Hallo zusammen.
Bin seit 1 Jahr Besitzer eines WOMO Bj. 2000 Ford 2,5l 116 PS 5,5 Tonnen Fahrgestell.
EBL 915-6P mit 70A Trennrelais und 13A Ladegerät Umschaltbar PB/Gel.
LM 95Ah. Starterbatterie 88Ah , Versorgerbatterie 90 Ah Blei Nass, WR 1500W, 2 Vorbesitzer, Unterbauklima. Vieles umgebaut nicht immer zum Besten, vor allem die Elektrik der Starkstromanlage. Schon vor dem Kauf war uns klar das das einmal eine grössere Baustelle wird und das wir eine andere Energiequelle als Blei haben wollen. Mitte Nov. dann das WoMo zerlegt und ein gut verbauter Nässeschaden entdeckt, Rep. jetzt zu 70 % fertig.
Nach langen Mitlesen des Fred aller Lipoaner erfolgt im Dez. meine erste Kontaktaufnahme im Forum um Tipps zu bekommen was ist sinnvoll und was nicht. Am Laptop wurden immer wieder Notizen und Messwerte und eigene Ideen abgelegt. Irgendwann kam der Entschluss das ganze zu strukturieren und es zu veröffentlichen. Die Idee,die Versorgerb. zum Starten zu verwenden,die beschäftigt mich seit der Planung auf die Winston Zellen feststeht. Da sich einige User mit den selben Gedanken wie ich plagen hat mir die Entscheidung erleichtert dies hier zu Dokumentieren.
Noch ein info zum Basisfzg. Es verfügt noch über konventionele Technik ,kein CAN oder Smarttechnik.Einbindung der Solaranlage und EBL wird auf später verschoben. Wird sich auch lösen lassen.
Rausgekommen ist folgende Umbaumassnahme:
1: Winston 300 Ah Einbau in die Heckgarage
2: Starterbatterie 88 Ah,neu Alte am Ende, hat leider keine grösser Platz am Batteriepodest.
3. Alte Verkabelung (Einbau der Vorbesitzer) restlos entfernen und neu verlegen
4. Trennrailais Cyrix-Li-ct .
5. Verkabelung 50 mm2 Länge 5,5m
Anfang Jänner das Set NM-LiFeYPO4-300AH-12V Lithium Batterie Einzelkomponenten Set, Lithium, Li-Ion Akku inkl. BMS u. Sicherheits-Trenn-Relais 250A bestellt und damit gerechnet das die frühesten im März kommen. Zu meiner Überraschung kam das Paket bereits Anfang Feb.
Super verpackt in einer Holzkiste. Die Zellen mit Kunstoffbändern zu einem Block umreift mit Trageschlaufen EINFACH PERFEKT. mit Skizze von Sonnentau Danke dafür.
Jetzt gabs kein Halten mehr und die Reparatur des Aufbau wurde als unwichtig meiner bessern Hälfte erklärt, die Kiste gebaut Werkzeug Isoliert die Balancer Module montiert, Verteilerschiene gebaut Versucht das ganze möglichst kompakt aufzubauen um später noch ander Komponenten anschliesen zu können. Zwischenzeitlich die Kabel und Pressverbinder sowie ein BMV 702 bei Fraron bestellt Promte und schnelle Lieferung.
Bei der Verkabelung der Balancer gab es eine Unsicherheit . Wie müssen die Verbindungskabel an den Federklemmen angeschlossen werden. Kabel zum nächsten Balancer und Temparatursensor. im Forum gesucht aber keine befriedigende Antwort gefunden. Da es ein EInleitersystem ist denke ich es ist gleich auf welche Seite man anschliest. Hoffentlich richtig gedacht. Bin dann draufgekommen das ich keine Kupferschiene bestellt habe, ein provisorium gelötet und eingebaut. Wird noch ausgetauscht.
Wechselrichter auf der Werkbank angechlossen um einen ersten Test zu machen.
Leerlaufspannung des Blocks 13,58 Volt Einzellzellen bis auf 1 mV gleich
Das war eine Überraschung die Zellen müssen voll sein sein und keine Differnz zwischen den Zellen. ist mir nach Nachdenken eingefallen das die Zellen ja Initialgeladen sind. Im Forum nachgelesen was das bedeutet. Hätte ich mir diese INFO doch abgespeichert.sowie einige ander Sachen die wichtig sind.
Ladegerät angeschlossen Ladestrom 11 A
Nach 1 Std : Spg 14,83 Volt LED gehen auf rot Balancer werden Warm
Ladegerät abgeschaltet Block mit 2 Amp. Konstantstrom versorgt
Spg steigt auf 14.83 6min später Abschaltung bei 15 Volt durch das Sicherheits-Trenn-Relais Differenz der Zellen nach Abschaltung +- 2 mV denke das sind Exzellente Daten
Später wurde das noch eimal wiederholt mit "nur" 11A Ladestrom. Ab 14.8 Volt geht das in nicht mal einer Minute auf Abschaltung. Perfekt Eine sichere und automatische Abschaltung ist absolut notwendig sonst schießt man schnell 2500,- € in den Lithiumhimmel. Die Spg steigt wenn die Zellen voll sind auch mit geringen Ladeströmen sehr schnell an.
Ovp funktioniert also .
Test der Spannungabfälle von den Polen zur Verteilerschiene Last 117 Amp. Spannung Batterie 12,74 nahezu konstant . Der pure Hammer!!!
Minusleitung inkl 500 A Shunt 0,081 Volt
Plusleitung 0,157 Volt
Wie sind die Spannungserluste bei euch. bin mir nicht sicher ob das in Ordnung ist Leider hat der WR nach 10min wegen thermischer Überhitzung abgeschaltet. An allen Kontakten wurde keine Erwärmung festgestellt ausser das Philippi wurde ganz schön warm. Auch meine selbstgebaute Verteilerschiene lief gut, trotzdem Cu- Schiene bestellt.
Dazu eine Frage an Sonnentau Bei dem Set ist eine ca. 80cm 50mm2 Kabelverbindung zwMontagewinkel und Phillipi dabei das wurde von mir anders gelöst. Dient das vieleicht auch zur Wärmeabfuhr wenn man hohe Leistung über denn WR zieht?
Wenn ja habe ich wohl eine Fehler begangen!!!
Die lösung von Sonnentau mit dem Set von Nothnagel ist so einfach zu realiesieren und auch für User mit geringen Kenntnissen zu bauen. MAN muß sich nur trauen. Wenn man keine "Altlasten "hat stellt man den LI-Block statt der Bleib. hin und das Ding läuft. der Zeitaufwand mit Material besorgen , Kiste bauen, war an 2 Wochenenden erledigt. Beim Anschliessen der Balancer ist es ein MUSS langsam und sorgfältig zu arbeiten Die Zellen sind Voll geladen und liefern irre Kurzschlusströme. Mein Respekt vor Kurzschlüssen ist sehr gross. Jeder Arbeitsschritt wurde vorher überlegt und dann ausgeführt.
HI-Sonnentau was du hier auf die Beine gestellt hast ist ERSTE SAHNE, und mit kleinen Einschränkungen eine "plug and play"-Lösung. Das Ganze ist fast deppensicher!!!
Eine Episode am Rande: Bei der Überprüfung auf Erwärmung habe ich mir eine schöne Brandblase am Finger geholt. Die Anschlüsse am WR waren brennheis. WR zerlegt weiss ja sonst nicht was ich machen soll. Die Anschlüsse für 12 V sind 10 mm Stahl die in einem Vierkant ALU Körper verschraubt sind und hinten sind die Kabel mit mit CU Ösen nicht verzinnt angeschraubt die zur Platine führen . Dort war alles schön schwarz korridiert . <Alles sauber gereinigt zusammengebaut Test gemacht Minimale Erwärmung Jetzt weis ich auch für was das im Set enthaltene AntIoxidationsmittel gut Ist. Bei den Winstonzellen habe ich ähnliche Materialkompositionen.
WR verkraftet 97A bei 23 Grad Umgebungstemparatur, Dauerleistung die Wärmeentwicklung ist jedoch enorm. Ist eine gute Heizung für die Heckgarage wichtig im Sommer bei 35 Grad.


