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System Nothnagel als Starter- und Versorgerbatterie


Stocki333 am 27 Mär 2016 18:40:19

Hallo zusammen.
Bin seit 1 Jahr Besitzer eines WOMO Bj. 2000 Ford 2,5l 116 PS 5,5 Tonnen Fahrgestell.
EBL 915-6P mit 70A Trennrelais und 13A Ladegerät Umschaltbar PB/Gel.
LM 95Ah. Starterbatterie 88Ah , Versorgerbatterie 90 Ah Blei Nass, WR 1500W, 2 Vorbesitzer, Unterbauklima. Vieles umgebaut nicht immer zum Besten, vor allem die Elektrik der Starkstromanlage. Schon vor dem Kauf war uns klar das das einmal eine grössere Baustelle wird und das wir eine andere Energiequelle als Blei haben wollen. Mitte Nov. dann das WoMo zerlegt und ein gut verbauter Nässeschaden entdeckt, Rep. jetzt zu 70 % fertig.
Nach langen Mitlesen des Fred aller Lipoaner erfolgt im Dez. meine erste Kontaktaufnahme im Forum um Tipps zu bekommen was ist sinnvoll und was nicht. Am Laptop wurden immer wieder Notizen und Messwerte und eigene Ideen abgelegt. Irgendwann kam der Entschluss das ganze zu strukturieren und es zu veröffentlichen. Die Idee,die Versorgerb. zum Starten zu verwenden,die beschäftigt mich seit der Planung auf die Winston Zellen feststeht. Da sich einige User mit den selben Gedanken wie ich plagen hat mir die Entscheidung erleichtert dies hier zu Dokumentieren.

Noch ein info zum Basisfzg. Es verfügt noch über konventionele Technik ,kein CAN oder Smarttechnik.Einbindung der Solaranlage und EBL wird auf später verschoben. Wird sich auch lösen lassen.
Rausgekommen ist folgende Umbaumassnahme:
1: Winston 300 Ah Einbau in die Heckgarage
2: Starterbatterie 88 Ah,neu Alte am Ende, hat leider keine grösser Platz am Batteriepodest.
3. Alte Verkabelung (Einbau der Vorbesitzer) restlos entfernen und neu verlegen
4. Trennrailais Cyrix-Li-ct .
5. Verkabelung 50 mm2 Länge 5,5m
Anfang Jänner das Set NM-LiFeYPO4-300AH-12V Lithium Batterie Einzelkomponenten Set, Lithium, Li-Ion Akku inkl. BMS u. Sicherheits-Trenn-Relais 250A bestellt und damit gerechnet das die frühesten im März kommen. Zu meiner Überraschung kam das Paket bereits Anfang Feb.

Super verpackt in einer Holzkiste. Die Zellen mit Kunstoffbändern zu einem Block umreift mit Trageschlaufen EINFACH PERFEKT. mit Skizze von Sonnentau Danke dafür.

Jetzt gabs kein Halten mehr und die Reparatur des Aufbau wurde als unwichtig meiner bessern Hälfte erklärt, die Kiste gebaut Werkzeug Isoliert die Balancer Module montiert, Verteilerschiene gebaut Versucht das ganze möglichst kompakt aufzubauen um später noch ander Komponenten anschliesen zu können. Zwischenzeitlich die Kabel und Pressverbinder sowie ein BMV 702 bei Fraron bestellt Promte und schnelle Lieferung.
Bei der Verkabelung der Balancer gab es eine Unsicherheit . Wie müssen die Verbindungskabel an den Federklemmen angeschlossen werden. Kabel zum nächsten Balancer und Temparatursensor. im Forum gesucht aber keine befriedigende Antwort gefunden. Da es ein EInleitersystem ist denke ich es ist gleich auf welche Seite man anschliest. Hoffentlich richtig gedacht. Bin dann draufgekommen das ich keine Kupferschiene bestellt habe, ein provisorium gelötet und eingebaut. Wird noch ausgetauscht.
Wechselrichter auf der Werkbank angechlossen um einen ersten Test zu machen.
Leerlaufspannung des Blocks 13,58 Volt Einzellzellen bis auf 1 mV gleich
Das war eine Überraschung die Zellen müssen voll sein sein und keine Differnz zwischen den Zellen. ist mir nach Nachdenken eingefallen das die Zellen ja Initialgeladen sind. Im Forum nachgelesen was das bedeutet. Hätte ich mir diese INFO doch abgespeichert.sowie einige ander Sachen die wichtig sind.
Ladegerät angeschlossen Ladestrom 11 A
Nach 1 Std : Spg 14,83 Volt LED gehen auf rot Balancer werden Warm
Ladegerät abgeschaltet Block mit 2 Amp. Konstantstrom versorgt
Spg steigt auf 14.83 6min später Abschaltung bei 15 Volt durch das Sicherheits-Trenn-Relais Differenz der Zellen nach Abschaltung +- 2 mV denke das sind Exzellente Daten
Später wurde das noch eimal wiederholt mit "nur" 11A Ladestrom. Ab 14.8 Volt geht das in nicht mal einer Minute auf Abschaltung. Perfekt Eine sichere und automatische Abschaltung ist absolut notwendig sonst schießt man schnell 2500,- € in den Lithiumhimmel. Die Spg steigt wenn die Zellen voll sind auch mit geringen Ladeströmen sehr schnell an.
Ovp funktioniert also .
Test der Spannungabfälle von den Polen zur Verteilerschiene Last 117 Amp. Spannung Batterie 12,74 nahezu konstant . Der pure Hammer!!!
Minusleitung inkl 500 A Shunt 0,081 Volt
Plusleitung 0,157 Volt
Wie sind die Spannungserluste bei euch. bin mir nicht sicher ob das in Ordnung ist Leider hat der WR nach 10min wegen thermischer Überhitzung abgeschaltet. An allen Kontakten wurde keine Erwärmung festgestellt ausser das Philippi wurde ganz schön warm. Auch meine selbstgebaute Verteilerschiene lief gut, trotzdem Cu- Schiene bestellt.
Dazu eine Frage an Sonnentau Bei dem Set ist eine ca. 80cm 50mm2 Kabelverbindung zwMontagewinkel und Phillipi dabei das wurde von mir anders gelöst. Dient das vieleicht auch zur Wärmeabfuhr wenn man hohe Leistung über denn WR zieht?
Wenn ja habe ich wohl eine Fehler begangen!!!
Die lösung von Sonnentau mit dem Set von Nothnagel ist so einfach zu realiesieren und auch für User mit geringen Kenntnissen zu bauen. MAN muß sich nur trauen. Wenn man keine "Altlasten "hat stellt man den LI-Block statt der Bleib. hin und das Ding läuft. der Zeitaufwand mit Material besorgen , Kiste bauen, war an 2 Wochenenden erledigt. Beim Anschliessen der Balancer ist es ein MUSS langsam und sorgfältig zu arbeiten Die Zellen sind Voll geladen und liefern irre Kurzschlusströme. Mein Respekt vor Kurzschlüssen ist sehr gross. Jeder Arbeitsschritt wurde vorher überlegt und dann ausgeführt.
HI-Sonnentau was du hier auf die Beine gestellt hast ist ERSTE SAHNE, und mit kleinen Einschränkungen eine "plug and play"-Lösung. Das Ganze ist fast deppensicher!!!
Eine Episode am Rande: Bei der Überprüfung auf Erwärmung habe ich mir eine schöne Brandblase am Finger geholt. Die Anschlüsse am WR waren brennheis. WR zerlegt weiss ja sonst nicht was ich machen soll. Die Anschlüsse für 12 V sind 10 mm Stahl die in einem Vierkant ALU Körper verschraubt sind und hinten sind die Kabel mit mit CU Ösen nicht verzinnt angeschraubt die zur Platine führen . Dort war alles schön schwarz korridiert . <Alles sauber gereinigt zusammengebaut Test gemacht Minimale Erwärmung Jetzt weis ich auch für was das im Set enthaltene AntIoxidationsmittel gut Ist. Bei den Winstonzellen habe ich ähnliche Materialkompositionen.
WR verkraftet 97A bei 23 Grad Umgebungstemparatur, Dauerleistung die Wärmeentwicklung ist jedoch enorm. Ist eine gute Heizung für die Heckgarage wichtig im Sommer bei 35 Grad.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Stocki333 am 27 Mär 2016 18:57:23




Stocki333 am 27 Mär 2016 20:01:09


8 Minuten 57 Ampere schön warm

SO, das Kraftwerk ist also fertig Schöner Tag heute, Warm angezogen und sämtliche Kabel und die Versorgerbatterie im Womo entfernt soweit möglich Starterbatterie wieder eingebaut Maschine läüft wieder Ladeleistung überprüft alles OK. Kein Radio und die elektr Stützen Funktionieren nicht Momentan nicht wichtig
Eigentlich wollte ich die Fotos von den Altlasten nicht veröffentlichen um niemanden auf die Zehen zu treten. Kumpels die die Fotos gesehen haben haben mich überredet es zu machen,andere können nur davon lernen. Viele Macharten wie man nicht Verkabeln soll. Das was ihr auf den folgenden Bildern seht ,wurde vor 5 Jahren VERBROCHEN.
Der Motoraum des Transit

Anzeige vom Forum


Stocki333 am 27 Mär 2016 20:28:38

Der WR hinter der Truma Heizung.


Excellente Lötverbindungen aus dem russischen Lehrbuch


Die "Trennrelais" Nr.1




Hauptsicherung am Unterboden befestigt


Sicherungsabdeckung der besonderen Art.

Perfekte Sammlung von ordnungsgemässen Verbindungen


Ich habe mir erlaubt ein gelb/grünes Kabel 30 cm von der Ringöse genauer zu untersuchen. Ein bild sagt mehr als 1000 Worte.

lisunenergy am 27 Mär 2016 20:48:15

Erst einmal Gratulation zum System. Ein Tipp vorweg : der Wechselrichter ist sehr gefährlich !!!! Schlechter geht fast nicht !
Ich wundere mich manchmal ,warum man nicht die Firma oder das Forum fragt,wenn man etwas nicht versteht. !? Die Superlast bedarf großer Kabelquerschnitte oder Kupferschienen zur Wärmeableitung. Ich sage immer :will man hohe Lasten über 120 A lange abrufen, macht es mehr Sinn ,die 500 A Variante zu nehmen. In der Regel kocht man 3 Kaffee und danach ist Pause.
Ansonsten denke ich ,es ist jetzt wirklich einfach !! Wichtig ist auch der Sicherungswinkel . Dieser schützt vor bösen Überraschungen bei der Montage.
Ein guter Tipp noch : Werkzeug immer komplett isolieren !!! Ich sehe zum Glück ,das Du dir der Sache angenommen hast. Bei der Elektrik hilft nur eins : Schritt für Schritt ersetzten. Viel Erfolg und immer genügend Strom. Stelle den BMV noch richtig ein , damit dieser richtig funktioniert.

Stocki333 am 27 Mär 2016 21:53:21

Die Erste Investition nach dem Kauf war ein Rauchmelder. Nicht verkehrt oder?

FÜr mich stellt sich als nächste Herausforderung die EInbindung der 300AH Batterie in das Womo. Lösungsansätze dafür findet man in diesem Forum genug. Ist einfach eine exzellente Fundgrube. Mit einer idee gehe ich seit 2 Mon. schwanger die 300er auch als Starterbatterie zu verwenden stundenlang im Netz Gesucht und keine Lösung gefunden wenn die Sicherheitseinrichtung die Batterie abschaltet bei Fahrt. Das könnte fatale Folgen für M-Elektronik haben ausserdem steht das Fzg Nachts ohne Licht und Warnblink da. Ich sitze in meiner Werkstatt, wie eine Brütende Henne,vor der fertigen Batterie den Plan von Sonnentau und seiner Skizze und sehe seinen Vorschlag mit Stützaccu. ich hatte das bis datto nicht beachtet weil es vor allem andere Komp. betraf. Vor dem Laptop gesetzt und stundenlang gelesen.
irgendwann bin ich über eine Aussage eines Users gestolpert der schrieb Lithium und Blei arbeiten perfekt zusammen Sind parallel geschaltet. Wenn man sich die Spg.der unterschiedlichen Technologien anschaut ist das ganze verständlicher. Hingesetzt, mal ein paar Überschlagsrechnungen angestellt. Schiet , die Rechnerei mit 0,01 ??? sind gewöhnungsbedürftig. irgendwann hatte ich mal ungefähr nur eine Ahnung was Theoretisch am Fzg. passiert
ich habe für mich 2 Varianten für das Parallelschalten erarbeitet.
1 Variante:
Masseleitung 50 mm2
Zündung EIN: Bleiaccu wird über Relais mit dem Li-Block verbunden + Leitung 6mm2
Starten: Über einen Magnetschalter (von Startermotor) wird eine 50 mm2 parallel dazugeschaltet. das wäre eine sanfte Variante.

2.Variante:
Masseleitung 50 mm2
Zündung: EIN Kräftiges Relais verbindet Blei und LI. Bei Motor AUS wird die Blei damit automatisch abgekoppelt. Die Ströme von beiden Batterien gehen in die Glühung und dann in den Starter. Bei Motorlauf bestimmt der innenwiderstand die Ströme in die Batterien. ist der LI-Block voll Hat auch der Startaccu seine Ladeschlusspg. erreicht.
So weit die Theorie. Bevor die Einheit gebaut wurde, habe ich ein paar Messungen am Transit vorgenommen
Test 1
LI- Block 120 Ah entnommen.
Alte Starterbatterie auf 11,7 Volt entladen mit 20 A Spannungsänderung nach Parallelschaltung LI-Block - Starterbatterie
Minusleitung 80cm 50mm2
Plusleitung 80cm 6mm2
13,52 V auf 13,48 soviel geht der Li- Block in die "Knie" nach anschliessen der leeren Starterbatterie
Ausgleichstrom Nach 1 min. 35 A
Nach 10 min 10 A
Nach 60 Min 8 A ( Ladung mit Laufender Maschine)
Die Überraschung war gross,weil über die 6mm2 Leitung immer noch 35A durchfliesen.
Die ganze Einheit am Transit angeschlossen und Maschine über die verbundenen Batterien gestartet . Leider vergessen die Datenaufzeichnung am Laptop einzuschalten darum kein Starterstrom bei kalter Maschine. Wird nachgeholt.

Aussentemparatur +8 Grad, Standdrehzahl, Temp. LM nach 1 Stunde 65 Grad, bei den Lammelenpaketen 90 Grad Verbindungsleitung zum Li-Block 2m ca 30mm2.

Zeit Volt Ampere
28.02.2016 15:15 13,36 49,618
28.02.2016 15:38 13,413 54,897
28.02.2016 15:45 13,424 54,666
28.02.2016 16:15 13,496 54,298
28.02.2016 17:15 13,551 47,32
28.02.2016 17:28 13,565 46,554

Keine Ladestromänderung bis ca. 3000 RPM, Bleibatterie abgeklemmt keine Änderung am Ladestrom. Wenn man jedoch mit der Amperzange mißt stellt man fest das sich der Wert + - 2,5 A Ändert (mißt 2x pro Sec.) Der BMV 702 glättet sehr stark. Ich denke die Schwankungen kommen vom internen Temparatursensor der LM. Gegen Ende der Messung zog die Bleib. noch 2,5A.

Warme Maschine gestartet ohne Bleibatterie, Startdauer 12 sec Aufzeichnungsintervall BMV 5sec.
28.02.2016 17:34 12,824 -241,851
Stromaufnahme bei eingeschalteter Zündung
28.02.2016 17:32 13,411 -1,851
Ändert sich auch nicht bei laufenden Motor. Differenzmessung zwischen BMV 702 und A-Zange ermittelt. Anzeigedifferenz cä. 0,2 bis 0,4 Ampere der beiden instrumente.
Wenn man sich die Messergebnisse durchdenkt, merkt man das eine parallegeschaltete Bleibatterie mit 88 AH keine Rolle spielt. Die muß einfach mit der Spannung des LI-Block mit.
Dieser Versuchsaufbau diente nur dazu mir einen Überblick zu verschaffen über die zu fliessenden Ströme am Fzg. Der Fall leere Starterbatterie und voller Versorgerb. tritt eher selten ein. Umgekehrt sind die Spg der beiden unterschiedlichen Batterien nahe beieinander. Die zu erwarteten Ausgleichströme müssten sich sicher innerhalb der Spezifikation der Starterb. bzw. der Verkabelung halten. wenn ich mich nicht verrechnet und verschätzt habe müssen die Ausgleichströme sehr klein sein.

Nach einiger Rechnerei und werde ich das ganze so lösen
Versorgerbatterie im der Heckgarage, Motoradbatterie AGM 30AH vorne im Motorraum.
Die AGM wird über die Zündung über Relais zugeschaltet. Sie liefert damit einen Teil des Startstroms , gleichzeitig wird sie mitgeladen durch die Parallelschaltung . Der Spannungsabfall an der 6 m 50mm2 Zuleitung plus 250 Amp Sicherung vorne im Motorraum müssten sich die Spg. angleichen um eine Verteilung der Start und Ladeströme zu erreichen. Beim Abstellen des Motor wird die AGM wieder getrennt. Sollte die Versorgerbatterie einmal leer werden reicht die 30 AH batterie zum Starten aus.
Gewicht der AGM 9,7 Kg
Ich habe mich ganz bewust für die Bleib. entschieden als Startbatterie. Bei einer Lithium Starterbatterie bin mir in der Theorie nicht sicher ob mir nicht zu hohe Ausgleichströme fliesen, wenn eine entladene Versorgerbatterie mit der vollen LI_Starterbatterie. durch das Relais parallelgeschaltet wird.
Passende Starterbatterie gesucht , bei Batterienbilliger.de fündig geworden gleich mal einen neuen Wechselrichter mitbestellt 2,5 KW Leistung mal sehen ob der das kann was das Marketing verspricht. Für 300 Euro ein günstiges Gerät. Soll die Klima und enorm wichtig die Kaffemaschiene betreiben. Wo bleibt meine CU-Schiene. Werde mich Montag mal drum kümmern müssen.
Abends noch die alten "Trennrelais " überprüft. 2 waren noch in Ordnung Schaltleistung 100A Werde sie mal verwenden, für weitere Versuche.
Beim Mitlesen eurer realiesierten LI- Anlagen stach mir ein Foto mit Kegelaufnahmen für normale Batterieklemmen ins Auge. Super, jetzt habe ich eine Lösung für die Anbindung an die Verteilerschiene der Starteinheit ohne die Orginalverkabelung des Transit zu verändern. Sollte meine Idee nicht funktionieren, baue ich einfach wieder die Starterbatterie ein. War ein Spitzenfoto Manchmal gibt es so einfache Lösung, man muss nur Lesen
Cu-Schiene neu bestellt, alte irgendwo am Transportweg verschwunden. Ist hoffentlich am Wochenende im Hause.

Die fertige Starterbatterie NEU

Jetzt hoffe auf keinen Regentag um die 50mm2 Kabel am Unterboden zu montieren, das WOMO steht leider im Freien. Für die Befestigung am Unterboden der doch sehr schweren Kabel wurden nach einigen fehlgeschlagenen bzw zu unsicheren Lösungen einfach eine Leiste aus 19mm dicken Pappelsperholz 5 cm breit mit Querfräsungen 3 x 8 mm versehen. Durch diese werden die Kabelbinder gesteckt und die Kabel auf die Leiste gepresst. Bei Rahmendurchbrüchen wurden Schutzschlauche uber die Kabel geschoben. Auf ein Schutzrohr wurde vezichtet , ich hätte somit um alle Trägerteile herummüssen.


So, das ganze in den Motoraum gestellt Passt. Die Grundplatte entspricht genau einer 88 Ah Batterie. An der Veränderung von einigen Kabel werde ich woll nicht vorüber kommen. Auserdem sind noch einige Kabel vorhanden deren Zweck mir noch verschlossen geblieben ist. Die Stecker vom EBL wurden für die Folgenden Versuche sicherheitshalber abgeschlossen. Weiß noch nicht welche Kabel noch Aktiv sind, bzw gehören sie zum Fzg. oder zum Aufbau.Wird noch ein lustiges Puzzle.
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Testkriterien:
Die nachfolgenden Messungen können nicht durch andere, nicht bekannte Kreuzwirbelschaltungen verfälscht werden. Hoffentlich
Starteinheit vorne im Motoraum 30Ah AGM, Zuschalten der Starterbatterie erfolgt noch manuell. Verkabelung in 2x30 mm2
Anschluss der + und - Leitungen original Transit über Kegelaufnahme.
LI-Block 300Ah in der Heckgarage
Verbindung 6,0m 50mm2
Kein EbL, kein Ladegerät WOMO komplett abgekoppelt.
Datenaufzeichnung erfolgt über BMV 702 Link zum Laptop. Die Daten wurden ins Excel exportiert und dort aufbereitet. Einige Messungen wurden mit einer A-Zange ausgeführt

lisunenergy am 27 Mär 2016 22:35:15

Bitte enorm vorsichtig mit den Kupferschienen auf Holzsockel !!
Bitte andere nicht brennbare Materialien verwenden.

Stocki333 am 27 Mär 2016 23:09:03

SO, jetzt zu den Trocken Messergebnisse:

TimeStamp Volt Ampere
27.03.2016 13:44 13,59 -1,813 Zündung EIN
27.03.2016 13:44 12,441 -305,112 Starterstrom ohne Stützaccu

27.03.2016 13:45 13,437 -4,582 Stützaccu dazugeschaltet, geringer Ausgleichstrom

27.03.2016 13:46 12,565 -262,68 Starterstrom mit Stützaccu
Stützaccu liefert 43 A

Laden mit Parallelschaltung

27.03.2016 13:46 13,50 50,317 Ladestrom + 5A Stützaccu
27.03.2016 14:00 14,286 2,214
27.03.2016 14:05 14,345 1,408 ca. 0,9A in Stützaccu, mit A-Zange ungenau

Stocki333 am 27 Mär 2016 23:44:48

27.03.2016 14:06 13,38 -172,404 WR und Heizstrahler
27.03.2016 14:29 12,478 -171,599 WR und Heizstrahler
Entnahme ca 65 AH

27.03.2016 14:29 12,93 0 Spg. Nach abschalten WR
27.03.2016 14:36 13,214 0 6 min Später


27.03.2016 14:36 12,864 -198,816 Start mit Stützaccu
27.03.2016 14:36 12,576 -250,504 Start ohne Stützaccu
Stützaccu liefert 52 Ampere


Laden mit Lichtmaschine Stützaccu zugeschaltet
27.03.2016 14:37 13,205 -0,925 Zündung EIN, 0,9 A kommen vom Stützaccu
27.03.2016 14:38 12,682 -202,69 Start mit Stützaccu

27.03.2016 14:41 13,384 65,442 Ladestrom LM

27.03.2016 14:46 13,399 27,743 Licht u. Hetzungsgebläse eingeschaltet
27.03.2016 14:49 13,475 55,761
27.03.2016 15:00 13,537 50,175
27.03.2016 15:15 13,56 47,035
27.03.2016 15:26 13,58 46,229

Später wurde noch ein Versuch mit ca.3000 RPM durchgeführt. Nach ca. 3 min stieg der Ladestrom
an der LM gemessen auf 72 A. Durch die höhere Drehzahl wurde die LM kühler und der Ladestrom erhöhte sich.
Als Faustformel gehen bei dieser Anlage 7- 10 % des ladestroms in den Stützaccu.
Ausgleichströme blieben unter den Erwartungen.
Das ganze ist noch nicht fertig viele Punkte sind noch nicht gelöst. Ich freue mich auf euer Feedback, und hoffentlich hab ich euch nicht mit den vielen Infos "erschlagen" Ich brauche jetzt eine badewanne und ein Bett
Gute Nacht Franz

lisunenergy am 28 Mär 2016 09:05:45

Mir fällt was an der Superlast auf !!! Du hast eine Mutter unter dem linken Anschluss. Da hast Du nicht Kupfer sondern Stahl als Leiter ! Das ist dann kein Wunder , wenn es warm wird. Lege dort ein 70 mm 2 Kabel mit Schlaufe und nehme Rohrkabelschuhe mit massiver Ausführung. DIN Kabelschuhe. Wichtig ist die Wärme direkt an der Kupferlasche abzuführen.

andwein am 28 Mär 2016 10:07:08

Echt viel Arbeit mit dem Gebrauchten! Aber vielleicht dazu einen Kommentar:
Für die Befestigung am Unterboden der doch sehr schweren Kabel wurden nach einigen fehlgeschlagenen einfach eine Leiste aus 19mm dicken Pappelsperholz 5 cm breit mit Querfräsungen 3 x 8 mm versehen. Auf ein Schutzrohr wurde vezichtet
Diese Kabel müssen geschützt werden. Eine freie ungeschützte Verlegung von Hochstromkabeln am Unterboden und auch noch direkt parallell verlegt ist gefährlich. Ein Steinschlag und die Isolierung ist beschädigt und könnte zu Kurzschluss führen. Dann brennt die Hütte. Lege die Leitungen am besten einzeln in ein Wellrohr, das kann genauso geführt werden wie ein Kabel.
Auch die ungeschützte Masseverbindung ist der Fehler von morgen. In deinen Bildern vom Motorraum sind ja vom Vorgänger genügend Beispiele für oxidierende Kabelverbindungen dokumentiert.
Nur ein wohlmeinender Ratschlag, Gruß Andreas

Stocki333 am 28 Mär 2016 10:54:33

Korrekt. Die linke Seite wird wärmer als die Rechte. Kleine Ursache ,Grosse Wirkung. Wird geändert. Muß sowieso den Block in die Werkstatt holen für die endgültige Montage.
Franz

Stocki333 am 28 Mär 2016 11:15:58

Hallo Andreas
Schutzrohr geht nicht. ich müßte um einige hohe Querträger gehen. Schutzschlauch ist die einzige Möglichkeit. In den Querträgern sind Ausnehmungen da passt maximal das 50 mm2 kabel plus Schutzschlauch. Die Kabel liegen somit gut geschÜtz innerhalb des Leiterrahmens. Kabel sind SGX 250Grad. Die isolierung sehr dick-
Franz

kintzi am 29 Mär 2016 05:11:22

Am besten die üblichen Frisch-Wasserdruckschläuche f. Womos ( rot oder blau) drüberziehen, 2 Durchmesser, 3mm Wandstärke Nylon, 3€/lfdm. Recht scheuerresistent. Gr. Richi

Stocki333 am 29 Mär 2016 18:37:52

Bei den 54 mm2 einen Wasserschlauch darüberzuziehen finde ich gut. Auf den Foto ist der letzte hinterer Durchbruch zu sehen . Er ist der höhere von den 3 Durchbrüchen. Bei den anderen passte das Kabel mit 2 Lagen Schrumpfschlauch als zusätzlichen Scheuerschutz gerade noch durch. Ich verbreitere die Holzleiste, verschraube eine Leiste in der Mitte zur Trennung der Kabel , Wasserschlauch über jedes Kabel. Bei den 2 Durchbrüchen unterbreche ich den Schlauch und schrumpfe ihn mit ein.
Was macht ihr um die Oxidation an der E-Istallation zu unterbinden. Anzubieten hätte ich Seilfett, Polfett. Vasiline Unterbodenschutz.und K 70 Am LI-Block denke ist der Spray ok
Bei der Starteinheit weis ich nicht was die beste Lösung ist. Ich schätze dort kommt im Winter auch Salznebel hinzu. Die vorderen Massekabel werden auch noch sicherheitshalber erneuert.
Gruß Franz

lisunenergy am 29 Mär 2016 21:25:24

Der besste Schutz ist erst einmal ordentliche Kabelschuhe und Schrumpfschlauch mit Kleber. Das Noalox ist perfekt für die Galvanische Trennung. Zusätzlich geht noch plasti dip.

Stocki333 am 30 Mär 2016 08:24:46

Danke für die schnelle Antwort. Meine CU-schiene ist inzwischen im Hause Zu und Abgänge der Superlast werden auf Cu- Schienen geändert. Bei den Anschlüssen Noalox oder Wärmeleitpaste verwenden. Auf die Schienen kommen noch IC Kühlkörper als zuzusätzlichen Kühlung. Werden mit Wärmeleitpaste montiert und verschraubt. ist das OK

Gruß Franz

Stocki333 am 05 Apr 2016 06:01:18

So sieht die fertige Einheit jetzt aus. Wo die Messingscheiben sind wurde noch ein Langloch eingearbeitet um Ausdehnungen zu Kompensieren. Temparatur bei 98A über 30min an der mutter 29 Grad. Kein Vergleich zu vorher. Die Cu-Schienen wurden auf Sicherungshalter montiert.



Gruß Franz

lisunenergy am 05 Apr 2016 12:49:49

Hallo Franz ,

Ganz wichtig sind immer Querschnitte und gute Flächen. Da sieht man auch mal was passiert wenn Halbleiterrelais ohne Kühlung bei hohen Lasten betrieben werden. Aus diesem Grund habe ich auch extra ein Relais mit 500 A herstellen lassen ,damit die Kontakte auch hohe Ströme über lange Zeit verkraften. Du siehst ein ordendliches Kabel oder Schiene und schon funktioniert es. Super gelöst !

Stocki333 am 07 Apr 2016 05:49:53

Freut mich, das es Dir gefällt. Die Kabel sind auch schon ausgebaut. Hoffentlich schönes Wetter am Sonntag. Werden in Wasserschläuchen mit 7cm Abstand zueinander in den Motorraum gezogen. Danke an Andreas und Richi für die Tipps.

Gruß Franz

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