sonnentau3 hat geschrieben:Auf dem Bild nicht zu erkennen : Kupfer mit 8mm Stärke verzinntes. Also extrem stabil.
Dazu noch folgendes:
Durch verzinnte Cu-Schienen reduziert sich der Aufwand zur Vorbereitung der Kontaktstellen wesentlich. Die Cu-Sammelschienen werden damit vor aggressiven Medien geschützt. Man benutzt unbedingt ebenfalls verzinnte Kabelschuhe und passende Schrauben mit Spannfedern.
Mein Hinweis wäre noch zusätzlich: Die Kontaktflächen sollen jedoch
möglichst oxid- und fettfrei sein. Ist dies nicht der Fall sind die Kontaktflächen
zu reinigen. Bei der Montage die Kontaktstellen mit trockenem, rauhem Tuch sauber reiben. Damit erreicht man auch an der Kontaktstelle, welche sich durch die mechanische Belastung und die elektrochemische Wirkung des Stroms verändern wird, einen Langzeitschutz vor Korrosion. Die Oberflächen sollen eben, aber nicht poliert sein. Der Durchgangswiderstand ist tatsächlich geringer wenn die Kontaktflächen eine mittlere Rauhigkeit (RA 1,6-3,2) aufweisen, da die noch anhaftenden Oxide leichter überwunden werden. Bei der Gefahr der Exposition mit Wasser oder Salzwasser empfiehlt sich im Gegensatz dazu etwas Vaseline vor dem Verschrauben damit später keine Korrosion an der Kontaktstelle entsteht. Die Kontaktstelle selbst wird bei diesem Verfahren durch den Anpressdruck der Schraubverbindung von der Vaseline befreit.
Generell wird empfohlen, nichtrostende Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel zu bearbeiten. Außerdem sollen Federelemente verwendet werden, die geeignet
sind den erforderlichen Kontaktdruck aufrechtzuerhalten. Diese
Spannscheiben halten in einem bestimmten Bereich die Spannkraft aufrecht und sind deshalb auch als Schraubensicherung zu empfehlen. Eine ausreichende Spannkraft verhindert das selbstständige Lösen. Diese Tatsache erleichtert bei Stromschienenverbindungen die Wartung, bzw. es kann darauf verzichtet werden.
Liebe Grüße, Alf