpp bringt heißt das, dass die Vmpp auf vielleicht 18-20 Vmpp sinkt. Der MPP-Regler verschiebt jetzt seinen Arbeitspunkt und ist damit der optimalere. Das ausgewählte Pannel bringt aber nur 18,6 V, das werden dann ca. 17,6-18Vmpp sein. bei sinkender Einstrahlung sinkt auch hier die Spannung auf vielleicht 16,5-17 Vmpp. Da ist für einen MPP-Regler hier kein Spielraum mehr zur Verschiebung des Arbeitspunktes. Aus diesem Grund schalten gute MPP-Regler bei solchen Spannungen in den PWS-Modus um den Eigenbedarf der MPP-Regelung zu senken! Nur eine kleine, aber hoffentlich verständliche Erklärung, Gruß Andreas Hallo Andreas, Diese von dir auch in deinem Buch immer wieder vorgebrachte Behauptung ist aus der Zeit gefallen und einfach nur falsch! Moderne Solarregler mit dem MPP Verfahren speisen in einen Zwischenkreis und von dort über StepUp Wandler zur Batterie. Es sind Schaltregler! Deshalb können diese Regler auch bei Solarspannungen unterhalb der Batteriespannung noch einspeisen. Das genau macht den Vorteil dieser Technik aus. Dein Alf Tja, der Eine so, der Andere so... Augenscheinlich würde nicht jeder einen MPPT hier verbauen, danke für den "Einwand". Akt. würde ich das aber gern machen, frage nach Empfehlungen. Gehen wir doch bitte zur Eingangsfrage zurück: Welchen MPPT-Regler würdet Ihr heute kaufen- bzw. empfehlen? Gruß Manfred
Hallo Manfred, den Victron MPPT 75/15 würde ich jetzt kaufen. Er hat kein Display, dafür hat er eine sehr effektiv arbeitende Elektronik mit hohen Wirkungsgrad, zu einem Preis von unter 100 Euro. Geeignet für Solaranlagen bis 250Wp flach auf dem Dach liegend. Er lässt sich via Bluetooth über Smartphone auslesen oder mit dem PC an jeden Batterietyp anpassen. PS: Du müsstest den 100/15 nehmen, kostet aber etwas über 100 €. :lol: Ja, den hatte ich auch schon im Auge- laut Datenblatt ist der jedoch für max. 200 Watt ausgelegt. da wäre ich mit 300 Watt etwas drüber. Sowohl der 75/15 als auch der 100/15 haben das wohl gleiche Werte. Und der 100/30, der nächstgrößere liegt schon fast bei 200 Euro :-( Gruß Manfred sorry ...
HAllo Manfred, ich selbst habe den kleineren Bruder (240 Duo Digital) und bin sehr zufrieden damit. Für Deine Konfiguratuion wäre dieser zu empfehlen: Votronic Laderegler MPP 350 Duo Digital Link zum eBay Artikel Würde noch einen Temp-Senor dazu empfehlen. Kannst bei diesem Regler auch die Starterbatterie anschließen und den Kühlschrank (AES- Ausgang). Display am Regler ist aus meiner Sicht überbewertet, da er normalerweise nah den Batterien verbaut sein sollte und man ihn meist eh nicht sieht. Wenn man die eingespeiste Energie etc. wissen möchte, sollte m.M. ein Solar-Computer angeschlossen werden (hier natürlich auch möglich). Kurt, vielen Dank. 165 Euro sind natürlich eine Hausnummer. Ich hatte gehofft unter 100 Euro bleiben zu können. Leider bin ich bei meiner "unter-100-Euro-Suche" auch nicht fündig geworden. Wenn da kein anderer Regler auftauchen sollte bliebe tatsächlich eine abweichende Fargestellung zu überlegen. Da ein PW-Regler schon für unter 50 Euro zu bekommen ist, ist es tatsächlich eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Und theoretisch könnte man die Ersparniss in ein weiteres Modul investieren... Gruß Manfred Hier bekommst Du einen mit 20 A und separatem Display für 130,- plus Einfuhrumsatzsteuer 19% / Tracer-1215RN: Link zum eBay Artikel Den haben schon einige hier verbaut - ohne Probleme. Ich hab den größeren mit 40 A (für 400 Wp) seit zwei Jahren und ganzjährigem Einsatz: Null Probleme, Volker ;-) Manfred, du hast natürlich noch die Möglichkeit einen dieser billig MPPT Regler zu nehmen mit fragwürdigen Ladekarakteristiken ! Ich würde einen herkömmlichen Regler namhafter Hersteller mit vernünftigen Ladekennlinien und passenden Ladespannungen für die gängigsten Batterietypen einstellbar immer einem "billig Regler" vorziehen. Dabei werden zumindest die Batterien vernünftig und schonend behandelt wie zB die aktuellen Votronic SR Typen Da stimme ich Dir voll zu. Insbesondere das Lesen der Artikelbeschreibung fiel mir (gelinde gesagt) etwas schwer. :D Auch zu bedenken: Kosten incl. EUmSt fast identisch zum Votronic und schick`das Ding mal zurück :eek: . Außerdem repariert Votronic bei einem (auch späteren) Defekt völlig problemlos.
Das Ding aus deinem Link kostet nackt rund 165,- plus Temperatursensor plus externes Display - da ist es schon sehr mutig, von "fast identisch" zu sprechen. Die Geräte von Votronic sind bestimmt gut - aber nicht jeder will die Preise dafür zahlen. Ich habe davon berichtet, daß die China-Produkte, nicht nur bei mir, seit einigen Jahren problemlos funktionieren, mehr nicht. Einstellbar für die verschiedenen Batterietypen ist er auch - bei mir ist "AGM" eingestellt. Damit schafft er, was der deutsche EBL von Schaudt nicht kann, die AGM-Batterien "voll" zu bekommen, Volker ;-) Gut. Da die Kosten deutlich über 100 Taler liegen werde ich zu den herkömmlichen PWM-Reglern greifen, habe da schon einen namenhaften für 40 Taler im Auge- der sogar bis 30 A kann. Mit dem 300W Modulsatz sollte ich eigentlich gut hin kommen. Damit bleibe ich mit der Anlage inkl. Schnickschnack bei ca. 400 Euro, das geht doch :-) Gruß und Dank Manfred
Dieser Kommentar ist ein sehr dünn!! Warum ist die Behauptung falsch??? Wo ist die techn. Beschreibung, die zeigt in welchem Spannungsbereich der MPP seinen maximalen Arbeitspunkt sucht. Natürlich arbeitet da ein Step-up Regler, trotzdem braucht die Schaltung einen Regelbereich! Bitte erkläre uns Interessierten einfach mal wie deiner Meinung nach ein MPP-Regler arbeitet und in welchen Bereichen der Vmpp er seinen Arbeitspunkt sucht. Ich habe meine Meinung aufgrund meines Wissens und technischer Unterlagen von Solarfirmen/Büttner/ etc. gemacht, bin aber jederzeit bereit, meinen Standpunkt zu ändern wenn es dafür technische Unterlagen gibt. Bis dahin bleibe ich bei meiner Behauptung, dass ein MPP-Regler seinen Vorteil der Suche nach dem max. Leistungspunkt nicht ausspielen kann wenn die angebotene Panelspannung (sicherlich gibt es bauartabhängige Variationen) unter 16,5-17 Vmpp sinkt. Und ich bleibe auch bei meiner Behauptung, dass in diesem Fall der Eigenverbrauch höher ist als bei einem PWS-Regler. Sorry, ist einfach mein Standpunkt in einer Diskussion, jetzt darf der Partner seine fundierten Argumente bringen. Gruß Andreas Hallo Andreas, Stay Cool! Bitte erkläre doch erst mal, was du mit dem Wort "PWS-Modus" überhaupt meinst. Liebe Grüße, Alf Jetzt wird es spannend. Kann ein MPPT Regler eine Modulspannung unter 12 V hochtransformieren? Wer kann denn mal testen? Man nehme ein 36 Zellen Modul, welches man in der Mitte trennen kann. So etwas gibt es um z.B. Bypass Dioden einzufügen. Dieses Modul schalte man intern parallel, so dass es seine volle Leistung nun bei halber Spannung und doppeltem Strom abgeben kann. U max sollte nun im Leerlauf 12 V nicht übersteigen. Der MPP sollte bei 8 bis 9 V liegen. Was macht der MPPT Regler mit dieser Quelle mit wenig Volt und viel Ampere? Wandelt er auf etwas höhere Spannung oder nicht?
Und wozu soll das gut sein ? Es gab mal einen Solarregler der konnte StepUp/Down, ich glaube 10A. War aber kein MPPT. Sonst ist mir keiner bekannt, man braucht die doppelte Anzahl von Leistungstransistoren für eine Betriebsart wo dann doch keine Leistung kommt. Weil wenig Licht auf dem Modul ergibt wenig Strom und wenn dann auch noch die Spannung sinkt hab ich wenig Strom mal wenig Spannung, also wenig Leistung. Die MPPT-Regler schalten dann einfach das Solarmodul direkt auf den Ausgang. Gruß Uwe Ich habe mal eine, hoffentlich für jeden verständliche, Erklärung des MPP-Prinzips aus den mir erreichbaren Unterlagen zusammengestellt. Sie ist zur Verständlichkeit leicht vereinfacht: Bei Solarzellen ist dieser optimale Betriebspunkt nicht konstant, sondern hängt unter anderem von der Bestrahlungsstärke, der Temperatur am Solarpaneel und dem Typ der Solarzellen ab. Die Regler ermitteln mit unterschiedlichen Abtastraten eingangsseitig die max. Strom-/Spannungsabgabe eines Moduls und errechnet daraus den Punkt der maximalen Leistungsausbeute immer wieder neu. Aus dem gefundenen MPP transformiert er die Leistung (StepUp, StepDown) auf eine, für die I/UoU-Ladung, notwendige Ausgangsleistung aus Ladestrom und Ladespannung. Bei einem PV-System kann die Eingangsspannung des Gleichspannungswandlers sowohl größer als auch kleiner sein, als dessen benötigte Ausgangsspannung für die Batterieladung. Dafür gibt es unterschiedliche Wandlerkonzepte, die aber von den Herstellern leider nicht angegeben werden. Nicht alle dieser Wandler arbeiten noch, wenn die Panelspannung unter einen vorgegebenen Wert sinkt. Bei vielen MPP-Solarreglern für die Anwendung Batterieladung ist als Untergrenze auf der Eingangsseite eine Spannung von mindestens 15V angegeben. Beachten sollte man dabei, dass in den Datenblättern der Solarmodule mit zwei unterschiedlichen Spannungsangaben gearbeitet wird, nämlich der Leerlaufspannung Voc und der Spannung des maximalen Leistungspunktes (bei STC), der Vmpp. Als Faustformel: Vmpp liegt ca. 8-10% niedriger als Voc! Bei den „Ein-Panel-Systemen“ mit 36 Zellen und 18 Voc heißt das ca. 16,2 Vmpp Modulspannung. Bricht die Spannung nun wegen fehlender Einstrahlung, Temperaturanstieg oder Verschattung ein, ist sie schnell auf die Minimaleingangsspannung von 15 Vmpp abgesunken. Der Regelbereich ist also in diesem Beispiel nicht sehr groß. Beträgt die Modulspannung allerdings 24-36 Vmpp, kann der MPPT-Regler die Stärke seiner Technologie voll ausspielen. Manche MPPT-Regler regeln deshalb bei zu wenig Eingangsspannung (>16-17 Vmpp) als PWM-Regler die Ladeleistung. Erst wenn die MPP-Spannung eine gewisse Höhe erreicht, wird auf die MPP-Regelung umgeschaltet und der maximale Arbeitspunkt ermittelt. Bei einem PWS-Regler (Pulsweiten Schalter) wird die gelieferte Solarpanelleistung zur Ladung in Ladungspulse zerlegt, deren Pausen variieren. Sinkt allerdings die Vmpp des Panels unter 16Vmpp, so ist die Differenz von 1,3V zu einer benötigten AGM-Ladespannung von 14,7V zu klein, da in der Reglerelektronik ja auch ein kleiner Teil der Spannung zur Regelung benötigt wird. Bei einer Modulspannung um 18Voc ist er der geeignetere Regler. So, das kann jetzt korrigiert/verbessert werden, Gruß Andreas ich will jetz nichts verbessern oder korrigieren, sondern eine Zusatzfrage stellen. Wenn ein MPPT Regler unter 15 V am Eingang ab- oder durchschaltet, und es ist ein Reglertyp der auch 24 V sekundärseitig kann, was macht der? Steped der auch rauf? Z.B von 18 V auf 28,8 V. Oder gibt es keine MPPT Regler, die sowohl 12 V als auch 24 V können? Tja, die Frage habe ich mir auch immer gestellt. Welche Eingangsspannung benötigen Solarregler, die 24V am Ausgang produzieren. Brauchen die einfach 24-36Voc Module oder steppen die hoch. Ich habe im Netz noch keine Antwort gefunden. Und es gibt solche MPP-Regler, die das können, aber in den Datenblättern dieser Regler ist meistens nur die Maximalspannung der Module angegeben, nicht die Minimalspannung. Gruß Andreas
Regler die beides können gibt es, aber die Modulspannung muss immer höher als die Batteriespannung sein. Gruß Uwe So habe ich das auch immer gesehen. Modulspannung höher als benötigte Ladespannung. Aber einige Forumsteilnehmer meinen, das muss nicht sein, dafür gibt es ja die Step Up Funktion! Eine Aussage eines Herstellers oder Anbieters habe ich aber trotz intensiver Suche zu dieser Frage noch nicht gefunden. Gruß Andreas Moin!
Die Frage stellt sich gar nicht erst, wenn zwei Module in Reihe geschaltet werden, oder ein 72-Zelliges Modul verwendet wird. Dazu ein MPPT-Regler, der 50 Volt Eingangsspannung verträgt und alles ist gut. Nebenbei können auch dünnere Solarkabel verwendet werden bzw. die Verluste in den Kabeln sind geringer. Das Problem mit der Teilabschattung ist mir bewusst, aber es ist mir egal. Mir ist es wichtiger, auch im Winter Strom zu gewinnen, als im Sommer höchstwerte zu erreichen. Viele Grüße, Andreas |
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